16.5.2026 (ca)
Am morgigen Sonntag, 17. Mai, ist „Internationaler Tag des Museums“. Zu diesem Anlass ist auch in Augsburg der Eintritt in alle Ausstellungen der Kunstsammlungen und Museen frei. Wir empfehlen besonders den Besuch des Augsburger Stadtarchivs, dort wird ein interessanter Rückblick auf vergangene Zeiten geboten. Bereits die Tage konnte man dazu in der Augsburger Allgemeine Zeitung (vom 12.5.2026, Ausgabe-Nr. 108, S. 24) im Beitrag „Damals ist so viel passiert“ lesen:
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„Am Königsplatz verschwand der „Pilz“, am Hotelturm wurde pro Woche eine Etage gebaut: Die 70er und 80er haben die Stadt verändert, Pressefotograf Fred Schöllhorn war dabei. Jetzt werden die Fotos ausgestellt. […] „Zwei Dinge haben mich immer an meinem Beruf gereizt: Die Nähe zu den Menschen und bei Ereignissen live mit dabei zu sein“, sagt er. Über 46 Jahre arbeitete er bei der Augsburger Allgemeinen. In den Ruhestand ging er aber nicht, betont er, denn auch heute fotografiert der passionierte Rennradfahrer, Tierschützer und Unterstützer des Freundeskreises des Augsburger Zoos bei vielen Gelegenheiten und Ereignissen – etwa bei den Qualifikationsrennen des Deutschen Kanu-Verbands für die Weltmeisterschaft an der Kanustrecke. „Das ist mein Lieblingsthema seit fast 60 Jahren“, sagt er. Natürlich dürfen bei der Ausstellung Bilder vom Bau der Strecke und auch den olympischen Wettkämpfen nicht fehlen. Die Kanuslalom-Wettbewerbe fanden am 28. und 30. August 1972 statt. Auf einem Foto sieht man vor lauter Menschen den Eiskanal kaum. „An jedem Tag waren 30.000 Zuschauer da“, sagt Fred Schöllhorn. Den Kontakt zwischen dem Bildredakteur und dem Stadtarchiv gibt es schon länger. Schöllhorn hatte dem Archiv bereits ein anderes Mal Bilder zur Verfügung gestellt. Dann kam die Nachfrage zum Thema „Augsburgs Wandel in Fotodokumenten“. Sein persönliches Archiv ist riesig: Von 1969 bis ins Jahr 2000 fotografierte er analog, später digital. Aus der Zeit der analogen Fotografie sammelte er 170 Ordner, die mit Negativen bestückt sind. Ein halbes Jahr durchforstete er seine Sammlung und stellte eine Auswahl aus den 70er und frühen 80er Jahren zusammen. Die Ausstellung sei in verschiedene Themenblöcke gegliedert. Unter anderem werden auch Fotos von der Entstehung des Kuhsees oder der Umsiedelung von Bewohnern des Siebenbrunner Unterdorfs, die aus Gründen des Trinkwasserschutzes weichen mussten, gezeigt. Für Fred Schöllhorn waren das spannende Jahre in Augsburg. „Damals ist so viel passiert. Heute verlaufen viele bauliche Projekte eher schleppend“, sagt er. […]“
Weitere Informationen zur Ausstellung unter: https://www.augsburg.de/ kultur/stadtarchiv-augsburg/sonderseiten/detail
Bilder: Impressionen „Stadtarchiv Augsburg: Fotoausstellung Fred Schöllhorn“. Weitere Bildimpressionen finden sich in den Sozialen Medien unseres Allianzen-Mitglieds Freundeskreis NUK-Team Augsburg unter: www.facebook.com/nukaux