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	<description>RSS Feed der Lechallianz</description>
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	<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 21:43:00 +0200</pubDate>
	<webMaster>info@lechallianz.de (Webmaster)</webMaster>
		    <item>
		        <title>[Werbung] Neuausgabe „Die Alpen – Geschichte und Zukunft einer europäischen Kulturlandschaft“ von Werner Bätzing</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1351/</link>
		        <description><![CDATA[17.4.2026 (ca)<br />
Der Kulturgeograph, -historiker, -publizist sowie Natur- und Umweltschützer Professor Dr. Werner Bätzing ist mit unseren Allianzen-Mitgliedern Freundeskreis NUK-Team Augsburg und Deutscher Alpenverein (DAV) sehr verbunden. Erst vor kurzem stellte er zusammen mit Co-Autoren*innen und anderen Experten*innen bei einem Festakt in Bad Hindelang die neue Publikation „Hochalpine Allgäuer Alpwirtschaftskultur in Bad Hindelang – Immaterielles Kulturerbe in Deutschland“ vor (vgl. dazu nochmal unsere untenstehende Aktuelle Meldung vom 16.3.2026). Und nun gibt es von ihm, der als der bedeutendste Alpenforscher in Europa gilt und demgemäß unter dem Titel „Alpenpapst“ berühmt ist, eine weitere Neupublikation, und dies auf Basis seines bereits sehr bekannten Buches, nämlich „Die Alpen“! Dieses Standardwerk erschien erstmals im Jahr 1984 und wurde mit dem DAV-Literaturpreis ausgezeichnet.<br />
Werner Bätzing beschreibt die Intention zur Neuausgabe wie folgt: „Die erste Auflage dieses Buches erschien im Jahr 1984 (Sendler-Verlag, italienische Ausgabe 1987), die zweite Auflage 1991 (ab jetzt im Verlag C.H.Beck), die dritte Auflage 2003 (italienische sowie französische Ausgabe 2005), die vierte Auflage 2015, und die fünfte Auflage 2026 enthält nun die Ergebnisse meiner inzwischen fast 50-jährigen Beschäftigung mit den Alpen. Die neue Auflage ist notwendig geworden, weil sich in den Alpen eine Menge verändert hat (aktualisierte demographische Entwicklung, Verbreitung von E-Bikes, Klimaerwärmung, neue wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen) und weil inzwischen neue Forschungsergebnisse einen verbesserten Blick auf bestimmte Sachverhalte und Einzelentwicklungen ermöglichen. Auch wenn ich die Gliederung von 2015 weitgehend beibehalten und meine Hauptaussagen nur wenig modifiziert habe, so habe ich mein Alpen-Buch doch wieder so stark verändert, dass es sich de facto um ein neues Buch handelt.“<br />
<br />
Zum Inhalt: Ist die Zerstörung der Alpen als menschlicher Lebens- und Wirtschaftsraum überhaupt noch aufzuhalten? Degenerieren sie zu einem Erlebnispark, zu Transiträumen mit Städtebändern oder zu einer Entsiedlungsregion? Und sorgt die Klimaerwärmung dafür, dass die Alpen unbewohnbar werden? Bätzing schildert in seiner Neuausgabe, wie die Alpen als Lebens- und Wirtschaftsraum und als Kulturlandschaft entstanden sind, wie sie ab 1880 durch Tourismus, Industrie, Wasserkraft, Verstädterung, Verkehr und den Zusammenbruch aller traditionellen Lebens- und Wirtschaftsformen vollständig verändert werden und wie ihre Zukunft bis zum Jahr 2050 aussehen könnte. Die zentrale Fragestellung dabei ist, ob und wie die traditionellen Naturerfahrungen im Alpenraum – Naturveränderungen ohne Umweltzerstörung – gegenüber den Zerstörungen durch das moderne Wirtschaften und Leben so aufgewertet werden können, dass die Alpen eine lebenswerte Zukunft erhalten. Zahlreiche Fotos und Karten veranschaulichen die Argumente des Autors und machen die Lektüre zu einem Erlebnis.<br />
<br />
Die Daten zur Neuausgabe: Werner Bätzing, „Die Alpen – Geschichte und Zukunft einer europäischen Kulturlandschaft“, 5. völlig überarbeitete und aktualisierte Auflage 2026, 502 Seiten, mit 17 Tabellen, 30 Karten und 155 farbigen Abb., Hardcover, ISBN 978-3-406-84395-2, Verlag C.H.Beck, Preis 39,90 €. Weitere Informationen und Leseprobe unter:<br />
https://www.chbeck.de/39979463 <br />
<br />
Wer noch mehr und vor allem unmittelbare Informationen möchte, dem sei der Besuch des Alpinen Museums des Deutschen Alpenvereins in München empfohlen! Am kommenden Donnerstagabend, 23. April 2026, präsentiert dort Werner Bätzing die Neuausgabe seines Alpen-Buches. Im Gespräch mit Tina Gauß (DAV) stellt der Kulturgeograf die Veränderungen der Alpen in den letzten zehn Jahren ins Zentrum. Er schaut auf Klimaerwärmung, Demografie, Tourismus, Energiewirtschaft sowie die neue Stellung der Alpen in Europa und zeigt, was das für „Die Alpen“ bedeutet. Dabei musikalische Begleitung von Sepp Kloiber und Martin Regnat. Nähere Informationen unter:<br />
https://www.alpenverein.de/museum/programm/veranstaltungen/ buchpraesentation_baetzing]]></description>
		        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 21:43:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1351/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>100 Jahre Naturschutzgebiet „Stadtwald Augsburg“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1350/</link>
		        <description><![CDATA[16.04.2026 (ca)<br />
Unsere Partnerorganisation Umweltbildungszentrum Augsburg (UBZ) informiert zum 100-jährigen Bestehen des Naturschutzgebiets „Stadtwald Augsburg“ und bietet ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm an:<br />
Der Stadtwald Augsburg ist mit ca. 2.200 Hektar eines der größten Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Schwaben. Das Gebiet wurde 1926 per „ortspolizeilicher Vorschrift“ zum Pflanzenschutzgebiet erklärt und steht seitdem durchgehend unter Naturschutz. Zum 100-jährigen Jubiläum lädt der Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg e.V. (LPVA) in Zusammenarbeit mit dem Naturwissenschaftlichen Verein für Schwaben (NWVS) und der Forstverwaltung der Stadt Augsburg alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, bei vielfältigen Veranstaltungen die auch heute noch schützenswerten Arten und Lebensräume im Naturschutzgebiet Stadtwald Augsburg kennen zu lernen. Eine Übersicht über das Veranstaltungsprogramm finden Sie im Programmflyer und im Veranstaltungskalender auf der Internetseite des Umweltbildungszentrums. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei.<br />
<br />
Der Flyer ist untenstehend im pdf-Format downloadbar.<br />
Weitere Informationen vom UBZ unter: https://www.ubz-augsburg.de/<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 10:43:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1350/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Neues vom Hochablass</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1347/</link>
		        <description><![CDATA[15.4.2026 (ca)<br />
Die Augsburger Allgemeine Zeitung berichtete vor kurzem über bauliche Veränderungen am Hochablass, betreffend die Verbindung zum Kuhsee, und auch zur seit Jahren avisierten Fischtreppe erfährt man Neues. Im Beitrag mit der Überschrift „Damm am Kuhsee-Ablauf wird zur Dauerlösung“ (vom 9.4.2026, Ausgabe-Nr. 81, S. 26) kann man lesen:<br />
„Der vor 15 Jahren aufgeschüttete Damm mit dem Fußgängerüberweg am Auslauf des Augsburger Kuhsees, der im Zuge des Kraftwerksbaus als Provisorium errichtet wurde, soll zur Dauerlösung werden. Hintergrund ist, dass der Damm dauerhaft die Fußverbindung zwischen Kuhsee und östlichem Lechufer darstellen soll, nachdem der schmale Steg auf der Trennmauer zwischen Kuhsee und Lech aus den 1970er Jahren baufällig ist. Die Stadt möchte den Steg, der seit Jahresanfang gesperrt ist (wir berichteten), in den kommenden Monaten abreißen. Der Hochablass-Steg ist davon nicht betroffen. […] Die Stadt will relativ zügig an die Umsetzung gehen, damit die Stadtwerke im Anschluss die Bauarbeiten für die Fischtreppe beginnen können. Vorgesehen ist, mit dem Abbruch bis Ende Juni fertig zu sein. Die Trennmauer zwischen Lech und Kuhsee bleibt weiter bestehen, um Lech- und Kuhseewasser zu trennen. Beseitigt wird lediglich der Steg auf der Mauerkrone. Für den Umbau des Dammes rechnet die Stadt mit 250.000 Euro. Im Bauausschuss des Stadtrats wurde die Ankündigung der Bauverwaltung von der SPD kritisiert. „Vor Ort entsetzt es alle, dass der Damm bleiben soll. Es bräuchte dann schon eine Neugestaltung“, so SPD-Rat Gregor Lang. Das Bauwerk sei als Provisorium errichtet worden und sehe auch genauso aus. Lang nahm auch Bezug auf die zunehmende Schlickablagerung in dem grundwassergespeisten Badegewässer (wir berichteten). Ein freier Abfluss ohne Damm und mit einer neuen Brücke an dieser Stelle sei die bessere Variante. Unmittelbar nach dem Abriss des Stegs werden die Stadtwerke die rund 1,5 Jahre dauernden Arbeiten für den Fischaufstieg beginnen, der ganz im Osten des Hochablass-Stegs errichtet wird. […]“<br />
<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-hochablass-der-provisorische-damm-am-kuhsee-ablauf-wird-jetzt-zur-dauerloesung-113930791<br />
<br />
Bild: Links der Damm, rechts der zu entfernende schmale Steg]]></description>
		        <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 07:56:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1347/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Erneuerbare Energien verteidigen: Demo am 18. April in München</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1346/</link>
		        <description><![CDATA[13.4.2026 (ca)<br />
Ende März berichteten wir vom neuen Klimaschutzprogramm 2026 der Bundesregierung (vgl. nochmals die untenstehende Aktuelle Meldung „Klimaschutzprogramm 2026 macht Deutschland moderner und unabhängiger von Öl und Gas“ vom 26.3.2026). Das Programm wurde vielfach kritisiert, so insbesondere aufgrund der mangelnden Kohärenz zur aktuellen Wirtschaftspolitik. Denn diese deutet auf eine signifikante Neuausrichtung und Einschränkung bei der Förderung erneuerbarer Energien hin. Unter Wirtschaftsministerin Katherina Reiche sind Maßnahmen geplant, die den bisherigen Vorrang für Ökostrom im Netz begrenzen und Subventionen kürzen sollen, um Kosten zu senken und die Energieversorgung zu verstetigen. Der BUND Naturschutz Bayern e.V., mit seinen Orts- und Kreisvereinen im Raum Augsburg unser Mitglied im Rahmen der Naturschutz- und Lechallianz, ruft daher zur Demo auf:<br />
„Wirtschaftsministerin Katherina Reiche greift die Energiewende an – doch quer durch die Gesellschaft formiert sich Widerstand. Den bringen wir am 18. April mit Demos für die erneuerbaren Energien auf die Straße: in Berlin, Hamburg, Köln und München. Seite an Seite demonstrieren Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft: Mieter*innen und Unternehmen, Klimaschützer*innen und das Handwerk. Für saubere Energie, für Unabhängigkeit, gegen fossile Lobbypolitik. Seien Sie dabei!“<br />
<br />
Für die Demo speziell in München unter der Ägide von BUND Naturschutz Bayern e.V., Fridays For Future München, Greenpeace und Umweltinstitut München e.V. lauten die Rahmendaten:<br />
12:00 Uhr Auftakt am Siegestor, Leopoldstraße 2, 80539 München<br />
14:00 Uhr Endkundgebung am Bayrischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Prinzregentenstraße 28, 80538 München<br />
Als Redner*innen zugesagt haben:<br />
Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK, der Münchner Astrophysiker Prof. Harald Lesch, Katharina Habersbrunner vom Bündnis Bürgerenergie, Sepp Bichler von der Energiebauern GmbH, der Regensburger Energiesystem-Professor Michael Sterner und die Musiker*innen Hans und Sarah Well alias „Wellbappn“<br />
<br />
Weitere Informationen unter:<br />
https://www.bund-naturschutz.de/termine/erneuerbare-energien-verteidigen-demos-am-18-april<br />
und<br />
https://erneuerbare-energien-verteidigen.de/muenchen/<br />
und<br />
https://www.mynewsdesk.com/de/greenpeace-ev/pressreleases/demonstration-in-muenchen-erneuerbare-energien-verteidigen-3442538]]></description>
		        <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 09:06:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1346/#13</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>[Werbung] Lesch und Co: „Erneuerbare Energien zum Verstehen und Mitreden“ </title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1345/</link>
		        <description><![CDATA[9.4.2026 (ca)<br />
Vor kurzem haben wir über zwei Neupublikationen von Harald Lesch berichtet, einem der bekanntesten Naturwissenschaftler Deutschlands und zudem Bestseller-Autor und TV-Moderator (vgl. nochmals die untenstehende Aktuelle Meldung „Harald Lesch klärt auf, und er regt sich auf – zwei neue Bücher!“ vom 20.3.2026). Speziell in unserer Rezension zu dem neuen Buch „Unser Energieverbrauch zum Verstehen und Mitreden“ mit Grundlagenwissen über Energie, Energieverbrauch und Energieerzeugung haben wir auch auf die Vorgängerpublikation „Erneuerbare Energien zum Verstehen und Mitreden“ aus dem Jahr 2021 hingewiesen. Dazu gab es von unserer Leserschaft nun etliche Rückfragen, so dass wir an dieser Stelle auch auf dieses interessante Buch dezidiert hinweisen und darüber berichten wollen:<br />
Harald Lesch und seine Mitautoren informieren in diesem durchgängig farbig illustrierten Buch kurz, anschaulich und verständlich, was erneuerbare Energien aus Sonne, Wind, Biomasse, Erwärme und Wasserkraft energietechnisch schaffen und wie sie sich im Vergleich untereinander bewerten lassen. Auch gehen sie auf Exoten wie Gezeiten- und Wellenenergie oder Osmose ein, zudem auf die gegenwärtig wieder stärker thematisierte und auch intendierte Kernspaltung und Kernfusion und ebenso auf die diversen Möglichkeiten der Energiespeicherung wie Batterien, Pumpspeicher oder Power-to-Gas. Erklärt werden einerseits die Grundprinzipien und die jeweiligen Vor- und Nachteile, andererseits die maximal möglichen Beiträge, die diese Energiequellen und Technologien in Deutschland liefern können. In diesem Sinne ist das Buch „Erneuerbare Energien zum Verstehen und Mitreden“, welches mittlerweile in der vierten Auflage vorliegt, inhaltlich relativ zeitstabil und demgemäß nach wie vor aktuell. Es ist daher sehr lesenswert, und die Stiftung Buchkunst, die jedes Jahr aus einer großen Zahl von Einreichungen die schönsten und innovativsten Publikationen eines Jahres kürt, hatte es bereits als Preisträger 2022 in der Kategorie Ratgeber/Sachbücher ausgezeichnet.<br />
<br />
Die Daten zum Buch: Christian Holler / Joachim Gaukel / Harald Lesch / Florian Lesch, „Erneuerbare Energien zum Verstehen und Mitreden“, illustriert von Charlotte Kelschenbach, 2021, 4. Aufl., Paperback, Klappenbrosch., Format 13,5x21,5 cm, 176 Seiten, zahlreiche Abb. in Farbe, ISBN 978-3-570-10458-3, C. Bertelsmann in der Penguin Random House Verlagsgruppe, Preis 18,00 €<br />
<br />
Weitere Informationen und ein Blick ins Buch unter:<br />
https://presse.penguinrandomhouse.de/erneuerbare-energien-zum-verstehen-und-mitreden/978-3-570-10458-3<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 07:41:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1345/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Erfolge und Ernüchterung im Flussschutz</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1344/</link>
		        <description><![CDATA[1.4.2026 (ca)<br />
Im Rahmen der Weltwasserwoche in Augsburg (vgl. nochmals unsere Ankündigung in der untenstehenden Aktuellen Meldung „Weltwasserwoche in Augsburg vom 16. bis 22. März 2026“ vom 11.3.2026) gab es speziell am Weltwassertag, dem 22.3.2026, die Filmvorführung „I Am the River, the River Is Me“ im Thalia Kino. Wer den beeindruckenden Dokumentarfilm vom jahrzehntelangen Einsatz der Maori für den Schutz des Whanganui River in Neuseeland, dem ersten Fluss weltweit mit dem Status einer Rechtsperson, verpasst hat und/oder Interesse an weiteren Informationen zum Schutz unserer Flüsse möchte, sei eine weitere Filmdokumentation empfohlen. Unsere Partnerorganisation „EuroNatur Stiftung“ berichtet vom Flussschutz in Osteuropa wie folgt:<br />
Vor rund drei Jahren war der Jubel groß, als die Vjosa in Albanien zum Wildfluss-Nationalpark ausgerufen wurde. Doch auf Begeisterung folgte rasch die Katerstimmung. Ob die Regierung in Tirana jemals ein echtes Interesse daran hatte, die Vjosa wirksam zu schützen, scheint rund drei Jahre nach ihrer Ausweisung als Nationalpark fraglich; vielmehr erweckt es den Eindruck, als wolle sich Premierminister Edi Rama nur mit dem Label „Erster Wildfluss-Nationalpark Europas“ schmücken. Ein weiteres Flussjuwel auf dem Balkan ist mindestens ebenso gefährdet wie die Vjosa: die Komarnica in Montenegro. Es gibt Pläne zum Bau eines 172-Megawatt-Wasserkraftwerks am Fluss. Doch der massive Widerstand von lokalen Naturschutzorganisationen, internationalen Wissenschaftlern sowie Rechtsexpertinnen hat das Schlimmste bislang verhindern können. Die bewegende Kurzdokumentation „Komarnica: The Wild That Remains“, die mit Unterstützung von EuroNatur entstanden ist, erzählt in schwelgenden Bildern vom mutigen Widerstand vor allem junger Frauen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, zu dokumentieren, was auf dem Spiel steht. Der Dokumentarfilm ist ein emotionaler Aufruf zum Handeln für alle, die meinen, dass ein wilder Fluss mehr ist als ein bloßer Stromlieferant.<br />
<br />
Der Youtube-Link zum Film „Komarnica: The Wild That Remains“:<br />
https://www.youtube.com/watch?v=WkYvDb4SRTw)<br />
<br />
Weitere Informationen zur EuroNatur Stiftung unter: www.euronatur.org]]></description>
		        <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 08:04:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1344/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Klimaschutzprogramm 2026 macht Deutschland moderner und unabhängiger von Öl und Gas“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1340/</link>
		        <description><![CDATA[26.3.2026 (ca)<br />
Unter diese Überschrift informiert das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) in seiner Pressemitteilung vom 25.3.2026 wie folgt:<br />
„Das Bundeskabinett hat heute das von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm 2026 beschlossen. Das Programm enthält 67 Maßnahmen, die im Jahr 2030 mehr als 25 Millionen Tonnen CO2 zusätzlich einsparen und damit Deutschland moderner und unabhängiger von unsicheren fossilen Importen machen. Insgesamt kann Deutschland so im Jahr 2030 knapp sieben Milliarden Kubikmeter Erdgas und rund vier Milliarden Liter Benzin einsparen. So werden in den anstehenden Ausschreibungen rund 2.000 Windräder mehr ausgeschrieben als bislang vorgesehen. Dazu kommen unter anderem das neue Förderprogramm mit sozialer Staffelung für rund 800.000 Elektroautos und zusätzliche Unterstützung für die Industrie beim Umstieg auf moderne Klima-Technologien. 23 Maßnahmen werden zudem die Wälder, Moore und Böden fit machen im Einsatz gegen den Klimawandel. Für alle neuen Maßnahmen werden zusätzlich insgesamt acht Milliarden Euro für die nächsten vier Jahre bereitgestellt. […].“ Die gesamte Pressemeldung mit weiteren Informationen findet sich unter:<br />
https://www.bundesumweltministerium.de/pressemitteilung/klimaschutzprogramm-2026-macht-deutschland-moderner-und-unabhaengiger-von-oel-und-gas<br />
<br />
Dagegen kann man im „Manager Magazin“ lesen: „[…] Das von der Bundesregierung beschlossene Klimaschutzprogramm stößt auf breite Kritik von Wirtschaftsverbänden, Umweltorganisationen und der Opposition. […] Kritiker bemängelten am Mittwoch jedoch, das Paket sei unzureichend, basiere auf veralteten Daten und lasse wirksame Maßnahmen vermissen. Insbesondere in den Bereichen Verkehr und Gebäude werde die Klimaschutzlücke eher vergrößert als geschlossen. Grundlegende Zweifel an der Wirksamkeit äußerte der Expertenrat für Klimafragen. Ein wesentlicher Teil der Maßnahmen und deren Einsparpotenzial sei nicht nachvollziehbar. Zudem überschätze die Bundesregierung die Wirkung ihrer Vorhaben und rechne mit veralteten Prognosen. Der Expertenrat gehe davon aus, dass das Klimaziel 2040 nicht erreicht werde. […] Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) sprach von einem „rechtswidrigen“ Programm und „klimapolitischer Brandstiftung“. Die DUH werde auf Einhaltung des Klimaschutzziels für das Jahr 2040 pochen und eine neue Klimaschutzklage gegen die Bundesregierung erheben. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) bezeichnete das Programm als Makulatur. Greenpeace erklärte, die Regierung setze „eher auf Hoffnung als Gewissheit“. Kernpunkt der Kritik ist der Vorwurf, Umweltminister Carsten Schneider (SPD) dürfe zwar einzelne Maßnahmen verkünden, während Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) den Klimaschutz an anderer Stelle ausbremse. Die geplanten zusätzlichen Windausschreibungen seien zwar ein guter Schritt, würden aber durch Reiches Pläne für ein Netzpaket wieder konterkariert, kritisieren BUND, DUH und die Denkfabrik Agora Energiewende. […] Die Allianz pro Schiene bemängelte, es sei kein tragfähiges Konzept zur Verlagerung von der Straße zur Schiene erkennbar.“ Die gesamte Pressemeldung lesen unter:<br />
https://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/klimaschutzprogramm-heftige-kritik-am-klimaschutzprogramm-der-bundesregierung-a-36691fda-6ff2-46f8-8f98-141f3e331326<br />
<br />
Bild: Klimaschutzprogramm 2026 © BMUKN]]></description>
		        <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 07:56:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1340/#19</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Welttag der Gletscher am 21. März</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1335/</link>
		        <description><![CDATA[21.3.2026 (ca)<br />
Zum heutigen Welttag der Gletscher am 21. März macht der Deutsche Alpenverein auf den dramatischen Rückgang der Gletscher aufmerksam. Aktuelle Messungen zeigen: Die Gletscher in den Ostalpen verlieren weiterhin deutlich an Masse und Länge. Nach neuen Untersuchungen haben die vier letzten deutschen Gletscher innerhalb von nur zwei Jahren mehr als ein Viertel ihrer Fläche verloren. Beim Blaueisgletscher und beim Watzmanngletscher in den Berchtesgadener Bergen waren es zwischen 2023 und 2025 sogar jeweils circa 45 Prozent. Der Höllentalferner im Zugspitzgebiet hielt sich am stabilsten, er verlor nur neun Prozent der Fläche. Er könnte noch bis in die 2030er Jahre als Gletscher gelten, als letzter in Deutschland. Und am Nördlichen Schneeferner auf der Zugspitze wird gerade der letzte Skilift auf einem deutschen Gletscher abgebaut. Der DAV fordert deshalb ein wirksames Klimaschutzprogramm und setzt sich zugleich für den Schutz der neu entstehenden Gletschervorfelder als wichtige Lebensräume im Hochgebirge ein:<br />
„Der Rückgang der Gletscher ist eines der sichtbarsten Zeichen der Klimakrise. Wenn wir die Alpen als wertvollen Natur- und Lebensraum erhalten wollen, müssen wir beim Klimaschutz deutlich entschlossener handeln“, sagt Wolfgang Arnoldt, Vizepräsident des Deutschen Alpenvereins. Deshalb hat der DAV gemeinsam mit zahlreichen Umweltorganisationen einen „Appell an die Bundesregierung“ unterzeichnet, beim Klimaschutz entschieden nachzuschärfen. Hintergrund ist das Klimaschutzprogramm, das die Bundesregierung bis zum 25. März 2026 vorlegen muss und das den Klimaschutzpfad bis 2040 verbindlich festlegen soll. Die unterzeichnenden Organisationen warnen, dass Deutschland seine Klimaziele mit den bisherigen Maßnahmen deutlich verfehlt, und fordern ein wirksames Maßnahmenpaket für alle Sektoren. Nur mit konsequentem Klimaschutz lässt sich der dramatische Verlust der Gletscher bremsen und die Auswirkungen für Natur, Gesellschaft und Wirtschaft begrenzen.<br />
<br />
Den gesamten Beitrag lesen und weitere Informationen unter:<br />
https://www.alpenverein.de/verband/presse/pressemeldungen/welttag-der-gletscher-alpenverein-fordert-mehr-tempo-beim-klimaschutz]]></description>
		        <pubDate>Sat, 21 Mar 2026 06:57:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1335/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>[Werbung] Harald Lesch klärt auf, und er regt sich auf – zwei neue Bücher!</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1334/</link>
		        <description><![CDATA[20.3.2026 (ca)<br />
Unsere Energie- und Klimapolitik befindet sich derzeit in einem intensiven Spannungsfeld zum Wirtschaftswachstum, das oft als Zielkonflikt wahrgenommen wird, aber auch Chancen für strukturelle Transformationen bietet. Deutschland verfolgt das Ziel, bis 2045 klimaneutral zu werden, und strebt gleichzeitig eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts an. Dazu passend meldet sich nun einer der bekanntesten Naturwissenschaftler Deutschlands zu Wort – der Astrophysiker Harald Lesch, zudem Bestseller-Autor und TV-Moderator! Er vermittelt bereits seit Jahren einer breiten Öffentlichkeit spannendes populärwissenschaftliches Wissen – und er engagiert er sich insbesondere im Kampf gegen den Klimawandel. Gemeinsam mit Co-Autoren nimmt er uns nun in zwei kompakten neuen Büchern dabei mit:<br />
(1) Das Buch „Unser Energieverbrauch zum Verstehen und Mitreden“ bietet Grundlagenwissen über Energie, Energieverbrauch und Energieerzeugung, dabei klar und verständlich präsentiert. Energie zu verbrauchen ist das Selbstverständlichste der Welt, ohne sie geht nichts: Die Industrie kann nicht produzieren, wir kommen nicht von A nach B, und sich mal schnell übers Handy auszutauschen wäre auch nicht möglich. Aber wie viel Energie benötigen wir eigentlich täglich und wofür? Wie schaffen wir es künftig, den Energiebedarf möglichst effizient zu decken, wenn wir auf fossile Brennstoffe verzichten wollen? Wie wirken sich neue Technologien aus? Am Beispiel einer vierköpfigen Familie veranschaulichen die Autoren unseren Energieverbrauch und zeigen wie die Energienutzung der Zukunft aussehen kann. Das richtige Buch für alle, die mitdenken, mitreden und mitentscheiden wollen über unsere Energiewelt der Zukunft. Wie die Vorgängerpublikation „Erneuerbare Energien zum Verstehen und Mitreden“ aus dem Jahr 2021 ist das Buch von Charlotte Kelschenbach sehr ansprechend farbig illustriert.<br />
Die Daten zum Buch: Christian Holler / Joachim Gaukel / Harald Lesch / Axel Kleidon, „Unser Energieverbrauch zum Verstehen und Mitreden“, 2026, Paperback, Klappenbrosch., Format 13,5x21,5 cm, 176 Seiten, ISBN 978-3-570-10617-4, C. Bertelsmann in der Penguin Random House Verlagsgruppe, Preis 20,00 €<br />
Weitere Informationen mit Blick ins Buch unter:<br />
https://presse.penguinrandomhouse.de/unser-energieverbrauch-zum-verstehen-und-mitreden/978-3-570-10617-4#info <br />
<br />
(2) Das zweite Buch „Die Natur ist kein Parteimitglied“ bietet Klartext zum Klimawandel, denn Harald Lesch und Axel Kleidon sind genervt: Ein ums andere Mal versuchen Verantwortliche in Politik und Wirtschaft so zu tun, als könne man die Gesetze der Natur einfach ignorieren. Gern glaubt man in der Politik an technische Harry-Potter-Zaubertricks. Doch die Natur verhandelt nicht, sie ist nicht Partei, sie lässt sich nicht vereinnahmen. Die beiden Autoren erläutern kurz und knapp, was effiziente Energienutzung und Klimaschutz bedeuten, warum Energie entwertet wird und welche Maßnahmen eine Politik ergreifen würde, die begriffen hat, wie die Natur funktioniert. Eine Argumentationshilfe für alle, die ebenso genervt und wütend sind über die Untätigkeit in Sachen Klimawandel.<br />
Die Daten zum Buch: Harald Lesch / Axel Kleidon, „Die Natur ist kein Parteimitglied – Mit den Gesetzen der Physik gegen politische Ignoranz“, 2026, geb. Buch, Pappband, Format 12,5x20,0 cm, 96 Seiten, ISBN 978-3-570-10619-8, C. Bertelsmann in der Penguin Random House Verlagsgruppe, Preis 14,00 €<br />
Weitere Informationen mit Blick ins Buch unter:<br />
https://presse.penguinrandomhouse.de/die-natur-ist-kein-parteimitglied/978-3-570-10619-8]]></description>
		        <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 06:31:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1334/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Licca liber Newsletter</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1333/</link>
		        <description><![CDATA[19.3.2026 (ca)<br />
Im Rahmen unserer Berichterstattung „Nachlese „4. Symposium Natur in der Stadt – Lebensräume vom Menschen geschaffen“ (s. untenstehende Aktuelle Meldung vom 9.3.2026) hatten wir vom Vortrag von Tatjana Bodmer, Projektleiterin beim Wasserwirtschaftsamt Donauwörth (WWA), zur Renaturierung des Lechs berichtet. Detaillierte und weitergehende Informationen bietet nun der WWA-Newsletter 1/2026, hier kann man erfahren:<br />
● Abschnitt I: Staustufe 23 bis Hochablass<br />
Nächste Schritte im Planfeststellungsverfahren: Wie bereits im letzten Newsletter geschildert, läuft seit November 2025 das Planfeststellungsverfahren zum Planungsabschnitt I des Projekts Licca liber. Im weiteren Fortgang des Verfahrens werden nun die eingegangenen Stellungnahmen sorgfältig geprüft und ausgewertet. Ein Erörterungstermin, in dem die vorgebrachten Anregungen und Einwendungen gemeinsam besprochen werden, wird im April stattfinden. Die Leitung des Verfahrens obliegt als Planfeststellungsbehörde der Unteren Wasserrechtsbehörde der Stadt Augsburg. Die eingereichten Unterlagen stehen Ihnen weiterhin jederzeit auf unserer Internetseite (siehe https://www.wwa-don.bayern.de/projekte/licca_liber/aktuelles/doc/einreichungsunterlagen.pdf) zur Verfügung.<br />
● Vorgezogene Maßnahmen für Licca liber I<br />
Parallel zum Planfeststellungsverfahren laufen bereits viele Maßnahmen, die der Vorbereitung von Licca liber I und der erfolgreichen Umsetzung dienen. Ein sehr umfangreiches Arbeitsfeld ist das Monitoring-Netz, das für Licca liber I angelegt wird. Hierfür werden neue Messstellen errichtet, aber auch vorhandene Messstellen genutzt. In die Grundwassermessstellen werden Datensammler, die den Grundwasserstand laufend aufzeichnen, eingehängt. Neun Stück werden demnächst in vorhandene Messstellen des städtischen Tiefbauamts integriert. Nördlich von Mering wurde Anfang März bereits eine neue Grundwassermessstelle gebohrt. Auch naturschutzfachliche Maßnahmen, die dem Projekt Licca liber I dienen, sind schon in Abstimmung und Planung. Beispielsweise sind die Vorbereitungen für die Errichtung von Fledermausersatzhabitaten im vollen Gange. Damit der Ausbau des Lechs Höhe des Flusskilometers 50 umgesetzt werden kann, ist es notwendig, bestehende Strommasten zu verlegen. Hier läuft bereits die Planung der zukünftigen Trassenführung.<br />
● Abschnitt II: Hochablass bis Wertachmündung<br />
Aufgrund der bestehenden Eintiefungen im Lech ist im Abschnitt II zwischen Hochablass und Wertachmündung dringender Handlungsbedarf gegeben. Daher wird in einem ersten Schritt der Bau einer Rampe unterhalb der Ulrichsbrücke weiterverfolgt. Diese soll im innerstädtisch liegenden, engen Lechbett die Sohle aufhöhen und stabilisieren. Die Planung hierfür wurde letztes Jahr ausgeschrieben und angegangen. Die Ergebnisse wurden nun im Rahmen einer Arbeitsgruppe vorgestellt, gemeinsam diskutiert und optimiert.<br />
 ● Abschnitt III: Wertachmündung bis Einmündung Lechkanal<br />
An der Musterstrecke bewegt sich etwas: die seit der Umsetzung abgelaufenen höheren Wasserstände im Lechmutterbett zeigen Spuren an der Musterstrecke. Das Wasser hat sich in das Ufer hineingearbeitet, die aufliegenden Schichten rutschen nach. Hinweisschilder weisen nun vor Ort auf die Gefahren hin. Bitte seien Sie vorsichtig, es handelt sich um einen naturnahen, sich dynamisch entwickelnden Gewässerabschnitt.<br />
<br />
Weitere Informationen und Newsletter-Bestellung unter:<br />
www.wwa-don.bayern.de]]></description>
		        <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 13:11:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1333/#9</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Weltwasserwoche in Augsburg vom 16. bis 22. März 2026</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1329/</link>
		        <description><![CDATA[11.3.2026 (ca)<br />
Wasser ist die Grundlage jedes Lebens und somit eine der wertvollsten und schützenswertesten Ressourcen unseres Planeten. Um dies immer wieder ins Bewusstsein zu rufen, veranlasste die UNO die jährliche Ausrichtung eines internationalen Weltwassertags. Dieser findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt. In Augsburg hat der Weltwassertag inzwischen eine besondere Tradition. Aus dem einstigen Ereignis ist seit 2024 ein ganze Weltwasserwoche geworden, die sich dieses Jahr vom 16. bis 22. März mit dem Thema Wasser in all seinen Facetten beschäftigt.<br />
Die Veranstaltung wird vom UNESCO-Welterbe-Büro der Stadt Augsburg, dem Umweltbildungszentrum Augsburg und den Stadtwerken Augsburg organisiert. Unterstützung gibt es von zahlreichen lokalen Partnern wie der Regio Augsburg Tourismus, den städtischen Museen, Buchhandlung am Obstmarkt, Volkshochschule Augsburg, Kunst- und Kulturvermittlung, Zoo-Augsburg, Fürstlich und Gräflich Fuggersche Stiftung, Fugger und Welser Erlebnismuseum, Wasserallianz Augsburg, FC Augsburg, UNICEF, LEW sowie dem Freiwilligenzentrum. Neben zahlreichen Führungen, Workshops und Vorträgen bietet die Weltwasserwoche ein buntes und breit gefächertes Angebot, welches mit Formaten wie Krimi-Dinner, Ausstellungen, Schulveranstaltungen und Mitmachaktionen einen zusätzlich bunten Mix bekommt.<br />
<br />
Einen Überblick über alle Veranstaltungen finden sich unter:<br />
https://wassersystem-augsburg.de/de/weltwasserwoche]]></description>
		        <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 07:25:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1329/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese „4. Symposium Natur in der Stadt – Lebensräume vom Menschen geschaffen“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1327/</link>
		        <description><![CDATA[9.3.2026 (ca)<br />
Am vergangenen Freitag (6.3.2026) fand bei wunderbarem Vorfrühlingswetter das ebenso erfreuliche Symposium unserer Allianzen-Mitglieder BUND Naturschutz Kreis- und Ortsgruppe Augsburg und in Zusammenarbeit mit dem städtischen Amt für Grünordnung u.a. (AGNF) statt (vgl. dazu nochmals unsere Ankündigung mit Programm in der untenstehende Aktuelle Meldung vom 23.2.2026). Die Veranstaltung war sehr gut besucht und bot ein reichhaltiges Themen-Portefeuille. Grußworte und Einstimmungen in die Themen boten zunächst Christine Kamm (Vorständin BN Ortsgruppe Augsburg), Reiner Erben (Umweltreferent der Stadt Augsburg) und Anette Vedder (Amtsleiterin AGNF). Anschließend moderierte Johannes Enzler (Vorstandsmitglied BN Kreisgruppe Augsburg) die Fachvorträge:<br />
Im Themenbereich „Revitalisierung von Fließgewässern“ berichtete Alexander Herz, Projektmanager von der Stadtforstverwaltung, über den Stand und die weitere Vorgehensweise beim EU-geförderten „LIFE-Projekt Stadtwaldbäche”, bei dem es um die ökologische Aufwertung des Stadtwaldbachsystems und der angrenzenden Lebensräume, sprich Auwälder, geht. Zentral ist hierbei die Lech-Anbindung der Stadtwaldbäche. Tatjana Bodmer, Projektleiterin beim Wasserwirtschaftsamt Donauwörth, berichtete anschließend über die Renaturierung des Lechs, dabei im Besonderen über die Projektierung „Licca liber“ im ersten Abschnitt, d.h. von der Lechstaustufe 23 bei Königsbrunn bis zum Augsburger Hochablass. Dabei wird es vorrangig um die Stabilisierung der Flusssohle, den Hochwasserschutz und auch -rückhalt, die Flussökologie und den Naherholungswert für die Bevölkerung gehen. Aktuell erfolgen die Ausführungsplanungen, die bauliche Umsetzung wird auf rund 20 Jahre taxiert. Ein weiteres interessantes Wasserthema bot die Landschaftsökologin Cornelia Siuda in ihrem Vortrag zum „Lechhauser Moos“, einem einst von nacheiszeitlichen Fließgewässern geschaffenen Niedermoor im Nordosten von Augsburg, aber heute kaum mehr erkennbar. Durch Wiedervernässung und Nutzungsänderung des Moorkörpers könnten zumindest lokal eine CO2-Senkenwirkung und eine moorgerechte Artenvielfalt reaktiviert werden.<br />
In eine ähnliche Richtung gingen die Folgevorträge: Norbert Grenzebach, ein bekannter Demeter-Landwirt aus Hochstadt bei München, berichtete mit großem Verve aus der unmittelbaren Praxis über „Artenreiches Grünland durch Rinderbeweidung“, wobei es um Flächenvernetzung und Samenübertragung durch Weidetieren geht, um eine synergetische Artenviefalt zu erreichen. Christine Kamm warb für eine Flächenentsiegelung im Stadtgebiet durch nachbarschaftliches Engagement mittels „Wettbewerb Abpflastern“, der auf erfolgreiche Vorbilder bereits in anderen Städten rekurriert (z.B. Hamburg) und auf lebenswerte Stadtquartiere, Klima und Artenschutz abzielt. Entsprechende Beispiele für Entsiegelung öffentlicher Flächen mit klimaresilienter Umgestaltung zeigte im weiteren Birgitt Kopp vom AGNF auf, insbesondere die beiden baumbesäumten Klimaoasen im Stadtgebiet, die im Rahmen des Förderprojekts „Smartes Stadtgrün für ein klimaresilientes Augsburg (SMSA)“ aktuell geplant und bald geschaffen werden. Auf eine ganz besondere Oase ging abschließend und sehr leidenschaftlich Dr. Peter Roth (Vorstand BN Kreisgruppe Augsburg) ein in seinem Vortrag „Projekt Wiesenfreu(n)de – eine Grünfläche im Univiertel lebt auf”, der insbesondere auch aufzeigte, dass Eigenverantwortung und Miteinander essenzielle Grundlagen für positive Veränderungen in unserer Um- bzw. Mitwelt sind.<br />
Fazit: Eine reichhaltige und informative Veranstaltung, allen Beteiligten herzlichen Dank!<br />
<br />
Bilder: Impressionen vom „4. Symposium Natur in der Stadt – Lebensräume vom Menschen geschaffen“<br />
Weitere Informationen und Bildimpressionen finden sich in den Sozialen Medien unseres Allianzen-Mitglieds Freundeskreis NUK-Team Augsburg unter: www.facebook.com/nukaux]]></description>
		        <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 08:02:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1327/#10</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Infrastruktur-Zukunftsgesetz: DAV warnt vor Absenkung von Umweltstandards und Beteiligungsrechten</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1324/</link>
		        <description><![CDATA[4.3.2026 (ca)<br />
Der Deutsche Alpenverein (DAV) hat vor kurzem (24.2.2026) eine Stellungnahme zum Referentenentwurf für ein Infrastruktur-Zukunftsgesetz (InfZuG) der Bundesregierung veröffentlicht. Der DAV erkennt das Ziel an, Planungs- und Genehmigungsverfahren effizienter zu gestalten. Der vorliegende Entwurf geht jedoch deutlich über eine Verfahrensmodernisierung hinaus und führt an zentralen Stellen zu einer strukturellen Schwächung von Umweltstandards und Beteiligungsrechten.<br />
Besonders kritisch bewertet der DAV die geplante Neuregelung des Erörterungstermins im Verwaltungsverfahrensrecht. Künftig könnte eine solche Erörterung nur noch stattfinden, wenn sie aus Sicht der Behörde „erforderlich“ ist. Damit würde ein bislang zentrales Instrument der Transparenz und Konfliktlösung zu einer Ermessensentscheidung. Der DAV warnt: Die Erörterung ist kein formaler Zwischenschritt, sondern wesentlich für die fachliche Klärung komplexer Sachverhalte, die Transparenz der Abwägung und die Akzeptanz großer Infrastrukturprojekte. Ihr Wegfall würde Verfahren nicht beschleunigen, sondern Konflikte lediglich verlagern. Der Gesetzentwurf stuft unter anderem Autobahnen, vierspurige Bundesstraßen, Schienenwege und weitere Verkehrsinfrastruktur pauschal als im „überragenden öffentlichen Interesse“ liegend ein. Eine solche generelle Privilegierung ganzer Vorhabenkategorien verschiebt das Abwägungssystem strukturell zulasten von Natur- und Umweltschutz.<br />
<br />
Den gesamten Beitrag lesen und die DAV-Stellungnahme im Wortlaut unter:<br />
https://www.alpenverein.de/verband/presse/pressemeldungen/infrastruktur-zukunftsgesetz-dav-warnt-vor-absenkung-von-umweltstandards-und-beteiligungsrechten]]></description>
		        <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 07:30:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1324/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Klimastreik zur Kommunalwahl</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1322/</link>
		        <description><![CDATA[1.3.2026 (ca)<br />
Fridays For Future Augsburg hatte vor kurzem zum „Klimastreik zur Kommunalwahl“ aufgerufen mit Termin 27. Februar, dem letzten Freitag im Monat. Tags zuvor gab es passenderweise in der Augsburger Allgemeine Zeitung einen zweiseitigen Beitrag mit dem Titel „Zwischen Anspruch und Realität: Wo Augsburg heute beim Klimaschutz steht“ (vom 26.2.2026, Ausgabe-Nr. 47, S. 24-25), in welchem ausführlich mit Text, Schaubildern und Fotos die Situation in Augsburg dargelegt wurde, dabei auch Auszüge aus den Wahlprogrammen der Augsburger Parteienlandschaft. Einleitend und abschließend heißt es in dem Artikel:<br />
„Wo einst Zelte aufgeschlagen waren, ragt nun ein Kran in die Höhe. Das Klimacamp, das bis Sommer 2024 über Jahre den Fischmarkt neben dem Rathaus – je nach politischem Standpunkt – zierte oder verschandelte, scheint vergessen. Es war die Zeit, als Spitzenpolitiker nahezu jeder Couleur Bäume umarmten und die Parteien sich mit Blick auf den Klimaschutz in Superlativen überboten. CSU und Grüne kündigten in ihrem Koalitionsvertrag 2020 an, Augsburg zur „Klimametropole“ machen zu wollen, gar zur „umweltfreundlichsten und klimafreundlichsten Stadt Bayerns“. Nach sechs Jahren Schwarz-Grün sei die Bilanz „bedrückend“, sagt Felix Strobel vom Augsburger Ableger von „Fridays for Future“. […] Klar ist: Kommunaler Klimaschutz bleibt eine Herkulesaufgabe. Die Umsetzung erforderlicher Maßnahmen treffen auf immer knapper werdende Haushaltskassen. Das Klimacamp als tägliche Erinnerung an die Verantwortlichen der Stadt steht nicht mehr. Im öffentlichen Bewusstsein und bei der Mehrheit der Parteien hat Klimaschutz an Relevanz verloren. „Klimaschutz bekommt nicht die Aufmerksamkeit, die notwendig wäre“, beklagt Felix Strobel von „Fridays for Future“. „Je länger man Maßnahmen nach hinten schiebt, umso teurer wird es für Augsburg.“ Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/klimaschutz-in-augsburg-zwischen-ambitionierten-plaenen-und-realitaet-113437733<br />
<br />
Insofern war es erfreulich, dass sich am Streiktag eine illustre Runde von Unterstützern auf dem Augsburger Rathausplatz versammelte, um den Erforderlichkeiten von kommunalem Klimaschutz öffentlichkeitswirksam Nachdruck zu verleihen! Nach den Kundgebungen der Veranstalter zog die Gemeinschaft bei bestem Vorfrühlingswetter durch die Augsburger Innenstadt und skandierte ihre Forderungen für mehr Klimaschutz und Klimagerechtigkeit, Bäume und Stadtgrün, ÖPNV und Radwege, dabei alles adressiert an die aktuelle Stadtregierung und an eine neue, tatkräftigere Zusammensetzung in naher Zukunft.<br />
<br />
Weitere Bildimpressionen zum „Klimastreik zur Kommunalwahl“ finden sich in den Sozialen Medien unseres Allianzen-Mitglieds Freundeskreis NUK-Team Augsburg unter: www.facebook.com/nukaux]]></description>
		        <pubDate>Sun, 01 Mar 2026 11:05:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1322/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Klimastreik zur Kommunalwahl am kommenden Freitag, den 27. Februar 2026</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1318/</link>
		        <description><![CDATA[25.2.2026 (ca)<br />
Fridays for Future (FFF) Augsburg informiert: „Am 8. März sind in Augsburg und ganz Süddeutschland Kommunalwahlen – und wir kämpfen dafür, dass das Thema Klima nicht in den Hintergrund rückt. Denn während die Klimakrise weiter eskaliert, wächst der Druck von rechts und ambitionierter Klimaschutz verliert an öffentlicher Aufmerksamkeit. Entscheidend für ambitionierten Klimaschutz und Klimaanpassung ist aber nicht nur die Bundesregierung. Viele Entscheidungen werden auch von der Stadt getroffen, zum Beispiel in den Bereichen kommunale Wärmewende, klimaneutrale und sozialgerechte Mobilität und Anpassungen an den Klimawandel. Deshalb gehen wir am 27.02. gemeinsam auf die Straße! Auch in Augsburg streiken wir: Freitag, 27. Februar, 16 Uhr, Rathausplatz.“<br />
Zahlreiche Beteiligung ist hilfreich! Es stehen auch spezielle Themen an, z.B. die Neupflanzung sowie der Erhalt von Stadtbäumen mit ihren ökologischen, klimarelevanten und sozialen Funktionen, so insbesondere auch in Form des Klinikparks im Rahmen des Neubaus der Universitätsklinik Augsburg (vgl. dazu unsere Aktuellen Meldungen und insbesondere die umfänglichen Informationen unseres Allianzen-Mitglieds BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg unter: https://augsburg.bund-naturschutz.de/uka und) und die Renaturierung des Augsburger Alpenflusses Lech im Rahmen der Projektierung „Licca liber“, dabei gerade auch in Hinblick auf die klimawandelbedingten Niedrig- respektive Hochwasserlagen (vgl. dazu die umfassenden Informationen der Augsburger Lechallianz unter: https://www.lechallianz.de/).<br />
<br />
Weitere Informationen zu FFF und den Klimastreik unter:<br />
https://www.fff-augsburg.de/ und<br />
https://www.instagram.com/fridaysforfuture.augsburg/p/DUaszxCiAfZ/]]></description>
		        <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 07:46:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1318/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>4. Symposium zum Thema „Natur in der Stadt – Lebensräume von Menschen geschaffen“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1317/</link>
		        <description><![CDATA[23.2.2026 (ca)<br />
Unsere Allianzen-Mitglieder BUND Naturschutz Kreis- und Ortsgruppe Augsburg veranstalten nunmehr zum vierten Mal ein Symposium zum Thema „Natur in der Stadt“, dabei wieder in Kooperation mit dem Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen der Stadt Augsburg, und lädt dazu alle Interessierten herzlich ein! Die Programmpunkte des Symposiums sind die Revitalisierung der Stadtwaldbäche und speziell die Renaturierung des Lechs mit der Projektierung „Licca liber“, die Bewirtschaftung von Grünland zur Beförderung von Artenvielfalt und auch Klimaschutz sowie die Entsiegelung öffentlicher Flächen und deren naturnahe Gestaltung anhand von aktuellen Praxisbeispielen. Die Rahmendaten zur Veranstaltung lauten:<br />
● Termin: Freitag, 6.3.2026, 9.00 bis 16.30 Uhr<br />
● Ort: Umweltbildungszentrum Augsburg, Dr.-Ziegenspeck-Weg 6, 86161 Augsburg<br />
● Anmeldung bitte bis 27.2.2026: telefonisch 0821-37695 oder per Email unter augsburg@bund-naturschutz.de<br />
Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch zwischen Haupt- und Ehrenamt und mit Ihnen!<br />
<br />
Das komplette Veranstaltungsprogramm mit den vielfältigen Fachvorträgen und Detailinformationen ist untenstehend im pdf-Format downloadbar.]]></description>
		        <pubDate>Sun, 22 Feb 2026 09:58:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1317/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„GRÜNE Wassertour Siebentischwald“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1311/</link>
		        <description><![CDATA[19.2.2026 (ca)<br />
Am vergangenen Samstag (14.2.2026) veranstalteten die Landespartei und die Augsburger Stadtregierungsfraktion der Grünen eine Informationsexkursion durch den Siebentischwald bis an den Lech. Zielsetzung war es, mit der Öffentlichkeit über die besondere Bedeutung des Augsburger Wassersystems, den Schutz des Stadtwaldes sowie aktuelle Herausforderungen der Wasser- und Naturschutzpolitik ins Gespräch kommen. Mit dabei waren auch Fachvertreter der einschlägigen Naturschutzorganisationen, so insbesondere seitens unserer Naturschutz- und Lechallianz Augsburg.<br />
Bei der rund zweistündigen Exkursion konnten etliche Problemfelder angesprochen und unmittelbar vor Ort aufgezeigt werden, so der voranschreitende Artenschwund im Stadtwald, bedingt durch den Klimawandel und die zerstörte „Biotopbrücke“ des verbauten Lechs, die Vernichtung speziell des seltenen und wertvollen Schneeheide-Kiefernbestands durch das Starkwetterereignis mit Hagelschaden und Folgen im Jahr 2023, das anstehende Lech-Renaturierungsprojekt „Licca liber“, welches insbesondere einen Sohle-Durchbruch des Flusses mit gravierenden Folgen für das Augsburger Grund- und Trinkwasser verhindern soll, sowie das geplante Wasserkraftkraftwerk des Energiekonzerns UNIPER mitten im Renaturierungsgebiet, welches weitere Beeinträchtigungen der Fischfauna, allen voran der Lech-Leitfisch „Huchen“, bedeuten würde. Die Entwicklungsprognose zu allem erscheint ungünstig, auch weil dem Natur- und Umweltschutz in der Politik gegenwärtig untergeordnete Bedeutung beigemessen wird. Umso wichtiger ist nun weitergehendes gesellschaftliches Engagement!<br />
<br />
Weitere Bildimpressionen zur „GRÜNE Wassertour: Augsburger Wasserschutz, Stadtwald, Lech und Landespolitik“ finden sich in den Sozialen Medien unseres Allianzen-Mitglieds Freundeskreis NUK-Team Augsburg unter: www.facebook.com/nukaux]]></description>
		        <pubDate>Wed, 18 Feb 2026 15:12:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1311/#10</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Neujahrsempfang der V-Partei³ in Augsburg</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1310/</link>
		        <description><![CDATA[18.2.2026 (ca)<br />
Angesichts der bevorstehenden Kommunalwahl Anfang März bieten die Neujahrsempfänge der Parteien des Augsburger Stadtparlaments interessante Perspektiven für ihr Engagement gerade auch im Bereich Natur Umwelt Kultur. Am vergangenen Freitag (13.2.2026) gab es dazu schließlich den Neujahrsempfang der V-Partei³ Augsburg im „Augustanasaal“. Darüber berichtet die Augsburger Allgemeine Zeitung in ihrem Beitrag „Mehr Umwelt, weniger Tierversuche und ein Herzensanliegen: Was die V-Partei³ für Augsburg plant“ (vom 16.2.2026, Ausgabe Nr. 38, S. 28) wie folgt:<br />
„Auf ihrem Neujahrsempfang schärften die V-Partei³ und ihr OB-Kandidat Roland Wegner ihr Profil. Mehr Umwelt, weniger Tierversuche und ein Auge auf die Tierhaltung im Zoo verspricht Wegner. Die Partei tritt mit einer voll besetzten Kandidatenliste und einem Frauenanteil von 60 Prozent an. Roland Wegner sitzt seit den Kommunalwahlen 2020 als bisher einziger Vertreter im Augsburger Stadtrat. Konkret geht es im Programm der Partei vor allem um den Erhalt der 1300 Bäume auf der Süd- und Westseite des Uniklinikums. „Wir wollen den Neubau des Klinikums, aber wir wollen ihn auf der Ostseite des jetzigen Klinikkomplexes“, so Wegner, der Verwaltungswirt und Kämmerer der Gemeinde Gablingen ist. Das Gelände mit Seen, Teichen und kleinen Hügeln soll dem Neubau des Uniklinikums weichen. Die Einleitung des Bauleitplanverfahrens soll in der nächsten Woche im Stadtrat beschlossen werden. […]“ Den gesamten Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-mehr-umwelt-weniger-tierversuche-und-ein-herzensanliegen-was-die-v-partei-fuer-augsburg-plant-113484935<br />
<br />
Unsere Naturschutz- und Lechallianz Augsburg war auch vor Ort, da wir unter Federführung unseres Allianzen-Mitglieds BUND Naturschutz Augsburg dezidiert den Erhalt des Uniklinikparks unterstützen. Dabei gehört die V-Partei³ zu unserem breit angelegten Bündnis „Schutzgemeinschaft Augsburger Uniklinikpark“. In diesem Sinne gab  es auf dem Neujahrsempfang auch interessante und wichtige Fachvorträge seitens Dr. Ludwig Fink, dem ehemaligen Bürgermeister von Stadtbergen, zur „Zukunft Naturpark Uniklinik – aus kommunaler Sicht“ und vom Lechexperten Dr. Eberhardt Pfeuffer zur „Renaturierung des Lechs“, zudem von der Medizinerin Dr. Rosemarie Lautenbacher zu „Tierversuche in Augsburg – aktueller Stand“.<br />
Fazit: Eine gelungene und informative Veranstaltung! Und auch die ressourcenschonende und tierwohldienliche vegane Verköstigung der Gäste setzte ein Zeichen. Insofern kann man sagen, dass die V-Partei³ konsequent und uneingeschränkt die Belange von Naturschutz, Umweltethik und Politiktransparenz vertritt.<br />
<br />
Gruppenbild der Podiums-Mitwirkenden (vlnr): Dr. Eberhardt Pfeuffer, Marion Buk-Kluger, Dr. Ludwig Fink, die Künstlerin „Ceci“, Roland Wegner und Dr. Rosemarie Lautenbacher<br />
Weitere Bildimpressionen zum Neujahrsempfang der V-Partei³ in Augsburg und zudem zusätzliche Informationen finden sich in den Sozialen Medien unseres Allianzen-Mitglieds Freundeskreis NUK-Team Augsburg unter: www.facebook.com/nukaux]]></description>
		        <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 07:38:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1310/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese VzSB-Online-Vortrag zum Humusschwund in den Alpen</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1309/</link>
		        <description><![CDATA[17.2.2026 (ca)<br />
Vergangene Woche (11.2.2026) gab es den dritten Online-Vortrag 2026 von unserer Partnerorganisation Verein zum Schutz der Bergwelt e.V. (VzSB). Prof. Dr. Dr. Axel Göttlein, Leiter des Fachgebiets Waldernährung und Wasserhaushalt an der TU München, beschäftigt sich seit vielen Jahren auch mit alpinen Waldstandorten. In seinem Vortrag referierte er über die besondere Bedeutung der Humusauflage für den Bergwald der Nördlichen Kalkalpen und dessen Schutzfunktion. Der seit vielen Jahren zu beobachtende Humusschwund läuft nahezu unbemerkt ab, kann aber für die Bewohner des Alpenraumes schlussendlich gravierende Folgen haben.<br />
Der im Vortrag thematisierte Tangelhumus (auch Alpenhumus genannt) ist eine spezielle Humusform, die vor allem in den feucht-kühlen Gebirgslagen der Kalkalpen unter Nadelwald und Krummholz vorkommt. Er fungiert als entscheidender Kohlenstoff-, Nährstoff- und Wasserspeicher für Bergwälder. Aufgrund des Klimawandels und forstlicher Eingriffe ist der Tangelhumus jedoch stark vom Abbau bedroht, was weitreichende Folgen insbesondere für den Wasserhaushalt der Gebirge hat, d.h. Trockenheit respektive Starkwasserereignisse. Wissenschaftler und Forstleute entwickeln Konzepte zur Stabilisierung dieses wertvollen Humus. Dazu gehören Reduzierung von Bodenabtrag und Erosion, Optimierung der Waldstruktur und angepasste Wildbestände, um eine Naturverjüngung zu ermöglichen.<br />
Wer den Online-Vortrag verpasst hat oder eine Vertiefung möchte, dem sei das BR-Youtube-Video „Wegen Klimawandel: Humus-Schwund in den Alpen“ empfohlen: https://www.youtube.com/watch?v=5pTIsgUro2g<br />
<br />
Das weitergehende VzSB Vortragsprogramm findet sich unter: https://www.vzsb.de/veranstaltungen.php. Und alles weitere zum VzSB unter: www.vzsb.de – Auch eine Mitgliedschaft im VzSB lohnt sich!]]></description>
		        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 18:10:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1309/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Neujahrsempfang der V-Partei³ am 13. Februar 2026</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1305/</link>
		        <description><![CDATA[12.2.2026 (ca)<br />
Am morgigen Freitag, den 13.2.2026, findet der Neujahrsempfang der V-Partei³ statt, unsere politische Unterstützung beim Erhalt des Klinikparks im Rahmen des geplanten Neubaus der Universitätsklinik Augsburg (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „V-Partei³: Naturpark am UKA muss erhalten werden“ vom 28.1.2026). Die Naturschutz- und Lechallianz Augsburg beteiligt sich an der Veranstaltung, indem sich unser Allianzen-Mitglied und Lechexperte Dr. Eberhard Pfeuffer mit einem Fachvortrag zum Naturschutz in Augsburg und speziell zum Lech mit dem anstehenden Renaturierungsprojekt „Licca liber“ einbringen wird. Die Daten zur Veranstaltung:<br />
Neujahrsempfang der V-Partei³, Freitag der 13.02.2026, Beginn 18.00 Uhr, Einlass ab 17.45 Uhr, im Augustanasaal (Im Annahof 4, 86150 Augsburg). Das Programm:<br />
● Bilanz aus dem Stadtrat: Roland Wegner<br />
● Tierversuche in Augsburg – aktueller Stand: Dr. Rosemarie Lautenbacher<br />
● Renaturierung des Lechs: Dr. Eberhardt Pfeuffer<br />
● Zukunft Naturpark Uniklinik – aus kommunaler Sicht: Dr. Ludwig Fink (ehem. Bürgermeister Stadtbergen)<br />
● Moderation: Marion Buk-Kluger<br />
● Musikalische Begleitung: Toni und Ceci<br />
Anmeldungen bitte umgehend an: stadtrat-augsburg@v-partei.de <br />
Detaillierte Informationen unter: https://v-partei.de/neujahrsempfang-in-augsburg/ ]]></description>
		        <pubDate>Thu, 12 Feb 2026 05:51:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1305/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese VzSB-Online-Vortrag mit Dr. Andreas von Poschinger zu „Wie felsenfest sind unsere Alpen?“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1300/</link>
		        <description><![CDATA[6.2.2026 (ca)<br />
Am vergangenen Mittwoch (4.2.) gab es den zweiten Online-Vortrag 2026 von unserer Partnerorganisation Verein zum Schutz der Bergwelt e.V. (VzSB). Dr. Andreas von Poschinger, Geologe und neuer VzSB-Schatzmeister, bot noch einmal seinen hochinteressanten Vortrag dar, den er bei VzSB-Mitgliederversammlung im Oktober 2025 gehalten hatte. Andreas von Poschinger hat lange Jahre den Arbeitsbereich der Geogefahren beim Geologischen Dienst am Bayerischen Landesamt für Umwelt geleitet. In seinem Vortrag stellte prominente Beispiele von Bergstürzen, Felsstürzen, Steinschlag und Großrutschungen in den Alpen vor, analysierte die möglichen Ursachen und zeigte die direkten und indirekten Folgen dieser Ereignisse auf und wie darauf reagiert werden sollte.<br />
Für alle, die bei diesem hören- und sehenswerten Online-Vortrag nicht dabei waren oder noch einmal gucken wollen: Der Vortrag wurde aufgezeichnet und ist in der VzSB-Mediathek einsehbar unter:<br />
https://www.vzsb.de/veranstaltungen/mediathek.php.<br />
Das weitergehende VzSB Vortragsprogramm findet sich unter: https://www.vzsb.de/veranstaltungen.php. Und alles weitere zum VzSB unter: www.vzsb.de – Auch eine Mitgliedschaft im VzSB lohnt sich!<br />
<br />
Weitere Bildimpressionen zum VzSB-Online-Vortrag mit Dr. Andreas von Poschinger und auch Zusatzinformationen finden sich in den Sozialen Medien unseres Allianzen-Mitglieds Freundeskreis NUK-Team Augsburg unter: www.facebook.com/nukaux]]></description>
		        <pubDate>Fri, 06 Feb 2026 07:33:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1300/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Antwortschreiben des Bundesumweltministeriums zum geplanten Uniper-Wasserkraftwerk</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1299/</link>
		        <description><![CDATA[2.2.2026 (ca)<br />
Im Dezember vergangenen Jahres berichteten wir über ein breit angelegtes Statement unserer Lechallianz Augsburg zum geplanten Uniper-Wasserkraftwerk im Renaturierungsbereich „Licca liber“, und zwar in Form eines „Offenen Briefs“ des Lechallianz-Sprechers Stefan Zott an die Bundesregierung respektive die beiden zuständigen Bundesministerien für Finanzen und für Umwelt (siehe nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Offener Brief an die Bundesregierung“ vom 3.12.2025). Nun gibt es eine erste Replik: Bundesumweltminister Carsten Schneider ließ eine Beamtin seines Ministeriums auf unseren Brief antworten. Hier Auszüge aus dem Antwortschreiben, die unsere Argumente gegen ein Wasserkraftwerk im Bereich von Licca liber unterstützen:<br />
„Grundsätzlich sind alle Veränderungen und Störungen, die zu einer erheblichen Beeinträchtigung eines Natura 2000-Gebietes in seinen für die Erhaltungsziele oder den Schutzzweck maßgeblichen Bestandteilen führen können, unzulässig. Daher muss gemäß § 34 Bundesnaturschutzgesetz die Verträglichkeit eines Projektes mit den Erhaltungszielen eines Natura 2000-Gebietes vor der Durchführung im Rahmen einer FFH-Verträglichkeitsprüfung geprüft werden. Wenn erhebliche Beeinträchtigungen nicht ausgeschlossen werden können, ist ein Projekt unzulässig. […] Weiterhin ist das Ziel der Wasserrahmenrichtlinie, den guten ökologischen Zustand bzw. das gute ökologische Potenzial in Oberflächengewässern zu erhalten bzw. wiederherzustellen, zwingend zu beachten. Die Vorgaben der §§ 33 – 35 des Wasserhaushaltgesetzes zur Mindestwasserführung, Durchgängigkeit und zum Schutz der Fischpopulation bei der Wasserkraftnutzung sind einzuhalten und durch die Genehmigungsbehörde im Rahmen des Zulassungsverfahrens zu prüfen. […]“<br />
<br />
Das gesamte Antwortschreiben des Bundesumweltministeriums ist untenstehend im pdf-Format downloadbar.]]></description>
		        <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 09:31:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1299/#10</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>[Werbung] Vortrag „Faszination Lech: Beeindruckende Ökosysteme im Spannungsfeld zwischen Natur und Wasserwirtschaft“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1297/</link>
		        <description><![CDATA[29.1.2026 (ca)<br />
Am 12. Februar 2026, einem Donnerstag, gibt es um 19 Uhr einen interessanten Vortragsabend zum Alpenfluss Lech im Kletterzentrum der DAV-Sektion Augsburg! Nicht erst seitdem das Augsburger Wassermanagement-System im Jahr 2019 zum UNESCO Welterbe erklärt wurde, prägt der Lech die Historie, die Kultur und das Erscheinungsbild der Stadt. Mit faszinierenden Aufnahmen und begleitenden Erzählungen widmet der Landschaftsfotograf und Naturkenner Detlef Fiebrandt vom Lechrain Verlag den Abend einer Hommage an den Flusslauf.<br />
Weitere Informationen und Ticket-Vorverkauf unter: https://www.dav-augsburg.de/events/veranstaltung/Faszination-Lech-Beeindruckende-Okosysteme-im-Spannungsfeld-zwischen-Natur-und-Wasserwirtschaft/126756 <br />
<br />
An dieser Stelle sei auch auf Detlef Fiebrandts neue Publikation hingewiesen, siehe dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Im Außerfern – Landschaft und Kultur im Bezirk Reutte“ vom 23.10.2025.<br />
<br />
Bild: Faszination Lech © Detlev Fiebrandt]]></description>
		        <pubDate>Thu, 29 Jan 2026 08:08:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1297/</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>50 Jahre Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1295/</link>
		        <description><![CDATA[27.1.2026 (ca)<br />
Unsere Partnerorganisation Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL) mit Sitz in Laufen an der Salzach feiert ihr 50-jähriges Jubiläum. Unter dem Motto „Wissen, Wandel, Weitblick – Naturschutz gemeinsam gestalten“ blickt Deutschlands erste Naturschutzakademie auf ein halbes Jahrhundert intensiver Bildungs-, Forschungs- und Netzwerkarbeit zurück und richtet den Blick zugleich in die Zukunft.<br />
Die ANL-Direktorin Dr. Barbara Stammel eröffnete das Jubiläumsjahr mit einer Videobotschaft. „Naturschutz ist unsere Lebensversicherung,“ ist Stammel überzeugt. „Intakte Natur, sauberes Wasser und gesunde Böden sind der Garant für Wohlstand und Wohlergehen für alle. Naturschutz braucht Partnerinnen und Partner. Nur so gelingt es, Lebensräume und Arten zu erhalten und Biodiversität zu fördern.“ Stammel sieht die Akademie in der Rolle der Brückenbauerin zwischen Wissenschaft und Naturschutzpraxis. Mit ihren 150 Veranstaltungen, Lehrgängen und Fachtagungen im Jahr, interdisziplinären Projekten und vielfältigen Veröffentlichungen ist sie die zentrale Säule der Wissensvermittlung im amtlichen und ehrenamtlichen Naturschutz. Zukünftig will Direktorin Dr. Stammel die ANL zu einer Denkfabrik und Zukunftswerkstatt im Naturschutz weiterentwickeln. Dafür ist das bestehende Netzwerk mit mehr als 100 Kooperationspartnern sehr wichtig.<br />
<br />
Im Jubiläumsjahr bietet die ANL interessante Veranstaltungen für die Öffentlichkeit an. Am Jubiläumswochenende vom 24.-25. Juli 2026 in Laufen können Besucherinnen und Besucher die Vielfalt der Natur mit allen Sinnen erleben, zum Beispiel bei der Jubiläumsnacht der Natur oder beim Sinfonischen Naturkonzert unter freiem Himmel in Schloss Triebenbach.<br />
<br />
Weitere Informationen zur ANL unter: https://www.anl.bayern.de/<br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 27 Jan 2026 08:28:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1295/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese VzSB-Online-Vortrag mit Georg Bayerle zu „Der Alpen-Appel“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1294/</link>
		        <description><![CDATA[26.1.2026 (ca)<br />
Am vergangenen Mittwoch (21.1.2026) gab es den ersten Online-Vortrag 2026 von unserer Partnerorganisation Verein zum Schutz der Bergwelt e.V. (VzSB). Es referierte der renommierte Filmemacher und Journalist Georg Bayerle, der Alpenbegeisterten aus Sendereihen im Bayerischen Rundfunk („Bergauf-Bergab“, „Rucksackradio“ u.a.), durch seine Filme und seine Bücher seit vielen Jahren bekannt ist. Im Vortrag stellt er sein neuestes Buch „Der Alpen-Appell“ vor. Dieses im Tyrolia-Verlag erschienene Buch haben wir in einer Rezension bereits im Sommer letzten Jahres vorgestellt (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung vom 23.7.2025). Es ist mittlerweile vergriffen, aber die zweite Auflage mit einigen redaktionellen Erweiterungen wird gerade auf den Weg gebracht.<br />
Im Online-Vortrag ging Georg Bayerle zunächst mit reichlich Bildmaterial auf die gegenwärtige „Apokalypse“ in den Alpen ein, so die vielfältigen Übernutzungen, der menschengemachte Klimawandel und die resultierenden Naturgefahren und -zerstörungen, und dennoch ein weiterhin „höher, schneller, weiter“, so gerade auch im Rahmen der bevorstehenden Olympischen Winterspiele in den italienischen Alpen und deren aufwändige Infrastruktur und Natureingriffe. Dies alles war sehr anschaulich und ergänzend, denn in der Buchpublikation finden sich nur stellenweise Fotoaufnahmen, dabei durchweg in schwarz-weiß gehalten und damit anlassgerecht. Danach skizzierte er seinen Alpen-Apell, einen Forderungskatalog, mit dem wir unsere Berge noch retten könnten, und stellte diesen den Vortragsgästen zur Diskussion. Dabei meldete sich insbesondere auch der Deutsche Alpenverein zu Wort, an allererster Stelle der Vereinspräsident Roland Stierle. Er legte anhand etlicher Beispiele, so auch speziell dem DAV-Klimaschutzprogramm, dar, dass der Verein bereits seit einiger Zeit reagiere, gerade auch in seiner Funktion als anerkannter Naturschutzverband. Doch an der Geschwindigkeit der Maßnahmen müsse noch gearbeitet werden, es sei ein mühsamer Prozess, die mehr als 1,5 Mio. Mitglieder zu überzeugen. DAV-Vizepräsident Wolfgang Arnoldt ergänzte, dass sich der DAV zudem politisch stärker engagieren müsse, worum man sich gegenwärtig auch auf Bundesebene bemühe. Allerdings sind die Alpen von Berlin sehr weit weg, zudem besitzt Deutschland nur einen 5%-Alpenanteil. Es gab viele weitere Diskussionsbeiträge, die von Dr. Sabine Rösler, der VzSB-Vorsitzenden, moderiert wurden, so etwa ein konzertiertes Zusammenwirken der großen und schlagkräftigen Natur- und Umweltschutzverbände, die Verbesserung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oder gar die radikal anmutende These einer Tourismusbeschränkung auf ausgewiesene „Bergsteigerdörfer“. Sie beendete schließlich die Veranstaltung mit dem Ergebnis, dass die Perspektiven des Alpen-Appells immerhin nicht hoffnungslos seien.<br />
<br />
Für alle, die bei diesem hören- und sehenswerten Online-Vortrag nicht dabei waren oder noch einmal gucken wollen: Der Vortrag wurde aufgezeichnet und ist in der VzSB-Mediathek einsehbar unter:<br />
https://www.vzsb.de/veranstaltungen/mediathek.php<br />
Das weitergehende VzSB Vortragsprogramm findet sich unter:<br />
https://www.vzsb.de/veranstaltungen.php<br />
Und alles weitere zum VzSB unter: www.vzsb.de – Auch eine Mitgliedschaft im VzSB lohnt sich!<br />
<br />
Weitere Bildimpressionen zum VzSB-Online-Vortrag mit Georg Bayerle finden sich in den Sozialen Medien unseres Allianzen-Mitglieds Freundeskreis NUK-Team Augsburg unter: www.facebook.com/nukaux]]></description>
		        <pubDate>Mon, 26 Jan 2026 08:28:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1294/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Messe „Jagen und Fischen 2026“ – mit einem speziellen Blick in die „Die Geschichte der Fischerei in Schwaben“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1292/</link>
		        <description><![CDATA[23.1.2026 (ca)<br />
Am vergangenen langen Wochenende (16.-18.1.2026) fand in der Messe Augsburg die gut besuchte Fach- und Publikumsmesse „Jagen und Fischen 2026“ statt – dabei auch in tragender Funktion unsere Allianzen-Mitglieder Jägervereinigung Augsburg e.V. und Fischereiverband Schwaben e.V., die sich neben ihren Hauptaktivitäten ebenso im breitgefächerten Themengebiet Natur- und Artenschutz engagieren.<br />
Demgemäß gab es eine interessante Podiumsdiskussion mit dem Thema „Die Jagd – Tradition und Moderne oder Tradition vs. Moderne“, wo sich Vertreter*innen von Jagdwissenschaft und Jagdpraxis Argumente austauschten und Konsens suchten in Hinblick auf ein ökologisches und tierwohlgerechtes Jagdwesen, bei der dennoch Tradition und Kulturgut nicht verlustig gehen. Wichtig erscheint insbesondere die Entwicklung einer transparenten Außendarstellung und allgemeinverständlichen Kommunikation. Und die Fischerei präsentierte sich aufwändig mit sehr schön ausgestalteten Aquarien der heimischen Fischwelt, wobei die stark gefährdete Äsche zum „Fisch des Jahres 2026 in Bayern“ auserkoren wurde. Intendiert und unterstützt werden auch daher Schutzmaßnahmen der vielfältig genutzten und dabei ökologisch stark überlasteten Flussläufe mit ihrer Fauna und Flora, so in Augsburg insbesondere die Alpenflüsse Lech und Wertach.<br />
<br />
Auf dem Messestand des Fischereiverbands Schwaben e.V. gab es dazu ein sehr ansprechend gestaltetes Buch zum Mitnehmen, welches vergangenes Jahr zum 125-jährigen Vereinsjubiläum von der Jagd- und Fischerei-Historikerin Dr. Cornelia Oelwein verfasst wurde. Dieses Buch mit dem Titel „Die Geschichte der Fischerei in Schwaben“ behandelt die historische Entwicklung und die Bedeutung der Fischerei in der Schwäbischen Region, insbesondere rund um den Fluss Lech, und beleuchtet die vielfältigen Nutzungen und die heimische Fischfauna, wobei der Fokus auf den Wandel durch menschliche Eingriffe und heutige Renaturierungsbemühungen liegt. Das profunde Wissen der Autorin wird gepaart mit hochinteressantem Bildmaterial aus zum Teil privaten Sammlungen und Archiven.<br />
Die Daten zum Buch: Fischereiverband Schwaben e.V. (Hrsg.), „Die Geschichte der Fischerei in Schwaben“ von Cornelia Oelwein, Augsburg 2025, Selbstverlag, Hardcover, 296 Seiten mit vielen Abbildungen. Das Buch ist in der Vereinsgeschäftsstelle in Augsburg kostenfrei erhältlich (Kontaktdaten unter: www.fischereiverband-schwaben.de).<br />
<br />
Weitere Bildimpressionen zur Messe „Jagen und Fischen 2026“ finden sich in den Sozialen Medien unseres Allianzen-Mitglieds Freundeskreis NUK-Team Augsburg unter: www.facebook.com/nukaux]]></description>
		        <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 06:45:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1292/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>[Werbung] Jagen und Fischen 2026</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1286/</link>
		        <description><![CDATA[12.1.2026 (ca)<br />
Ende der Woche findet in der Messe Augsburg die Fach- und Publikumsmesse „Jagen und Fische 2026“ statt (16.-18.1.2026). „Natur erleben.“, so lautet das diesjährige Motto. Mitvertreten sind dort unsere Allianzen-Mitglieder Jägervereinigung Augsburg e.V. und Fischereiverband Schwaben e.V.. Neben ihren Hauptaktivitäten Jagen bzw. Fischen sind beide Vereine stark engagiert im breitgefächerten Themengebiet Natur- und Artenschutz.<br />
Neu ist in diesem Jahr die Fliegenwerferzone für Hobby-Angler in Halle 1. Besucher können hier nicht nur Vorführungen erleben, sondern unter Anleitung erfahrener Profis selbst erste Versuche mit der Fliegenrute unternehmen. Im Anglerforum ist außerdem die Universität Rostock vertreten, die in Vorträgen und an ihrem Messestand eine innovative Form der Fischzucht vorstellt: die Aquaponik, ein komplexes Kreislaufsystem, das Hydro- und Aquakultur miteinander verbindet. Auch das Freigelände ist wieder Teil des Programms. Die Greifvogel-Flugshow findet am Samstag und Sonntag statt. Der Zukunftswald bringt ein Stück Natur in die Messehalle und zeigt anschaulich die Entwicklung des Waldes. Ergänzt wird das Angebot durch Filmpremieren, Fachvorträge, ein Gewinnspiel mit Sachpreisen der Aussteller, einen Entdecker-Guide für Kinder sowie weitere Mitmachaktionen.<br />
<br />
Weitere Informationen zur Fach- und Publikumsmesse Jagen und Fischen 2026 unter: www.jagenundfischen.de<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 09:39:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1286/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Wasserkraft im Kleinformat</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1283/</link>
		        <description><![CDATA[7.1.2026 (ca)<br />
Der Konflikt von Wasserkraft und Flussökologie ist hinreichend bekannt. Die Rückbesinnung auf eine kleinformatige Wassernutzung wäre hier hilfreich. In ihrem Beitrag „Dieses Mini-Kraftwerk im Lech arbeitet im Verborgenen“ berichtete die Augsburger Allgemeine Zeitung vor kurzem (27.12.2025, Ausgabe-Nr. 300, S. 33) wie folgt:<br />
„Die Lechwerke beliefern ein weites Gebiet mit elektrischem Strom. Sie erzeugen möglichst viel davon umweltfreundlich selbst, und zwar in 36 Wasserkraftwerken an Lech, Wertach, Iller, Günz und Donau. In einer Grafik, die die Standorte der LEW-Kraftwerke zeigt, ist ein Kleinwasserkraftwerk im Lechwehr in Höhe des Augsburger Müllbergs (Flusskilometer 37,3) eingezeichnet. Es arbeitet im Verborgenen. Seit nunmehr 30 Jahren ist es an der Ostseite in das Lechwehr integriert. Nur Insidern ist es bekannt. Sichtbar ist nämlich nur der Wasserauslauf, der sich mit dem Wasser der Fischtreppe vereint. Den Strom erzeugt ein Tauchgenerator. Eine Kaplan-Turbine mit einem Laufrad mit 70 Zentimeter Durchmesser treibt ihn an. Die Turbine mit vier Schaufeln ist unreguliert. 1500 Liter Lechwasser pro Sekunde bringen sie zum Rotieren. Die Fallhöhe von vier Metern und die Wassermenge reichen für eine Stromerzeugung von 40 Kilowatt. Das ist im Verhältnis zur Leistung der Wasser-Großkraftwerke der Lechwerke wenig. Die Investition in ein Mini-Kraftwerk ist jedoch nachhaltig. Die fernüberwachte kleine Turbine ist seit 30 Jahren in Betrieb. Die vom angekoppelten Generator erzeugte Strommenge entspricht dem Jahresverbrauch von etwa 170 Durchschnittshaushalten. […] Weitere 500 Liter plätschern über die Hindernisse in der Fischtreppe. Die Fische können gegen die Strömung über 20 kleine Staubecken vier Meter aufsteigen. Bis zu 125.000 Liter pro Sekunde dürfen am Wehr vom Lech in den Kraftwerkskanal abgeleitet werden. […]“<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/dieses-mini-wasserkraftwerk-im-augsburger-lech-arbeitet-im-verborgenen-113033997 ]]></description>
		        <pubDate>Wed, 07 Jan 2026 07:10:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1283/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Zum Umgang mit der Wasserknappheit</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1282/</link>
		        <description><![CDATA[2.1.2026 (ca)<br />
Abgesehen von der regionalen Wasserknappheit in Augsburg, so die gegenwärtige Konfliktlage am Lech mit den wassersportlichen Belangen an Eiskanal und Stadtkanälen, den klimafreundlichen aber ökologisch fragwürdigen Wasserkraftwerken und den entsprechenden Erforderlichkeiten des Natur- und speziell des Grundwasserschutzes, gibt es auch eine übergeordnete Mangelsituation. In ihrem Beitrag „Trinkwasser für Bayern kommt aus Schwaben“ zeigte die Augsburger Allgemeine Zeitung unlängst (8.12.2025, Ausgabe-Nr. 282, S. 1) auf, wie trockene Regionen in Bayern künftig versorgt werden könnten:<br />
„Wird Schwaben endgültig zum Brunnen für Bayern? Noch in dieser Legislaturperiode wird die Staatsregierung festlegen, woher die Menschen im Freistaat künftig ihr Wasser bekommen. Das sagte Umweltminister Thorsten Glauber unserer Redaktion. Die zentrale Rolle in seinen Plänen spielt dabei die Region am Unteren Lech rund um die Gemeinden Genderkingen und Oberndorf (Kreis Donau-Ries). Von dort wird schon seit den 70er-Jahren über eine 100 Kilometer lange Wasserleitung Trinkwasser nach Nürnberg, Fürth und Erlangen transportiert. Über einen Verbund sind auch weiter entfernte Städte wie Würzburg und Kronach angeschlossen. Jährlich wandern damit aus dem grundwasserreichen Mündungsgebiet des Lechs in die Donau Millionen Kubikmeter Trinkwasser nach Nordbayern. Der bisherige Spitzenwert wurde im August 2015 erreicht, als an einem Tag mehr als 140 Millionen Liter Wasser abgepumpt wurden. Künftig sollen es sogar noch mehr werden. Bereits 2022 hatte Glauber Pläne für eine gigantische Fernwasser-Ringleitung vorgestellt, um große Mengen Wasser aus Südbayern ins trockene Franken zu transportieren. Denkbar sei, sagte der Freie-Wähler-Politiker damals, eine überregionale Wasserspange, die vom Bodensee und der Lech-Mündung in Schwaben über Franken bis nach Niederbayern führen könnte. Die Option, Wasser aus dem Bodensee abzupumpen, hat die Staatsregierung inzwischen verworfen. Glauber spricht vage von „finanziellen und technischen Gründen“. Auch der Bau einer weiteren Talsperre in Bayern scheint für den Umweltminister wenig verlockend. „So etwas heute noch zu bauen, wäre eine politische Herausforderung.“ […] Das Gebiet der Lechmündung ist unter den Kandidaten jedenfalls die verlässlichste Quelle, vielleicht sogar die einzige. Inwieweit dafür bestehende Wasserschutzgebiete ausgeweitet und neue Brunnen gebohrt werden müssten, hänge von der später nötigen Entnahmemenge ab, so das Ministerium. Klar ist: In einem Zeitraum von mehr als 30 Jahren müssen Hunderte von Kilometern an Wasserleitungen aus- und neugebaut werden. Geschätzte Kosten: fünf Milliarden Euro. […] Die Verhandlungen über das Lechwasser für weite Teile Bayerns könnten schnell ernst werden. Denn in München drückt Glauber aufs Tempo. „Ich gehe davon aus, dass wir uns in dieser Periode festgelegt haben. “Der fortschreitende Klimawandel und die damit einhergehende Trockenheit in Franken und Ostbayern zwinge die Politik zum Handeln […].“<br />
<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/bayern-schwaben-soll-noch-mehr-wasser-an-rest-bayerns-liefern-aufgrund-verlaesslicher-quelle-112923066<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 02 Jan 2026 10:42:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1282/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Neues Wasserkraftwerk im Naturschutzgebiet konterkariert Lech-Renaturierung!“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1280/</link>
		        <description><![CDATA[22.12.2025 (ca)<br />
Zur Problematik des geplanten Uniper Wasserkraftwerks im Renaturierungsgebiet „Licca liber“ gibt es seitens des BUND Naturschutz Bayern e.V. (dessen Orts- und Kreisgruppe Augsburg unsere Allianzen-Mitglieder sind) bereits seit April 2024 eine Pressemitteilung nebst Hintergrundpapier. In der Mitteilung heisst es unter dem Titel „Neues Wasserkraftwerk im Naturschutzgebiet konterkariert Lech-Renaturierung!“ wie folgt:<br />
„Der BUND Naturschutz in Bayern e. V. (BN), der Landesfischereiverband Bayern e.V. (LFV) und der Landesbund für Vogel- und Naturschutz e.V. (LBV) sind sich einig: Ein neues Wasserkraftwerk im Naturschutzgebiet Stadtwald Augsburg passt nicht zur geplanten Lechrenaturierung im Rahmen des Projektes Licca liber. Die drei Naturschutzverbände, die insgesamt über 500.000 Mitglieder repräsentieren, appellieren an den Energiekonzern Uniper, die Planungen für den Neubau zu stoppen und stattdessen Bestandsanlagen technisch zu optimieren. […]“.<br />
Die gesamte Pressemitteilung ist online verfügbar unter:<br />
https://www.bund-naturschutz.de/pressemitteilungen/neues-wasserkraftwerk-im-naturschutzgebiet-konterkariert-lech-renaturierung<br />
<br />
Das Hintergrundpapier mit dem Titel „Ökologische Auswirkungen eines Wasserkraftwerkes am Lech im Stadtwald Augsburg (Absturz bei Flusskilometer 50,4)“ beschreibt konkret die Auswirkungen des geplanten Uniper Wasserkraftwerk auf die aquatischen Habitate, die Fischmortalität an den Kraftwerksturbinen und die Auswirkungen auf die Renaturierung. Das Fazit lautet: „Aufgrund der vielfältigen negativen Auswirkungen konterkariert ein Kraftwerk – auch ein innovatives wie etwa ein Schachtkraftwerk – im Stadtwald Augsburg die Ziele des Projektes „Licca Liber“ und steht damit auch den verbindlichen Zielen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie und der FFH Richtlinie entgegen.“<br />
Das Hintergrundpapier ist untenstehend im pdf-Format downloadbar.<br />
<br />
Bild: Absturz bei Flusskilometer 50,4 © Foto: Stefan Ossyssek<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 22 Dec 2025 21:49:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1280/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Lechfeld- und Naturmuseum gründen WG“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1278/</link>
		        <description><![CDATA[19.12.2025 (ca)<br />
Unser Allianzen-Mitglied „Naturmuseum Königsbrunn“ ist gegenwärtig in einer ungünstigen Situation. Die Neubauten des „Forum Königsbrunn“ auf dem Areal der ehemaligen Königstherme, deren Resträumlichkeiten bislang vom Naturmuseum und anderen genutzt werden konnten, stehen an. Das Forum ist eine Maßnahme im Rahmen der Königsbrunner „Vision Zentrum 2030“ zur Schaffung eines identitätsstiftenden Orts in der Mitte. Dazu berichtete die Augsburger Allgemeine Zeitung in ihrem Beitrag „Lechfeld- und Naturmuseum gründen WG“ (vom 21.11.2025, Ausgabe-Nr. 268, Augsburger Land S. 43). Dort heisst es:<br />
„Es steht nicht gut um das Königsbrunner Naturmuseum: Es muss umziehen, raus aus den Resten der ehemaligen Königstherme. Der Umzug hat Einfluss auf ein anderes Museum: Das Lechfeldmuseum wird kleiner, denn es muss Räume hergeben. Rebecca Ribarek, Leiterin des Kulturbüros, sagte in der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses: „Wir haben lange überlegt, es war nicht ganz so leicht.“ In den Resten der ehemaligen Königstherme gebe es enorme Temperaturschwankungen. Zusammen mit der dort problematischen Feuchtigkeit schade das den Exponaten. „Immer wieder fallen Heizungen aus“, so Ribarek. Dass das Museum, nach Besucherzahlen das mit Abstand beliebteste in Königsbrunn, während des Neubaus des geplanten Forums in der Therme bleibe, sei ausgeschlossen. Das Forum ist der nach aktuellem Stand 46 Millionen Euro teure Ort für Veranstaltungen und Museen, der an den Resten der ehemaligen Königstherme entstehen soll. Während der Bauarbeiten, so Ribarek, müsste das Naturmuseum sowieso ausziehen, der Zugang wäre nicht mehr möglich. […] Für das Großprojekt drängt die Zeit. Der zentrale Bestandteil von Königsbrunns „Vision Zentrum 2030“muss bis 2030 fertig werden, damit weit mehr als die Hälfte der Kosten von Förderungen abgedeckt werden. […] Aber zunächst steht der Umzug an. Der Zeitplan sieht vor, dass das Naturmuseum Anfang 2026 schließt und im März oder etwas später dann teilweise im Lechfeldmuseum wiedereröffnet. Dort soll es rund 200 von insgesamt knapp 700 Quadratmetern bekommen. Dem Naturmuseum zugeschlagen werden Eingangsbereich, vorderer Gang, Heimatvertriebenen-Bereich, sowie die Räume Glaube, Handarbeit und Spielzimmer des Lechfeldmuseums. Einen großen Teil des Umzugs wird der Trägerverein des Naturmuseums stemmen müssen. Die Stadt plant keine Mittel ein, um den Umzug zu finanzieren. Auch personelle Unterstützung der Stadt ist kaum vorgesehen. Die verfügbaren Ressourcen werden laut Verwaltung für die Planung des Forums benötigt. […]“. Den gesamten Beitra online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/schwabmuenchen/lechfeldmuseum-und-naturmuseum-muessen-sich-in-koenigsbrunn-die-raeume-teilen-112778865<br />
<br />
Ein sehr bedauerlicher Umstand! Denn erst Ende 2024 wurde das Naturmuseum Königsbrunn mit einem neuen Projektraum zum Lebensraum Lechtal ausgestattet. Alle Arbeiten und Mühen waren in gewisser Weise umsonst. Wir sind gespannt auf die weiteren Entwicklungen, zunächst in einer „Wohngemeinschaft“ mit dem Lechmuseum und später im neuen Forum Königsbrunn. Wir wünschen dem Team des Naturmuseums unter der Leitung des Vorsitzenden Günther Groß nun alles Gute bei der Bewältigung der aufwändigen Umzugsarbeiten in Etappen. Besser wäre natürlich eine zeitliche Koordination mit dem Neubau gewesen.<br />
Weitere Informationen zum Naturmuseum Königsbrunn unter:<br />
https://www.naturmuseum-koenigsbrunn.de/<br />
<br />
Bild: Neuer Projektraums im Naturmuseum Königsbrunn zum Thema „Wie funktioniert die Natur in unserem Lebensraum Lechtal“<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 19 Dec 2025 07:24:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1278/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Das neue Bayerische Wassergesetz</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1277/</link>
		        <description><![CDATA[17.12.2025 (ca)<br />
Vor kurzem wurde das neue Bayerische Wassergesetz auf den Weg gebracht. Die Augsburger Allgemeine Zeitung berichtete im Vorfeld mehrfach über die anstehende Novelle – und zuletzt am vergangenen Freitag in ihrem Beitrag „Wasser vor allem für Privatleute teurer“ (vom 12.12.2025, Ausgabe-Nr. 286, S. 10) wie folgt:<br />
„Das Bayerische Wassergesetz ist verabschiedet, der Wassercent als Zusatzabgabe auf den Wasserverbrauch kommt: Der Landtag stimmte am späten Mittwochabend mit der Regierungsmehrheit von CSU und Freien Wählern der Vorlage der Staatsregierung zu. […] Im Grundsatz sieht das Gesetz eine einheitliche Entnahme-Gebühr von zehn Cent pro Kubikmeter für alle Wasser-Verbraucher vor - doch es gelten viele Sonderregeln. So gibt es eine Freimenge von 5000 Kubikmetern pro Jahr. Privatpersonen profitieren davon jedoch nicht: Die Freimenge gilt nur für Wasserversorger, Zweckverbände und Nutzer eigener Brunnen sowie für die Industrie. Bei einem durchschnittlichen privaten Wasserverbrauch von knapp 140 Litern pro Person und Tag soll die Belastung der Privathaushalte bei rund fünf Euro pro Kopf und Jahr liegen. Fällig wird der neue Wassercent ab 1. Juli 2026. […] Das neue Wassergesetz regelt aber nicht nur die Einführung des Wassercents. Beim Hochwasserschutz sollen Städte und Gemeinden künftig nur noch 20 Prozent der Kosten tragen anstatt bisher bis zu 50 Prozent. Technische Maßnahmen zum Hochwasserschutz sollen zudem als überragendes öffentliches Interesse bei der Planung bevorzugt werden. Umweltschützer befürchten deshalb Interessenkonflikte mit dem Naturschutz. [...] Im Landtag kritisierte der Grünen-Abgeordnete Patrick Friedl, dass die Förderung von Grundwasserneubildung oder die Renaturierung von Mooren als Reaktion auf zunehmende Trockenheit und Klimawandel in dem Gesetz keine Rolle spielten. Auch die erwarteten rund 70 Millionen Euro jährlich aus dem Wassercent würden wohl nicht für solche Anpassungsmaßnahmen verwendet werden, befürchtet er: Im neuen Haushaltsplan bis 2027 finde sich dafür jedenfalls „kein Extra-Geld“.“<br />
<br />
Man merkt, es besteht dringender Bedarf an Korrekturen! Die Novelle des Bayerischen Wassergesetzes tritt zum 1. Januar 2026 in Kraft. Weitere Informationen seitens des Bayerischen Umweltministeriums sind verfügbar unter:<br />
https://www.stmuv.bayern.de/themen/wasserwirtschaft/novelle_baywg/<br />
<br />
Bild: Trinkwasserbrunnen beim Bismarckturm in Steppach]]></description>
		        <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 08:10:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1277/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Neues Uniper Kraftwerk kollidiert mit dem Naturschutzrecht</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1276/</link>
		        <description><![CDATA[15.12.2025 (ca)<br />
Der Ende November publizierte AZ-Artikel „Uniper treibt Planungen für Lech-Kraftwerk voran“ hat die Naturschutz-Gemeinschaft aufgeschreckt (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Streit ums Wasser“ vom 28.11.2025). Draufhin gab es seitens unser Lechallianz sehr kritische Leserbriefe und Kommentare seitens Günther Groß, Dr. Eberhard Pfeuffer, Dr. Günther Bretzel und Georg Stiegel sowie einen „Offenen Brief“ an die zuständigen Bundesministerien vom Allianzen-Sprecher Stefan Zott. Der Renaturierungsexperte Bernhard Uffinger und ebenfalls Allianzen-Mitglied, der unter anderem viele Jahre das Vorbild-Projekt „Wertach vital“ als BN-Beauftragter in der Bürgerarbeitsgruppe und im Fachausschuss begleitete, steuert nun einen weiteren Kommentar bei, der insbesondere nochmals auf die naturschutzrechtlichen Aspekte des möglichen Kraftwerkbaus abzielt:<br />
„Das geplante neue Kraftwerk, befindet sich in einem FFH-Gebiet und ist mit den Zielsetzungen des FFH-Gebiets unvereinbar! Es macht das Kernanliegen der Lech-Renaturierung im Abschnitt von der Staustufe 23 bis zum Hochablass, seinem ursprünglichen Zustand anzunähern, oberhalb und unterhalb des Kraftwerks, aus meiner Sicht, weitgehend zunichte! Achtung: Die im AZ-Bericht veröffentlichten beiden Fotos sind irreführende Fotomontagen. Falsch ist aus meiner Erfahrung mit „Wertach vital“ die Darstellung einer natürlich gestalteten Rampe mit der auf beiden Bildern dargestellten gleichen Wassermenge (mit und ohne Kraftwerk). Ebenso macht man die Länge normal nicht an einem Stück und linear, sondern wie in einem Wildflussbett unregelmäßig abgestuft! Wenn das Lechbett, wie beschrieben, doppelt so breit werden soll, dann muss, um das Kraftwerk betreiben zu können, der Hauptstrom des Lechs oberhalb mindestens 100 m auf das Ostufer geleitet werden, um einen guten Wirkungsgrad zu erzielen. Damit wären die Bemühungen die dynamische Prozesse im Lech zuzulassen, dauerhaft ausgehebelt (siehe FFH-Verschlechterungsverbot!). Betrachtet man im Oberlauf den Kraftwerkszulauf, so gaukelt Uniper bei den beiden Bildern ein volles gleichmäßiges Flussbett vor, das vielleicht im Hochwasserfall des Lechs, aber nicht im Normal- oder bei Niedrigwasserständen so aussehen wird! Aus meiner Erfahrung mit den zuletzt erbauten Lech-Kraftwerken ist auf den Luftbildern immer der Hauptstrom des Fließgewässers in Richtung des Kraftwerkes zu sehen. Das geplante Kleinkraftwerk soll eine Energie für ca. 5000 Haushalte liefern. Mit der Ertüchtigung der laufenden Altkraftwerke, am Lech oder an der Donau, könnte ein weit größerer Stromertrag erzeugt werden! Wenn die neuen Kraftwerke in Betrieb sind, dann werden immer wieder die Nachforderungen des Betreibers (Wehrerhöhung, Kiesausbaggerung usw.) beantragt und auch bewilligt. Der geplante Kraftwerkstandort befindet sich in einem FFH-Gebiet und ist mit den Zielsetzungen des FFH-Gebiets unvereinbar und es gilt hier mit dem Blickpunkt Fluss und Morphologie ein Verschlechterungsverbot. Nun kann man nur hoffen, dass bei der amtlichen Schutzgüterabwägung den Fischen, insbesondere dem Huchen, und nicht dem Miesmacher und Spielverderber „Kraftwerksbau“ der Vorrang eingeräumt wird!“<br />
<br />
Anmerkung: Ein FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Habitat-Gebiet) ist ein europäisches Schutzgebiet innerhalb des Natura 2000-Netzwerks, das nach der europäischen FFH-Richtlinie (Richtlinie 92/43/EWG) zum Schutz gefährdeter Arten (Fauna, Flora) und spezieller Lebensraumtypen (Habitate) ausgewiesen wird, um die Biodiversität in der EU zu erhalten. Verboten sind dort grundsätzlich alle Handlungen, die den Erhaltungszustand der geschützten Arten und Lebensräume gefährden könnten, wie zum Beispiel die Zerstörung von Nestern oder Fortpflanzungsstätten. Konkrete Erlaubnisse und Verbote hängen vom jeweiligen Gebiet ab und müssen vor Ort erfragt werden. – Dies sind im gegenständlichen Fall die Untere Wasserbehörde, sprich das Umweltamt der Stadt Augsburg, oder nach Inkrafttreten der Novelle des Bayerischen Wassergesetzes zukünftig die Regierung von Schwaben. – Bild: Die „Raue Rampe“ am Lech-Flußkilometer 50,4 im FFH-Gebiet.]]></description>
		        <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 08:40:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1276/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>[Werbung] Anthologie „Wir dachten, wir könnten fliegen“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1275/</link>
		        <description><![CDATA[12.12.2025 (ca)<br />
Neben der Klimakrise gibt es bekanntlich auch die Biodiversitätskrise, also das massive und beschleunigte Artensterben sowie der Verlust genetischer Arten- und Ökosystemvielfalt, hauptsächlich verursacht durch menschliche Aktivitäten wie Landnutzungsänderungen, Umweltverschmutzung, Übernutzung und eben dem Klimawandel, was in der Fachwelt als weitaus gravierender erachtet wird. Vor kurzem ist Matthias Jüglers Anthologie „Wir dachten, wir könnten fliegen“ erschienen – ein außergewöhnliches literarisches Projekt, welches 19 der renommiertesten Stimmen der aktuellen deutschsprachigen und internationalen Literatur versammelt. Sie alle setzen sich darin auf sehr persönliche, kraftvolle und poetische Weise mit dem Verlust von Arten und unserem Umgang mit der Natur auseinander, dabei stets mit dem Blick auf das, was diese Verluste über uns und unsere Welt erzählen. <br />
Die Autorinnen und Autoren sind T.C. Boyle, John Burnside, Alex Capus, Daniela Dröscher, Elena Fischer, Charlotte Gneuß, Kim de l’Horizon, John Ironmonger, Helen Macdonald, Katerina Poladjan und Henning Fritsch, Melanie Raabe, Julia Schoch, Katrin Schumacher, Clemens J. Setz, Antje Rávik Strubel, Jackie Thomae, Iida Turpeinen, Caroline Wahl, Iris Wolff. Sie fragen: Wie lebten verschwundene Tiere und Pflanzen? Was machte sie einzigartig? Und was wurde ihnen zum Verhängnis? Ein Beispiel: Der Schwertstör aus dem Jangtse, bis zu drei Meter lang, 500 kg schwer, 2020 für ausgestorben erklärt – Opfer von Fleischfang und Lebensraumzerstörung. Sein Verschwinden ist nur eines von vielen. Denn weltweit droht in den nächsten Jahrzehnten das Aus bis zu einer Million Arten, mit gravierenden Folgen für unser Ökosystem und uns Menschen. In seinem Vorwort mit einem Exkurs zu Darwin schreibt der Herausgeber: „Wir, die wir auf der Erde leben, sind alle Betroffene, ausnahmslos. Auch wenn es schmerzt, sich das eingestehen zu müssen. Jeder von uns, unsere Vorfahren und deren Vorfahren – wir alle dachten, wir könnten fliegen.“ Begleitet durch farbige Illustrationen von Barbara Dziadosz gibt das Buch mit seinen 19 Beiträgen den verschwundenen Arten ein Gesicht und holt sie aus der Anonymität in unser Bewusstsein.<br />
<br />
Die Daten zum Buch: Matthias Jügler (Hrsg.), „Wir dachten, wir könnten fliegen – 19 Geschichten über den Verlust der Arten und die Kraft der Literatur“, gebundenes Buch mit SU, 256 Seiten, 17x24 cm, 19 farbige Abb., ISBN 978-3-328-60453-2, Verlag Penguin / Penguin Random House Verlagsgruppe, Preis 32 €<br />
Weitere Informationen mit Blick ins Buch unter:<br />
https://www.penguin.de/buecher/wir-dachten-wir-koennten-fliegen/buch/9783328604532<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 12 Dec 2025 08:02:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1275/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Unbrauchbare Relikte vergangener Zeiten“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1273/</link>
		        <description><![CDATA[9.12.2025 (ca)<br />
In unserer untenstehenden Aktuellen Meldung „Der Streit ums Wasser“ vom 28.11.2025 haben wir unter anderem auf den Artikel „Uniper treibt Planungen für Lech-Kraftwerk voran“ (Augsburger Allgemeine Zeitung vom 26.11.2025, Ausgabe-Nr. 272, S. 34) aufmerksam gemacht, in welchem der Stromkonzern Uniper seine Argumente zum Kraftwerksbau und zu den Auswirkungen der verbleibenden Wassermenge im Lech darlegt. In der Folge gab es zwei Kommentare seitens unserer Lechallianz sowie einen Offenen Brief an die zuständigen Bundesministerien nebst Presse (vgl. nochmals unsere untenstehenden Aktuellen Meldungen vom 29.11., 30.11. und 3.12.2025). Und gestern publizierte die Augsburger Allgemeine Zeitung (8.12.2025, Ausgabe-Nr. 282, S. 27) einen weiteren Kommentar in Form des Leserbriefs von unserem Allianzen-Mitglied Dr. Günter Bretzel, ehemals Vorsitzender des BUND Naturschutz Ortsgruppe Augsburg. Unter der Überschrift „Unbrauchbare Relikte vergangener Zeiten“ heisst es hier: <br />
„Der Uniper-Artikel ist äußerst dürftig, er stellt Bilder in den Mittelpunkt des Berichtes, die einfach falsch sind. Auf den beiden Bildern der geplanten Rampe fließt die gleiche Menge Wasser nach unten, egal ob ohne Kraftwerk 100 Prozent des Lechwassers auf die Rampe strömen oder nur 20 Prozent nach Bau des Kraftwerkes, wie gegen Ende des Berichts zugegeben wird. Man hat auch nicht den Rampenentwurf des Wasserwirtschaftsamtes (WWA) zur Grundlage der Bilder gemacht. Es werden nur 20 Prozent des Lechwassers dauernd über die Rampe fließen, wie soll da ein Huchen nach oben kommen? Im Entwurf des WWA ist sehr viel Überlegung bei der Detailplanung der Rampe enthalten, die in dem Bild nicht zusehen ist. Und Uniper sagt kein Wort zu dem Problem, wie denn verhindert werden soll, dass nicht das meiste Wasser ohne Kraftwerkskontakt nach unten fließt. Es wird einen Aufstau oder zumindest eine lange Zwangszuführung aus dem Oberwasser zu dem Kraftwerk auf der Ostseite des Lechs brauchen. Das alles passt keinesfalls in die Mitte des Licca-liber-Projektes und das Gerücht von den fischfreundlichen Turbinen hat Prof. Geist von der TU München bei seinem Vortrag vor ein paar Monaten im Umweltbildungszentrum als Märchen entlarvt. Und selbst jahrzehntealte Wasserrechte fallen irgendwann aus der Zeit, sie sind unbrauchbare Relikte aus vergangenen Zeiten!“<br />
Dazu legt Georg Stiegel vom Naturwissenschaftlichen Verein Schwaben, ebenfalls Allianzen-Mitglied, heute in einem weiteren Leserbrief nach (Augsburger Allgemeine Zeitung vom 9.12.2025, Ausgabe-Nr. 283, S. 27): „Welchen Sinn macht es, an allen Lech-Staustufen für zig Millionen Fischtreppen zu bauen, wenn die Fische in einem neuen Lech-Kraftwerk angezogen und zerstückelt werden?“<br />
<br />
Bild: Die „Raue Rampe“ am Lech-Flußkilometer 50,4, wo sich Uniper mit einem neuen Kraftwerk ökologisch fragwürdig und unzeitgemäß einbringen möchte]]></description>
		        <pubDate>Tue, 09 Dec 2025 08:18:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1273/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Jubiläum 125 Jahre VzSB mit Symposium und Festabend</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1272/</link>
		        <description><![CDATA[8.12.2025 (ca)<br />
Ein krönender Abschluss des Jubiläumsjahres unserer Partnerorganisation „Verein zum Schutz der Bergwelt e.V. (VzSB)“ fand am vergangenen Montag (2.12.2025) in den Räumlichkeiten des Alpinen Museums auf der Praterinsel in München statt. In diesem besonderen Jahr gab es bereits etliche Highlights, so insbesondere diverse Naturexkursionen im Alpenvorland, die Beteiligung an den wichtigen Demo-Veranstaltungen gegen das „Dritte Bayerische Modernisierungsgesetz“ mit seinen Beeinträchtigungen der Bergwelt und dann das VzSB-Jahrbuch als stattlicher und inhaltsreicher Doppelband 2025/26. Dies wurde nun noch getoppt mit dem Symposium und Festabend im Alpinen Museum, in Kooperation mit CIPRA Deutschland und unterstützt vom Deutschen Alpenverein!<br />
Geladen waren alle Mitglieder, Unterstützer und Stakeholder des VzSB aus Nah und Fern, so auch einige Mitglieder unserer beiden Allianzen. Und so versammelte sich bereits am frühen Morgen eine illustre Gemeinschaft, um dem hochaktuellen und facettenreichen Symposium mit dem interessant-provokanten Titel „Von der Gutenberg- zur Zuckerbergwelt – Die smarte Transformation des alpinen Raums und ihre Folgen“ beizuwohnen. Die modernen Medien nehmen die Bergsteiger an die Hand und navigieren sie sicher und unbeschwert durch gefährliche Welten. Aber wissen die Bergsteiger wirklich, wo sie sind? Was ist, wenn sie orientierungslos orientiert sind? Wenn ja, was bedeutet das für den Alpinismus und den alpinen Naturschutz? Fallen alle Tabus? Zur Beantwortung dieser Fragen gab es ein Potpourri an hochkarätigen Fachvorträgen zu Detailthemen und aus unterschiedlichen Blickwinkeln und Interessenlagen (i.e. Medienwirtschaft und Plattformanbieter, einschlägige Natur- und Umweltschutzverbände, Fachdisziplinen wie Naturschutz- und Umweltrecht, Psychologie und Soziologie, Umweltökonomie und -ethik). Das ganze kulminierte schließlich am späten Nachmittag in einer Podiums- und Publikumsdiskussion mit Vertretern der Presse, Alpen- und Naturschutzvereinen und Outdoor-Plattformen, bei der die konträren Standpunkte, aber auch Synergien der Interessengruppen nochmals pointiert dargelegt und diskutiert wurden.<br />
Fazit: Die digitalen Medien sind da, und wir müssen damit verantwortungsvoll umgehen. Insofern wurde mit dem Symposium eine gute Ausgangslage geschaffen, um in den weiteren Dialog zu treten zur Erlangung allgemeinwohldienlicher Lösungen. Zentral wird hierbei möglicherweise die Konzeption „Digitize the Planet“ sein mit ihrer Intention, Schutzgebiete und Räume der Outdooraktivitäten digital zu vereinen. Der anschließende Festabend mit Grußworten von Roland Stierle (DAV-Präsident), Uwe Roth (Präsident CIPRA International) und Dr. Christian Barth (Amtschef des Bayerischen Umweltministeriums) sowie experimentell-musikalischer Untermalung des Klarinettisten Fred Guntermann richtete den Fokus noch einmal auf die 125 Jahre des VzSB. Und beim kulinarischen Ausklang konnte man in Begegnungen und Gesprächen die großartige Veranstaltung Revue passieren lassen.<br />
An diese Stelle möchten wir allen Beteiligten nochmals herzlich danken. Und nun wünschen wir dem VzSB weiterhin gutes Gelingen, möglichst nochmals 125 Jahre und mehr!<br />
Weitere Informationen zur Veranstaltung unter: www.vzsb.de Auch eine Mitgliedschaft im VzSB lohnt sich!<br />
<br />
Bild: Der „moderne KI-Bergsteiger“ vom VzSB-Veranstaltungsflyer<br />
Weitere Informationen und eine detaillierte Bilderschau zur Veranstaltung findet sich bei unserem Allianzen-Mitglied Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux]]></description>
		        <pubDate>Mon, 08 Dec 2025 08:49:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1272/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Offener Brief an die Bundesregierung</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1270/</link>
		        <description><![CDATA[3.12.2025 (ca)<br />
Ein breit angelegtes Statement unserer Lechallianz Augsburg zum geplanten Uniper-Wasserkraftwerk erfolgte nun in Form eines „Offenen Briefs“ an die Bundesregierung respektive die beiden zuständigen Bundesministerien für Finanzen und für Umwelt – sowie an alle einschlägigen Nachrichten-Agenturen.<br />
Der Brief an Bundesumweltminister Carsten Schneider, welcher inhaltsgleich auch an Bundesfinanzminister Lars Klingbeil adressiert wurde (denn Uniper befindet sich seit Ende 2022 im Eigentum des Bundes mit einer Aktienbeteiligung von über 99 % und ist somit verstaatlicht), ist vollständig in untenstehendem pdf-Fomat downloadbar.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 03 Dec 2025 09:10:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1270/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Geplantes Uniper-Wasserkraftwerk – ein Beitrag zur „Biodiversitätskrise“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1269/</link>
		        <description><![CDATA[30.11.2025 (ca)<br />
In untenstehender Aktuellen Meldung „Streit ums Wasser – Die Stadt Augsburg schafft nun Fakten“ vom gestrigen Samstag (29.11.2025) hat sich unsere Lechallianz insbesondere zum geplanten Uniper-Kraftwerk geäußert, und zwar in Form eines kritischen AZ-Kommentars von Günther Groß. Ergänzend dazu merkt Dr. Eberhard Pfeuffer, ebenso überaus engagiertes Allianzenmitglied und weithin bekannter Lechkenner und -publizist, folgendes an:<br />
„Seit dem Auftakt zum Renaturierungsprojekt Licca liber im Jahr 2013 steht das Versprechen der bayerischen Staatsregierung: „Ziel des Projekts Licca liber ist es, den Lech wieder seinem ursprünglichen Charakter so weit wie möglich anzunähern“. Damit war die Richtschnur für die über zehn Jahre währenden Planungen gegeben. Von Anfang an war klar, dass nur ein frei fließender Lech – Licca liber! – das Flussbett so gestalten kann, dass es wenigstens für einen Teil der allesamt vom Aussterben bedrohten Wildflussarten als Lebensraum dienen kann. Ein solches sich selbst gestaltendes Flusssystem ist mit einem Kraftwerk unvereinbar – ein Blick auf den bayerischen Lech zeigt es überdeutlich. In den Turbinen des Kraftwerks würde zudem der Großteil der flussabwärts wandernden Kieslaicher, darunter auch der vom Aussterben bedrohte Huchen, verschreddert. Spezialisten der TU München haben in einer zehnjährigen Studie die verheerende Auswirkung von Turbinen auf die Fischfauna eindeutig nachgewiesen und kommen zu dem Schluss: „Auch moderne Wasserkraftanlagen schädigen Ökologie massiv“. Wenn Uniper trotzdem an der Errichtung eines neuen Kraftwerks mitten im Projektgebiet und mitten in unserem Naturschutzgebiet festhält, ist dies ein Beispiel für die Gier, die selbst vor letzten Refugien unserer Pflanzen- und Tierwelt aus Profitgründen nicht innehält und somit wesentlich zum Verlust der biologischen Vielfalt („Biodiversitätskrise“) beiträgt.“<br />
<br />
Bild: Die „Raue Rampe“ im Projektgebiet Licca liber, wo Uniper das ökologisch problematische Wasserkraftwerk plant<br />
<br />
11.12.2025 (ca)<br />
Anmerkung: Die Ausführungen von Dr. Eberhard Pfeuffer sind zwischenzeitlich auch als AZ-Leserbrief veröffentlicht worden (vgl. Augsburger Allgemeine Zeitung vom 11.12.2025, Ausgabe-Nr. 286, S. 29, Leserbrief „Fische werden zershreddert“).]]></description>
		        <pubDate>Sun, 30 Nov 2025 08:06:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1269/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Streit ums Wasser – Die Stadt Augsburg schafft nun Fakten</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1268/</link>
		        <description><![CDATA[29.11.2025 (ca)<br />
Zur unserer untenstehenden Aktuellen Meldung „Streit ums Wasser“ vom 28.11.2025 gab es betreffend die Uniper-Karftswerksplanungen zeitgleich in der Augsburger Allgemeine Zeitung den Kommentar „Mehr Schaden als Nutzen durch Kraftwerk“ (vom 28.11.2025, Ausgabe-Nr. 274, S. 31). Dort äußert sich der Lechexperte Günther Groß, überaus engagiertes Mitglied und ehemaliger Sprecher unserer Lechallianz über lange Jahre, wie folgt:<br />
„Wenn es Uniper schafft, dieses Kraftwerk in die Renaturierungsstrecke zu setzen, ist das Projekt Licca liber tot. Zehn Jahre hat das Wasserwirtschaftsamt mit allen Beteiligten ein Konzept erstellt, das dem Lech wieder den nötigen Freiraum bietet. Die Strecke vom Mandichosee bis zum Hochablass ist das einzige Stück am Lech, in dem das noch möglich ist. Mit einem Kraftwerk würde ein Großteil des Wassers durch die Turbinen gehen. Nachdem sich die Fische an der Hauptströmung orientieren, werden diese in der Turbine verletzt oder getötet. Die Aussage über fischfreundliche Turbinen wird von der TU in München ganz klar widerlegt. Mit diesem Kraftwerk würde sich die Leistung der gesamten Lechkraftwerke nur um 0,16 Prozent erhöhen. Der ökologische Schaden, der angerichtet wird, steht aber in keinem Verhältnis zum Nutzen der Energiegewinnung. Es ist zu hoffen, dass die Verantwortlichen der Stadt Augsburg bei der Begutachtung der Antragsunterlagen von Uniper diese große Diskrepanz zwischen dem großen Schaden und dem geringen Nutzen berücksichtigen.“<br />
<br />
Ungeachtet dessen hat die Augsburger Stadtregierung in ihrer jüngsten Sitzung nunmehr Fakten geschaffen. Davon berichtet die Augsburger Allgemeine Zeitung im Beitrag „Eiskanal fit für Olympia machen“ in ihrer heutigen Wochenendausgabe (vom 29.11.2025, Ausgabe-Nr. 274, S. 30). Dort heisst es: „[…] Um die Zukunft des Eiskanals als internationale Kanuslalomwettkampfstrecke zu sichern, investiert die Stadt Augsburg 3,5 Millionen Euro. Dies hat der Stadtrat nun offiziell beschlossen. Für diese Summe sollen zwei Regulierbauwerke errichtet werden, die den Betrieb der historischen Olympiastrecke auch bei Niedrigwasser im Lech zuverlässig ermöglichen. Die Umsetzung ist in den nächsten vier bis fünf Jahren geplant. […] Sportreferent Jürgen Enninger betont, der Eiskanal sei Symbol der Sportgeschichte und Garant für die Zukunft des Kanusports in Augsburg. Man wolle die Strecke „fit für Olympia“ machen und langfristig sichern. Die Regulierbauwerke seien dafür unerlässlich und keine verlorenen Kosten. Die Hauptschleuse mit rund drei Millionen Euro wäre auch bei einer Pumpenlösung erforderlich gewesen. Die Schleusenvariante hat den Nachteil, dass die Wasserumleitung zu Produktionsausfällen an Wasserkraftwerken führt, die ersetzt werden müssen. Parallel zur technischen Planung läuft daher eine Machbarkeitsstudie in Abstimmung mit den Betreibenden der Wasserkraftwerke. Denn eine Flutung des Eiskanals bei Niedrigwasser wirkt sich auf Teile des städtischen Kanalsystems und die dortigen Kraftwerke aus. Es wird geprüft, inwieweit wasserlenkende Maßnahmen zu Ertragsausfällen führen und ob Entschädigungsansprüche bestehen könnten. […]“ Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/eiskanal-augsburg-investiert-3-5-millionen-euro-fuer-kanuslalom-wettkaempfe-112886154 <br />
<br />
Bild: Die „Raue Rampe“ am Lech-Flußkilometer 50,4, wo Uniper das wenig nutzbringende Wasserkraftwerk plant]]></description>
		        <pubDate>Sat, 29 Nov 2025 09:07:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1268/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Der Streit ums Wasser</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1267/</link>
		        <description><![CDATA[28.11.2025 (ca)<br />
Der Eiskanal und die Wasserarmut am Lech ist ein hochaktuelles Thema, über das wir in letzter Zeit immer wieder berichtet haben (siehe zuletzt unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Eiskanal: Schleusen anstatt Pumpen“ vom 22.11.2025). Aber nicht nur der Eiskanal möchte Wasser, sondern es gibt auch andere Anspruchsgruppen, neben dringenden natur- und umweltschutzrelevanten Belangen sind dies die Stromindustrie und nun demgegenüber der Freizeitbereich. Dazu berichtete die Augsburger Allgemeine Zeitung jüngst in zwei Beiträgen:<br />
(1) Im AZ-Artikel „Uniper treibt Planungen für Lech-Kraftwerk voran“ (vom 26.11.2025, Ausgabe-Nr. 272, S. 34) wird wie folgt berichtet: „[…] Der Kraftwerksbetreiber Uniper hält an seinen Plänen, ein kleines Wasserkraftwerk im Lech zwischen Mandichosee und Hochablass zu bauen, fest. Aktuell sind noch keine Genehmigungsunterlagen eingereicht, die dafür notwendigen Planungen und ein Großteil der ökologischen Gutachten sei jedoch fertig, sagte Pressesprecher Theodoros Reumschüssel auf Anfrage unserer Redaktion. […] Uniper sieht keinen Widerspruch zwischen Kraftwerk und Renaturierung, Naturschützer dagegen schon. […] Uniper erklärt, beim geplanten Kraftwerk den Populationsschutz von Fischen im Lech „ohne Kompromisse“ gewährleisten zu können. Der geplante Kraftwerkstyp sehe zwei fischverträgliche Turbinen neuester Bauart vor. Die Schwelle nebenan gewährleiste die Wanderungsmöglichkeiten für Fische, zudem soll eine Kiesschleuse den Transport von Geschiebe ermöglichen. Wie Uniper erklärte, wird die Rampe das ganze Jahr über immer mit Wasser überströmt sein. Bei Niedrigwasser habe das Wasser auf der Rampe auch Vorrang vor der Turbinennutzung. Allerdings wird das Kraftwerk, so es gebaut wird, sichtbare Auswirkungen auf die Wassermenge haben: Im Jahresmittel wird etwa ein Fünftel der mittleren Wassermenge im Lech (sie liegt bei 80.000 Litern pro Sekunde) über die Rampe geleitet werden, der Rest geht durchs Kraftwerk. […] Wie berichtet, hatte der Stadtrat eine Resolution gegen den Kraftwerksbau verabschiedet, wobei das Gremium darüber nicht zu entscheiden hat. […]“. Den gesamten Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/unternehmen-uniper-plant-umstrittenes-kraftwerk-im-lech-bei-augsburg-112850438<br />
(2) Und im AZ-Artikel „Anwohner fürchten Ebbe im Proviantbach“ (vom 27.11.2025, Ausgabe-Nr. 273, S. 30) gibt es folgende Infomationen: „[…] Die Pläne der Stadt Augsburg, den Eiskanal auch in Trockenphasen im Sommer für Kanuwettkämpfe und das Kader-Training zukunftssicher zu machen, dürften zur Folge haben, dass ein Teil des städtischen Bachsystems an manchen Tagen weniger Wasser zur Verfügung hat. Im Extremfall würde der Proviantbach, der durchs Textilviertel fließt und zwei offizielle Badestellen hat, zum quasi stehenden Gewässer mit niedrigerem Pegel werden. Bei Anwohnern im Textilviertel regt sich Sorge, eine Unterschriftenliste ist im Gespräch. Die Stadt hält die praktischen Auswirkungen aber für überschaubar. […] Sportreferent Jürgen Enninger (Grüne) verweist darauf, dass nach wie vor Wasser im Herrenbach wäre, wenn auch bei einem 30 Prozent tieferen Pegel. „Es würde sich hauptsächlich an der Fließgeschwindigkeit bemerkbar machen“, so Enninger. Schwimmen wäre weiterhin möglich. […]“. Den gesamten Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/droht-kuenftig-ebbe-in-kanaelen-in-augsburg-112869099<br />
<br />
Fazit: Der Widerstand, den Lech „als Melkkuh“ zu mißbrauchen, mehrt sich. Doch nach wie vor sind die klimatologischen und ökologischen Aspekte des Wassermangels und der Wassersteuerung offenbar kein grundlegender Aspekt bei den Entscheidern der Stadtregierung.]]></description>
		        <pubDate>Fri, 28 Nov 2025 09:07:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1267/#11</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Bilanz des Gletscher-Jahres 2025</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1266/</link>
		        <description><![CDATA[27.11.2025 (ca)<br />
Der Klimawandel ist in den Alpen aufgrund des sichtbaren Rückgangs und Schmelzens der Gletscher sehr präsent. Und unmittelbare Auswirkungen ergeben sich auch in Augsburg gerade über die Verbindung mit dem Alpenfluß Lech und seiner Wasserversorgung. Die Gesellschaft für ökologische Forschung (GÖF) fotografiert bereits im 26. Jahr Gletschervergleiche und gehört damit zu den Pionieren der vergleichenden Gletscherfotografie. Zum Ende des diesjährigen „UN-Jahres zum Erhalt der Gletscher“ lud die GÖF zusammen mit Greenpeace Deutschland sowie der Alpenschutzkommission CIPRA zu einem besonderen Vortrag am 25.11.2025 nach München ein. Wilfried Haeberli, der profilierte Schweizer Gletscherforscher und emeritierte Professor für Physische Geographie an der Universität Zürich, referierte über „Verändertes Hochgebirge – Wie gehen wir damit um?“. Er war der erste Direktor des World Glacier Monitoring Service (WGMS) und die treibende Kraft für die langfristige Permafrostüberwachung in der Schweiz sowie weltweit. Der Vortrag wurde begleitet von Kurzbeiträgen von Sylvia Hamberger und Wolfgang Zängl von der GÖF, Vera Baumert vom Greenpeace-Landesbüro Bayern und Axel Doering, dem CIPRA-Präsident Deutschland. Die alarmierende Bilanz:<br />
Seit dem Jahr 2000 schrumpfen die Gletscher in den Alpen massiv. Die Schmelze hält unvermindert an, wie GÖF und Greenpeace Bayern mit neuen Foto-Zeitreihen und historischen Aufnahmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz belegen. Der letzte der vier verbliebenen Gletscher in Bayern wird voraussichtlich 2035 verschwunden sein. „Der Weckruf, der vom Internationalen Jahr zum Erhalt der Gletscher ausgehen sollte, ist ungehört verhallt. Der unwiederbringliche Verlust der bayerischen Alpengletscher macht deutlich, dass die Klimakrise mit ihren gravierenden Folgen den Freistaat längst erreicht hat“, sagte Vera Baumert. Von 1850 bis 2000 halbierte sich nach Berechnungen des Gletscherforschers Wilfried Haeberli die Gletscherfläche der Alpen. Nach der Jahrtausendwende beschleunigte sich der Eisverlust. „Die Veränderungen werden immer schneller, sind für die Zukunft schon weitgehend vorgegeben und für Generationen unumkehrbar“, sagte Haeberli. Mit 39 Prozent Masseverlust zwischen 2000 und 2023 verzeichnen die Alpen weltweit die schnellsten Schmelzraten. In den vergangenen zehn Jahren stiegen die jährlichen Verluste stark an. Verglichen mit historischen Bildern sind viele Gletscher heute nur noch traurige Eisreste. Seit dem Jahr 2000 macht die GÖF diese Entwicklung durch eine alpenweite Fotodokumentation sichtbar. Das Gletscherarchiv der Gesellschaft sammelt Aufnahmen vom selben Standort und verdeutlicht den Rückgang der Gletscher durch Bildreihen und den Vergleich mit historischen Fotos. „Alles begann 1999 mit einer Postkarte des Morteratsch-Gletschers von 1911“, erinnert sich GÖF-Mitgründerin Sylvia Hamberger. „Es ist erschreckend und traurig, wie sich die Schmelzrate gerade in den vergangenen Jahren beschleunigt. Die Fotos von 2024 und 2025 zeigen, wie unsere verfehlte Klimapolitik der alpinen Gletscherwelt den Todesstoß versetzt.“ CIPRA-Präsident Axel Doering verfolgt den Verlust eines der letzten bayerischen Gletschers, den Nördlichen Schneeferner an der Zugspitze, aus nächster Nähe: „Ich fotografiere den Schneeferner jedes Jahr. Es ist bedrückend, wie aus einem stolzen Gletscher ein Bild des Jammers wurde, das nur noch wenige Jahre Bestand hat. Nicht nur das Bild des Gletschers ändert sich, auch sein Schmelzwasser wird im Sommer in den Bächen fehlen.“ Vera Baumert forderte daher landespolitische Konsequenzen aus der fortschreitenden Gletscher-Schmelze: „Bayerns Klimaneutralität auf das Jahr 2045 zu verschieben, ist unverantwortlich. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder muss beim Klima Tempo machen, statt zu bremsen. Wir brauchen jetzt einen naturverträglichen Ausbau erneuerbarer Energien und einen klimafreundlichen Umbau von Wald- und Landwirtschaft.“<br />
<br />
Weitere Informationen und Gletscherbilder unter:<br />
 https://www.greenpeace.de/klimaschutz/klimakrise/berge-eis-gletscher-schmelzen und www.gletscherarchiv.de<br />
Bilder: Gletschervergleich Schneeferner-Gletscher in Deutschland, 1. Januar 1910 respektive 5. August 2025 © GÖF]]></description>
		        <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 08:13:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1266/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>DAV-Hauptversammlung 2025 in Passau: Die Ergebnisse</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1265/</link>
		        <description><![CDATA[25.11.2025 (ca)<br />
Am 21. und 22. November 2025 fand in Passau die Hauptversammlung unseres Allianzenpartners Deutscher Alpenverein statt. Inhaltliche Schwerpunkte der Arbeitstagung, zu der rund 600 Delegierte aus rund 280 Sektionen anreisten, war unter anderem die Aktualisierung des Klimaschutzkonzepts:<br />
Mit großer Mehrheit hat sich die Hauptversammlung erneut entschieden, den ambitionierten Kurs des DAV im Klimaschutz beizubehalten – und dies entgegen dem aktuellen Mainstream (siehe insbesondere die Ergebnisse der ebenfalls am Wochenende zum Abschluss gebrachten UN-Klimakonferenz COP30 in Belem)! Bereits 2021 hat die DAV-Hauptversammlung beschlossen, bis 2030 klimaneutral zu sein. Im Klimaschutzkonzept wurde festgeschrieben, wie der DAV dieses Ziel erreicht: mit einer verbandsweiten Emissionsbilanzierung, Selbstverpflichtungen, DAV-internem CO2-Preis und Zwischenzielen. Im vergangenen Jahr wurde das Konzept sowie die Förderrichtlinien des Klimafonds durch den ehrenamtlich besetzten Klimabeirat evaluiert und ein Vorschlag zur Aktualisierung entwickelt, der auf der diesjährigen Hauptversammlung mit großer Mehrheit beschlossen wurde. Das Ergebnis bestätigt das intensive Engagement des DAV im Bereich Klimaschutz: Der DAV-interne CO2-Preis bleibt bis 2027 bei 140 € pro Tonne, um weiterhin zweckgebundene Mittel für Klimaschutz in den Sektionen bereitzustellen. Für den Zeitraum danach wird sich die Hauptversammlung erneut mit dem CO2-Preis befassen. Zudem wurden Änderungen in der Förderrichtlinie ebenfalls mit großer Mehrheit angenommen – am wichtigsten dabei: Es gibt deutlich mehr Klimaschutz-Maßnahmen, die gefördert werden können, zum Beispiel PV-Anlagen. Für die Sektionen stehen damit konkrete Vorschläge mit bestimmten Fördersätzen zur Verfügung, um einen Anreiz für möglichst effektive Emissionsreduktion zu schaffen. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass sich der DAV auch mit den weiteren Maßnahmen befasst, nämlich dem CO2-Ausgleich nicht vermeid- und verminderbarer Restemissionen, siehe dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Kompensation durch Moorrenaturierung: Ein Pilotprojekt des DAV und CO2-regio“ vom 3.9.2025.<br />
<br />
Alle weiteren Informationen zur DAV-Hauptversammlung 2025 finden sich in der Pressemitteilung unter:<br />
https://www.alpenverein.de/verband/ueber-den-dav/struktur-des-dav/hauptversammlung-des-dav/dav-hauptversammlung-2025<br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 25 Nov 2025 13:55:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1265/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Ende einer Ära“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1264/</link>
		        <description><![CDATA[24.11.2025 (ca)<br />
Unter dieser Schlagzeile berichtete die Augsburger Allgemeine Zeitung in ihrer Wochenendausgabe (vom 22.11.2025, Ausgabe-Nr. 269, S. 19) über den Wechsel an der obersten Führungsspitze unseres Allianzenmitglieds BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN), dem größtem und ältestem Natur- und Umweltschutzverband in Bayern. Hier heisst es:<br />
„[…] Das Ende seiner Amtszeit hat sich Richard Mergner definitiv anders gewünscht. Nach rund siebeneinhalb Jahren verabschiedet sich der Diplom-Geograf am Wochenende bei der Mitgliederversammlung in Fürth von seinem Chefposten beim BN. „Ich muss mich tatsächlich aufgrund von anhaltenden Post-Covid-Symptomen jetzt vordringlich um meine Gesundheit kümmern“, sagt er. Wer Mergner kennt, weiß, wie schwer ihm dieser Schritt fällt. Denn eigentlich war seine Agenda noch lange nicht zu Ende. Doch seit einer Corona-Erkrankung vor rund einem Jahr warf er alle Pläne über den Haufen, musste sich der gebürtige Unterfranke ins Private zurückziehen. Als Redner, Netzwerker, Organisator und Demonstrant war Mergner praktisch permanent durchs Land gereist, hatte zahllose Kilometer dafür per Bahn zurückgelegt. „Mir fällt der Abschied nach zwei Wahlperioden und über 35 Jahren Tätigkeit auf nahezu allen Ebenen im Bund Naturschutz nicht leicht“, sagt Mergner. „Aber die Funktion des Landesvorsitzenden erfordert hundertprozentige Energie und hohe Präsenz, was ich derzeit nicht in der Lage bin zu leisten. Wir nutzen damit auch die Gelegenheit, einen Generationenwechsel einzuleiten.“ In Mergners Fußstapfen soll der amtierende Landesbeauftragte Martin Geilhufe treten. Der 41-Jährige ist schon lange einer der wichtigsten Köpfe im BN und steht vor einer schwierigen Aufgabe. Denn in der aktuellen politischen Debatte fristen Klima-, Umwelt- und Naturschutz kein einfaches Dasein. Angesprochen auf die größten Erfolge des BN während seiner Amtszeit sagt Mergner: „Eine lang ersehnte Zeitenwende und sicherlich einer der größten Erfolge des BN überhaupt war die Abschaltung des letzten Atomkraftwerks in Bayern mit Isar 2 am 15. April 2023.“ Auch die Fortschritte bei der erneuerbaren Energie seien ein großer Erfolg. Die Liste der Erfolge lässt sich beliebig verlängern: vom Engagement für das am meisten unterstützte Volksbegehren in der Geschichte Bayerns, „Rettet die Bienen“, über das Ende der Planungen für eine Skischaukel am Riedberger Horn bis hin zu gestoppten Verordnungen zum Abschuss von Wölfen oder Fischottern. […]<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/bund-naturschutz-warum-die-aera-von-bayerns-naturschuetzer-mergner-endet-112828959<br />
<br />
Wir wünschen Richard Mergner alle Gute!<br />
Bild: Vorsitzender des Bundes Naturschutz Bayern, Richard Mergner, Aug. 2024 © Wikipedia]]></description>
		        <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 07:39:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1264/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Eiskanal: Schleusen anstatt Pumpen“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1263/</link>
		        <description><![CDATA[22.11.2025 (ca)<br />
Erst vor kurzem berichteten wir zum Eiskanal und den finanziellen Aspekten seiner wassertechnischen Ertüchtigungen (vgl. nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung vom 17.11.2025), dabei auch kritisch in Hinblick auf die bald anstehende Entscheidungsfindung der Stadtregierung (am kommenden Dienstag, den 25.11.2025), dabei offenbar ohne Einbeziehung der interessierten Öffentlichkeit. Nun hat der Sportbeirat der Stadt Augsburg gewissermaßen eine Vorentscheidung in Hinblick auf die technischen Maßnahmen getroffen. Im Artikel „Eiskanal: Schleusen anstatt Pumpen“ der Augsburger Allgemeine Zeitung (vom 21.11.2025, Ausgabe-Nr. 268, S. 23) wird dazu wie folgt berichtet:<br />
„[…] Große Nachfragen gab es am Mittwochabend von den Mitgliedern des Augsburger Sportbeirates nicht mehr. Zu deutlich hatten die beiden technischen Machbarkeitsstudien zum Wassermanagement am Eiskanal die Vorteile für die Variante mit den beiden Schleusen-Bauwerken gegenüber der Pumpen-Lösung herausgearbeitet: Deutlich niedrigere Kosten und vor allem bei fast allen Niedrigwasser-Szenarien ausreichend, um den Eiskanal im Betrieb zu halten. Und so lautete die Empfehlung des beratenden Gremiums an den Sportausschuss, der am kommenden Dienstag tagt: Variante eins mit den beiden Schleusen umsetzen. […] 50 Kubikmeter Wasser pro Sekunde – also 50.000 Liter jede Sekunde – müssen am Lech gemessen werden, damit das Wasser in die Wettkampfstrecke der Olympischen Spiele von 1972 geleitet werden darf. Der Mindestabfluss am Hochablass beträgt vier Kubikmeter. Der Abfluss in das Stadtbachsystem 36 Kubikmeter. Damit werden die Kleinkraftwerke betrieben. Zehn Kubikmeter braucht man für die Flutung des Eiskanals. Das ist der Normalbetrieb. Sinkt der Durchfluss unter 50 Kubikmeter, wird der Eiskanal trocken gelegt. Das kommt immer häufiger vor. Vor allem der Trainingsbetrieb auf der anspruchsvollen OlympiaStrecke wird dadurch unmöglich. Dies kann durch die beiden Schleusen bis zu einem Absinken auf 30 Kubikmeter verhindert werden. Die Hauptschleuse ist kurz hinter dem Abzweig des Eiskanals vorgesehen, die zweite Schleuse wird am Herrenbach errichtet. Und selbst wenn der Durchfluss auf 15 Kubikmeter fallen würde, wäre ein tageweiser Betrieb der olympischen Strecke möglich. Erst ein noch tieferer Stand wäre nur noch durch Pumpen aufzufangen, erklärte Petra Keller, eine der beiden Leiterinnen des Sport- und Bäderamtes, bei ihrer Präsentation. „Aber wenn es so ein extremes Niedrigwasser am Lech hat, haben wir ganz andere Probleme als den Betrieb des Eiskanals.“. Ganz ohne Nachteile ist die Schleusen-Variante aber nicht. Die Wasserumleitung führt zu Ausfällen an den Wasserkraftwerken, die ersetzt werden müssten. Die Kosten wären aber bei einem sechsstündigen Betrieb (1300 Euro) ungefähr genauso hoch wie die Betriebskosten der Pumpen (1200 Euro). Was noch für die Schleusen-Lösung spricht: Die Hauptschleuse (Kostenpunkt rund drei Millionen Euro) wird auch bei einer Pumpenlösung benötigt. […] Die Pumpenlösung wäre eine Aufbauvariante, die in Folge auf den bestehenden Maßnahmen aufsetzen könnte.“<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/sport/eiskanal-soll-schleusen-erhalten-und-langfristig-betrieb-sichern-112833593 <br />
<br />
Warum die Flussökologie des Lechs nach wie vor kein essenzieller Entscheidungsaspekt für die Stadtregierung ist, bleibt rätselhaft. Die Umsetzung des Renaturierungsprojekts „Licca liber“ wurde jüngst mit Auslage der Planunterlagen gestartet (vgl. dazu den untenstehenden Aktuellen Beitrag vom 19.11.2025). Es könnte nun durch Schwellbetrieb oder Wasserentzug zur Ertüchtigung des Eiskanals negativ tangiert werden. Hinzu kommt die Absicht des Energieunternehmens Uniper, flussaufwärts am Flusskilometer 50,4 (an der sog. „Rauhen Rampe“) ein neues Wasserkraftwerk zu errichten. Das alles passt überhaupt nicht zusammen!]]></description>
		        <pubDate>Sat, 22 Nov 2025 09:50:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1263/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Planunterlagen im Planfeststellungsverfahren „Licca liber Abschnitt I“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1262/</link>
		        <description><![CDATA[19.11.2025 (ca)<br />
Heute erreichte uns die erfreuliche und langerwartete Nachricht vom Umweltamt der Stadt Augsburg, dass die Planunterlagen im Planfeststellungsverfahren „Licca liber Abschnitt I“ ab 24.11.25 bis 8.1.2026 bei der Stadt Augsburg, im Landratsamt Aichach-Friedberg und der Stadt Friedberg zu vorgegebenen Öffnungszeiten für die interessierte Öffentlichkeit ausgelegt werden. Die Bekanntmachung des Umweltamts ist vollständig zu lesen auf der Homepage der Stadt Augsburg unter: https://www.augsburg.de/umwelt-soziales/umwelt/bekanntmachungen-umweltamt<br />
Die benannten Planunterlagen sind vor Ort und auch online einsehbar. Stellungnahmen und Einwendungen, sofern erforderlich, können unter Beachtung entsprechender Fristen und Formvorgaben abgegeben werden. Wir bitten um zahlreiche Beteiligung!]]></description>
		        <pubDate>Wed, 19 Nov 2025 20:01:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1262/#12</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Globaler Klimastreik in Augsburg</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1261/</link>
		        <description><![CDATA[18.11.2025 (ca)<br />
Am vergangenen Freitag (14.11.2025) war Halbzeit bei der 30. Weltklimakonferenz, die vom 10. bis 21. November 2025 in Belem / Brasilien stattfindet, dabei jedoch mit ungünstigen Aussichten. Aus diesem Grund fand genau an diesem Tag wieder einmal ein Globaler Klimastreik statt, der in Augsburg um 15 Uhr am Königsplatz begann mit Ansprachen von Vertretern unterschiedlicher Umwelt- und Naturschutzverbände wie FridaysForFuture, Parents4Future und BUND Naturschutz in Bayern (BN).<br />
Als Hauptredner fungierte Johannes Enzler vom BN und gleichsam engagierter Mitstreiter in unserer Augsburger Naturschutz- und Lechallianz! Seine Kritikpunkte waren insbesondere das abgeschwächte Klimaziel für 2040, eine vernachlässigte Unterstützung für Menschen und Gebiete, die besonders unter der Klimakatastrophe leiden, und die Klimapolitik Deutschlands. Anschließend folgte ein Marsch durch die Innenstadt, der wieder am Königsplatz mit einer aufmunternden Abschlussrede endete. Die Teilnehmerzahl war leider überschaubar, man spricht von rund 400 Demonstranten*innen. Dennoch wurde ein Zeichen gesetzt ganz im Sinne von Thilo Bodes „RESIST!“ (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Buchrezension „RESIST! Aufruf zum Widerstand“ vom 12.11.2025). Zudem waren zahlreiche Vertreter aus unseren beiden Allianzen und Partnerorganisationen wie Greenpeace Augsburg anwesend.<br />
<br />
Bilder: Johannes Enzler vom BUND Naturschutz in Bayern (BN) bei seiner kritisch-konstruktiven Ansprache<br />
Eine detaillierte Bilderschau findet sich bei unserem Allianzen-Mitglied Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux]]></description>
		        <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 07:19:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1261/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Wasserertüchtigung des Eiskanals ist finanziell abgesichert</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1260/</link>
		        <description><![CDATA[17.11.2025 (ca)<br />
Eine weitere Etappe bei der Ertüchtigung des Augburger Eiskanals ist genommen (vgl. zum Thema zuletzt nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung vom 28.10.2025). Unlängst berichtete die Augsburger Allgemeine Zeitung in ihrem Beitrag „Geldregen aus München soll Eiskanal fluten“ (vom 7.11.2025, Ausgabe-Nr. 256, S. 21) wie folgt:<br />
„Ministerpräsident Markus Söder verspricht eine „großzügige“ Förderung der Modernisierungsmaßnahmen, die den Wassermangel an der olympischen Kanu-Strecke von 1972 beheben soll. […] Für die Kanu Schwaben, die mit dem Augsburger Kajak-Verein (AKV) den Eiskanal am intensivsten nutzen, sind das Ja der Münchner, die Zusage des Ministerpräsidenten und die technische Machbarkeitsstudie der Stadt Augsburg aber auf jeden Fall ein „ermutigendes Signal“. […] Die Machbarkeitsstudie der Stadt hat zwei Varianten zur Auswahl, die Wassersicherheit zu gewährleisten. Beide wurden dem Augsburger Sportausschuss schon einmal im Juli vorgestellt, ins Detail soll es jetzt bei der Sitzung am 25. November gehen. Dann soll auch ein Beschluss erfolgen, in welche Richtung es geht. Bei Variante eins würden zwei Regulierungsbauwerke, sprich Schleusen, den Wasserfluss der Kanäle so steuern, dass bei Trockenheit genügend Wasser den Eiskanal hinunterfließt. Bei Variante zwei würden Pumpen am Ende des Eiskanals das abgeleitete Wasser über eine Leitung wieder in den Stadtbach pumpen, um die Bäche zu versorgen. Das Sport- und Bäderamt präferiert die günstigere Variante eins (Baukosten brutto rund drei Millionen Euro, ohne Planungskosten), da sie fast auch bei allen tiefen Wasserständen funktioniert. Und eine Schleuse auf jeden Fall für die Pumpen benötigt werden würde. Die Pumpen-Variante würde erheblich teurer. Von neun Millionen Euro brutto (ohne Planungskosten) ist jetzt die Rede. Sie würde 100-prozentige Sicherheit geben. Aber wenn nur noch ihr Einsatz helfen würde, wäre der Wasserdurchfluss so gering, dass es fraglich wäre, ob man überhaupt Wasser in den Eiskanal leiten würde. […].“<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/sport/eiskanal-augsburg-soeder-verspricht-viel-geld-fuer-modernisierung-112732280<br />
<br />
Es ist befremdlich zu erfahren, dass von der Stadtregierung bereits Anfang kommender Woche (25.11.2025) ein Beschluss gefasst werden soll. Unsere Lechallianz Augsburg mit wichtigen und dringenden Argumenten zur Flussökologie wurde – trotz Anfragen – bislang nicht in die Entscheidungsfindung miteinbezogen. Kommt da etwa sehr kurzfristig noch eine Einladung?<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 17 Nov 2025 10:42:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1260/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Globaler Klimastreik am Freitag 14.11.2025</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1258/</link>
		        <description><![CDATA[13.11.2025 (ca)<br />
FridaysForFuture (FFF) informiert: „Am 14. November 2025 streiken wir – weil die Klimakrise eskaliert und noch immer nicht das getan wird, was nötig ist. Deutschland trägt als eines der reichsten Länder der Welt eine enorme Verantwortung. Doch statt konsequenten Klimaschutz zu liefern, werden weiter fossile Projekte genehmigt, Konzerne geschützt und internationale Verpflichtungen ignoriert. Während im Globalen Süden schon heute Lebensgrundlagen zerstört werden, werden hier klimapolitische Entscheidungen aufgeschoben oder verwässert. Das ist nicht nur fahrlässig – es ist zutiefst ungerecht.<br />
Klimagerechtigkeit bedeutet: Alle müssen raus aus Kohle, Öl und Gas – schnell, global und sozial gerecht. Es geht um nicht weniger als unsere gemeinsame Zukunft. Wir haben keine Zeit mehr für leere Versprechen. Deshalb gehen wir am 14.11. weltweit und an unzähligen Orten in ganz Deutschland auf die Straße. Wir streiken – für echten Wandel, für internationale Solidarität und für eine Politik, die endlich handelt.“<br />
<br />
In Augsburg findet der Globale Klimastreik um 15 Uhr auf dem Königsplatz statt – zahlreiche Teilnahme erwünscht! Weitere Informationen unter: https://www.fff-augsburg.de/ <br />
Bild: Globaler Klimastreik 14.11. © FFF<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 13 Nov 2025 08:10:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1258/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>[Werbung] „RESIST! Aufruf zum Widerstand“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1257/</link>
		        <description><![CDATA[12.11.2025 (ca)<br />
Natur, Umwelt und Kultur stehen unter Druck! Aktuell findet die Weltklimakonferenz in Brasilien statt (10. bis 21. November 2025), doch die Aussichten sind nicht günstig: Trotz ehrgeiziger Worte fehlen klare Zusagen. Während die USA gar nicht teilnehmen, erwarten viele von Deutschland mehr Verantwortung und Verlässlichkeit. Und auch die Bemühungen der NGOs scheinen nicht mehr wirksam zu sein, wie man etwa an sinkenden Teilnehmerzahlen bei den Globalen Klimastreiks erkennen kann.<br />
Genau für diese Situation gibt es nun das neue Buch „RESIST! Aufruf zum Widerstand“ von Thilo Bode, einem der profiliertesten und streitbarsten Umwelt- und Verbraucherschutzaktivisten. In seinem Vorwort schreibt er: „Anfang 2017 kletterten sieben Aktivisten von Greenpeace auf einen Baukran in der Nähe des Weißen Hauses in Washington und entrollten in knapp 90 Metern Höhe ein riesiges Transparent, das für ein paar Stunden über dem Haus des mächtigsten Mannes der Welt flatterte. Darauf war ein einziges Wort zu lesen: RESIST. Das Bild hat mich nicht mehr losgelassen, während ich an diesem Buch schrieb. Denn es rührt an die entscheidende Frage, die mein Leben als politischer Aktivist durchzieht: Wie können wir, die Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und damit die Zivilgesellschaft, eine ökologische, soziale, gerechte und friedliche Welt schaffen?“ Und er folgert weiter: „Doch obwohl die Lösungen auf dem Tisch liegen, passiert zu wenig. Das muss uns zu denken geben. Meine Schlussfolgerung ist, dass wir, die NGOs als Teil der Zivilgesellschaft, uns wieder auf unsere eigentlichen Stärken besinnen und einsehen müssen, dass unsere »Macht« in der Konfrontation besteht, nicht in der Kooperation. Anstatt Veränderungen über die Teilhabe an der Macht von Regierungen und Konzernen durchzusetzen, müssen wir öffentlich Widerstand leisten, Druck ausüben, die Mächtigen kontrollieren und nicht mit ihnen in Kommissionen, Konferenzen und an »runden Tischen« kooperieren. Und schon gar nicht dürfen wir NGOs uns vom Staat oder von Konzernen finanzieren lassen.“ Also ein hochaktuelles und wichtiges Buch entgegen dem momentanen Zeitgeist, sehr lesenswert!<br />
Zum Autor Thilo Bode: Nach mehreren Jahren in der Entwicklungshilfe und einer Zwischenstation in einem Metallkonzern wurde er Direktor von Greenpeace. Er demonstrierte auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking und wurde verhaftet, sprach vor der UNO-Vollversammlung und trug maßgeblich dazu bei, das EU-Freihandelsabkommen TTIP mit den USA zu verhindern. Er attackierte Lebensmittel- und Ölkonzerne und legte sich mit Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann an. Als Chef von Greenpeace und später Foodwatch verantwortete Thilo Bode Kampagnen, die ganze Branchen veränderten. Sein selbstkritischer Blick auf Erfahrungen, unbestreitbare Erfolge und bittere Fehlschläge ist zugleich ein Aufruf zum Widerstand.<br />
Die Daten zum Buch: Thilo Bode, „RESIST! Aufruf zum Widerstand“, Geb. mit SU, 304 Seiten, Größe 13,5x21,5, ISBN 978-3-421-07047-0, DAV-Verlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe, Preis 26,00 €<br />
<br />
Weitere Informationen zum Buch und zu Autorenlesungen unter:<br />
https://presse.penguinrandomhouse.de/edition/9783421070470<br />
Und eine Leseprobe unter:<br />
https://www.penguin.de/content/edition/excerpts_extended/Leseprobe_978-3-421-07047-0.pdf]]></description>
		        <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 07:37:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1257/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>NANU!-Netzwerktreffen rund um die Sozialen Medien</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1256/</link>
		        <description><![CDATA[11.11.2025 (ca)<br />
Vergangenen Mittwoch (5.11.2025) gab es im Umweltbildungszentrum Augsburg ein Netzwerktreffen unserer Partnerorganisation „Netzwerk Augsburg für Naturschutz und Umweltbildung - NANU! e.V. (NANU!)“. Thema diesmal waren die Sozialen Medien in Zusammenhang mit den Aspekten Datenschutz, Demokratie und Nachhaltigkeit.<br />
Dazu referierte Natalia Gantner, ehemalige FÖJ`lerin des NANU!-Mitglieds Umweltzentrum Schmuttertal. Sie hatte dazu umfangreich recherchiert, und die Umweltstation im Umweltzentrum verwendet seit ein paar Monaten den alternativen sozialen Dienst „Mastodon“ und ist damit Teilnehmer im sogenannten „Fediverse“, d.h. einem dezentralen, föderierten Netzwerk unabhängiger sozialer Dienste, die über ein gemeinsames Protokoll miteinander kommunizieren können. Natalia Gantner erklärte in einer reichbebilderten Präsentation die Hintergründe und Funktionsweise von Mastodon und erste Anwendungsmöglichkeiten. Ähnlich wie beim Bloggen, wo man regelmäßig Aktualisierungen auf einer Website veröffentlicht, postet man beim „Microblogging“ auf Mastodon kurze Updates in einem Feed auf seinem Profil. Man kann Textbeiträge veröffentlichen und optional Medien wie Bilder, Audio, Video oder Umfragen hinzufügen. Zudem kann man Freunden folgen und neue entdecken. Angedacht ist nun, dass sich weitere NANU!-Mitglieder und auf Sicht eine möglichst große Gemeinschaft von Microbloggern bei Mastadon beteiligen, nähere Informationen unter:<br />
https://joinmastodon.org/de<br />
<br />
Weitere Informationen zu NANU! unter:<br />
https://nanu-augsburg.de/ <br />
Weitere Informationen zum Umweltzentrum Schmuttertal unter:<br />
https://umweltzentrum-schmuttertal.de/<br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 07:34:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1256/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Mondiale-Film „I am the River, the River is me“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1254/</link>
		        <description><![CDATA[6.11.2025 (ca)<br />
Ende Oktober, am 28.10.2025, gab es beim Film Festival Mondiale Augsburg den von vielen erwarteten Dokumentarfilm „I am the River, the River is me“, der vom Whanganui River in Aotearoa, Neuseeland handelt. Entsprechend voll war der Kinosaal im Zeughaus, man musste sogar die Stuhlbesetzung erweitern, und auch am Boden gab es Sitzplätze!<br />
Der einst vollständig übernutzte Whanganui River ist die zentrale Figur des Films, und für die indigenen Maori in Neuseeland ist er ein lebender Vorfahre. Seine 2017 anerkannte Rechtpersönlichkeit schützt ihn nunmehr und erkennt die indigene Weltanschauung an. Dazu nimmt der Māori-Flusswächter Ned Tapa die Filmemacher, internationale Wasservertreter und Aktivisten mit auf eine Kanufahrt. Im Laufe der fünftägigen Fahrt teilen die Reisenden Geschichten von Widerstandskraft, Zerstörung und Heilung. Durch den Geist des Flusses als Begleiter und Erzähler reflektiert der Film über indigene Weisheit, die Verbundenheit allen Lebens und die globale Bewegung für die Rechte der Natur. Ein Aufruf, unsere Wertesysteme gegenüber der Natur und der Gemeinschaft zu überdenken.<br />
<br />
In der anschließenden Publikumsdiskussion gaben Bruno Marcon, bekannter Augsburger Stadtrat und Teammitglied von Mondiale Augsburg, sowie Thea, eine engagierte Aktivistin von Greenpeace Augsburg, den Impuls, analoge Überlegungen bei den Flüssen in unserer Region anzustellen. An erster Stelle steht hier der geschundene Lech, für den es mit dem Renaturierungsprojekt „Licca liber“ zumindest eine Perspektive gibt. Die Verleihung einer Rechtspersönlichkeit hingegen würde aber wohl weit mehr erreichen!<br />
<br />
In diesem Zusammenhang sei auf den „Volksentscheid der Lebewesen“ hingewiesen, bei dem Vertreterinnen von Gewässerlebewesen gemeinsam über die Zukunft des Welterbes der Wasserstadt Augsburg debattieren und entscheiden. Solch einen Entscheid gab es im Theaterformat bereits am 1. März 2025 auf der brechtbühne im Alten Gaswerk (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Nachlese Volksentscheid der Lebewesen“ vom 5.3.2025).]]></description>
		        <pubDate>Thu, 06 Nov 2025 09:51:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1254/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese VzSB-Mitgliederversammlung 2025</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1253/</link>
		        <description><![CDATA[29.10.2025 (ca)<br />
Die Mitgliederversammlung 2025 unserer Partnerorganisation Verein zum Schutz der Bergwelt e.V. (VzSB) stand dieses Jahr im Zeichen des 125-jährigen Vereinsbestehens. Im Laufe des Jahres gab es zu diesem Anlass bereits eine Jubiläumsexkursion ins Wimbachtal im Nationalpark Berchtesgaden, im Dezember folgen dann ein großangelegtes Symposium in Kooperation mit der Alpenschutzkommission CIPRA und ein Festakt in den Räumlichkeiten des Alpinen Museums, wozu die Vorbereitungen bereits laufen. Und so fand die Mitgliederversammlung am vergangenen Samstag (25.10.2025) wieder einmal ausgelagert im Münchner „EineWeltHaus“ statt.<br />
Der interne Veranstaltungsteil widmete sich den üblichen Aspekten wie Tätigkeitsbericht und Aussprache, Kassenbericht und Rechnungsprüfung sowie Anträge und Wünsche der Mitglieder. Hervorzuheben sind dabei insbesondere die Beteiligungen des VzSB an laufenden Natur- und Umweltverfahren, so die Causa Söllbachaualm alias „Saurüsselalm“ mit ihrer problematischen Nutzung, das „Europäische Gletscher-Manifest“ mit einem Maßnahmenbündel zum Schutz der Alpengletscher, der Widerstand gegen das „Dritte Bayerische Modernisierungsgesetz“ zu Lasten der Bergwelt sowie die erweiterte Unterschutzstellung des denkmalgeschützten Forsthauses Valepp. Und auch die Beteiligungsformate für die Mitglieder und andere Naturschutzinteressierte in Form der etablierten Online-Vorträge, der diversen Naturexkursionen bis hin zum Betätigungen im vereinseigenen Alpenpflanzengarten Vorderkaiserfelden wurden thematisiert. Ganz zentral auch das aktuelle VzSB-Jahrbuch, welches unlängst in einer sehr umfangreichen Jubiläums-Doppelausgabe 2024/25 erschienen ist und wieder einmal ein breites Spektrum an hochkarätigen Fachbeiträgen bereitstellt (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Verein zum Schutz der Bergwelt – Jubiläums-Jahrbuch 2024/25“ vom 27.8.2025). Wichtig auch eine personelle Veränderung: Der langjährige Vereinsschatzmeister Dr. Wolf Guglhör, der über dieses Amt hinaus den VzSB durch seine Fachexpertise insbesondere zur Forstwirtschaft unterstützte, hat einen Nachfolger gefunden. Der neue Funktionsträger ist nunmehr Dr. Andreas von Poschinger, der ebenso weiteres Fachwissen in den Verein einbringt. Der Geologe und speziell Fachexperte für Hangbewegungen im Alpenraum übernahm daher im zweiten und für Gäste offenen Veranstaltungsteil den Vortrag „Wie felsenfest sind unsere Alpen?“. Hier zeigte er anhand prominenter Beispiele von Felsstürzen, so etwa auch das Ereignis in Blatten im vergangenen Mai 2025, die aktuelle Situation und die mutmaßlichen Ursachen dieser Ereignisse auf, deren direkte und indirekte Folgen, so auch für die Bevölkerung, sowie die Lehren, die man daraus ziehen sollte.<br />
<br />
Fazit: Der Verein zum Schutz der Bergwelt ist auch im Jubiläumsjahr und in der Perspektive sehr gut aufgestellt! Das breite Spektrum an Know-how zum alpinen Natur-, Umwelt- und Kulturschutz und die vielfältigen Aktivitäten und Beteiligungsmöglichkeiten machen eine Mitgliedschaft sehr interessant. Daher sind die meisten DAV-Sektionen korporative Mitglieder. Aber auch Einzelmitgliedschaften und aktive Beteiligung im Vereinsleben sind sehr wünschenswert! Alle Informationen zum VzSB unter: www.vzsb.de <br />
<br />
Eine detaillierte Bilderschau finden sich bei unserem Allianzen-Mitglied Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux]]></description>
		        <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 11:58:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1253/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Richtungsweisendes für den Eiskanal!?</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1252/</link>
		        <description><![CDATA[28.10.2025 (ca)<br />
Vor kurzem haben wir von den diversen Problemdimensionen bei der Ertüchtigung des Augsburger Eiskanals berichtet, sprich die Behebung des Lech-Niedrigwassers durch Maßnahmen des Wasserkraftwerkbetreibers Uniper und/oder kostenintensive technische Maßnahmen, deren Finanzierung durch die Bayerische Staatsregierung allerdings von der Olympia-Bewerbung Münchens abhängt, sowie den bisher gänzlich vernachlässigten Aspekt der Flussökologie (siehe nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Eiskanal: Stadt und Uniper uneins“ vom 21.10.2025). Nun gibt es weitere Neuigkeiten!<br />
Die Augsburger Allgemeine Zeitung berichtete in ihrem Beitrag „Kanuwettkämpfe am Eiskanal in Gefahr?“ (vom 25.10.2025, Ausgabe-Nr. 246, S. 22) wie folgt: „Die Meinungsverschiedenheiten zwischen Stadt Augsburg, Landratsamt Aichach-Friedberg und dem Kraftwerksbetreiber Uniper drohen die Situation für Wettkämpfe auf dem Eiskanal zu verschärfen. Wenn der Lech so wenig Wasser führt, dass die Kanustrecke nicht betrieben werden kann (was im Sommer immer häufiger vorkommt), reguliert Uniper auf Bitten der Stadt bei überregionalen Wettkämpfen bisher die Staustufe 23 bei Merching so, dass Wasser aufgestaut und zu Wettkampfzeiten abgegeben wird. Uniper bekräftigte aber, dass man Zweifel an der wasserrechtlichen Zulässigkeit habe. Beim zuständigen Landratsamt Aichach-Friedberg sieht man hingegen keine rechtlichen Probleme. Aktuell scheint es keine Bewegung zu geben. Wie berichtet arbeitet die Stadt an Lösungen, um über Schleusen oder eine Pumpanlage am Eiskanal Wettkämpfe bei Niedrigwasser zu sichern. Die Umsetzung wird aber Jahre dauern. Einstweilen ist man auf das Entgegenkommen von Uniper angewiesen. Wasserkraftdirektor Klaus Engels bekräftigte auf einer Veranstaltung der Freien Wähler zum Lech, dass man gerne Wasser abgebe, auch wenn es zu Zeiten durchs Kraftwerk geht, wo es nicht gebraucht wird. „Bei den wenigen Tagen ist das nichts, was Uniper arm oder reich macht.“ Man sei aber an einen Bescheid aus 1975 gebunden, der nur eine einmalige Änderung des Wasserspiegels pro Tag erlaubt. […] Ex-Profi-Kajakfahrer und FWOB-Kandidat Hannes Aigner betonte die Wichtigkeit von Wassersicherheit. Einmalige Einschränkungen seien keine Katastrophe. Wiederholte Wasserknappheit bei Wettkämpfen habe aber Folgen. „Die Leute kommen nicht mehr.“ Sollte München Olympiastandort werden, könnte auch Bundesgeld in den Eiskanal fließen. […] Ein anderes Problem dürfte aber fortbestehen: Wenn man dem Eiskanal bei Niedrigwasser mehr Wasser zuschiebt, fehlt es an anderer Stelle. Die flexible Regulierung des Lechs mit schnell wechselnden Pegeln zu Zeiten von Trockenheit, wenn die Wasserlebewesen ohnehin unter Stress stehen, dürfte der Idee des Renaturierungsprojekts „Licca liber“ entgegenstehen. […].“<br />
<br />
Des Weiteren berichtet die Augsburger Allgemeine Zeitung über den Ausgang des Bürgerentscheids zur Olympiabewerbung am vergangenen Sonntag (26.10.2025). Im ihrem Beitrag „München sagt Ja zur Olympia-Bewerbung“ (vom 27.10.2025, Ausgabe-Nr. 247, S. 1) heisst es: „ […] Bei der Bürgerbefragung stimmten laut vorläufigem Endergebnis 66,4 Prozent für eine Bewerbung Münchens um Sommerspiele und Paralympische Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044. […] Ob es tatsächlich zu zweiten Olympischen Spielen in München nach 1972 kommt, bleibt offen. […].“<br />
Im Kommentar zum Beitrag wird die AZ dann deutlicher: „[…] Der Fehlstart ist verhindert, die Münchner haben sich für eine Bewerbung für Olympische Sommerspiele entschieden. Gewonnen ist damit aber nichts. Denn nun beginnt ein Bewerbungsmarathon mit ungewissem Ausgang. […]“.]]></description>
		        <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 07:45:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1252/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>[Werbung] Bildband „Sterne über Tirol – Die Berge in Nord- und Südtirol bei Nacht“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1250/</link>
		        <description><![CDATA[27.10.2025 (ca)<br />
Am vergangenen Wochenende (25./26.10.2025) war turnusmäßige Umstellung auf die Winterzeit, und so haben wir nun lange Nächte, in denen es aber auch vieles zu erleben und zu entdecken gibt. Dies gilt für Naturbeobachter und insbesondere für die Sternengucker! Passend dazu ist ganz aktuell im Tyrolia Verlag eine Publikation erschienen, die sich speziell mit dem Sternenhimmel über unserer wunderbaren Bergwelt befasst, also überirdisch schön und beeindruckend alpin!<br />
Norbert Span, preisgekrönter Tiroler Astro- und Bergfotograf, hat in seinem neuen Bildband beides zusammengebracht – wunderbare Bergfotografien und spannendes Sternenwissen: Wo finde ich die schönsten Plätze zur Sternenbeobachtung? Wann leuchtet der erste Stern am Abend? Und was braucht es, um die Milchstraße zu fotografieren? Norbert Span zeigt im Umfeld atemberaubender Kulissen von Hoher Munde, Olperer, Drei Zinnen und anderen berühmten Gipfeln sowie bekannten Bergregionen, wie die spektakulären Aufnahmen gelingen, und erklärt alles Wissenswerte zu himmlischen Sternbildern und Tierkreiszeichen, kosmischen Bewegungen und Planeten, Bergwetter und Lichtverschmutzung, dabei mit vielen Tipps für eigene Fotos!<br />
<br />
Zum Autor: Norbert Span, wohnhaft in Steinach am Brenner, blickte schon im Alter von 14 Jahren durch ein selbst gebautes Teleskop in die Sterne - und fotografiert seit nunmehr 40 Jahren den Nachthimmel über den Alpen. Nach einem Studium der Meteorologie, Glaziologie und Astronomie und anschließender Promotion in Innsbruck drehte er Naturdokumentationen für Sender wie Servus TV, ARTE sowie den SWR und gewann internationale Preise für seine Astrofotografie. Span war maßgeblich an der Planung der ersten Volkssternwarte Tirols beteiligt.<br />
<br />
Die Daten zum Buch: Norbert Span, „Sterne über Tirol – Die Berge in Nord- und Südtirol bei Nacht“, 200 Seiten, 135 farb. Abb., 24 x 30 cm, gebunden, Tyrolia Verlag, Innsbruck Wien 2025, ISBN 978-3-7022-4302-9, Preis 45 €<br />
Weitere Informationen mit Leseprobe unter:<br />
https://www.tyroliaverlag.at/item?isbn=9783702243029<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 04:54:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1250/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>In eigener Sache: Veränderungen im Vorstand der BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1249/</link>
		        <description><![CDATA[24.10.2025 (ca)<br />
Am vergangenen Dienstag (21.10.2025) gab es in den Räumlichkeiten des Umweltbildungszentrums Augsburg eine ganz besondere Jahreshauptversammlung der BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg, einem der tragenden Partner in unserer Naturschutz- und Lechallianz: Außer dem Üblichen, wie Tätigkeits- und Kassenberichte, war von besonderem Interesse der Wechsel im Vorstand. Der langjährige 1. Vorsitzende Johannes Enzler legte wie angekündigt sein Amt nieder, um Freiheitsgrade für andere Aktivitäten zu erlangen. Glücklicherweise bleibt er als Funktions- und Know-how-Träger erhalten, nur eben in der zweiten Reihe. Dazu gab es vielfältige Dankes- und auch Wehmutsworte, so von Reiner Erben, dem Umweltreferenten der Stadt Augsburg, von Dr. Martin Geilhufe, dem BN-Landesbeauftragten, von Thomas Frey, dem BN-Regionalreferenten für Schwaben, von Dr. Eberhard Pfeuffer, dem weitbekannten Lechexperten, und natürlich auch vom gesamten Kreisgruppen-Team. Im Weiteren wurden sein Nachfolger und alle weiteren Vorstands- und Amtspositionen turnusmäßig neu bestimmt. Und so wünschen wir nun Peter Roth, dem neuen Kreisvorsitzenden, viel Erfolg, die Vereinsgeschicke zu lenken!<br />
Weitere Informationen zur BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg unter:<br />
https://augsburg.bund-naturschutz.de/kreisgruppe <br />
<br />
Eine detaillierte Bilderschau finden sich bei unserem Allianzen-Mitglied Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux]]></description>
		        <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 07:49:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1249/</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>[Werbung] Bildband „Im Außerfern – Landschaft und Kultur im Bezirk Reutte“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1248/</link>
		        <description><![CDATA[23.10.2025 (ca)<br />
So lautet der Titel des vor kurzem in den Buchhandel gekommenen Bildbands im Geschenkbuchformat von Detlef Fiebrandt vom Lechrain Verlag, bekannt durch seine Fotografien, Publikationen und Vorträge insbesondere zum Alpenfluss Lech. Sein neues Buch „Im Außerfern – Landschaft und Kultur im Bezirk Reutte“ ist etwas Besonderes: Es rückt die Verbindung zwischen Landschaft und Kultur der vielfältigen Region Außerfern, wie der Bezirk Reutte mit dem Naturpark Tiroler Lech auch genannt wird, in den Mittelpunkt. Ausgehend vom Fernpass führt die Reise durch einen facettenreichen Lebensraum, geprägt von der ursprünglichen Natur und der Bewirtschaftung durch den Menschen über Jahrhunderte hinweg. Mit ausdrucksstarken Fotografien verbindet der Autor kurze informative und besinnliche Texte zur Geschichte, Landschaft und zu den Menschen im Zielgebiet.<br />
Die Daten zum Bildband: Detlef Fiebrandt, „Im Außerfern – Landschaft und Kultur im Bezirk Reutte“, Hardcover, 128 Seiten, 74 ganz- und doppelseitige Landschaftsfotografien, Format 15,3 x 22 cm, ISBN 978-3-942985-35-2, Preis 25 €. Die Publikation ist erhältlich im Buchhandel sowie direkt beim Lechrain Verlag unter:<br />
https://shop.lechrain.com/produkte_Im_Ausserfern.html<br />
 <br />
Am kommenden Mittwoch, 29.10.2025, findet um 19.00 Uhr in der Burgenwelt Ehrenberg, Bretterkapelle, dazu eine Buchpräsentation statt. Nähere Informationen unter:<br />
https://www.ehrenberg.at/de/blog/events/buchvorstellung-2.html<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 10:32:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1248/#9</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Eiskanal: Stadt und Uniper uneins“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1247/</link>
		        <description><![CDATA[21.10.2025 (ca)<br />
Wieder einmal Neues vom Lech und vom Eiskanal! Die Augsburger Allgemeine Zeitung berichtet in ihrem Beitrag „Eiskanal: Stadt und Uniper uneins“ (vom 16.10.2025, Ausgabe-Nr. 238, S. 22) wie folgt: <br />
„[…] Die Stadt [Augsburg] möchte versuchen, mit dem Kraftwerksbetreiber Uniper eine einvernehmliche Lösung zu finden, wie an Wettkampftagen auf der Kanuslalom-Olympiastrecke der Betrieb auch bei [Lech-]Niedrigwasser sichergestellt werden kann. Zuletzt trat das Problem beim Weltcup Anfang September auf, als prognostizierte Regenfälle ausblieben. Die internationale Veranstaltung konnte schließlich noch durchgeführt werden, weil sich Uniper zu einem Sonderbetrieb an der Staustufe 23 bereiterklärte – doch ob daraus eine dauerhafte Lösung werden kann, bis die Stadt selbst am Eiskanal mit einem Regulierbauwerk oder Pumpen für genug Wasser sorgen kann, ist ungewiss. Es gibt unterschiedliche Sichtweisen, was die wasserrechtliche Zulässigkeit betrifft. Von einer Einigung dürfte abhängen, ob in den kommenden Jahren bei Niedrigwasser Wettkämpfe stattfinden können. [… ] Uniper zeige sich gesprächsbereit, so eine Stadt-Juristin zuletzt im Sportausschuss des Stadtrats. Gleichzeitig werde die Rechtssicherheit der beschränkten Erlaubnis zum mehrmaligen Ändern des Pegels innerhalb eines Tages vom Unternehmen seit einigen Jahren angezweifelt. Diese Erlaubnis durch das Landratsamt AichachFriedberg (der Mandichosee liegt auf dortiger Flur) ging an die Stadt Augsburg. Man werde mit Uniper auf Arbeitsebene demnächst wieder das Gespräch suchen, um die beschränkte Erlaubnis durchzusetzen. Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) werde über alle Schritte unterrichtet. „Wir haben Handlungsdruck“, so die Stadt-Juristin. Gegebenenfalls werde man sich auch an Aufsichtsbehörden oder Ministerien wenden, wenn Uniper bei seinem Standpunkt bleibe. Bei Uniper reagiert man erstaunt. Bisher sei man den Anfragen der Stadt Augsburg „ohne Berücksichtigung der eigenen wirtschaftlichen Belange stets nachgekommen“, heißt es auf Anfrage unserer Redaktion. Allerdings sehe man in der Tat rechtliche Grenzen. Denn die Erlaubnis des Landratsamts Aichach-Friedberg aus 2009 für den flexiblen Sonderbetrieb richte sich an die Stadt Augsburg, die aber nicht Eigentümerin oder Betreiberin der Kraftwerke sei. Als bindend für sich selbst sehe man den Bescheid von 1975 an, der von konstanten Wassermengen ohne mehrmalige Schwankungen täglich ausgeht. […]“<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/sport/augsburg-ebbe-im-eiskanal-stadt-und-uniper-im-clinch-112001640<br />
<br />
Man merkt, dass die Thematik vielfältige Problemdimensionen umfasst. Der Aspekt der Flussökologie jedoch blieb bislang außen vor, trotz mehrfacher Nachfrage unserer Augsburger Naturschutzallianz beim Umweltamt der Stadt Augsburg. Und die Finanzierungsfrage möglicher technischer Maßnahmen seitens der Bayerischen Staatsregierung hängt ab vom Bürgerentscheid am 26. Oktober zur Münchner Olympia-Bewerbung (vgl. dazu nochmals zuletzt unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Positive Signale für die Zukunft des Eiskanals“ vom 25.8.2025).<br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 09:10:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1247/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Blue City Klimakonferenz 2025</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1245/</link>
		        <description><![CDATA[13.10.2025 (ca)<br />
Den Auftakt zur Bayerischen Klimawoche in Augsburg gab es am vergangenen Freitag (10.10.2025) mit der gut besuchten „Blue City Klimakonferenz 2025“ im Umweltbildungszentrum Augsburg (vgl. dazu nochmals unsere Ankündigung in der untenstehenden Aktuellen Meldung vom 28.9.2025). Unter dem Leitthema und gleichsam der Keynote „Herausforderungen und Chancen – so profitiert Augsburg vom Klimaschutz“ präsentierten Akteurinnen und Akteure aus Verwaltung und Wirtschaft aktuelle, innovative Klimaschutzmaßnahmen. Nach den Grußworten seitens Umweltreferenten Reiner Erben stellte PD Dr. Simon Meißner vom Wissenschaftszentrum Umwelt an der Universität Augsburg in seiner Keynote die zentralen Aspekte vor. Er zeigte die Diskrepanz zwischen Klimaschutz-Wissen und -Handeln auf, berichtete über den Status quo der grünen Transformation in Augsburg und speziell an der Universität Augsburg, skizzierte aber auch die Chancen der weiteren Umsetzung. Demgemäß widmeten sich die anschließenden Vorträge der Neukonzeption der Klimaschutzberichterstattung in Augsburg, dem Entwicklungsstand und den -perspektiven des städtischen PV-Ausbaus, den facettenreichen technischen Möglichkeiten zum Klimaschutzes, welche das Augsburger Traditionsunternehmens „Everllance“ (vormals MAN) gegenwärtig einsetzt und entwickelt, und dem schon im Sommer erprobten Augsburger Hitzeaktionsplan.<br />
Besonders hervorzuheben ist indes der Vortrag „Neue Wege – Aktion Zukunft plus“ von Philipp Dafe vom Landratsamt München und Ralf Bendel vom Umweltamt Augsburg. Mit der Initiative „Aktion Zukunft plus“ gibt es im Landkreis München und Ebersberg seit einiger Zeit eine Vermittlungseinrichtung, um den regionalen Klimaschutz, aber auch weltweit gemeinschaftlich mittels Crowdfunding zu finanzieren. Dabei können sich Bürger*innen, Unternehmen, Organisationen und Kommunen einer Spende für nachweislich wirksame Klimaschutzprojekte einsetzen. Die Stadt Augsburg beabsichtigt nun, der Initiative in Form einer Kooperation beizutreten, die Vorbereitungen laufen bereits. Dazu gibt es neuerdings den „Augsburger Klimabeitrag“ quasi als Testprojekt, mit dem der lokale Klimaschutz unterstützt werden kann. Dieser Ansatz wurde auf der Blue City Klimakonferenz ebenfalls kurz vorgestellt. Ganz in diesem Sinne richtet unser Allianzen-Partner Deutscher Alpenverein, der mit den DAV-Sektionen Augsburg, Gersthofen und Friedberg in der Region Augsburg sehr präsent ist, aktuell seine Klimaschutzstrategie aus, indem für CO2-Ausgleichsmaßnahmen regionale und naturbasierte Projektierungen angestrebt werden – siehe dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Kompensation durch Moorrenaturierung: Ein Pilotprojekt des DAV und CO2-regio“ vom 3.9.2025. Das Startup-Unternehmen CO2-regio ist übrigens unmittelbarer Partner der Münchner „Aktion Zukunft plus“. Sind wir also auf die weiteren Entwicklungen dieser Zukunftsplattform gespannt!<br />
<br />
Fazit: Eine sehr informative Veranstaltung, welche verdeutlichte, dass die „Blue City Augsburg“ beim Klimaschutz auf einem guten Weg ist. Allen Beteiligten herzlichen Dank!<br />
<br />
Eine detaillierte Bilderschau finden sich bei unserem Allianzen-Mitglied Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux. Zudem wird dort in einer separaten Newsmeldung näher auf den „Augsburger Klimabeitrag“ eingegangen.]]></description>
		        <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 11:40:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1245/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Historisches: „Der große Traum vom Augsburger Hafen“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1244/</link>
		        <description><![CDATA[11.10.2025 (ca)<br />
Diesen interessanten Beitrag gab es am vergangenen Mittwoch in der Augsburger Allgemeine Zeitung (8.10.2025, Ausgabe-Nr. 231, S. 26). Dort kann man folgendes erfahren:<br />
„[…] So utopisch, wie diese Idee erscheinen mag, war sie nicht. Die Stadt Augsburg und das Königreich Bayern standen im 19. Jahrhundert hinter einer Schifffahrtsstraße als Verbindung zur Donau. Als die Vorläufer der Lechwerke (LEW) ab 1898 den an einem Lechwehr ausgeleiteten Kraftwerkskanal und das erste Wasserkraftwerk in Gersthofen bauten, musste am Kraftwerk eine 41 Meter lange Doppelschleuse mit insgesamt zehn Meter Hubhöhe angefügt werden. Der Kraftwerkskanal sollte eine Teilstrecke eines Schifffahrtskanals neben dem Lech werden. […] 1828 lagen dazu konkrete Pläne vor, doch die Anfänge der Schifffahrt auf dem Lech liegen bereits in der Römerzeit. Die Römer brachten Natursteine auf dem Wasserweg nach Augusta Vindelicum. 1994 entdeckten die Archäologen beim Vincentinum den Römerhafen. Überreste sind im „Römerlager“ im Zeughaus zu sehen. Die Bäume für die Holzbohlen und Pfähle wurden im Jahr 178 nach Christus gefällt. Damit befestigten die Römer die Anlegestelle unweit ihres Kastells in hochwassersicherer Hochlage. Den Hafen drunten in der Lechebene begrub ein gewaltiges Hochwasser unter einer Kiesschicht. Es ist erwiesen, dass die Römer Flüsse gegen die Strömung befuhren. Im unregulierten Lech nutzten sie die Hauptrinne für die Frachtschiffe, Treidelpfade an den Ufern begleiteten sie. Die Fluss-Frachtschiffe der Römer besaßen einen Plattboden, so dass sie mit geringen Wassertiefen auskamen. Gegen den Strom wurden die Frachter getreidelt. Auf dem Lech dürfte jener Schiffstyp verkehrt sein, den die Universität Xanten nachbaute. Es ist der kleinste bekannte „Römer-Frachter“: 18 Meter lang und vier Meter breit. Es kann etwa zehn Tonnen Fracht befördern. Das genügte, um die von den Römern in Augusta Vindelicum benötigten Natursteine zu transportieren. Kalkstein stammte aus Steinbrüchen in der Schwäbischen oder Fränkischen Alb. Ein Kubikmeter Kalkstein wiegt 2,6 Tonnen. Solche Schwerlasten waren in der Römerzeit nur auf dem Wasserweg über größere Entfernungen zu befördern. Für Truppentransporte auf Flüssen bauten die Römer schlanke Ruderboote. 1994 wurden zwei Exemplare beim Kastell Oberstimm bei Ingolstadt geborgen. Sie waren im Urzustand 15,7 Meter lang und 2,70 Meter breit. 18 oder 20 Ruderer erreichten damit hohe Geschwindigkeiten – auch gegen den Wasserstrom. Das ergaben Versuche mit Nachbauten. Die Boote mit einem Tiefgang von lediglich 50 Zentimetern dienten für Kampfeinsätze, als Kurier- und Patrouillenboote. Die wendigen Boote waren zum Befahren von Flachwasser der Donau und ihrer Nebenflüsse gebaut. […]“<br />
<br />
Glücklicherweise wurden die Augsburger Hafenpläne in der Neuzeit nicht weiter verfolgt oder gar realisiert. Mit seinen Querverbauungen ist Lech bereits überbeansprucht. Das Renaturierungsprojekt „Licca liber“ soll hier für eine gewisse Entlastung sorgen. Aber es ist weit mehr erforderlich. Die zentralen Aspekte hat unser Allianzenpartner Bund Naturschutz Bayern in seiner wichtigen Publikation „BN informiert: Zukunftsprogramm Bayerischer Lech“ zusammengestellt, sie ist untenstehend im pdf-Format downloadbar.]]></description>
		        <pubDate>Sat, 11 Oct 2025 08:08:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1244/#11</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>[Werbung] 150. Ausgabe des Alpenvereinsjahrbuchs BERG – ein Jubiläumsband im Zeichen des Wandels</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1242/</link>
		        <description><![CDATA[10.10.2025 (ca)<br />
Die 150. Ausgabe des Alpenvereinsjahrbuchs des Deutschen Alpenvereins, Partner unser Naturschutz- und Lechallianz Augsburg, ist nun erhältlich! Im Jahr 1865, als der erste Band erschien, ging die Kleine Eiszeit gerade zu Ende. Heute verkörpern die rasant schmelzenden Gletscher den Beginn einer neuen Epoche. Der Jubiläumsband steht darum ganz im Zeichen des Wandels:<br />
In den BergFokus genommen wird die Natur, aber auch der Mensch – und wie er mit seinem Denken und Tun die Landschaft verändert hat. Protagonist der BergWelten ist – wie schon im allerersten Jahrbuch – der Großvenediger. Heute diskutieren Bergführer über die aktuellen Verhältnisse am Berg und über die Zukunft des Hochtourengehens. Vorgestellt werden auch ein außergewöhnliches Forschungsprojekt im Nationalpark Hohe Tauern und ein spektakuläres Stück Tourismusgeschichte: die schier unglaublichen Leistungen der Hüttenträger im Virgental. Zwei Porträts von besonderen BergMenschen zeigen, wie spannend es sein kann, generationenübergreifende Lebensgeschichten zu recherchieren. In der Rubrik BergSteigen geht es um die zunehmend prekären Verhältnisse an Viertausendern, um die naturverträgliche Lenkung des Skitourenbooms und um den rasanten Siegeszug des Elektromotors für Mountainbikes. Das BergWissen beschäftigt sich unter anderem mit der Gams und der Frage, ob sie sich im Zuge des Klimawandels zu einer neuen Art entwickeln könnte. Und zum Ausstieg bietet die BergKultur auch noch außergewöhnliche Literatur: von dem Schriftsteller und Büchner-Preisträger Clemens Setz – und von einer Künstlichen Intelligenz.<br />
<br />
Besonders hervorzuheben ist ebenso der sehr lesenswerte BergWissen-Beitrag „Ein dickes Brett. Klimaschutz beim Deutschen Alpenverein“ vom DAV-Altpräsidenten Josef Klenner, der in seiner Amtszeit das DAV-Klimaschutzprogramm auf den Weg brachte und welches gegenwärtig weiterentwickelt wird mit Fokus auf den Aspekt „CO2-Ausgleich“ im Sinne eines „Klimabeitrags“ (s. dazu auch nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Kompensation durch Moorrenaturierung: Ein Pilotprojekt des DAV und CO2-regio“ vom 3.9.2025). In der dazu neugegründeten Arbeitsgruppe beim DAV Bundesverband beteiligt sich auch mittelbar unser Allianzen-Mitglied Freundeskreis NUK-Team Augsburg!<br />
<br />
Die Daten zum Buch: Alpenvereinsjahrbuch BERG 2026, Hardcover, 256 Seiten, ca. 280 farb. Abb. und ca. 50 sw Abb., 26 cm x 21 cm, 1. Auflage, Sprache Deutsch, 2025, Tyrolia Verlag, ISBN 978-3-7022-4320-3, Preis 25 €. Weitere Informationen und ein Blick ins Buch unter: https://shorturl.at/2SuDZ]]></description>
		        <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 09:38:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1242/#10</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese „Das stille Sterben der Natur“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1241/</link>
		        <description><![CDATA[6.10.2025 (ca)<br />
Vor kurzem legte die Europäische Umweltagentur (EEA) ihren turnusmäßigen Bericht mit dem Titel „Europas Umwelt 2025“ vor. Der Zustand der Umwelt in Europa sei „insgesamt kritisch“ heisst es dort, trotz erheblicher Fortschritte bei der Verringerung der Treibhausgasemissionen und der Luftverschmutzung. Deutlicher drückt sich Jutta Paulus aus, die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion Die Grünen/EFA im Europäischen Parlament, und spricht von einem „stillen Massensterben“, das Europa erlebe. „Mit jeder totgedüngten Wiese, jedem sterbenden Wald und jedem ausgetrockneten Fluss verlieren wir nicht nur ein Stück Natur, sondern auch das Fundament unserer Ernährungssicherheit“. Verschwinden etwa Bestäuber, „wird Obst und Gemüse unbezahlbar“. In Deutschland sei heute bereits ein Viertel aller Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht.<br />
Dies bringt uns nun zurück auf die interessante Veranstaltung „Das stille Sterben der Natur“, welche unlängst (19.9.) in der Stadtbücherei Augsburg stattgefunden hat, organisiert von der Buchhandlung am Obstmarkt und dem Freunde der Stadtbücherei Augsburg e.V. (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Ankündigung in der Aktuellen Meldung vom 14.9.2025). Dort referierte der bekannte Evolutionsbiologe und SPIEGEL-Bestseller-Autor Prof. Dr. Matthias Glaubrecht über das dramatische Artensterben und den einhergehenden Verlust der Biodiversität. Artenverluste zu minimieren, wäre daher die große Herausforderung der nächsten Jahrzehnte. Er stellte die gegenwärtige Fokussierung auf den Klimaschutz in Frage, dabei insbesondere eine Panikmache mit angeblichen Kipppunkten des Klimawandels und somit der „falschen Metapher“. Er sieht die Wurzeln des Übels in der Überbevölkerung und der entsprechenden Übernutzung unserer Ressourcen und Landschaften. Erforderlich sei es daher, bis zum Jahr 2050 mindestens die Hälfte der Erde unter Naturschutz zu stellen. Geld dazu wäre vorhanden. Anstelle in teure Weltraumerforschungsprogramme zu investieren, sollten wir uns lieber um die Erde kümmern. Alle Aspekte hat Glaubrecht in seiner neuen Publikation „Das stille Sterben der Natur – Wie wir die Artenvielfalt und uns selbst retten“ festgehalten, im Vortrag wurden die Fakten und Thesen in einer kurzweiligen Bildpräsentation visualisiert. Quasi als „Counterpart“ berichtete anschließend Prof. Dr. Harald Kunstmann, Leiter des Zentrums für Klimaresilienz an der Universität Augsburg, in einem Impulsvortrag über den Klimawandel und insbesondere die lokalen Herausforderungen und Möglichkeiten der Bewältigung, etwa die treibhausgasintensive Reisproduktion in Westafrika oder Extremwettereignisse gerade auch bei uns in Augsburg. Die anschließende Podiums- und Publikumsdiskussion, moderiert von Dr. Anja Kalch aus dem Bereich Kommunikationswissenschaften an der Universität Augsburg, diente der Vertiefung der dargestellten Aspekte. Letztlich ist beides wichtig, Artenschutz und Klimaschutz, und dies zeitnah und mit möglichst großen Synergien!<br />
Die Daten zum neuen Buch von Matthias Glaubrecht: „Das stille Sterben der Natur – Wie wir die Artenvielfalt und uns selbst retten“, Erscheinungsdatum 16.4.2025, Hardcover, Pappband, 224 Seiten, 13,5x21,5cm, ISBN 978-3-570-10572-6, Verlag C. Bertelsmann / Penguin Random House Verlagsgruppe, Preis 22 €. Weitere Informationen unter:<br />
https://www.penguin.de/buecher/matthias-glaubrecht-das-stille-sterben-der-natur/buch/9783570105726<br />
<br />
Weitere Informationen und eine detaillierte Bilderschau finden sich bei unserem Allianzen-Partner Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux]]></description>
		        <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 07:57:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1241/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Blue City Klimakonferenz 2025</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1237/</link>
		        <description><![CDATA[28.9.2025 (ca)<br />
Die Stadt Augsburg lädt herzlich ein zur Blue City Klimakonferenz 2025 am Freitag, den 10. Oktober 2025, von 14:30 bis 18:30 Uhr ins Umweltbildungszentrum am Botanischen Garten. Unter dem Leitthema „Herausforderungen und Chancen – so profitiert Augsburg vom Klimaschutz“ präsentieren Akteurinnen und Akteure aus Verwaltung und Wirtschaft aktuelle, innovative Klimaschutzmaßnahmen. Die Konferenz will einen Raum für Wissensvermittlung, Vernetzung und Austausch schaffen.<br />
Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://www.augsburg.de/umwelt-soziales/umwelt/klima-energie/klimaschutzberichte/blue-city-klimakonferenz]]></description>
		        <pubDate>Sun, 28 Sep 2025 08:32:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1237/</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Neues zur Fischtreppe am Hochablass</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1235/</link>
		        <description><![CDATA[Endlich hoffnungsfrohe Nachrichten zur Fischtreppe am Hochablass! Die Augsburger Allgemeine Zeitung berichtete in ihrem Beitrag „Bau der Fischtreppe startet im Frühjahr“ (20./21.9.2025, Ausgabe-Nr. 217, S. 40) wie folgt:<br />
„[…] Der Bau der seit zwölf Jahren überfälligen Fischtreppe am Augsburger Hochablass wird im kommenden Jahr starten: Man plane den Baustart im zweiten Quartal nach der Schneeschmelze, so Stadtwerke-Geschäftsführer Rainer Nauerz. Geplant ist wie berichtet ein großes Betonbauwerk mit 70 Becken auf der Hochzoller Lechseite nahe dem Kiosk „Schwarze Kiste“, das den Höhenunterschied von 7,5 Metern überwindet. Ursprüngliche Pläne mit einer naturnahen Gestaltung hatten sich nicht umsetzen lassen. Das Bauwerk am Rande des beliebten Ausflugsziels werde am Anfang durchaus auffällig sein, man werde aber mit einer aufgerauten Betonoberfläche arbeiten, sodass sich dort zügig Moos bildet, so Nauerz. […] Wenn die Stadtwerke mit ihrem Bauarbeiten fertig sind, plant die Stadt Augsburg noch eine Verschönerung der Grünanlage auf der Ostseite des Hochablasses. Anstatt des provisorischen Dammes am Kuhsee-Abschluss, der von Ausflüglern inzwischen gerne als Überweg genutzt wird und der nun entfernt werden muss, könnte eine kleine Brücke kommen, so Umweltreferent Erben. Man werde sich zudem die Stegkonstruktion anschauen müssen, die Lech und Kuhsee-Abfluss trennt. Sie sei in schlechtem Zustand und grundsätzlich zu schmal, wenn sich am Wochenende Radler und Ausflügler begegnen. Zusammen mit den Stadtwerken soll auch die so genannte „Bastion“ an der Ostseite des Hochablass hergerichtet werden, sodass vom Ufer aus ein Blick auf den Hochablass und die Fischtreppe möglich ist. Pläne der „Schwarzen Kiste“ für eine Erweiterung ihrer Außenfläche in diese Richtung habe man eine Absage erteilt, so Erben. […]“ Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-hochablass-bau-der-fischtreppe-startet-im-kommenden-fruehjahr-110762771 <br />
Noch interessanter ist der AZ-Kommentar von Stefan Krog: „Eine Zierde wird die neue Fischtreppe am Hochablass mit ziemlicher Sicherheit nicht werden. Das Bauwerk, das in eines der beliebtesten Augsburger Ausflugsziele eingefügt wird, dürfte massiver werden, als es auf den Illustrationen der Stadtwerke aussieht. Doch wie es wirklich wirkt, wird man erst sehen, wenn es steht und den angekündigten Moosbelag angesetzt hat. Unterschätzen sollten die Stadtwerke das alles nicht – im Vorfeld des Kraftwerksbaus vor 15 Jahren hätte es um ein Haar eine Bürgerabstimmung gegeben, weil sich wegen des vermeintlich künftig fehlenden Wasserschleiers Widerstand in der Bürgerschaft formierte. Dass bei dem ohnehin umstrittenen Kraftwerks-Projekt nun statt des erst versprochenen naturnahen Gewässers ein Betonlabyrinth kommt, sorgt wohl nur deswegen nicht für mehr Ärger, weil seit dem Bau des Kraftwerks 13 Jahre vergangen sind. Zum Wahlkampfthema sollte die Fischtreppe dennoch tunlichst nicht gemacht werden – eine andere Lösung scheint aus Platzgründen kaum umsetzbar und die jetzige Brache am Kuhsee-Ausfluss ist auch alles andere als erbaulich. Und man sollte auch beachten, dass die Fischtreppe irgendwann auch unabhängig vom Kraftwerksbau hätte kommen müssen, wenn der ökologische Zustand des Lechs verbessert werden soll. Das neue Bauwerk ist nicht die Lösung, doch angesichts des Baus von Fischtreppen an den oberen Staustufen und vor allem angesichts des anstehenden Projekts Licca liber wäre es kaum nachvollziehbar, am Hochablass nichts zu bauen.“<br />
Bild: Anstehender Neubau der Fischtreppe Ostseite Hochablass]]></description>
		        <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 07:07:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1235/#9</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Film Festival Mondiale Augsburg 26.9. – 4.11.2025</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1232/</link>
		        <description><![CDATA[24.9.2025 (ca)<br />
Von September bis November 2025 wird es in Augsburg wieder hochkarätige Dokumentarfilme auf der Kinoleinwand zu sehen geben. Nach dem erfolgreichen Start des Filmfestivals im vergangenen Jahr, präsentiert die Mondiale dieses Jahr wieder 13 internationale Filme im Filmsaal des Zeughauses. Der Eintritt ist wie im letzten Jahr gratis.<br />
Im Hintergrund der ausgewählten Filme, die unterschiedlichste aktuell brisante Themen beleuchten, steht eine kritische Haltung gegenüber dem Glauben an unendlichen Fortschritt und Wachstum. Die Filme machen die Notwendigkeit einer globalen sozialökologischen Transformation sichtbar und zeigen auf, dass politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Weichen neu gestellt werden müssen, um eine friedliche, gerechte und solidarische Welt zu schaffen. Besonders interessant ist der Film „I’m the river, the River is me“ am 28.10.2025 um 19.00 Uhr im Filmsaal des Zeughauses, Zeugplatz 4, 86150 Augsburg. Hier werden die Maori am Whanganui River in Neuseeland begleitet, dem ersten Fluss der Welt, der als juristische Person anerkannt wurde.<br />
<br />
Weitere Informationen zum Film Festival Mondiale Augsburg unter: https://mondiale-augsburg.de/ ]]></description>
		        <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 08:28:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1232/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Moor-Exkursion: Unterwegs im CO2-Speicher – wie Moore das Klima schützen“ am 2. Oktober 2025 in Friedberg</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1231/</link>
		        <description><![CDATA[23.9.2025 (ca)<br />
In unserer untenstehenden Aktuellen Meldung „Kompensation durch Moorrenaturierung: Ein Pilotprojekt des DAV und CO2-regio“ vom 3.9.2025 haben wir über das Klimaschutzprogramm des Deutschen Alpenvereins (DAV) berichtet. CO2-Vermeidungs- und Verminderungsmaßnahmen greifen bereits, gleichwohl richtet sich der Blick vorausschauend auf die „Kompensation“, sprich den CO2-Ausgleich verbleibender Restemissionen ab dem Jahr 2030, und dies „by fair means“. Dazu gibt es bereits ein interessantes Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen und regionalen Unternehmen CO2-regio aus Neuburg an der Donau. Dort wird die Wiedervernässung von Moorflächen als wirkungsvolle Maßnahme zur CO2-Kompensation erprobt. Für eine fachliche Vertiefung bietet nun CO2-regio (in Zusammenarbeit mit der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH als Partnerin) eine Moor-Exkursion an mit folgenden Daten:<br />
● „Moor-Exkursion: Unterwegs im CO2-Speicher – wie Moore das Klima schützen“<br />
● Datum: Donnerstag, 2. Oktober 2025, von 15-18 Uhr<br />
● Treffpunkt: 14.45 Uhr am Hundeparkplatz Rederzhausen, 86316 Friedberg (Lindenauer Straße stadtauswärts Richtung Westen)<br />
● Hinweise: Die Exkursion führt mitten ins Moor – bitte denken Sie an wetterfeste Kleidung und Gummistiefel, um den Tag optimal zu nutzen. Die Teilnahme ist kostenfrei.<br />
● Beschreibung: Moore sind nicht nur einzigartige Ökosysteme, sondern auch effektive Klimaschützer: Sie speichern große Mengen CO2, fördern Biodiversität und wirken als natürlicher Regulator gegen Wetterextreme – vorausgesetzt, sie sind intakt. Auf der Moor-Exkursion erfahren Sie, welche Chancen sich für Unternehmen und Organisationen im Rahmen von regionalen Projekten zur Renaturierung von Mooren bieten. Sie lernen auch, wie diese auf die unternehmenseigenen Nachhaltigkeitsziele einzahlen – einschließlich der Möglichkeit, einen zertifizierbaren Klimabeitrag zu leisten. Begleitet von Umweltwissenschaftler Dominik Dittrich von CO2-regio erhalten Sie einen fundierten Einblick in das Ökosystem Moor und seine charakteristische Vegetation und Tierwelt. Gleichzeitig erfahren Sie, wie dieses einzigartige Ökosystem funktioniert und welchen Beitrag es für den Klimaschutz und die regionale Wirtschaft leisten kann.<br />
<br />
Für die Teilnahme an der Moor-Exkursion gibt es noch freie Plätze! Verbindliche Anmeldung bitte bei unserem Allianzen-Mitglied und Koordinator Dr. Jochen Cantner (Freundeskreis NUK-Team Augsburg / DAV) über die Emailadresse: jochen.cantner(at)gmail.com<br />
Hintergrundinformationen zum Pilotprojekt des DAV und CO2-regio unter:<br />
https://www.region-a3.com/example/moorrenaturierung-dav-co2-regio/]]></description>
		        <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 10:03:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1231/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Was ist uns der Naturschutz wert?“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1230/</link>
		        <description><![CDATA[22.9.2025 (ca)<br />
Unter dieser Überschrift berichtete die Augsburger Allgemeine Zeitung in ihrer Wochenendausgabe (vom 20./21.9.2025, Ausgabe-Nr. 217) ganz prominent auf der ersten Seite über die anstehenden Mittelkürzungen bei Naturschutzprojekten, so etwa der Wiedervernässung und Renaturierung von Mooren. Im Beitrag heisst es:<br />
„Dem Naturschutz in Bayern drohen Gelder für viele wichtige Projekte gestrichen zu werden. Das sagte Norbert Schäffer, Vorsitzender des Landesbundes für Vogel- und Naturschutz (LBV), unserer Redaktion. „Die Haushaltskürzungen in Bayern drohen nicht nur den Naturschutz wieder zu einem entbehrlichen Luxus zu degradieren, für den es nun eben kein Geld mehr gibt. Sie drohen auch die wichtige Zusammenarbeit von Naturschützern und Landwirtinnen und Landwirten zu zerstören“, warnte Schäffer. „Konkret fordern wir 60 Millionen Euro für Landschaftspflegemaßnahmen und zusätzlich Gelder für die Wiedervernässung trockengelegter Moore“, sagte Schäffer, betonte aber, dass die Gelder etwa für die Wiedervernässung der Moore vom Bund kommen müssten. Das Geld sei nötig, „um bereits zugesagte Naturschutzprojekte in Bayern weiter durchzuführen“. Hier stehe die Bayerische Staatsregierung auch gegenüber der EU in der Pflicht, „da sie zugesagt hat, dass bis 2030 bestimmte Arten im Biodiversitätsprogramm zunehmen“. Dabei gehe es nicht nur um den Schutz einzelner Tiere, die hochgradig gefährdet sind, Feldhamster etwa oder Vögel wie Ortolane oder Wiesenweihen. „Es geht, wenn wir uns beispielsweise für eine Wiedervernässung unserer Moore einsetzen oder für den Streuobstpakt, ganz wesentlich um den Erhalt der Lebensgrundlage von uns allen.“ Empfindliche Einsparungen in den aktuellen Verhandlungen für den bayerischen Doppelhaushalt 2026/27 befürchtet Schäffer vor allem bei den Artenhilfsprogrammen und im Vertragsnaturschutz. Davon seien vor allem engagierte Landwirte betroffen. […] Im bayerischen Umweltministerium heißt es: „Die allgemeinen Herausforderungen für die öffentlichen Haushalte sind bekannt.“ Dennoch werde man sich bei der Aufstellung des kommenden Doppelhaushalts für eine weitere Aufstockung der Mittel im Bereich des Natur- und Artenschutzes einsetzen. „Der Freistaat investiert viel Geld in den kooperativen Naturschutz“, betonte Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler). Man brauche hier aber auch den Bund als zuverlässigen Partner. […]“.<br />
Vergleiche in diesem Zusammenhang noch einmal unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Naturschützer wehren sich gegen Streichung von Geldern“ vom 18.9.2025 mit dem trefflichen Kommentar von unserem Allianzen-Mitglied Dr. Eberhard Pfeuffer.<br />
<br />
Bild: Vorbildlicher Naturschutz mit CO2-Einsparung im Donaumoos durch Wiedervernässung und extensive Landwirtschaft]]></description>
		        <pubDate>Sun, 21 Sep 2025 07:46:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1230/#12</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Am Samstag 20. September 2025: Klimademo in Augsburg und World Cleanup Day</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1228/</link>
		        <description><![CDATA[19.9.2025<br />
Fridays for Future (FFF) informiert: „Während Waldbrände, Überschwemmungen und Hitzewellen Existenzen zerstören, handelt die Politik im Interesse fossiler Konzerne und heizt die Klimakrise weiter an – auch mit neuen Gasbohrungen in Reichling und in der Nordsee. Am Samstag, den 20.9.2025, protestieren Menschen weltweit für eine klimagerechte Politik. Auch in Augsburg gehen wir am 20.9. um 14 Uhr am Königsplatz gemeinsam unter dem Motto „Exit Gas – Enter Future“ auf die Straße.“ Weitere Informationen unter: www.fff-augsburg.de <br />
<br />
Ebenfalls am Samstag, den 20.9.2025, findet der World Cleanup Day statt, die größte Bottom-Up-Bürgerbewegung der Welt zur Beseitigung von Umweltverschmutzung. Weitere Informationen und Termine zu Cleanups 2025 in Augsburg und Umgebung unter: www.worldcleanupday.de und https://www.worldcleanupday.de/alle-cleanups/.<br />
Unsere Partnerorganisation Greenpeace Augsburg lädt am Sonntag, den 21.9.2025, in Hochzoll zum Müllsammeln ein, siehe Details unter: https://greenwire.greenpeace.de/group/greenpeace-augsburg/veranstaltung/muellsammeln-hochzoll-am-sonntag-21-september]]></description>
		        <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 07:57:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1228/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Naturschützer wehren sich gegen Streichung von Geldern“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1227/</link>
		        <description><![CDATA[18.9.2025 (ca)<br />
In Bayern kommt es im Bereich der Landschaftspflege zu erheblichen Mittelkürzungen, die durch eine erhöhte Haushaltssperre der Staatsregierung und die gekürzten Bundesmittel verursacht werden. Über die dramatischen Auswirkungen für den Landschaftspflegeverband Augsburg berichtete die Augsburger Allgemeine Zeitung kürzlich in ihrem Beitrag „Naturschützer wehren sich gegen Streichung von Geldern“ (vom 11.9.2025, Ausgabe-Nr. 209, S. 27) wie folgt: „[…] Eine mögliche Kürzung von Geldern setzt den Augsburger Landschaftspflegeverband finanziell unter Druck. Nachdem dieser im vergangenen Jahr bereits gut 40.000 Euro in der Landschaftspflege einsparen musste, drohen laut Geschäftsführer Nicolas Liebig für die kommenden zwei Jahre noch weitgehendere Einschnitte. Wie berichtet, soll das bayerische Umweltministerium wegen der schwierigen Haushaltslage für den Doppelhaushalt 2026/27 Millionen einsparen. Das dürfte massive Auswirkungen auf den Naturschutz haben. Bereits jetzt müssen Naturschutzprojekte geschoben werden. […]“<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburger-naturschuetzer-kaempfen-gegen-drohende-geldkuerzungen-fuer-stadtwaldprojekte-110718212 <br />
<br />
Dr. Eberhard Pfeuffer, renommiertes Mitglied in unserer Augsburger Naturschutz- und Lechallianz, nimmt dazu mittels Leserbrief wie folgt Stellung (AZ vom 15.9.2025, Ausgabe 212, S. 31): „Ein Mangel an Wertschätzung – Man stelle sich vor: Mitten in einer Pandemie würde die Staatsregierung 40 Prozent oder mehr der zugesagten Mittel für Krankenhäuser streichen. Undenkbar! Aber genau dies droht, liest man den Artikel über die Landschaftspflegeverbände Bayerns. Mitten in einer Zeit eines sich beschleunigenden Artensterbens und mitten in dem sich immer deutlicher abzeichnenden Klimawandel glaubt die bayerische Staatsregierung, den Rotstift beim Naturschutz in einem Ausmaß ansetzen zu müssen, der in anderweitigen Sparprogrammen seinesgleichen sucht. Betroffen von den Streichungen sind einmal die Landschaftspflegeverbände und ebenso die mit ihnen zusammenarbeitenden Landwirte, die viel Geld für die Anschaffung von Maschinen und Weidetieren investiert haben. Besonders betroffen aber ist die Natur Bayerns, und zwar dort wo sie am schönsten und gefährdetsten ist, z. B. in den stillen Tälern des Spessarts, auf den kahlen Kuppen der Rhön, auf den Trockenrasen im Jura, in den Mooren des Alpenvorlandes – und nicht zuletzt bei uns im „Stadtwald Augsburg“. Für den Erhalt dieser Landschaftsbereiche sind angesichts des Artensterbens und des Klimawandels heute wie nie zuvor neue Wege im Naturschutz gefragt. Und genau diesen Herausforderungen haben sich die Landschaftsverbände gestellt – bei uns in Augsburg seit nunmehr 30 Jahren. Eine Kürzung der Mittel würde die Arbeit der Pflegeverbände diskreditieren. Sie wäre aber vor allem ein eklatantes Zeichen für den Mangel an Wertschätzung typisch bayerischer Landschaft („Heimat“!). Deren Verlust, das sollte auch den politisch Verantwortlichen bewusst sein, ist irreversibel und niemals wieder gutzumachen!“<br />
Dies kann unsere Augsburger Naturschutz- und Lechallianz nur unterstreichen!<br />
<br />
Weitere Informationen zum Landschaftspflegeverband Augsburg unter: www.lpv-augsburg.de<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 07:40:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1227/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese 20 Jahre Lebensraum Lechtal e.V.</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1226/</link>
		        <description><![CDATA[17.9.2025 (ca)<br />
Unsere Partnerorganisation „Lebensraum Lechtal e.V.“ besteht seit nunmehr 20 Jahren. Der Verein ist die Plattform für nachhaltigen Umgang mit der Landschaft des bayerischen Lechtals und ging aus dem gleichnamigen BayernNetzNatur-Projekt (Laufzeit 1998-2025) hervor. Mitglieder sind die Landkreise (DON, AIC, A, LL, WM, OAL), einzelne Kommunen und Landschaftspflegeverbände am Lech. Die kooperative Struktur bindet Kommunalpolitik, Landnutzer und Naturschutz ein. Das Aufgabenspektrum ist vielfältig und umfasst den Erhalt wertvoller Lebensräume mittels Pflegemaßnahmen, die Wiederherstellung der „Biotopbrücke Lechtal“ insbesondere durch die bevorstehende Projektierung Licca liber, die Förderung naturverträglicher Erholung mittels Besucherlenkungskonzepte sowie die Natur- und Umweltbildung im Rahmen von Führungen und Biotop-Patenschaften.<br />
Dies alles war Anlass für eine Feier des 20-jährigen Jubiläums des Lebensraum Lechtal e.V. am vergangenen Freitag (12.9.2025) in den Räumlichkeiten des Umweltbildungszentrums Augsburg (UBZ)! Dabei gab es umfassende Gruß- und Dankesworte von Reiner Erben, dem Vereinsvorsitzenden und Umweltreferenten der Stadt Augsburg. Sodann bot die Geschäftsführerin Birgitt Kopp einen interessanten Rückblick auf die Wurzeln des Vereins und seine Entwicklung bis heute. Fachlicher Höhepunkt war der Festvortrag „Flusslandschaften zukunftsfähig machen!“ von Matthias Settele, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am WZU der Universität Augsburg. Er referierte über aktuelle Probleme, Renaturierungsprojekte und Zukunftschancen für den Lech und auch andere stark beeinträchtigte Flüsse, wie Isar und Elbe. Besonders interessant sein Exkurs mit Blick auf Neuseeland, wo dem Whanganui River menschengleiche Persönlichkeitsrechte eingeräumt wurden – ein Vorbild auch für Deutschland und die EU?! Zwischendurch erfreuten auflockernde lyrische und visuelle Beiträge vom „Mundart-Künstler“ Hans Schütz und von Monica Calla zum Lebensraum Lech sowie einige persönliche Statements von Vereinsakteuren. Und ausreichend Zeit wurde dem wichtigen Austausch und Netzwerken der geladenen Gäste eingeräumt.<br />
Fazit: Eine sehr gelungene Veranstaltung, allen Beteiligten herzlichen Dank, wir wünschen dem Lebensraum Lechtal e.V. weiterhin gutes Gelingen!<br />
Weitere Informationen zum Lebensraum Lechtal e.V. unter: www.lebensraumlechtal.de<br />
<br />
Bilder: Impressionen der Feier des 20-jährigen Jubiläums des Lebensraum Lechtal e.V.<br />
Weitere Informationen und eine detaillierte Bilderschau finden sich bei unserem Allianzen-Mitglied Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 07:45:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1226/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>DAV und ÖAV kritisieren Umweltverträglichkeitserklärung zum Ausbau des Kraftwerks Kaunertal</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1225/</link>
		        <description><![CDATA[16.9.2025 (ca)<br />
Der Ausbau des Kraftwerks Kaunertal zählt zu den größten Wasserkraftvorhaben der letzten Jahrzehnte in den Alpen. Initiator ist die TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG: Vorgesehen ist unter anderem die Flutung des Platzertals durch einen rund 120 Meter hohen Staudamm, der einen Speichersee von etwa 120 Hektar entstehen lassen würde. Die Unterlagen umfassen mehrere tausend Seiten. Im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung konnten in Österreich anerkannte Umweltorganisationen – darunter auch der Deutsche Alpenverein (DAV) und der Österreichische Alpenverein (ÖAV) – ihre Einwände bis 12. September einreichen. Für die Bearbeitung der umfänglichen Pläne und Fachgutachten zur Einschätzung der Eingriffe hatten die Expert*innen beider Alpenvereine sechs Wochen Zeit zur Bearbeitung.<br />
Nun haben DAV und ÖAV eine gemeinsame Stellungnahme zur Umweltverträglichkeitserklärung der TIWAG für den geplanten Ausbau des Kraftwerks Kaunertal vorgelegt. Die alpinen Verbände führen eine Reihe von gravierenden Kritikpunkten auf: Von der Verwendung veralteter Daten über unzureichende Alternativen-Prüfung bis hin zur Zerstörung einzigartiger Lebensräume. Das Platzertal ist von herausragender Bedeutung für Klima- und Naturschutz – seine Überstauung würde einen unwiederbringlichen Verlust bedeuten. Bis November werden die Einwände von der Tiroler Landesregierung behandelt. Eine mündliche Verhandlung zwischen Antragsteller, Behörde und Umweltorganisationen ist für das Frühjahr 2026 angesetzt. Detaillierte Informationen gibt es unter:<br />
https://www.alpenverein.de/verband/presse/pressemeldungen/dav-und-oeav-kritisieren-umweltvertraeglichkeitserklaerung-zum-ausbau-des-kraftwerks-kaunertal <br />
<br />
Ein weiterer wichtiger Aspekt: Immerhin existiert in Österreich noch das regulierende Instrument der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). In Bayern hingegen gibt es hier Aufweichungen. Im Rahmen des „3. Modernisierungsgesetzes“ wurden die Schwellenwerte für UVPs angehoben, so dass ein großer Teil aller Vorhaben aus der UVP-Pflicht herausfallen – mit erheblichen Risiken für Natur und Umwelt. Vgl. hierzu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Nachlese Demo ‚Rettet die Berge – kein Rückschritt beim Alpenschutz‘ auf dem Marienplatz in München“ vom 24.7.2025.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 07:44:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1225/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Veranstaltungsreihe zur bundesweiten Woche der Klimaanpassung 2025</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1224/</link>
		        <description><![CDATA[15.9.2025 (ca)<br />
Die bundesweite Woche der Klimaanpassung findet vom 15. bis zum 21. September 2025 statt. Sie wird vom Zentrum KlimaAnpassung gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) organisiert. Die Aktion zeigt die Vielzahl und Vielfalt der praktischen Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen von verschiedensten Akteuren in Deutschland.<br />
Die Stadt Augsburg und ihre Kooperationspartner bieten dieses Jahr folgende Veranstaltungen an:<br />
(1) Rundgang in der Innenstadt mit dem Klimaanpassungsmanagement (Montag, 15.9. ab 17 Uhr)<br />
(2) Vortrag „Von Bäumen zu Ökosystemen: Waldgärten als Antwort auf den Klimawandel?“ (Mittwoch, 17. 9. von 19:00 bis 20:30 Uhr)<br />
(3) Fahrradtour LIFE Stadt-Wald-Bäche (Donnerstag, 18.9. von 16 bis 18 Uhr)<br />
(4) Stadtspaziergang „Klimawandel und Stadtgrün“ (Samstag, 20.9. von 14 bis ca. 16 Uhr)<br />
(5) Fahrradtour „Klimawandel und Wasser“ (Sonntag, 21.9. von 14 bis ca. 16:30 Uhr)<br />
<br />
Nähere Informationen zu den Augsburger Veranstaltungen unter:<br />
https://www.augsburg.de/umwelt-soziales/umwelt/klima-energie/klimaanpassung/veranstaltungen <br />
Und hier geht es zur bundesweiten Übersicht:<br />
https://zentrum-klimaanpassung.de/wdka25<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 09:59:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1224/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>[Werbung] Vortrag und Gespräch „Das stille Sterben der Natur“ am 19. September 2025</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1223/</link>
		        <description><![CDATA[14.9.2025 (ca)<br />
Von vielen unbemerkt verschwinden immer mehr Tiere und Pflanzen aus unserer Umwelt, was unsere Lebensgrundlagen zunehmend gefährdet. Der bekannte Evolutionsbiologe und SPIEGEL-Bestseller-Autor Prof. Dr. Matthias Glaubrecht zeigt in seinem Vortrag „Das stille Sterben der Natur“, was schiefläuft: Naturschutzgebiete werden nicht ernst genommen, wir schauen vor allem auf den Klimawandel und wie wir ihn eindämmen können, während es Biologen nicht gelingt, im selben Maß die Notwendigkeit des Artenschutzes deutlich zu machen, zudem setzen Wissenschaft und Politik falsche Prioritäten. Glaubrecht fordert, endlich konsequent ausreichend große Flächen für funktionierende Lebensgemeinschaften zu schützen, zu renaturieren und die Biodiversitätsforschung voranzutreiben. Dazu gibt es einen Impulsvortrag von Prof. Dr. Harald Kunstmann, Leiter des Zentrums für Klimaresilienz an der Universität Augsburg, eine moderierte Podiumsdiskussion sowie einen Büchertisch.<br />
Die Daten zum Vortrag und Gespräch: Freitag, 19. September 2025, 19.00-22.00 Uhr, Eintritt: 10 €, Veranstaltungsort Stadtbücherei Augsburg in der neuen BibliotECO. Kartenvorverkauf und weitere Informationen finden sich auf der Website der Buchhandlung am Obstmarkt unter:<br />
https://www.buchhandlung-am-obstmarkt.de/veranstaltung/das-stille-sterben-der-natur-vortrag-und-gespraech/ <br />
<br />
Die Daten zum Buch: Matthias Glaubrecht, „Das stille Sterben der Natur – Wie wir die Artenvielfalt und uns selbst retten“, Erscheinungsdatum 16.4.2025, Hardcover, Pappband, 224 Seiten, 13,5x21,5cm, ISBN 978-3-570-10572-6, Verlag C. Bertelsmann / Penguin Random House Verlagsgruppe, Preis 22 €. Weitere Informationen unter:<br />
https://www.penguin.de/buecher/matthias-glaubrecht-das-stille-sterben-der-natur/buch/9783570105726<br />
<br />
Die BibliotECO ist die neue mobile Nachhaltigkeitsbibliothek der Stadtbücherei Augsburg. Neben Medien für nachhaltige Lösungen im Bereich Energie, Mobilität, Natur- und Klimaschutz, Müll- und Plastikvermeidung sowie Upcycling bietet die Stadtbücherei auch Veranstaltungen zum Thema nachhaltiges Leben an. Weitere Informationen unter:<br />
https://www.augsburg.de/bildung-wirtschaft/bildung/bibliotheken-und-archive/stadtbuecherei/aktuelles<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 07:46:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1223/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Jetzt EU-Umweltgesetze verteidigen!</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1222/</link>
		        <description><![CDATA[6.9.2025 (ca)<br />
Unter dem Deckmantel von „Vereinfachung“ und „Entbürokratisierung“ droht ein gefährlicher Rückschritt. Die EU-Kommission plant, zentrale Umweltgesetze sowie Umwelt-Berichtspflichten aufzuweichen: Gesetze, die seit Jahrzehnten sauberes Wasser, frische Luft, gesunde Wälder und intakte Ökosysteme sichern. Nicht nur angesichts der Klimakrise wäre ein Abbau dieses Schutzes fatal. Ein aktuelles Beispiel für problematische „Entbürokratisierung“ ist das Dritte Modernisierungsgesetz dieses Sommers, das in Bayern die Anforderungen an Umweltverträglichkeitsprüfungen bei Bauvorhaben in den Alpen gesenkt hat – gegen den Widerstand zahlreicher gesellschaftlicher Akteure. Diese Debatte verdeutlicht, wie wichtig EU-Leitplanken sind: Ohne sie könnten nationale Regierungen Schutzstandards willkürlich aushöhlen. Vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Nachlese Demo „Rettet die Berge – kein Rückschritt beim Alpenschutz“ auf dem Marienplatz in München“ vom 24.7.2025.<br />
<br />
Der DAV und vielen andere Natur- und Umweltschutzverbände rufen daher dringend auf, sich bis zum 10. September an einer EU-Konsultation zu beteiligen – und so ein deutliches Signal gegen die Schwächung der Umweltgesetzgebung zu senden. Weitere Informationen und Beteiligungsmöglichkeiten zur Konsultation unter:<br />
https://www.alpenverein.de/artikel/stopp-haende-weg-vom-naturschutz_bf09d83b-a3a3-45df-b8d8-8fb71d4fa372 <br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 12:16:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1222/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Wie Lech und Wertach zu ihren Namen kamen“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1220/</link>
		        <description><![CDATA[3.9.2025 (ca)<br />
Unter dieser Überschrift gab es zum Ende der allgemeinen Sommerpause einen interessanten Beitrag in der Augsburger Allgemeine Zeitung (2.9.2025, Ausgabe-Nr. 201, S. 24)! Dort kann man lesen:<br />
„Das Augsburger Gewässernetz misst knapp 200 Kilometer. Von den 69 benannten Wasserläufen gehören 18 zum historischen Augsburger Wassermanagement-System, das vor sechs Jahren ein Unesco-Welterbe wurde. Zahlreiche Gewässerbezeichnungen sind den Augsburgern geläufig; jedoch ist ihre Namensherkunft oft kaum bekannt. Was die Namen „Lech“ und „Wertach“ bedeuten und woher sie kommen. Vor der Sommerpause hat der Augsburger Stadtrat zwei Straßennamen für das ehemalige Zeuna Stärker-Areal in Oberhausen beschlossen, welche dieses Thema aufgreifen. So sollen die „Liccastraße“ und die „Virdostraße“ an die ursprünglichen Bezeichnungen von Lech und Wertach erinnern. Der Name „Licca“ für den Lech tauchte erstmalig im sechsten Jahrhundert auf. Zwei Jahrhunderte später spricht man bereits abgewandelt von Lecha und dann vom Lech. Nach der keltischen Wortbedeutung wird Licca als „Der Steinige“ interpretiert. Dies würde einer Eigenart des Lechs entsprechen, viel Geröllmaterial zu transportieren und abzulagern. Während sich die Lech-Urbezeichnung „Licca“ durch das geplante Renaturierungsprojekt „Licca liber“ („Freier Lech“) schon eingeprägt hat, ist die Wertach-Urbezeichnung „Virdo“ weniger bekannt. Virdo dürfte auch aus der keltischen Sprache abgeleitet sein und „Die Kräftige“ bedeuten. Entsprechend zeigte sich die Wertach beim Hochwasser 1999, als das Gögginger Ackermannwehr weggerissen wurde. Eine andere Theorie sagt, dass Virdo vom lateinischen Wort für Grün abstammt, bezugnehmend auf die grünliche Farbe des Flusses. Im elften Jahrhundert tritt erstmalig die abgewandelte Form „Wertha“ auf. Die Wertach gehört zum weiblichen Geschlecht, wie die meisten bayerischen Alpenflüsse. Warum gerade der Lech männlich ist, bleibt wohl ein Geheimnis. […]“<br />
Des Weiteren werden in dem Beitrag auch die Namen des dritten Augsburger Flusses, die Singold, sowie einiger Stadtkanäle und -bäche beleuchtet.<br />
Bild: Wertach im Stadtgebiet im Frühjahr 2025<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 08:05:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1220/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>[Werbung] Verein zum Schutz der Bergwelt – Jubiläums-Jahrbuch 2024/25</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1217/</link>
		        <description><![CDATA[27.8.2025 (ca)<br />
Unsere Partnerorganisation Verein zum Schutz der Bergwelt e.V. (VzSB) feiert dieses Jahr das 125-jährige Jubiläum. Denn genau vor 125 Jahren – genauer: am 28. Juli 1900 – wurde der Verein im Anschluss an die DuOeAV-Generalversammlung in Straßburg gegründet, damals unter dem Namen „Verein zum Schutze und zur Pflege der Alpenpflanzen“. Das Jahrbuch 2024/2025 – als Doppelband anlässlich des Vereinsjubiläums 2025 – wurde in der vergangenen Woche an die Mitglieder versendet. Das umfangreiche Werk (506 Seiten) kann auch bei der VzSB-Geschäftsstelle zum Preis von 25 € bestellt werden.<br />
Dem Jubiläum widmen sich im Jahrbuch gleich drei Beiträge: das gemeinsame Grußwort der Alpenvereine AVS DAV, ÖAV und SAC, die detaillierte Vereinshistorie im Kontext naturschutzrelevanter Ereignisse und ein Artikel zu Einfluss und Wirkkraft des VzSB im Lauf seines Bestehens. Das Cover zeigt die spektakuläre Wildflusslandschaft der Vjosa in Albanien, deren Bedeutung als Modellökosystem und für den Schutz von Arten und Landschaften in einem Beitrag dargestellt wird. Zwei Forschungsberichte befassen sich mit den Auswirkungen des Klimawandels im Gebirge: die Veränderungen der Hochgebirgsflora weltweit (GLORIA) sowie das Höhersteigen der Baumgrenzen in den Bayerischen Alpen (BAYSICS). Welche Zerstörungen dem Platzertal, einem Hochtal in den Ötztaler Alpen, durch die geplante Überstauung im Rahmen des Kraftwerkprojekts Kaunertal drohen, wird in einem Artikel aufgezeigt. Auf den Spuren des Eiszeitforschers Albrecht Penck wird die Geschichte des Isar-Loisach-Gletschers in einer Typusregion rekonstruiert. Ein historischer Artikel beschreibt den langen Weg bis zum Naturschutzgebiet „Westlicher Staffelsee mit angrenzenden Mooren“. Ein Beitrag fasst wissenschaftliche Basisfakten zum Klimawandel zusammen, ein anderer Beitrag gibt Hilfestellung, wie Klimawandelleugner begegnet werden kann.<br />
Weitere Informationen zum Jahrbuch unter: www.vzsb.de – Auch eine Mitgliedschaft im VzSB lohnt sich!<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 27 Aug 2025 06:40:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1217/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Positive Signale für die Zukunft des Eiskanals“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1216/</link>
		        <description><![CDATA[25.8.2025 (ca)<br />
Diese Signale vermeldete die Augsburger Allgemeine Zeitung jüngst in ihrem Beitrag vom vergangenen Wochenende (23.8.2025, Ausgabe-Nr. 193, S. 36). Dort heisst es:<br />
„Der Freistaat Bayern ist offenbar bereit, die Stadt Augsburg bei einem Umbau des Eiskanals finanziell zu unterstützen. Details will Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach Informationen unserer Redaktion selbst bei einem Besuch in Augsburg verkünden. Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) bestätigt, dass sich die Stadt mit dem Freistaat abstimme. Sie selbst spricht „von sehr konstruktiven Gesprächen“. Dass Mitglieder der Staatsregierung gerne persönlich Förderzusagen überbringen, hat Tradition in Bayern. Vor allem, wenn Wahlen näher rücken – und das tun sie. Im Herbst beginnt so langsam die heiße Phase für den Kommunalwahlkampf in Bayern und in diesem könnte Söder seiner Augsburger Parteifreundin Eva Weber eine Erfolgsmeldung bescheren. Davon geht jedenfalls der für den Sport zuständige Innenminister Joachim Herrmann (CSU) aus. Er sagte auf Anfrage unserer Redaktion: „Wir sind in engem Austausch mit der Oberbürgermeisterin. Ich gehe davon aus, dass unser Ministerpräsident in den nächsten Wochen vor Ort sein wird und dann eine gute Lösung gefunden wird. Der Eiskanal ist eine herausragende Sportstätte für ganz Bayern.“ Zudem soll er wieder als Wettkampfstätte dienen, falls München den Zuschlag für Olympische Sommerspiele erhält.“ […] Landespolitiker von Grünen und SPD haben von der Staatsregierung deshalb schon länger Zusagen gefordert, mit denen die Stadt Augsburg planen könne. Der Freistaat wiederum hatte darauf verwiesen, dass er konkrete Anträge seitens der Stadt benötige. Die Augsburger Abgeordnete Anna Rasehorn (SPD) hatte im Juli geunkt, dass die Stadtspitze das Thema bewusst in die Länge ziehe, um es kurz vor der Kommunalwahl öffentlichkeitswirksam zu inszenieren. „Was wir derzeit sehen, ist kein transparentes Krisenmanagement, sondern der Aufbau eines wohl platzierten Wahlkampfauftritts.“<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/es-gibt-positive-signale-fuer-die-zukunft-des-eiskanals-in-augsburg-110640135<br />
<br />
Der aktuelle AZ-Beitrag knüpft an die gegenwärtigen Entwicklungen und Einschätzungen zum Augsburger Eiskanal an, über die wir in unseren beiden untenstehenden Aktuellen Meldungen („Parlamentarische Anfrage zum aktuellen Stand des Projekts Licca liber“ vom 15.8.2025 und „Neues vom Eiskanal – Warmer Regen?“ vom 13.8.2025) näher berichtet haben. Was in der Debatte zwischenzeitlich jedoch ganz aus dem Blick gerät, ist der generelle Wassermangel am Lech in Kombination mit den massiven naturschutzrelevanten Problemen. Vergleiche dazu nochmals explizit unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Wassermangel am Eiskanal – Wie geht es weiter?“ vom 6.6.2025. Stefan Zott, der Sprecher unserer Lechallianz Augsburg, betont: „Wir von der Lechallianz fordern eine Lösung, in der die mittelfristigen und langfristigen Klimaszenarios miteinbezogen werden. In fünf bis zehn Jahren festzustellen, man habe die Entwicklungen falsch eingeschätzt, ist heute schon unentschuldbar!“<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 25 Aug 2025 07:56:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1216/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Parlamentarische Anfrage zum aktuellen Stand des Projekts Licca liber</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1213/</link>
		        <description><![CDATA[15.8.2025 (ca)<br />
Anfang Juli stellte die bekannte Augsburger SPD-Politkerin Anna Rasehorn (MdL, Stv. Fraktionsvorsitzende und u.a. Mitglied im Umweltausschuss) eine Parlamentarische Anfrage zum aktuellen Stand des Projekts Licca liber. Schwerpunkt der Anfrage war der aktuelle Planungsstand von Licca liber sowie die Thematik der Eintiefung des Lechs – insbesondere die Gefahr eines drohenden Sohldurchschlags. Zur fachlichen Erörterung gab es im Vorfeld auch Gespräche mit unserer Augsburger Lechallianz. Die Antworten der Bayerischen Staatsregierung liegen nun vor. Dazu berichtet Anna Rasehorn in ihrer aktuellen Pressemeldung wie folgt:<br />
„[…] Die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren liegen seit dem 29. Februar 2024 bei der Stadt Augsburg. „Damit ist bestätigt, was wir seit Monaten kritisieren: Das Projekt liegt auf Eis, obwohl die Unterlagen seit über einem Jahr da sind", so Rasehorn. „Der früher genannte Personalmangel im Umweltreferat ist längst behoben. Außerdem hat die Stadt vom Freistaat einen zusätzlichen Verwaltungshelfer bekommen, um das Verfahren schneller voranzubringen. Es gibt also keinen Grund mehr für weiteres Warten, die Stadt Augsburg und Umweltreferent Erben müssen endlich handeln." Aus den Angaben der Staatsregierung geht hervor, dass der Lech in mehreren Abschnitten eine fortschreitende Eintiefung aufweist, unterhalb der Staustufe 23 um bis zu 1,7 Meter und zwischen Hochablass und Wertachmündung in Teilen ebenfalls über 1 Meter seit 1996. Die Staatsregierung sieht zwar keine akute Gefahr eines sogenannten Sohldurchschlags, räumt aber ein, dass ein niedriger Wasserstand im Lech grundsätzlich Auswirkungen auf das Grundwasser und damit auch auf die Trinkwassergewinnung haben könnte. Konkrete Daten zum Einfluss der Lechvertiefung auf den Grundwasserspiegel oder die Trinkwasserqualität liegen jedoch nicht vor. […]“<br />
Die Pressemeldung ist untenstehend vollständig im pdf-Format downloadbar.<br />
<br />
Foto: Aktuelle Verflinzung am Lech im Augsburger Stadtgebiet (d.h. Freilegung der Flußsohle, die sog. Flinzschicht, durch Kiesabtrag in Folge von wasserbaulichen Maßnahmen)<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 15 Aug 2025 08:23:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1213/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Neues vom Eiskanal – Warmer Regen?</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1211/</link>
		        <description><![CDATA[13.8.2025 (ca)<br />
Wie wir bereits berichtet haben, ist die Finanzierung einer möglichen Ertüchtigung des Eiskanals durch geeignete Regulierungsbauwerke mit genügend Wasser aus dem Lech nicht gesichert (vgl. nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Bayern interessiert der Eiskanal noch nicht“ vom 25.6.2025). In ihrem Beitrag „Warmer Regen aus München für den Augsburger Eiskanal?“ berichtete die Augsburger Allgemeine Zeitung am 4.8.2025 (Ausgabe-Nr. 177, S. 10) über die weitere Entwicklung im Bayerischen Landtag wie folgt:<br />
„[…] Wie viel Geld ist dem Freistaat Bayern der Eiskanal in Augsburg wert? Innen- und Sportminister Joachim Herrmann (CSU) wollte sich zuletzt nicht öffentlich festlegen. „Konkrete Aussagen zur Zuwendungshöhe zu etwaigen Ertüchtigungsmaßnahmen sind erst nach Abschluss eines entsprechenden Zuwendungsverfahrens möglich“, lautet seine Reaktion auf eine Anfrage des Grünen-Landtagsabgeordneten Max Deisenhofer. Immerhin: Ganz auf dem Trocknen sitzen lassen will das Land Bayern die Augsburger mit ihrem Eiskanal nicht – zumindest, solange der Traum von neuerlichen Olympischen Sommerspielen in Bayern am Leben ist. […]Mit dem Einbau von zusätzlichen Schleusen oder Pumpen könnte die Stadt Augsburg das Problem im Eiskanal wohl beheben. Entsprechende Pläne gibt es – doch eben auch die notorische Ebbe in der Stadtkasse. Kosten von bis zu sechs Millionen Euro werden kolportiert und – immerhin –, Sport und Innenminister Herrmann kann sich schon vorstellen, dass für den Eiskanal ein warmer Regen aus der Staatskasse in München abfällt. Dieses Bekenntnis ist in dieser Deutlichkeit neu. Auch wenn derzeit keine konkreten Aussagen möglich seien, „bekennt sich die Staatsregierung klar zum Erhalt des Eiskanals in Augsburg für den Kanusport, der auch im Rahmen einer Bewerbung um die Austragung Olympischer und Paralympischer Spiele in München/ Bayern eine unverzichtbare Spezialsportstätte darstellt“. Zuständig ist der Freistaat im Rahmen der Förderung des Nachwuchssports.<br />
Deisenhofer hätte es nun gern ein wenig genauer. Er fordert eine Förderzusage der Staatsregierung, damit die Stadt Augsburg den Finanzrahmen abstecken kann. „Wir brauchen für die Zukunft des Eiskanals jetzt konkrete Finanzierungszusagen der Staatsregierung für den nächsten Haushalt. Denn es geht in Augsburg ja nicht nur um den bisher einzigen schwäbischen Olympia-Standort, sondern vor allem um sichere Trainings- und Wettkampfbedingungen im Hier und Jetzt.“ Im Klartext: Nur auf die Karte „Olympia“ zu setzen, hält der Grünen-Politiker für unklug. Denn wer weiß schon, wie lange der Traum von neuerlichen Olympischen Sommerspielen, die hauptsächlich in München stattfinden sollen, noch am Leben ist. Schon am Sonntag, 26. Oktober, könnte es damit vorbei sein – dann nämlich stimmen die Münchnerinnen und Münchner in einem Bürgerentscheid über eine neuerliche Bewerbung für Olympia ab. Dabei ist keineswegs gesagt, dass die Bürger den Empfehlungen von Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) und Ministerpräsident Markus Söder (CSU) folgen, die seit Monaten für das Prestige-Projekt werben. […]“<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/eiskanal-augsburg-wie-viel-zahlt-bayern-fuer-die-rettung-110539605<br />
<br />
Es wird also spannend, wie der Bürgerentscheid am 26. Oktober in München ausfallen mag! Unter dem bekannten Motto „NOlympia“ wollen mehrere Parteien und Umweltverbände die Sommerspiele in der Stadt verhindern. Dazu berichtet die Süddeutsche Zeitung in ihrem Beitrag „Die Gegner der Münchner Olympia-Bewerbung formieren sich“ vom 12.8.2025, online zu lesen unter:<br />
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-nolympia-olympische-spiele-sommerspiele-bewerbung-2040-gegner-li.3296848<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 13 Aug 2025 07:19:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1211/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Neues zur Klimaresilienz in Augsburg</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1210/</link>
		        <description><![CDATA[11.8.2025 (ca)<br />
Für die Stadt Augsburg gibt es seit dem Jahr 2022 ein Klima-Anpassungskonzept (KASA). Dort wurden gemäß dem Prinzip „Vorsorge ist besser als Schadensbeseitigung“ Strategien, Maßnahmen und Leitprojekte erarbeitet, um für die Folgen des voranschreitenden Klimawandels gerüstet zu sein. Regelmäßig informiert das Umweltamt in einem Newsletter über den Fortgang der Maßnahmen, so jüngst über die Klimainsel auf dem Martin-Luther-Platz mit Informationsveranstaltungen, die Verabschiedung eines Hitzeaktionsplans zur Sensibilisierung der Bevölkerung hinsichtlich der gesundheitlichen Folgen extremer Hitze sowie das neue „Hitzeportal“ mit Verhaltenstipps, offiziellen Hitzewarnungen und einem Konzept für vulnerable Personengruppen im öffentlichen Raum. Es gibt aber auch mehr oder weniger aufwändige Infrastrukturprojekte zur Klimaresilienz. Darüber berichtet ganz aktuell die Augsburger Allgemeine Zeitung in ihrem Beitrag „Augsburg soll Schwammstadt werden“ vom 6.8.2025 (Ausgabe-Nr. 179, S. 32). Darin heisst es:<br />
„[…] Regen wird angesichts des Klimawandels künftig wohl ungleicher verteilt fallen - mal gibt es in wochenlanger Dürre und Hitze zu wenig, dann bei Starkregenereignissen schlagartig große Mengen. Um die Feuchtigkeit besser zu verteilen, verfolgt Augsburg seit einigen Jahren das Konzept der Schwammstadt. Dachbegrünung ist ein Thema, inzwischen kommen weitere Bausteine dazu. Die Idee: Regnet es viel, saugt sich die Stadt wie ein Schwamm voll, um das Wasser dann bis in die Trockenphasen zu speichern. Für die Trinkwasserversorgung in Augsburg ist das nicht nötig, weil mit dem Grundwasserstrom aus dem Voralpenland ständig genug Nachschub nachfließt, doch für Stadtklima, Artenreichtum und die Qualität des Flusswassers wäre es positiv. Und es gibt einen weiteren Punkt: Starkregen und Bevölkerungswachstum könnten dafür sorgen, dass die Kanalisation irgendwann punktuell zu gering bemessen ist. In der Vergangenheit ging es vor allem darum, das Regenwasser von Dächern und Straßen sofort über die Kanalisation abzuleiten. Teils kommen dabei enorme Mengen zusammen. Bei Starkregen, wenn die Speicherbecken der Kanalisation nicht mehr ausreichen, läuft ein Teil der Mischung aus Ab- und Regenwasser ungeklärt in Lech und Wertach. In der Zukunft, so das Stadtplanungsamt, werde es nicht mehr darum gehen, das Wasser schnellstmöglich abzuleiten, sondern die Effekte der zunehmenden Versiegelung zu dämpfen, indem das Wasser vor Ort behalten wird. Am wohl konsequentesten soll dieses Prinzip in dem geplanten Neubauquartier des Freistaats an der Berliner Allee umgesetzt werden. Regenwasser wird in einer ersten Stufe auf den Gründächern der Häuser zurückgehalten. Was zu viel ist, wird in offene Versickerungsmulden auf den Freiflächen des Quartiers geleitet, wo es versickert oder verdunstet. Bei starkem Regen soll das Wasser in Richtung des Lechparks laufen, sodass die Grünanlage zur Versickerungsfläche wird. Bei extremem Unwetter kann das Wasser in Richtung Lech laufen. Die Kanalisation dient im Wesentlichen nur noch dem Schmutzwasser aus den Haushalten. […] Schwierig werde die Umsetzung der Philosophie in Bestandsvierteln. Zum einen müsse man die Wirkung auf den Grundwasserstand im Hinblick auf Bestandsgebäude betrachten, vor allem sei die Umsetzung dort aber angesichts von enger Bebauung schwierig. Ein Pilotprojekt ist in der Hofackerstraße in Haunstetten geplant, die als „Klimastraße“ mehr Bäume, breitere Gehwege und eine deutliche Verkehrsberuhigung bekommen soll. Auch das anfallende Regenwasser soll vor Ort gespeichert werden. Eine Umsetzung des Projekts ist konkret aber noch nicht absehbar.“<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-wie-augsbug-zur-schwammstadt-werden-soll-08-08-110563389 <br />
<br />
Umfängliche Informationen zum Klimawandel-Anpassungskonzept für die Stadt Augsburg (KASA) gibt es unter: <br />
https://www.augsburg.de/umwelt-soziales/umwelt/klima-energie/klimawandel-anpassungskonzept/klimaanpassung<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 11 Aug 2025 06:23:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1210/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Alpenwasser: Wer bekommt den letzten Tropfen?</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1207/</link>
		        <description><![CDATA[4.8.2025 (ca)<br />
Klimawandel, zunehmende Bodenversiegelung und Verschmutzung gefährden das Wasser in den Alpen. Über das Liechtensteiner ZukunftsForum Alpen mit dem Titel „H2O: kostbar, kraftvoll, knapp“ hatten wir in unserer Ankündigung bereits berichtet (vgl. nochmals untenstehende Aktuelle Meldung vom 4.6.2025). Diese zweitägige Veranstaltung, unter dem Patronat der Regierung des Fürstentums Liechtenstein und organisiert von der CIPRA International, fand Ende Juni in der Gemeinde Schaan statt. Rund 160 Fachleute, Studierende, Schüler*innen und Interessierte aus verschiedenen Alpenländern diskutierten über die Zukunft der Wasserversorgung. Wie lassen sich Flüsse wieder naturnah gestalten? Welchen Wasserfussabdruck hinterlässt der Skitourismus? Wie beeinflussen extreme Wetterereignisse Landwirtschaft und Siedlungsplanung? In verschiedenen Vertiefungsrunden diskutierten die Teilnehmenden Lösungsansätze. Eine Exkursion zum Rhein veranschaulichte die vielfältigen Ansprüche an den Fluss – von Lebensraum bis Hochwasserschutz.<br />
<br />
Die Keynotes, Inputs und Präsentationen des Liechtensteiner ZukunftsForum Alpen sind nun in einem Rückblick online verfügbar unter: www.zukunftsforumalpen.li/rueckblick<br />
Weitere Informationen zur Alpenschutzkommission CIPRA, der auch der Deutsche Alpenverein angehört, finden sich unter: www.cipra.org/de<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 04 Aug 2025 07:59:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1207/</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Neues vom Hochablass in Augsburg</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1204/</link>
		        <description><![CDATA[25.7.2025 (ca)<br />
Vergangenen Montag (21.7.2025) berichtete die Augsburger Allgemeine Zeitung in dem Beitrag  „Stadtwerke legen Kraftwerk am Hochablass trocken“ (Ausgabe-Nr. 165, S. 28) über Wartungsarbeiten am Hochablass. Darin heisst es:<br />
„Die aktuelle Baustelle am Augsburger Hochablass zieht viele Blicke auf sich. Im Kraftwerk fehlt Wasser, es ist trockengelegt. Das Areal ist somit für Arbeiter begehbar. Zuständig sind die Stadtwerke Augsburg. Sprecher Jürgen Fergg informiert auf Anfrage über die Baustelle und deren Dauer. Ferrg: „Das sind Wartungs- und Revisionsarbeiten, die nach zehn Jahren Betrieb anstehen.“ Das Kraftwerk sei Ende 2014 in Betrieb gegangen. Genau für diesen Zweck gebe es die speziellen Dammwände, die oberhalb des Hochablasses vor etwa drei Wochen mit einem Autokran eingesetzt worden sind. „Mit denen kann die Anlage trocken gehalten werden, damit die Untersuchung und mögliche Arbeiten erfolgen können“, so Fergg. Ein Ende der Arbeiten sei vorerst nicht zu prognostizieren. […].Die Arbeiten am Kraftwerk stehen in keiner direkten Verbindung zur Fischtreppe am Hochablass. Über dieses Projekt wird seit Jahren diskutiert. Die Fischtreppe soll im Jahr 2026 gebaut werden. Die Stadtwerke rechnen mit rund eineinhalb Jahren Bauzeit. „Die Bauzeit ist jedoch abhängig von Anzahl und Häufigkeit von Hochwasserereignissen. Bei mehreren Hochwasser-ereignissen kann die Bauzeit länger werden“, so Fergg.“<br />
Den gesamten AZ-Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-stadtwerke-legen-kraftwerk-am-hochablass-trocken-110458788<br />
<br />
Vergleiche in diesem Zusammenhang auch noch einmal unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Neues von der Hochablass-Fischtreppe“ vom 20.2.2025. Wird somit die dringend notwendige neue Fischtreppe am Hochablass zur „unendlichen Geschichte“? Angesichts der klimawandelbedingten Wetterimponderabilien nicht unwahrscheinlich.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 25 Jul 2025 09:12:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1204/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Demo „Rettet die Berge – kein Rückschritt beim Alpenschutz“ auf dem Marienplatz in München</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1203/</link>
		        <description><![CDATA[24.7.2025 (ca)<br />
Am vergangenen Dienstag (22.7.2025) fand wie angekündigt die Demo gegen das bayerische „3. Modernisierungsgesetz“ statt (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „DAV und das Bündnis „Rettet die Berge" protestieren gegen Gesetzeslockerung im Alpenraum – 22. Juli, Marienplatz München“ vom 18.7.2025). Es war eine lautstarke Kundgebung mit vielen Redebeiträge aus dem Bündnis „Rettet die Berge“ und gleichsam eine wichtige Presseaktion, um die Problematik der neuen Gesetzgebung in die breite Öffentlichkeit zu tragen. Für den Deutschen Alpenverein sprach Vizepräsident Wolfgang Arnoldt. Besonders problematisch sieht der DAV die Anhebung der Schwellenwerte für Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP). Damit würde ein großer Teil aller Vorhaben im Bereich von Skipisten, Skiliften und Beschneiungsanlagen aus der UVP-Pflicht herausfallen – mit erheblichen Risiken für Natur und Umwelt. Der DAV weist auf eine rechtliche Einschätzung der Deutschen UVP-Gesellschaft hin, wonach diese Änderungen mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen EU-Recht verstoßen. In einem Gutachten betont die UVP-Gesellschaft, dass die EU-Mitgliedstaaten zwar einen Spielraum bei der Festlegung von Schwellenwerten haben, dieser jedoch nicht dazu führen darf, „dass die Mehrheit aller Projekte einer bestimmten Art von vornherein von der Pflicht zur UVP ausgenommen wären“. Genau das sei aber mit den bayerischen Regelungen zu erwarten.<br />
Bewirkt hat die Veranstaltung aber zunächst nichts. Denn am darauffolgenden Tag (23.7.2025) stimmte der Landtag in zweiter Lesung über das umstrittene Modernisierungsgesetz ab. Die Regierungsfraktionen CSU und Freie Wähler und ebenso die AfD stimmten mit Mehrheit für den Gesetzesentwurf, mit „Nein“ votierten Grüne und SPD. Das 3. Modernisierungsgesetz tritt somit am 1. August in Kraft. Einen ausführlicher Beitrag dazu mit dem Titel „Schneekanonen, Skilifte, Wohnungen: Bürokratieabbau beschlossen“ findet sich bei BR24 unter:<br />
https://www.br.de/nachrichten/bayern/landtag-umweltschutz-skilifte-und-der-buerokratieabbau,UrmUs7h<br />
Und wie geht es weiter? – „Wir bedauern diese Entscheidung, akzeptieren aber den demokratischen Prozess“, erklärt DAV-Vizepräsident Wolfgang Arnoldt. „Umso wichtiger ist es jetzt, dass die Bayerische Staatsregierung bei der anstehenden Neuauflage der Seilbahnförderrichtlinie die richtigen Lehren zieht und die Förderpolitik endlich auf Zukunft und Nachhaltigkeit ausrichtet.“ Hierzu gibt es bereits einen Forderungskatalog seitens DAV, gemeinsam mit BUND Naturschutz, CIPRA, LBV, Mountain Wilderness, POW und dem Verein zum Schutz der Bergwelt. Vgl. dazu die aktuelle Pressemeldung des DAV unter:<br />
https://www.alpenverein.de/verband/presse/pressemeldungen/dav-bedauert-beschluss-zum-dritten-modernisierungsgesetz-fordert-kurswechsel-bei-der-seilbahnfoerderung<br />
<br />
Bild: Demo „Rettet die Berge – kein Rückschritt beim Alpenschutz“ auf dem Marienplatz in München vorm Rathaus. – Eine detaillierte Bilderschau findet sich bei unserem Allianzen-Partner Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 24 Jul 2025 10:33:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1203/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>[Werbung] Der Alpen-Appell von Georg Bayerle</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1202/</link>
		        <description><![CDATA[23.7.2025 (ca)<br />
Die Alpen sind nicht nur ein riesiger Naturraum, Wasserschloss und beliebte Freizeitstätte in der Mitte Europas. Sie sind auch mehr denn je im Wandel begriffen – und so gefährdet wie nie zuvor. Grund dafür ist auch die vom Menschen initiierte und noch immer anhaltende Erschließung. Sie wird selbst in den entlegensten Regionen des Hochgebirges mit heute fragwürdigen Methoden durchgezogen. Der Alpenkenner, Filmemacher und Journalist Georg Bayerle beobachtet diese Entwicklung seit mehreren Jahrzehnten, und das privat wie beruflich. In seiner Streitschrift „Alpen-Appell“ analysiert Bayerle den Zustand eines immer fragiler werdenden Ökosystems, hinterfragt die auf Gewinnmaximierung basierende Alpenökonomie – und er zeigt Wege auf, wie wir das großartige Gebirge inmitten des Kontinents doch noch vor uns retten können.<br />
Dies geschieht mittels prägnanter Schilderung vielfältiger Fallbeispiele, subsummiert unter die Überschriften „Wandel der Natur“ und „Höher, schneller, weiter“, welche Kennern teils bekannt sind, aber in ihrer Reihung doch erst das ganze Ausmaß der Alpenproblematik verdeutlichen. Berichtet wird aber auch über positive Entwicklungen, so etwa die Etablierung von nachhaltigkeitsorientierten „Bergsteigerdörfern“ oder das übergreifende Raumplanungskonzept „Alpenplan“, welche den Keim für Hoffnung legen. In diesem Sinne formuliert Bayerle anknüpfend seinen Alpen-Apell, einen Forderungskatalog, mit dem wir unsere Berge noch retten könnten. Zentral dabei ist die klare Bestimmung länderübergreifender Ausbaugrenzen, um so viele Naturräume wie möglich zu bewahren, dabei speziell auch die Alpenflüsse als Korridore für die Wanderung und Verbreitung von Tier- und Pflanzenarten. Aber es liegt auch an uns persönlich – die wir „Leidtragende und Verursacher zugleich“ sind. In einem Epilog zeigt Bayerle auf, wie die erforderliche Verhaltensänderung gelingen kann, und wenn es anfangs nur „kleine Kniffe“ sind.<br />
<br />
Alle Daten zum Buch: Georg Bayerle, „Der Alpen-Appell – Warum die Berge nicht zum Funpark werden dürfen“, 160 Seiten, Zweifarbdruck, 16 Fotos, 11,5 x 20,5 cm, Klappenbroschur, Tyrolia-Verlag, Innsbruck Wien 2025, ISBN 978-3-7022-4260-2, € 20,- (Auch als E-Book erhältlich, ISBN 978-3-7022-4290-9, € 16,99).<br />
Weitere Informationen vom Tyrolia-Verlag, so auch ein Blick ins Buch, unter: https://www.tyroliaverlag.at/item/Der_Alpen-Appell/Georg_Bayerle?isbn=9783702242602<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 23 Jul 2025 07:07:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1202/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>SPD-Anfrage zu Maßnahmen zur Sicherstellung des Betriebs des Augsburger Eiskanals</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1199/</link>
		        <description><![CDATA[18.7.2025 (ca)<br />
Unlängst hat die Augsburger SPD-Stadtratsfraktion nebst ÖDP eine Anfrage an die Oberbürgermeisterin Eva Weber gestellt, ob die Stadt Augsburg bereits Kontakt zur Bayerischen Staatsregierung aufgenommen hat, um Fördermöglichkeiten für mögliche bauliche Maßnahmen zur Sicherstellung des Betriebs des Augsburger Eiskanals auszuloten. Vergleiche in diesem Zusammenhang nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Bayern interessiert der Eiskanal noch nicht“ vom 26.6.2025, wonach bislang kein Unterstützungswillen erkennbar ist. In der Begründung der Anfrage wird auch auf eine Machbarkeitsstudie hingewiesen, an der die Stadt Augsburg derzeit arbeite. Die SPD-Anfrage nebst Begründung ist untenstehend vollständig im pdf-Format downloadbar.<br />
<br />
Unsere Lechallianz Augsburg hat diese bereits 2023 erstellte Machbarkeitsstudie, welche offenbar nun weiterentwickelt wird, vor einiger Zeit angefordert, bisher aber nichts erhalten (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Wassermangel am Eiskanal – Wie geht es weiter?“ vom 6.6.2025). Jetzt gibt es Informationen von anderer Seite:<br />
<br />
BR24 berichtet ganz aktuell zum Thema: „Eine nach den Weltmeisterschaften 2022 gegründete Taskforce hat nun dem Augsburger Sportausschuss zwei mögliche Varianten vorgelegt, wie der Wildwassersport am Lech auch in Zeiten von Klimawandel und Wassermangel erhalten und der Eiskanal Teil einer möglichen Olympia-Bewerbung Münchens für die Spiele 2040 oder 2044 werden kann. Die erste Variante sieht den Einbau zweier Wehre zur Wasserlenkung vor. Sie würde den Betrieb auch bei rund 30 Kubikmeter pro Sekunde gewährleisten. Diese "Variante A" wäre wohl für rund ein bis zwei Millionen Euro zu haben, stellt aber keine hundertprozentige Sicherheit bei Niedrigwasser dar. In den vergangenen Wochen wurde daher eiligst eine "Variante B" erarbeitet. Diese sieht zusätzlich zu den Wehren den Einbau von Pumpen am Ende des Eiskanals vor. Diese Lösung würde den Betrieb der Strecke selbst bei einer nur noch minimalen Wassermenge von 15 Kubikmetern pro Sekunde gewährleisten, ein solches Niedrigwasser gab es in Augsburg bisher noch nicht. Diese Pumpenlösung würde voraussichtlich fünf bis sechs Millionen Euro für den Einbau und später auch Stromkosten für den Betrieb verursachen. Wie hoch diese sein werden, wird derzeit berechnet, voraussichtlich im September sollen genaue Zahlen vorliegen. Dann muss der Stadtrat über das weitere Vorgehen entscheiden. […] 50 Kubikmeter Wasser pro Sekunde – also 50.000 Liter jede Sekunde – diese Menge muss der Lech führen, damit das von der UNESCO zum Welterbe ernannte Augsburger Wassermanagement-System problemlos funktioniert. Der Großteil dieser Wassermenge deckt die Bedürfnisse von Anrainern, Kleinkraftwerken und Stadtbächen; zehn Kubikmeter brauchen die Kanuten, um durchs Wildwasser zu paddeln. Das Wasser fließt am Ende der Strecke zurück in den Lech. […] Das große Problem ist, dass die benötigte Wassermenge immer seltener anliegt, der Kampf ums Wasser hat begonnen. […] Beide Varianten, die die Taskforce vorgeschlagen hat, werden nach der Genehmigung wohl vier bis fünf Jahre Bauzeit erfordern. […]“<br />
Der gesamte BR24-Beitrag steht online zur Verfügung unter:<br />
https://www.br.de/nachrichten/bayern/eiskanal-ohne-wasser-so-koennte-man-augsburgs-kanustrecke-retten,Ur5oHW<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 18 Jul 2025 07:56:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1199/#14</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>DAV und das Bündnis „Rettet die Berge" protestieren gegen Gesetzeslockerung im Alpenraum – 22. Juli, Marienplatz München</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1198/</link>
		        <description><![CDATA[18.7.2025 (ca)<br />
Unter dem Deckmantel des Bürokratieabbaus plant die Bayerische Staatsregierung mit dem sogenannten „Dritten Modernisierungsgesetz“ tiefgreifende Einschnitte in bestehende Umweltstandards. Besonders betroffen ist die sensible Bergwelt Bayerns: Der Bau von Skipisten, Skiliften und Beschneiungsanlagen soll künftig schneller und unbürokratischer möglich sein – zulasten des Naturschutzes und einer verantwortungsvollen Planung mit Öffentlichkeitsbeteiligung. Der Deutsche Alpenverein (DAV) und weitere namhafte Naturschutzverbände (so auch unsere Allianzen-Partner BUND Naturschutz und LBV) sowie Vertreter*innen der Politik sehen diese Entwicklung mit großer Sorge. Sie gefährdet den Erhalt alpiner Naturräume und schwächt den Schutz sensibler Gebiete in einer Zeit, in der alpine Lebensräume durch den Klimawandel ohnehin schon stark unter Druck sind. Daher hat sich der DAV entschieden gegen die geplanten Änderungen im Dritten Modernisierungsgesetz ausgesprochen und unterstützt die entsprechende Petition des Bündnis „Rettet die Berge", verfügbar unter: https://actionnetwork.org/forms/du-hast-es-in-der-hand-rettet-die-berge-kein-ruckschritt-beim-alpenschutz/ <br />
Die finale Entscheidung über das Gesetz wird voraussichtlich am 22. oder 23. Juli 2025 im Bayerischen Landtag getroffen. Aus diesem Anlass ruft der DAV gemeinsam mit einem breiten gesellschaftlichen Bündnis zur Protestaktion „Rettet die Berge“ auf am Dienstag, 22. Juli 2025, 11.00 Uhr, auf dem Marienplatz München (vor dem Rathaus). Der DAV-Bundesverband ist als anerkannter Naturschutzverband in Bayern vor Ort vertreten. DAV-Vizepräsident Wolfgang Arnoldt wird ein öffentliches Statement abgeben. Um zahlreiche Teilnahme wird gebeten!<br />
<br />
Der Ablauf:<br />
11.00 Uhr: Aufstellung zum Gruppenfoto während des Glockenspiels<br />
11.15 Uhr: Begrüßung<br />
11.20 Uhr: Alphornmusik der Well-Brüder<br />
11.25 Uhr: Statements der beteiligten Organisationen und Parteien<br />
11.55 Uhr: Abschluss mit Musik<br />
<br />
Weitere Informationen seitens DAV zu den bisherigen Aktivitäten unter:<br />
https://www.alpenverein.de/verband/presse/pressemeldungen/der-deutsche-alpenverein-unterstuetzt-buendnis-gegen-das-dritte-modernisierungsgesetz-der-bayerischen-staatsregierung <br />
Foto: Erste Kundgebung „Rettet die Berge – kein Rückschritt beim Alpenschutz!“ gegen das „Dritte Modernisierungsgesetz“ der Bayerischen Staatsregierung bereits Anfang Juni 2025 in München © DAV]]></description>
		        <pubDate>Fri, 18 Jul 2025 07:30:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1198/#11</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Water And Sound Festival – Globale Musik, Kunst und Panels in Augsburg vom 25. Juli bis 2. August 2025</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1197/</link>
		        <description><![CDATA[13.7.2025 (ca)<br />
Wasser ist Ursprung, Verbindung und Bewegung – ein Element, das Menschen, Kulturen und Kontinente miteinander verknüpft. Das Augsburger Wassermanagement-System, 2019 von der UNESCO als Welterbe ausgezeichnet, steht beispielhaft für nachhaltige Stadtentwicklung und innovative Ingenieurskunst. Über Jahrhunderte entstand hier ein einzigartiges Netz aus Kanälen, Wasserwerken und Brunnen, das bis heute für sauberes Trinkwasser, Energie und Lebensqualität sorgt. Die 22 Welterbe-Objekte – von den Lechkanälen bis zu den monumentalen Renaissance-Brunnen – dokumentieren die enge Verbindung zwischen Technik, Kunst und Natur und machen Augsburg zu einer Pionierstadt der Wasserwirtschaft. Das Water And Sound Festival vom 25. Juli bis 2. August 2025 bringt diese Verbindung unter der künstlerischen Leitung von Girisha Fernando auf besondere Weise zum Klingen. Unter dem diesjährigen Motto „Rivers“ widmet sich das Festival den Flüssen dieser Welt – als Lebensadern, als kulturelle Archive und als musikalische Inspirationsquellen.<br />
Alle Konzerte und Veranstaltungen von Water And Sound finden bei freiem Eintritt und auf Spendenbasis statt. Die einzigen Ausnahmen sind das Eröffnungskonzert am 25. Juli 2025 im Parktheater im Kurhaus Göggingen sowie der Kinfofilm am 29. Juli 2025 im Liliom.<br />
<br />
Das Programm und sonstige Informationen unter:<br />
www.waterandsound.de<br />
]]></description>
		        <pubDate>Sun, 13 Jul 2025 21:17:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1197/#17</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese „Lange Nacht der Natur“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1195/</link>
		        <description><![CDATA[11.7.2025 (ca)<br />
Die diesjährige „Lange Nacht der Natur“ im Botanischen Garten Augsburg am vergangenen Samstag (5.7.2025), organisiert von unserer Partnerorganisation NANU! Netzwerk Augsburg für Naturschutz und Umweltbildung e.V., war besonders harmonisch! Denn aufgrund zeitgleicher Großveranstaltungen wie die „Augsburger Sommernächte“ oder die „Friedberger Zeit“ hielt sich der Besucherandrang in angenehmen Grenzen, was der Beschaulichkeit der Veranstaltung und dem Flair des Botanischen Gartens sehr diente. Das Programm war vielseitig (vgl. dazu nochmals zur Übersicht unsere untenstehende Aktuelle Meldung „NANU!, das wird eine lange Nacht!“ vom 17.6.2025). Hier einige Impressionen:<br />
Von Seiten unserer Augsburger Naturschutzallianz und Lechallianz waren das Naturmuseum Königsbrunn, der Fischereiverband Schwaben sowie der Naturwissenschaftliche Verein Schwaben (nwvs) vertreten. Beim nwvs-Stand gab es eine wunderbare, musikalisch unterlegte Bildvorführung der AG Naturfotographie. Erstmals vertreten bei der Langen Nacht war die Baum-Allianz Augsburg, die sich unter anderem sehr kooperativ und engagiert für den Erhalt des Klinikparks im Rahmen des geplanten Neubaus des Universitätsklinikums Augsburg einsetzt.<br />
Allen Beteiligten herzlichen Dank, insbesondere natürlich dem Organisator NANU! Netzwerk Augsburg für Naturschutz und Umweltbildung e.V.!<br />
<br />
Weitergehende Informationen sowie Bildmaterial findet sich bei unserem Allianzen-Partner Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 11 Jul 2025 10:37:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1195/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Augsburger Bäche und Gräben</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1192/</link>
		        <description><![CDATA[3.7.2025 (ca)<br />
Die Augsburger Allgemeine Zeitung hat vor kurzem einen interessanten Beitrag mit dem Titel „Wie die US-Armee einen Bach verschwinden ließ“ veröffentlicht, in dem es um die Augsburger Bäche und Gräben geht (AZ vom 26.6.2025, Ausgabe-Nr. 144, S. 24). In dem Beitrag heisst es:<br />
<br />
„Das fast 200 Kilometer lange Augsburger Gewässernetz kann zahlreiche Besonderheiten vorweisen. Nicht umsonst tragen mehrere Wasserläufe und Objekte an den Ufern seit 2019 den Unesco-Welterbe-Titel. Aber es gibt in der Stadt weitere interessante Gewässer, die jedoch im Schatten des Welterbes stehen. Warum die US-Armee einen Bach sogar verschwinden ließ.<br />
Von den früher sprudelnden Wasserläufen östlich des Lechs zeugen nur noch Rinnsale. Der Siebenbrunnenbach verläuft nicht durch Siebenbrunn, sondern durch Lechhausen. Er trieb mehrere Mühlen an, wie die Obermühle, aus der später die Prinz-Textilfabrik entstand. Die einst sieben Quellen des Siebenbrunnenbachs lagen nördlich der Sankt-Anton-Siedlung. Auch der Branntweinbach ist schon lange ein größtenteils trockener Graben. Kaum vorstellbar, dass dessen Wasserkraft eine im Jahr 1794 errichtete Hammerschmiede antrieb. Diese gab in den 1930er-Jahren dem neuen Stadtteil ihren Namen.<br />
Der Siebenbrunnenbach und der Branntweinbach fielen in den 1850er-Jahren weitgehend trocken, nachdem der Lech reguliert worden war und als Folge der Grundwasserspiegel um mehrere Meter absank. Aber 1996 entstand in den nördlichen Lechauen ein neues Gewässer, der Chardonnaybach. Sein Wasser kommt über eine Rohrleitung aus dem Lechkanal. Der künstlich angelegte Quellbach mündet nach 900 Metern in den Branntweinbach. So konnten im Auwald wieder wertvolle Feuchtlebensräume entstehen. Der Chardonnaybach wurde nach der hochwertigen Weißweinsorte benannt, quasi als Antwort auf den Branntweinbach. Dieser hat seinen alten Namen von einer Lechhauser Branntweinbrennerei.<br />
Im Augsburger Westen gilt der Schlaugraben als ein außergewöhnliches Gewässer. Dieser Bach entspringt im Bergheimer Wald in einem sumpfigen Tal, worauf der altdeutsche Flurname Schloh oder Schlau hinweist. Der Schlaugraben fließt durch Stadtbergen und Pfersee. Während die Stadtberger ihn auch wegen seiner Hochwasser gut kennen, wissen nur wenige Pferseer von diesem Gewässer.<br />
Das liegt daran, dass der Schlaugraben seit den 1950er-Jahren unterirdisch durch Pfersee verläuft. Die US-Armee wollte damals nicht, dass dieses Gewässer durch ihre Militäranlagen und Wohnsiedlungen fließt. So verschwindet der Schlaugraben an der Stadtberger Stadtgrenze beim Westfriedhof in einem 1,6 Kilometer langen Kanal, welcher nördlich der Ackermann-Brücke in die Wertach mündet.<br />
Kurz vor der Einmündung unterquert der Schlaugraben den Mühl-Hettenbach. Dieser linke Seitenkanal der Wertach ermöglichte die Fabrikansiedlungen in Pfersee und Oberhausen ab den 1860er-Jahren. […]“.<br />
<br />
Der gesamte Beitrag ist online verfügbar unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-wie-die-us-armee-einen-ganzen-bach-verschwinden-liess-110102058 <br />
Bild: Ausgetrockneter Stadtwald am 17.3.2025 © Dr. Eberhard Pfeuffer<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 03 Jul 2025 08:05:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1192/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Bayern interessiert der Eiskanal noch nicht“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1190/</link>
		        <description><![CDATA[25.6.2025 (ca)<br />
Mit dieser Schlagzeile berichtete die Augsburger Allgemeine am 14.6.2025 (Ausgabe-Nr. 135, S. 23) über mangelndes Interesse auf Landesebene an der Wasserproblematik der traditionsreichen Augsbuger Kanuslalomstrecke. Im Beitrag heisst es:<br />
„Die Problematik um den Eiskanal, die traditionsreiche Augsburger Kanu-Olympiastrecke von 1972, ist zwar im Bayerischen Landtag angekommen, die Dringlichkeit, sich klar zur Sportstätte zu bekennen und aktiv nach Lösungen zu suchen, wird dort bisher nicht gesehen. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen um den Augsburger Landtagsabgeordneten Max Deisenhofer hatte im Sportausschuss des Landtages einen Antrag eingereicht, in dem die Staatsregierung aufgefordert wurde, sich mit dem Eiskanal und den dortigen Trainingsbedingungen bei zunehmenden Niedrigwasserlagen zu befassen. Außerdem sollte Auskunft gegeben werden über mögliche bauliche Weiterentwicklungen im Hinblick auf eine bayerische Olympiabewerbung. Der Antrag wurde wie ein Antrag der SPD zum gleichen Thema abgelehnt.“ Der gesamte AZ-Beitrag ist online verfügbar unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/sport/sorge-um-den-augsburger-eiskanal-bayerischer-landtag-sieht-derzeit-keine-notwendigkeit-sich-mit-der-zukunft-der-sportstaette-zu-befassen-109215183<br />
<br />
Wie unsere Lechallianz Augsburg bereits dargelegt hat (vgl. dazu nochmals unsere untenstehenden Aktuelle Meldung „Wassermangel am Eiskanal – Wie geht es weiter?“ vom 6.6.2025), werden in der Stadt Augsburg seit geraumer Zeit Überlegungen angestellt, so auch mittels einer bislang unveröffentlichten Machbarkeitsstudie im Jahr 2023, wie der Eiskanal durch geeignete Regulierungsbauwerke mit genügend Wasser aus dem Lech gespeist werden kann. Diese von uns zur Einsicht angeforderte Studie haben wir jedoch noch nicht erhalten. Ist diese angesichts der mangelnden Unterstützung der Landesregierung nun möglicherweise Makulatur? Fest steht, dass die Wasserknappheit am Lech ein generelles Problem bleiben wird, so auch an anderen Lechabschnitten. Dazu berichtete die Augsburger Allgemeine Zeitung ebenfalls am 14.6.2025 im Beitrag „Trocknet der Lech aus?“ (Ausgabe-Nr. 135 Land, Lokales S. 2). Im Beitrag heisst es:<br />
„Kaum Wasser, viel Kies: So zeigt sich der Lech derzeit südlich von Gersthofen in diesem Frühjahr, wenn es nicht gerade regnet wie zuletzt. […] Tatsächlich bestätigt Viola Frietsch, Projektleiterin für Licca Liber beim Wasserwirtschaftsamt Donauwörth, dass es in diesem Jahr besonders trocken ist. Das liege an fehlenden Niederschlägen, auch im Winter in den Bergen, die in der Regel für mehr Wasser durch die Schneeschmelze zu Beginn des Frühjahrs sorgen. […] Tatsächlich ist diese geringe Wassermenge im Lech keine Seltenheit: „An über 200 Tagen im Jahr fließt nur diese Mindestmenge durch den Lech ab Gersthofen“, sagt die Projektleiterin – mit Folgen: „Für einige Fischarten ist der Lech in diesem Zustand nicht durchgängig.“ Ein Zustand, der verändert werden muss, denn es gibt klare europarechtliche Forderungen, die vorsehen, dass der Lech wieder ein größeres Potenzial für Flora und Fauna bieten muss. Das ist das erklärte Ziel des Projekts Licca Liber: die Renaturierung des Lechs und eine Stabilisierung der Flusssohle, die sich immer tiefer eingräbt.“ Der gesamte AZ-Beitrag ist online verfügbar unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/friedberg/zwischen-gersthofen-und-ostendorf-sorgen-trocknet-der-lech-aus-109132015<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 25 Jun 2025 07:33:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1190/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Fischerei, Klimawandel, Artenvielfalt - Schwäbischer Fischereitag setzt auf Dialog</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1188/</link>
		        <description><![CDATA[24.6.2025 (ca)<br />
Wie steht es um die Zukunft unserer Flüsse und Gewässer? Wie viel Fischotter oder Gänsesäger vertragen die Fische? Und wie gelingt ein Ausgleich zwischen Fischerei, Naturnutzung und Gewässerpflege im Zeichen des Klimawandels? Antworten auf diese Fragen und weitere suchten Umweltverbände, Fachbehörden und Vertreter der Fischereigemeinschaft beim Schwäbischen Fischereitag im Kornhaus in Kempten am 21.6.2025. Anlass für die Wahl des Veranstaltungsorts: Der heimische Fischereiverein feiert 2025 sein 200-jähriges Bestehen und ist damit der älteste seiner Art in Bayern. Gastgeber war unser Allianzen-Mitglied Fischereiverband Schwaben, der neben Fachvorträgen auch erstmals zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion eingeladen hatte.<br />
Stefan Zott, Geschäftsführer des Fischereiverbandes Schwaben und gleichsam Sprecher unserer Lechallianz Augsburg, zog ein positives Fazit der Gesamtveranstaltung und ergänzte: „Die Podiumsdiskussion hat gezeigt, dass wir in vielen Bereichen große Einigkeit mit anderen Verbänden haben. Der Dialog muss jedoch nachhaltig stattfinden. Ich wünsche mir, dass vom Fischereitag eine Initialzündung ausgeht – für mehr Austausch, mehr gemeinsames Handeln und mehr Verständnis füreinander.“<br />
Der gesamte Veranstaltungsbericht seitens der Agentur Denkinger PR ist untenstehend im pdf-Format downloadbar.<br />
Bild: Verbands-Präsident Hans-Joachim Weirather bei seiner Rede © Denkinger PR / Michael Denkinger<br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 24 Jun 2025 09:14:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1188/</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Anfrage Sachstand Planfeststellungsverfahren Licca Liber</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1186/</link>
		        <description><![CDATA[23.6.2025 (ca)<br />
Die SPD-Stadtratsfraktion in Augsburg hat in ihrem aktuellen Newsletter (Nr. 5, Juni 2025) bekanntgegeben, an die Oberbürgermeisterin Eva Weber eine Anfrage zum Sachstand des Planfeststellungsverfahren zum Renaturierungsprojekt Licca liber gestellt zu haben. Die Anfrage mit Begründung ist untenstehend vollständig im pdf-Format downloadbar.<br />
<br />
Unsere Lechallianz Augsburg begrüßt diese Anfrage! Insbesondere die Fragestellung Nr. 2 zum geplanten neuen Wasserkraftwerk von Uniper ist von Interesse (vgl. dazu auch nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Nachlese Lech-Exkursion zur Rauen Rampe“ vom 20.6.2025. Überdies würde uns in diesem Zusammenhang interessieren, wie sich die Stadtpolitik zum Pilotprojekt der Firma Energyminer positioniert, bei welchem der Lech mit „Energyfishes“ bestückt werden soll. Auf die Problematik dieser neuartigen Stromerzeugungsform haben wir bereits mehrfach und dringend hingewiesen (vgl. zuletzt die untenstehende Aktuelle Meldung „Im Lech erzeugt bald ein besonderer Fischschwarm Strom“ vom 14.4.2025).]]></description>
		        <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 06:34:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1186/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Lech-Exkursion zur „Rauen Rampe“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1185/</link>
		        <description><![CDATA[20.6.2025 (ca)<br />
Neulich gab es gewissermaßen ein Heimspiel im Rahmen des „BN-Exkursionsprogramms am Lech 2025“ (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung vom 23.5.2025), denn die Exkursion am 13. Juni 2025 erfolgte in Augsburg bzw. im Stadtteil Haunstetten!<br />
Die rund 3-stündige Exkursion unter der Leitung von Dr. Eberhard Pfeuffer (Lechallianz Augsburg) und Peter Satzger (BN Landsberg und BN-Beauftragter für den Lech) führte die interessierte Teilnehmerschaft zum Lech im Naturschutz- und FFH-Gebiet „Stadtwald Augsburg“, wo noch vor 100 Jahren die größte Wildflusslandschaft des Alpenvorlandes lag. Unsere Wegstrecke war gleichsam eine Wanderung durch die Geschichte des hiesigen Lechs, der sich hier in 1700 Jahren um drei Kilometer nach Osten verlagerte. Die Wanderung begann dort, wo zu römischer Zeit der Lech floss, und führte durch Wiesen (gleichsam Trinkwasserschutzgebiet Augsburg), über Quellbäche und kleine Lechwasserkänale, durch einen Auwald und über eine kleine Heide schließlich zum heutigen Lech. Dort, am Flusskilometer 50,4 und der sogenannten „Rauen Rampe“ wurde uns gewahr, dass der Lech in weiten Bereichen einem Kanal gleicht und wie dringlich das unmittelbar vor der Umsetzung stehende Flussrenaturierungsprojekt „Licca Liber“ im Abschnitt 1 (d.h. von der Lechstaustufe 23 bis hinunter zum Hochablass) ist. Doch es gibt noch einige Hürden zu überwinden, so insbesondere das vom Energieunternehmen Uniper geplante Kraftwerk direkt an der Rauen Rampe. Auch dazu gab Dr. Eberhard Pfeuffer umfängliche Informationen mit den Hintergründen und Perspektiven. Und Peter Satzger verwies auf die laufende BN-Petition „Lasst den Lech frei fließen – LICCA LIBER muss jetzt starten“ (vgl. dazu nochmals die untenstehende Aktuelle Meldung vom 25.4.2025) sowie die BN-Informationskampagne und -Broschüre „Zukunftsprogramm Bayerischer Lech“, siehe dazu:<br />
https://www.bund-naturschutz.de/natur-und-landschaft/fluesse-und-auen-in-bayern/erfolge-und-projekte/zukunftsprogramm-lech<br />
Fazit: Eine hochinteressante Exkursion mit vielfältigen Informationen und Gesprächen – allen Beteiligten herzliche Dank!<br />
<br />
Eine detaillierte Bilderschau findet sich bei unserem Allianzen-Partner Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 20 Jun 2025 07:33:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1185/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>NANU!, das wird eine lange Nacht!</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1184/</link>
		        <description><![CDATA[17.6.2025 (ca)<br />
Unsere Partnerorganisation NANU! Netzwerk Augsburg für Naturschutz und Umweltbildung e.V. veranstaltet auch dieses Jahr eine „Lange Nacht der Natur“ im Rahmen eines Beleuchtungsabends im Botanischen Garten Augsburg (Dr.-Ziegenspeck-Weg 10, 86161 Augsburg). Termin ist Samstag, der 5. Juli 2025, ab 18 Uhr. Das umfangreiche und vielseitige Programm für Jung und Alt ist untenstehend im pdf-Format downloadbar. Die Veranstaltung ist kostenlos, es sind lediglich die Eintrittsgebühren für den Botanischen Garten zu entrichten.<br />
<br />
Weitere Informationen zu NANU! unter: www.nanu-augsburg.de<br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 17 Jun 2025 06:46:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1184/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Augsburger Alpenflüsse Lech und Wertach</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1183/</link>
		        <description><![CDATA[16.6.2025 (ca)<br />
Unsere Partnerorganisation Schwäbische Geographische Gesellschaft e.V. (SGG) widmet sich einem breiten Themenfeld, zu dem natürlich auch die Augsburger Alpenflüsse Lech und Wertach zählen. Der SGG-Vorsitzende Prof. Dr. Thomas Schneider macht in diesem Zusammenhang auf interessante Filmreportagen zu den beiden Flüssen aufmerksam, welche das Bayerische Fernsehen in der Mediathek bereithält:<br />
● „Versteckte Paradiese – Unser Lech“ unter:<br />
https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyMldPMDEzMTYzQTA<br />
● „Versteckte Paradiese – Die Wertach“ unter:<br />
https://www.ardmediathek.de/video/versteckte-paradiese/versteckte-paradiese-die-wertach/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyMldPMDEzMTUxQTA<br />
● „So sah die Wertach 1964 aus“ unter:<br />
https://www.ardmediathek.de/video/br-retro/so-sah-die-wertach-1964-aus/br-fernsehen/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvL2UxODk3OWZiLTcxNjEtNGM4ZC1iNzA3LTdlYTk1ZmQ1MjhiMw<br />
<br />
Weitere Informationen zur SGG unter: https://sgg-augsburg.de/ <br />
<br />
Bilder: Augsburger Lech (mit Blick vom Hochablass Richtung Norden) und Augsburger Wertach (flussabwärts nach der Kulperhütte)<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 16 Jun 2025 06:43:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1183/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Wassermangel am Eiskanal – Wie geht es weiter?</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1178/</link>
		        <description><![CDATA[6.6.2025 (ca)<br />
Aktuell gibt es ein weiteres „Lech-Problem“, es geht um den Wassermangel am Lech respektive die Wasserzuleitung zum Eiskanal (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Augsburger Eiskanal auf der Kippe?“ vom 8.5.2025). Die Augsburger Allgemeine Zeitung berichtete erneut über geplante Maßnahmen der Stadt Augsburg in dem Beitrag „Rettende Ideen für das Herz des Kanusports“ (17.5.2025, Ausgabe-Nr. 113, S. 29): Dort heißt es:<br />
„[…] die Stadt Augsburg [hat] vor zwei Jahren eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, wie sich die Situation am Eiskanal lösen lässt, wenn der Lech zu wenig Wasser führt. Entsprechend überrascht reagierte der Augsburger Sportreferent Jürgen Enninger auf die harschen Äußerungen von Kanu-Bundestrainer Klaus Pohlen, der in einem Fernsehinterview gesagt hatte, angesichts der Wasserproblematik und dem Wettbewerbsnachteil zum Kanupark Markkleeberg in Sachsen könne man den Standort Eiskanal „eigentlich zumachen“. Das hatte ihm Kritik von vielen Seiten eingebracht, auch Augsburger Kanutinnen und Kanuten reagierten entsetzt. Umso mehr betont Jürgen Enninger [Referat für Kultur, Welterbe und Sport], er und die Stadt Augsburg stünden unverrückbar zum Eiskanal und den Aktiven. […] Gemeinsam mit einem Ingenieurbüro wurden nun Pläne entwickelt, mit einer geringeren Wassermenge auszukommen. Mithilfe verschiedener Regulierbauwerke, die teils schon vorhanden sind, teils aber auch neu gebaut werden müssten, könne der Eiskanal möglicherweise schon bei 30 Kubik geflutet werden, so Heiß [Projektleiter Sport in Enningers Referat]. Trotzdem könnte noch ausreichend Wasser in die Stadtkanäle geschickt werden. Der Knackpunkt an der derzeitigen Situation ist die Tatsache, dass das vom Lech für die Olympiastrecke abgezapfte Wasser im Auslauf wieder in den Lech zurückfließt statt in den Stadtkern. Das Wasser wird aber in den städtischen Kanälen benötigt, die nicht trocken laufen sollen. So wäre als zusätzliche bauliche Maßnahme denkbar, das Wasser am Ende des Eiskanals per Pumpeneinsatz in den Hauptstadtbach zurückzuleiten. Auch das wäre mit baulichen Maßnahmen und Investitionen verbunden. All diese Überlegungen würden derzeit, so Enninger und Heiß, überprüft und mit den zuständigen Behörden und Institutionen, besonders auch im Hinblick auf den Naturschutz, abgeklärt. Heiß: „In der Sportausschuss-Sitzung im Juli sollen dann die bis dahin bekannten Erkenntnisse zur Wasserführung präsentiert werden.“<br />
Den gesamten AZ-Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/sport/klimawandel-bedroht-augsburger-eiskanal-loesungen-fuer-kanu-sport-gesucht-109052389<br />
<br />
Immerhin wird beim Thema Eiskanal also auch der Naturschutz adressiert. Unsere Augsburger Naturschutz- und insbesondere Lechallianz hat sich nun an die Stadt Augsburg gewendet mit der Bitte um Einsicht in die o.g. Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2023. Zudem wurde uns ein Informations- und Abstimmungsgespräch gemeinsam mit dem Umweltreferat und dem Sportreferat avisiert. Stefan Zott, der Sprecher unserer Lechallianz Augsburg, betont: „Wir von der Lechallianz fordern eine Lösung, in der die mittelfristigen und langfristigen Klimaszenarios miteinbezogen werden. In fünf bis zehn Jahren festzustellen, man habe die Entwicklungen falsch eingeschätzt, ist heute schon unentschuldbar!“<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 06 Jun 2025 12:19:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1178/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Liechtensteiner ZukunftsForum Alpen „H2O: kostbar, kraftvoll, knapp“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1177/</link>
		        <description><![CDATA[4.6.2025 (ca)<br />
Die Alpen gelten als das „Wasserschloss Europas“. Als Quellgebiet vieler bedeutender Flüsse, so auch unserer Augsburger Alpenflüsse Lech und Wertach, versorgen sie mehr als 170 Millionen Menschen in ganz Europa. Die drei planetaren Krisen – Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Verschmutzung – setzen die Gewässer allerdings zunehmend unter Druck. Die Wasserverfügbarkeit verändert sich, Nutzungskonflikte entstehen. Häufigere Dürren und Starkregen führen zu Murgängen und Hochwasser. Gletscher schmelzen und Verschmutzung durch Chemikalien, Mikroplastik und Düngemittel gefährden Gewässerlebensräume – und uns.<br />
Diesen Problemstellungen widmet sich das Liechtensteiner ZukunftsForum Alpen unter dem Titel „H2O: kostbar, kraftvoll, knapp“ am 27. und 28. Juni 2025 in Schaan. Geboten werden Beiträge zu den Auswirkungen der Klimakrise auf das Wasserschloss Alpen und Diskussionen über gute Beispiele und Maßnahmen aus Wissenschaft und Praxis, damit wir auch künftig genügend Wasser als Lebensraum und Ressource zur Verfügung haben. Workshops und Präsentationen in kleiner Runde ermöglichen ein tieferes Eintauchen ins Thema Wasser. Das Programm bietet einen interdisziplinären Austausch, die Möglichkeiten zum Netzwerken sowie spannende Exkursionen in Liechtenstein. Das ZukunftsForum Alpen steht unter dem Patronat der Regierung des Fürstentums Liechtenstein und wird von der CIPRA International organisiert sowie von der Gemeinde Schaan finanziell unterstützt.<br />
<br />
Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.zukunftsforumalpen.li.<br />
Anmeldeschluss ist der 13. Juni 2025. Die Anzahl Plätze ist begrenzt.<br />
Weitere Informationen zur Alpenschutzkommission CIPRA, der auch der Deutsche Alpenverein angehört, finden sich unter:<br />
https://www.cipra.org/de/cipra<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 04 Jun 2025 07:24:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1177/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Aktuelle Informationen zum Renaturierungsprojekt Licca liber</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1174/</link>
		        <description><![CDATA[28.5.2025 (ca)<br />
Das Wasserwirtschaftsamt (WWA) Donauwörth informiert in seinem aktuellen Newsletter (27.5.2025, Ausgabe Nr. 14) zum Renaturierungsprojekt Licca liber wie folgt:<br />
● Abschnitt I: Vollständigkeitsprüfung der Planfeststellungsunterlagen läuft<br />
Im Abschnitt I am Lech geht es weiter! Aktuell läuft die Vollständigkeitsprüfung der Planfeststellungsunterlagen. Hierbei werden die Unterlagen durch die zuständige Behörde, die Untere Wasserrechtsbehörde der Stadt Augsburg, hinsichtlich ihrer Vollständigkeit geprüft und mit dem Vorhabensträger, dem Wasserwirtschaftsamt Donauwörth, abgestimmt. Sobald die Stadt Augsburg die Vollständigkeit bestätigt, kann das Anhörungsverfahren beginnen. Der genaue Ablauf des gesamten Verfahrens ist über das Bayerische Verwaltungsverfahrensgesetz geregelt (siehe:<br />
www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayVwVfG-G5_3)<br />
● Abschnitt III: Mindestwasserstudie und Naturversuch<br />
Als Teil der weiterführenden Untersuchungen, die nun an das erstellte Umsetzungskonzept für den Abschnitt III anschließen, erarbeiten wir eine Mindestwasserstudie: Im Rahmen einer Fischhabitatsmodellierung soll ermittelt werden, welcher Mindestabfluss im Lechmutterbett zu einer Verbesserung der gegenwärtig mäßigen Bedingungen für die Fische führt. Um die Fischhabitate in einem Modell darstellen zu können, wird das Untersuchungsgebiet detailliert mit einer Drohne und ergänzenden terrestrischen Aufnahmen vermessen. Anschließend werden die Habitatansprüche definiert und mit verschiedenen Abflüssen betrachtet. Ein Naturversuch soll die Ergebnisse ergänzen.<br />
● Musterstrecke im Abschnitt III<br />
Um die geschützten Zauneidechsen und Schlingnattern vor Schädigungen während der geplanten Uferverbauentfernung im Herbst zu bewahren, ist seit Anfang April ein Fachbüro an der Musterstrecke tätig, welches die Tiere abfängt und in ein Ausweichhabitat bringt. Dazu dient ein bestehender Reptilienlebensraum, der im Vorfeld des Abfangens optimal für die betroffenen Arten aufgewertet wurde. Zusätzlich wurden am Lech zwei weitere Uferabschnitte von Gehölzen freigestellt. Diese Maßnahme fördert allgemein die betroffenen Reptilienpopulationen und stärkt den Verbundkorridor am Lech.<br />
<br />
Weitere Informationen unter:<br />
https://www.wwa-don.bayern.de/projekte/licca_liber/index.htm <br />
Das Bild zeigt eine selten gewordene offene Kiesbank © WWA Donauwörth<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 28 May 2025 07:43:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1174/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>BN-Exkursionsprogramm am Lech 2025</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1173/</link>
		        <description><![CDATA[23.5.2025 (ca)<br />
Für alle Lech-Aktiven und Lech-Anrainer hat der BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN) auch dieses Jahr wieder ein Exkursionsprogramm am Lech zusammengestellt. „Wir wollen damit den Menschen den Lech und seine Probleme und Chancen vor Ort nahebringen“, sagt Peter Satzger, der BN-Beauftragte für den Lech. „Der BN hat für den gesamten bayrischen Lech dazu ein Zukunftsprogramm erstellt. Diese Ideen werden wir bei den Exkursionen erläutern.“ Folgende Veranstaltungen stehen auf dem Programm:<br />
● 28. Mai 2025, 17.00 bis 19.00, Scheuring: Renaturierungsbeispiele am Lech – eine Wanderung am Fluss mit Thomas Maisterl vom Fischereiverband Oberbayern e.V.<br />
● 6. Juni 2025, 16.00-18.30 Uhr, Burggen: Wanderung entlang der letzten frei fließenden Strecke am Lech – der Litzauer Schleife – mit Markus Keller (BN Schongau)<br />
● 13. Juni 2025, 16.00-18.30 Uhr, Haunstetten: Wanderung mit Dr. Eberhard Pfeuffer (Augsburger Lech- und Naturschutzallianz) durch Wiesen, Heide und Auwald zum Lech in Haunstetten<br />
● 4. Juli 2025, 16.00-18.00 Uhr, Niederschönenfeld: Exkursion: Renaturierungsvorschläge für die Lech-Donau-Mündung, Führung durch Stefan Kolonko (BN-Donau Ries) und Thomas Frey (BN-Regionalreferent für Schwaben)<br />
● 8. Juli 2025, 18.00 bis ca. 20.00 Uhr, Kinsau: Die Lechstaustufe Kinsau als (fast) gutes Beispiel für den Lech der Zukunft, Exkursionsleitung seitens Folkhart Glaser, stv. Vorsitzender BN-Kreisgruppe Landsberg am Lech<br />
● 14. August 2025, 9.00 bis ca. 16.00 Uhr, Teilabschnitt der BN Radtour in Augsburg: Trinkwassergewinnung der Stadtwerke Augsburg und Lech-Renaturierungsprojekt Licca Liber<br />
● 14. September 2025, 9.00 bis ca. 11.00 Uhr in Füssen: Radexkursion zum Thema Renaturierung bayerischer Lech vor dem Forggensee<br />
● 26. September 2025, 16.00 bis ca. 18.30 Uhr, Langweid: Exkursion zum einen schöneren Lech mit Licca Liber 3 bei Langweid, Führung durch Jürgen Eder (BN-Langweid)<br />
<br />
Weitere Informationen zu den Exkursionen sind untenstehend im pdf-Format downloadbar. Und wer die BN-Petition zu Licca Liber noch nicht unterzeichnet hat, hier ist der Link:<br />
https://weact.campact.de/petitions/lasst-den-lech-frei-fliessen-licca-liber-muss-jetzt-starten<br />
<br />
Bild: Lechabsturz bei Haunstetten © Peter Satzger]]></description>
		        <pubDate>Fri, 23 May 2025 07:02:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1173/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Ersatztermine Filmvorführung „Der Forggensee“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1171/</link>
		        <description><![CDATA[21.5.2025 (ca)<br />
Anfang Mai gab es im Königsbrunner Cineplex-Kino (Bürgermeister-Wohlfarth-Straße 81, 86343 Königsbrunn) die hochinteressante Filmvorführung „Der Forggensee – Einer neuer See im alten Bett“ (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung vom 17.4.2025 mit der Ankündigung). Der Besucherandrang war überwältigend und daher für viele mit einer Enttäuschung verbunden. Das können wir natürlich so nicht belassen. Unser Allianzen-Mitglied Günther Groß informiert nun wie folgt:<br />
„Der Filmabend über den Forggensee war ein großer Erfolg. Leider konnten viele Interessierte den Film nicht sehen, weil er sehr schnell ausverkauft war. Das Cineplex hat uns freundlicherweise rasch Ersatztermine angeboten: <br />
● Sonntag, 25. Mai 2025, 10:45 und 13:00 Uhr<br />
● Mittwoch 4. Juni 2025, 18:00 Uhr<br />
Wir sind uns nun sicher, dass alle einen passenden Termin finden werden. Der Film wird euch gefallen, wir freuen uns auf euren Besuch im Cineplex!“<br />
<br />
Die Kinokarten sind auch über die Cineplex-Webseite zu bestellen unter: https://www.cineplex.de/film/der-forggensee/402105/koenigsbrunn/ (die Karten für den Juni-Termin sind gegenwärtig noch nicht online)<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 21 May 2025 20:41:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1171/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Vortragsveranstaltung „Der Lech gestern, heute und morgen“ am 26. Mai 2025</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1170/</link>
		        <description><![CDATA[19.5.2025 (ca)<br />
Die Augsburger Lechallianz und das Allianzen-Mitglied BUND Naturschutz Augsburg laden herzlich ein zur Vortragsveranstaltung „Der Lech gestern, heute und morgen“ am 26. Mai 2025, Beginn 19.00 Uhr, im Augustanasaal Augsburg im Annahof (Im Annahof 4, 86150 Augsburg), Eintritt frei!<br />
Das Programm:<br />
● Begrüßung: Stefan Zott (Sprecher der Lechallianz) und BUND Naturschutz Bayern<br />
● Vortrag „Der Lech auf dem Lechfeld vor Augsburg“, Referent: Dr. Eberhard Pfeuffer<br />
● Vortrag „Fluss oder Cyborg? Die Zukunft des Lechs bei Augsburg“, Referent: Matthias Settele, Wissenschaftszentrum Umwelt, Universität Augsburg<br />
<br />
In diesem Zusammenhang ist nochmals auf die erfolgreich gestartete Lech-Petition des BUND Naturschutz Augsburg hinzuweisen (vgl. dazu unsere untenstehende Aktuelle Meldung vom 25.4.2025). Wir bitten um weiterhin rege Beteiligung unter:<br />
https://weact.campact.de/petitions/lasst-den-lech-frei-fliessen-licca-liber-muss-jetzt-starten<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 19 May 2025 07:34:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1170/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Ausstellungseröffnung „Der Lech – Vom Wildfluss zum Cyborg“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1169/</link>
		        <description><![CDATA[16.5.2025 (ca)<br />
Anfang Mai (8.5.2025) wurde in der Zentralbibliothek der Universität Augsburg die neue Lech-Ausstellung eröffnet (vgl. hierzu nochmals unsere Ankündigung in untenstehender Aktuellen Meldung vom 4.5.2025).<br />
In seiner Begrüßungsansprache ging Prof. Dr. Jens Soentgen, Leiter des Wissenschaftszentrums Umwelt an der Uni Augsburg, auf die Entstehung und das Ansinnen der Ausstellung ein und würdigte alle Beteiligten, so insbesondere auch Dr. Eberhard Pfeuffer von unserer Augsburger Lech- und Naturschutzallianz, der einzigartiges und bislang unveröffentlichtes Bildmaterial zur Historie des Lechs beigesteuert hat. Er hob auch hervor, dass die Ausstellung wohl die am besten zugängliche Veranstaltung in ganz Augsburg sei, da die Zentralbibliothek von Montag bis Samstag sehr lange Öffnungszeiten hat!<br />
Anschließend referierte Matthias Settele, der Projektleiter und wissenschaftliche Mitarbeiter am Lehrstuhl Humangeographie und Transformationsforschung, über die fachlichen Inhalte der Ausstellung. Gezeigt wird die radikale Umwandlung des bayerischen Lechs in eine fast ausschließlich für die Gewinnung von Wasserkraft optimierte technische Anlage, die nur noch in wenigen Abschnitten an den ehemaligen Wildfluss erinnert. Insofern sei der Lech zu einem „Cyborg“ mutiert, also einem Zwitterwesen, welches biologische Organismen mit technologischen Komponenten verbindet. Der Begriff leitet sich vom englischen „cybernetic organism“ ab, was „kybernetischer Organismus“ bedeutet. Ebenfalls werden in der Ausstellung die Auswirkungen des Klimawandels und zukünftige Renaturierungsvorhaben am Fluss thematisiert. Diese Vorhaben sind nicht nur die anstehenden Projektierungen von „Licca liber“ in mehreren Abschnitten, sondern auch das Life-Projekt „CONTEMPO2“ für mehr Wasser in der Lechaue seitens LEW und weiteren Projektpartnern, unter anderem auch der Universität Augsburg. Begleitend werfen Bücher, Karten und Pläne aus dem Bestand der Universitätsbibliothek Schlaglichter auf den Zustand und die Nutzung des Lechs seit dem 16. Jahrhundert.<br />
<br />
Wir wünschen der Ausstellung „Der Lech – Vom Wildfluss zum Cyborg“ in der Zentralbibliothek der Universität Augsburg nun viele interessierte Besucher! Ausstellungsende ist der 15. Juli. Zudem empfehlen wir auch den Besuch der Wanderausstellung „Der Lech – Das Ökosystem Wildfluss“ im Rathaus Königsbrunn, der sich als Ergänzung mit einer etwas anderen Fokussierung und Darstellung der Thematik hervorragend eignet (vgl. dazu nochmals unsere untenstehenden Aktuelle Meldung  „Nachlese Vernissage Lech-Wanderausstellung“ vom 2.5.2025).<br />
<br />
Bild: Ausstellungseröffnung „Der Lech – Vom Wildfluss zum Cyborg“. Weiteres Bildmaterial findet sich bei unserem Allianzen-Mitglied Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter:<br />
www.facebook.com/nukaux<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 16 May 2025 08:53:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1169/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Bayerisches WasserkraftForum in Töging am Inn</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1166/</link>
		        <description><![CDATA[13.5.2025 (ca)<br />
Wasserkraft ist ein ambivalentes Thema. Wie bei anderen Erneuerbaren Energien, so etwa Wind und Sonne, gibt es auch hier Vor- und Nachteile, wobei die historischen Querverbauungen der Flüsse jedoch besonders gravierende und mithin irreversible Eingriffe in Fauna und Flora sowie in den Wasserhaushalt mit sich bringen. Anfang Mai (6.5.2025) fand in Töging am Inn das diesjährige Bayerische WasserkraftForum statt, veranstaltet von der Bayerischen GemeindeZeitung und der österreichischen VERBUND AG, die in Bayern viele Wasserkraftwerke von der einstigen Bayerische Wasserkraft AG bzw. anderen Energieunternehmen übernommen hat, so auch das Wasserkraftwerk in Töging. Es ist naheliegend, dass auf diesem Forum die Vorteile der Wasserkraft als wichtiger Baustein der Energiewende hervorgehoben wurden. Aber auch ökologische Erfordernisse und Bemühungen thematisierte man dezidiert.<br />
Eine detaillierte Nachlese zu dieser interessanten Veranstaltung bietet unser Allianzen-Mitglied Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux<br />
Bild: Historisches Wasserrad-Monument am Bahnhof Töging am Inn<br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 13 May 2025 08:14:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1166/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Augsburger Eiskanal auf der Kippe?“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1163/</link>
		        <description><![CDATA[8.5.2025 (ca)<br />
Vergangene Woche, als noch große Trockenheit im Lande herrschte, gab es in der Augsburger Allgemeine Zeitung zum Wasserstand am Eiskanal eine Erste Seite-Meldung sowie einen ausführlichen Bericht nebst Kommentar im Sportteil (3.5.2025, Ausgabe-Nr. 101, S. 1 und 15). Auf der Erste Seite-Meldung heißt es:<br />
„Seit Jahrzehnten steht der Eiskanal in Augsburg für Spitzensport. Doch wie lange noch? Kanu-Bundestrainer Klaus Pohlen hat die Zukunft des Kanuleistungszentrums infrage gestellt. Einer der Gründe: Immer wieder fehlt das nötige Wasser im Kanal. 2022 war die Austragung der Weltmeisterschaft auf der Olympiastrecke von 1972 ernsthaft in Gefahr gewesen, vor einer Woche dann auch die deutsche Qualifikation.“<br />
<br />
Betroffen ist damit insbesondere unser Lechallianz-Mitglied Bayerischer Kanu-Verband. Die Stadt Augsburg hat auf die Pressemeldung unmittelbar mit einer Stellungnahme reagiert, dabei mit einem klaren Bekenntnis zum Standort und konkreten Plänen für die Zukunft. Hingewiesen wird insbesondere auf eine im Sommer 2024 abgeschlossene Machbarkeitsstudie: „Sie zeigt auf, wie auch bei Niedrigwasser eine ausreichende Flutung des Eiskanals möglich ist. Derzeit läuft die Planung zur Umsetzung – auch mit Blick auf mögliche technische Lösungen wie Pumpanlagen oder Zu- und Abflussbauwerke.“ Die Stellungnahme der Stadt Augsburg ist online verfügbar unter:<br />
https://presse-augsburg.de/eiskanal-augsburg-stadt-reagiert-auf-wasserproblematik-und-plant-zukunftsfaehige-entwicklung/1031588/<br />
<br />
Der Bundestrainer Klaus Pohlen hält offenbar eine größer angelegte Abstimmung für erforderlich. Im oben genannten AZ-Bericht heißt es: „Er forderte, dass sich alle Beteiligten – dazu gehören große und kleine Stromkrafterzeuger entlang des Lechs und der Stadt Augsburg, die Stadt selbst, das Wasserwirtschaftsamt und die bayerischen Ministerien – an einen Tisch setzen und Klarheit schaffen, wie die Sportanlage trotz des Klimawandels in ihrer Existenz gesichert werden kann.“ Dem kann man hinzufügen, dass dabei auch die ökologischen Belange des Lechs Berücksichtigung finden müssen. Insofern wäre ebenso die Einbindung unserer Augsburger Lechallianz empfehlenswert!<br />
Der AZ-Bericht ist online verfügbar unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/sport/klimawandel-bedroht-eiskanal-augsburg-zukunft-des-kanuleistungszentrums-in-gefahr-108991455<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 08 May 2025 11:57:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1163/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Ausstellung „Der Lech – Vom Wildfluss zum Cyborg“ </title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1162/</link>
		        <description><![CDATA[4.5.2025 (ca)<br />
Vom 8. Mai bis 15. Juli gibt es in der Zentralbibliothek der Universität Augsburg eine Ausstellung mit dem Titel „Der Lech – Vom Wildfluss zum Cyborg“ zu sehen. Angeregt und ermöglicht durch einzigartiges, bislang unveröffentlichtes Bildmaterial, welches der Universität durch unser Allianzen-Mitglied Dr. Eberhard Pfeuffer zur Verfügung gestellt wurde, zeigt die Ausstellung die radikale Umwandlung des bayerischen Lechs in eine fast ausschließlich für die Gewinnung von Wasserkraft optimierte technische Anlage, die nur noch in wenigen Abschnitten an den ehemaligen Wildfluss erinnert. Die Auswirkungen des Klimawandels und zukünftige Renaturierungsvorhaben am Fluss werden ebenfalls thematisiert. Begleitend werfen Bücher, Karten und Pläne aus dem Bestand der Universitätsbibliothek Schlaglichter auf den Zustand und die Nutzung des Lechs seit dem 16. Jahrhundert.<br />
Die Ausstellung wurde vom Wissenschaftszentrum Umwelt der Universität Augsburg in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Augsburg konzipiert und wird am 8. Mai um 18:30 Uhr eröffnet. Alle Interessierten sind zur Teilnahme an der Ausstellungseröffnung herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.<br />
<br />
Der Flyer zur Ausstellung ist untenstehend im pdf-Format downloadbar.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Sun, 04 May 2025 10:10:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1162/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Vernissage Lech-Wanderausstellung</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1160/</link>
		        <description><![CDATA[2.5.2025 (ca)<br />
Am vergangenen Mittwoch (30.4.2025) fand im Königsbrunner Rathaus die Vernissage der Wanderausstellung „Der Lech – Das Ökosystem Wildfluss“ statt, erstellt vom unserem Allianzen-Partner Naturmuseum Königsbrunn (vgl. dazu nochmals unsere Ankündigung in untenstehender Aktueller Meldung vom 22.4.2025). Die gut besuchte Veranstaltung wurde vom Bürgermeister Franz Feigl eröffnet, wobei er die besondere Lage, die Historie und das Gedeihen der Stadt Königsbrunn im Lechfeld beleuchtete. Im Weiteren reflektierte Günther Groß, der Vorsitzende des Naturmuseums Königsbrunn, die Intention und Erstellung der Lech-Wanderausstellung, und der bekannte Lechexperte Dr. Eberhard Pfeuffer begeisterte mit seinem leidenschaftlichen Plädoyer zum Erhalt bzw. der Notwendigkeit der Wiederherstellung des Lechs als alpinen Wildfluss. Zentral dabei war der Lechkiesel, welcher vom Klangkünstler Karl Michael Ranftl mit einigen lyrischen und musikalischen Beiträgen untermalt wurde. In der Ausstellung kann man die angesprochenen Aspekte nun im Detail nachvollziehen in Form von zahlreichen Stellwänden mit Bildern, Erklärungen und Fachinformationen zum Lech sowie auch akustischen und haptischen Erlebnissen.<br />
Wir wünschen der Wanderausstellung, die zu den Öffnungszeiten des Rathauses nun 6 Wochen besichtigt werden kann, viele interessierte Besucher – und wir hoffen, dass sie bald einmal ebenso das Augsburger Rathaus bereichern wird!<br />
Weitere Informationen zur Wanderausstellung unter:<br />
https://www.koenigsbrunn.de/communice-calendar/veranstaltungskalender/veranstaltung/oekosystem-wildfluss-lech-wanderausstellung<br />
<br />
Im Bild (v.l.n.r.): Franz Feigl, Günther Groß, Rebecca Ribarek (Leiterin Kulturbüro), Dr. Eberhard Pfeuffer. Eine detaillierte Bilderschau findet sich bei unserem Allianzen-Partner Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 02 May 2025 08:23:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1160/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Petition „Lasst den Lech frei fließen – LICCA LIBER muss jetzt starten“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1158/</link>
		        <description><![CDATA[25.4.2025 (ca)<br />
Mit dieser Petition richtet sich unser Allianzen-Partner BUND Naturschutz Augsburg in einem offenen Schreiben an die Oberbürgermeisterin Eva Weber und die Mitglieder des Stadtrates in Augsburg und damit auch an die breite Öffentlichkeit. Erneut wird darauf hingewiesen, dass die naturnahe Umgestaltung des Lechs im Augsburger Stadtgebiet eine Aufgabe von höchster Dringlichkeit darstellt, denn es geht um den Erhalt der Artenvielfalt, unsere Trinkwasserversorgung und Hochwasserschutz.<br />
Alle weiteren Informationen dazu und die Möglichkeit der Beteiligung gibt es auf der Petitionsplattform „We Act!“ von Campact unter:<br />
https://weact.campact.de/petitions/lasst-den-lech-frei-fliessen-licca-liber-muss-jetzt-starten?bucket=20250424-wa-up-lasst-den-lech-frei-fliessen-licca-liber-muss-jetzt-starten<br />
<br />
Die Petition „Lasst den Lech frei fließen – LICCA LIBER muss jetzt starten“ hat bereits über 2.500 Unterstützer*innen. Wir bitten um zahlreiche Beteiligung! Besuchen Sie gerne auch die Wanderausstellung „Der Lech – Das Ökosystem Wildfluss“ ab 30.4. im Königsbrunner Rathaus (s. nochmals untenstehende Aktuelle Meldung vom 22.4.) und die Filmvorführung „Der Forggensee – Einer neuer See im alten Bett“ am 7.5. im Königsbrunner Cineplex (s. nochmals untenstehende Aktuelle Meldung vom 17.4.).]]></description>
		        <pubDate>Fri, 25 Apr 2025 07:22:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1158/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Vernissage Wanderausstellung „Der Lech – Das Ökosystem Wildfluss“ am 30. April 2025</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1157/</link>
		        <description><![CDATA[22.4.2025 (ca)<br />
Die Wanderausstellung „Der Lech – Das Ökosystem Wildfluss“, erstellt vom unserem Allianzen-Partner Naturmuseum Königsbrunn, wird im Rathaus von Königsbrunn (Marktplatz 7, 86343 Königsbrunn) der breiten Bevölkerung gezeigt. Die feierliche Eröffnung in Form einer Vernissage erfolgt am Mittwoch, den 30.4.25, um 19.00 Uhr. Dazu laden wir alle Lechfreunde*innen ganz herzlich ein!<br />
Weitere Informationen zum Programm bietet der untenstehende Flyer.]]></description>
		        <pubDate>Tue, 22 Apr 2025 21:25:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1157/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Filmvorführung „Der Forggensee – Einer neuer See im alten Bett“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1154/</link>
		        <description><![CDATA[17.4.2025 (ca)<br />
In Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro Königsbrunn ist es unserem Allianzen-Mitglied Günther Groß gelungen, den hochinteressanten Film über den Forggensee in das Cineplex nach Königsbrunn zu holen. Am Mittwoch, den 7. Mai um 19.00 Uhr wird der Film vorgeführt. Er ist für jede*n Lechliebhaber*in ein besonderes Erlebnis, wird doch sehr kritisch gezeigt, wie es damals abgelaufen ist, als der Lech zum See aufgestaut wurde. An diesem Abend wird der Filmautor Herr Häring anwesend sein und steht für eine Diskussion zur Verfügung. Wir freuen uns über eine zahlreiche Teilnahme!<br />
Weitere Informationen vom Cineplex Königsbrunn unter:<br />
https://www.cineplex.de/film/der-forggensee/402105/koenigsbrunn/<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 17 Apr 2025 10:53:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1154/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Im Lech erzeugt bald ein besonderer „Fischschwarm“ Strom“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1152/</link>
		        <description><![CDATA[14.4.2025 (ca)<br />
Eine bedenkliche Nachricht am Wochenende – die Augsburger Allgemeine Zeitung berichtete in ihrer Samstagsausgabe (12.4.2025, Ausgabe-Nr. 86, S. 32) unter o.g. Schlagzeile wie folgt:<br />
„Sie sind 2,40 Meter breit, drei Meter lang und schwimmen künftig im Lech-Abschnitt neben dem Augsburger Klärwerk: Die Stadt Augsburg hat ein Projekt des Start-up Unternehmens „Energyminer“ genehmigt, das im besagten Flussabschnitt schwimmende Wasserkraftwerke zur Stromgewinnung einsetzen will. Der Betrieb der sogenannten „Energyfishe“ ist vorerst auf ein Jahr angelegt. Danach sollen die Auswirkungen auf Fische und Fluss ausgewertet werden. […] Das Unternehmen „Eneryminer“ aus Gröbenzell bei München startet mit der Genehmigung des Projekts ein Forschungsprojekt, an dem sich die TU München beteiligt. Ziel ist es, einerseits den Beitrag erneuerbarer Energien voranzutreiben und andererseits den ökologischen Aspekt in den Mittelpunkt zu stellen, heißt es in einer Pressemitteilung des Start-ups. Der Energyfish sei „auf der Grundlage detaillierter Fisch- und Umweltstudien konzipiert worden“. Das Projekt sehe deshalb von Anfang an Maßnahmen vor, die sicherstellen, „dass der natürliche Zustand des Lechs und seine ökologischen Funktionen erhalten bleiben“. Obwohl die Genehmigung vorliegt, werden die Anlagen erst installiert, wenn erste positive Teilergebnisse der Studie vorliegen. Dazu würden aktuell Untersuchungen an der Pilotanlage im Auer Mühlbach in München vorgenommen. Wann mit Ergebnissen zu rechnen ist, sei noch nicht klar, betonen Stadt Augsburg und das Unternehmen „Energyminer“. Nach Ablauf der zwölfmonatigen Testphase im Augsburger Lech muss das Start-up die Wasserkraftwerke je nach Bewertung durch die Fachbehörden entweder zurückbauen oder neu beantragen. Für eine größere Anzahl an Energyfishen müsste laut Stadt ein förmliches Verfahren eingeleitet werden, an dem auch die Öffentlichkeit beteiligt würde. Der Fischereiverband Augsburg hatte bereits früh Bedenken gegen das Projekt geäußert. Es stelle eine Bedrohung für das ökologische Gleichgewicht des Lechs dar, insbesondere für den Bereich unterhalb der Wertach-Mündung, der ein Bereich mit sehr hoher Biodiversität sei.“<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/energyfishe-schwimmende-wasserkraftwerke-sollen-am-augsburger-lech-strom-erzeugen-108893068 <br />
<br />
Es ist darauf hinzuweisen, dass unsere Lechallianz bereits vor einiger Zeit erhebliche Bedenken geäußert hat, vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Wichtige Pressemitteilung: Lechallianz warnt vor massiven ökologischen Schäden durch Energyfische im Lech“ vom 5.2.2025. Unser Appell an Politik und Öffentlichkeit gilt nach wie vor: Die Lechallianz fordert die zuständigen Behörden auf, dieses Projekt zu stoppen und sich konsequent für den Schutz des Lechs und seiner sensiblen Ökosysteme einzusetzen. Gleichzeitig rufen wir die Öffentlichkeit dazu auf, sich gegen diesen ökologisch unverantwortlichen Eingriff zu stellen und sich für den Erhalt des einzigartigen Lebensraums Lech stark zu machen.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 14 Apr 2025 09:05:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1152/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Der Lech gräbt sich immer tiefer in sein Flussbett“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1151/</link>
		        <description><![CDATA[10.4.2025 (ca)<br />
Nochmals hat sich die Augsburger Allgemeine Zeitung der Thematik Fortgang des Renaturierungsprojekt „Licca Liber“ angenommen (vgl. dazu nochmals unsere untenstehenden Aktuellen Meldungen vom 15.3.2025 und 21.3.2025). Unter oben genannter Schlagezeile heißt es in dem AZ-Beitrag vom 7.4.2025 (Ausgabe-Nr. 81, S. 38 und S. 40 Kommentar):<br />
„An der Ulrichsbrücke hat der Fluss in den vergangenen fünf Jahren 70 Zentimeter Schotter abgetragen. Das Wasserwirtschaftsamt will mit einer Rampe reagieren. […] Grundsätzlich hat das Wasserwirtschaftsamt weitreichendere Pläne für den Lech. Wie berichtet ist im Zuge des Projekts „Licca liber“vorgesehen, zwischen Mandichosee und Hochablass das Flussbett deutlich aufzuweiten, sodass der Fluss mehr Platz hat. Damit wird die Fließstrecke verlängert und die Strömungsgeschwindigkeit verringert. Auch für den innerstädtischen Abschnitt zwischen Hochablass und Wertachmündung gibt es Überlegungen für eine naturnahere Gestaltung, allerdings sind die Handlungsmöglichkeiten angesichts der Platzverhältnisse begrenzt. In der Folge der Eintiefung wird das Risiko für einen sogenannten Sohldurchschlag des Lechs größer, warnt die Lechallianz. […] Licca liber müsse nun zügig angegangen werden, so der Appell der Naturschützer in Richtung der Stadt Augsburg. Sie ist für die Genehmigung des Projekts des Freistaats zuständig. Es hatte sich schon vor einem Jahr, als der Freistaat die Genehmigungsunterlagen einreichte, abgezeichnet, dass das Verfahren wegen seiner Komplexität, aber auch aus Personalmangel, etwas länger dauern wird. Die Eingriffe müssen im Hinblick auf Hochwasserschutz und Grundwasser-Auswirkungen geprüft werden. Zuletzt erklärte die Stadt, dass man derzeit noch die Unterlagen auf Vollständigkeit und Brauchbarkeit überprüfe. Von der Lechallianz heißt, es, dass das zu langsam gehe. Es sei „völlig unverständlich und unverantwortlich“, dass es nicht gelinge, die nötigen Stellen zu besetzen. Licca liber müsse Priorität haben. Auch politisch wird inzwischen Handlungsbedarf gesehen. Die schwarz-grüne Koalition ist angesichts der Entwicklungen beunruhigt. Man wolle einen Bericht der Verwaltung, für wie dringlich man Licca liber halte und ob eine Renaturierung auf Höhe Stadtwald auch zwischen Hochablass und Wertachmündung für mehr Stabilität sorgen wird. Zudem sei die Frage, ob man aus Sicht der Umweltverwaltung mit Ad-Hoc-Maßnahmen die Eintiefung im bewohnten Stadtgebiet stoppen könnte, weil Licca liber in jedem Fall noch längere Anlaufzeit benötigt. In dem Berichtsantrag werden auch Infos darüber gefordert, welche Folgen eine weitere Eintiefung auf die Lechbrücken im Augsburger Stadtgebiet haben könnte.“<br />
<br />
Den vollständigen Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-der-lech-graebt-sich-immer-tiefer-in-sein-flussbett-108595326<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 10 Apr 2025 08:23:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1151/</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>30 Jahre Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg e.V.</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1150/</link>
		        <description><![CDATA[8.4.2025 (ca)<br />
Vergangenen Donnerstagabend (3.4.2025) gab es im Umweltbildungszentrum Augsburg eine kleine Feier: Der Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg e.V. (LPVA) blickte auf 30 Jahre des erfolgreichen Wirkens zurück! Im Anschluss an die Mitgliederversammlung gaben der Vorsitzende Reiner Erben und der Geschäftsführer Nicolas Liebig einen interessanten Rück- und Ausblick auf die vielfältigen Aufgabenbereich der Landschaftspflege und das Zusammenwirken im Verbund mit den einschlägigen Augsburger Natur- und Umweltschutzorganisationen. Selbst wenn man die Weltprobleme nicht lösen kann, auch im Kleinen könne man vieles erreichen. Ein inspirierendes Fazit für unsere „Graswurzelbewegung“!<br />
Weitere Informationen zum LPVA unter: https://lpv-augsburg.de/ <br />
Eine Bilderschau findet sich bei unserem Allianzen-Partner Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter:<br />
www.facebook.com/nukaux<br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 08 Apr 2025 07:57:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1150/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Niedriger Lechpegel hat dramatische Auswirkungen im Stadtwald“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1149/</link>
		        <description><![CDATA[7.4.2025 (ca)<br />
Unter dieser Schlagzeile berichtete die Augsburger Allgemeine Zeitung am vergangenen Freitag (4.4.2025, Ausgabe-Nr. 79, S. 31) zum offenen Brief unserer Augsburger Lechallianz an den Umweltminister Thorsten Glauber (vgl. nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung vom 3.4.2025). Im Beitrag heißt es:<br />
„Naturschützer schlagen angesichts der aktuell außergewöhnlichen Trockenheit im Augsburger Stadtwald Alarm: Das Phänomen sei grundsätzlich nicht neu, gewinne aber an Dramatik und sei in dieser Dimension in den vergangenen Jahren nicht aufgetreten. In diesem Frühjahr habe es auch Biotope, die von Amphibien zum Laichen genutzt werden, erwischt, so der renommierte Lech-Kenner Eberhard Pfeuffer, der die Entwicklungen im Stadtwald und den Augsburger Lechheiden seit Jahrzehnten beobachtet. Die Ursache ist nicht klar, die Vermutungen gehen aber in eine Richtung. […] Pfeuffer schließt einen Zusammenhang mit einem neuen Brunnen der Stadtwerke nicht aus, für wahrscheinlicher hält er den momentan extrem niedrigen Pegelstand des Lechs, was sich wiederum auf den Grundwasserspiegel im Stadtwald auswirkt. Hintergrund ist zum einen der niederschlagsarme Winter, zum anderen die Tatsache, dass am Forggensee im Ostallgäu im Winter Sanierungsarbeiten an Kraftwerk stattfanden. Der sonst übliche Winterablass des Sees entfiel, was weniger Wasser im Lech zur Folge hatte. Aktuell läuft der Aufstau für den Sommer. […] Nötig sei in der aktuellen Situation mehr Wasser für den Lech, so Pfeuffer. Die Lechallianz, ein Zusammenschluss aus Umweltverbänden, Alpenverein, Kanuverband und Jägervereinigung, wandte sich zuletzt an Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler). Man fordere nun Ursachenforschung und Maßnahmen, da Flora-Fauna-Habitat-Gebiete betroffen seien. Man halte es auch für eine „unhaltbare Vorgehensweise“, dass der Kraftwerksbetreiber Uniper den Forggensee trotz des geringen Zuflusses aus den Alpen aufstaut. Gefordert sei nun das Ministerium.“<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/laichplaetze-fuer-amphibien-im-augsburger-stadtwald-ausgetrocknet-106864973 <br />
<br />
Bild: Ausgetrockneter Stadtwald am 17.3.2025 © Dr. Eberhard Pfeuffer<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 07 Apr 2025 07:41:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1149/</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Fernsehbeitrag zu „Licca liber“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1148/</link>
		        <description><![CDATA[4.4.2025 (ca)<br />
Unsere Augsburger Lechallianz hatte kürzlich eine Stellungnahme zum AZ-Artikel „Befreiung des Lechs: Jahrhundertprojekt stockt“ als allgemeine Pressemeldung herausgegeben (vgl. nochmals untenstehende Aktuelle Meldung vom 21.3.2025), welche unmittelbar vom Bayerischen Rundfunk aufgegriffen wurde (vgl. nochmals untenstehende Aktuelle Meldung vom 27.3.2025). Nun hat auch das Augsburger Fernsehen a.tv reagiert und gestern (3.4.2025) mit den Beteiligten Interviews geführt. Dazu gehörten seitens der Augsburger Lechallianz der Sprecher Stefan Zott und der Lechexperte Dr. Eberhard Pfeuffer, seitens der Stadtverwaltung der Umweltreferent Reiner Erben sowie seitens des zuständigen Wasserwirtschaftsamts (WWA) Donauwörth die Fachexpertin Viola Frietsch. Eine positive Nachricht: Die Stadt Augsburg will auf externe Unterstützung zurückgreifen, indem eine Kanzlei beauftragt wird, um die Planfeststellungsunterlagen des WWA zur Projektierung „Licca liber“ unverzüglich zu prüfen. Dann könnte endlich die Projektumsetzung erfolgen, man darf gespannt sein!<br />
Der rund 8-minütige Fernsehbeitrag ist in der Mediathek von a.tv verfügbar unter:<br />
https://www.augsburg.tv/mediathek/video/a-tv-aktuell-vom-3-04-2025/ (hier: 0.46 bis 8.50)<br />
<br />
Bild: Stefan Zott, Sprecher der Augsburger Klimaallianz, im Interview © Dr. Eberhard Pfeuffer<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 04 Apr 2025 10:28:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1148/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Offener Brief an Umweltminister Thorsten Glauber</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1147/</link>
		        <description><![CDATA[3.4.2025 (ca)<br />
Im Augsburger Raum gibt es derzeit ein akutes Wasserproblem! Es geht um das Trockenfallen von Feuchtgebieten, Quellen und Quellbächen in den Lechauen, die zu den FFH-Gebieten (Fauna-Flora-Habitat) gehören, welche nach EU-Recht besonders zu schützen sind. Ursächlich dabei ist wohl auch die Korrektion des Lechs. Erforderlich ist nun dringend eine detaillierte und umfassende Ursachenforschung als Grundlage für konsekutiv durchzuführende Maßnahmen. Dazu wendet sich unsere Augsburger Lechallianz in einem offenen Brief direkt an den zuständigen Bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber. Dieses Schreiben ist untenstehend vollständig und mit Bildmaterial im pdf-Format downloadbar.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 03 Apr 2025 10:32:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1147/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Naturschützer warnen: Lech-Renaturierung geht zu langsam“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1144/</link>
		        <description><![CDATA[27.3.2025 (ca)<br />
Kürzlich hat unsere Augsburger Lechallianz eine Stellungnahme zum AZ-Artikel „Befreiung des Lechs: Jahrhundertprojekt stockt“ als allgemeine Pressemeldung herausgegeben (vgl. nochmals untenstehende Aktuelle Meldung vom 21.3.2025). Dies hat der Bayerische Rundfunk aufgegriffen in Form einer Ortsbegehung und einem korrespondierenden Gespräch mit unseren Fachexperten Stefan Zott (Sprecher Lechallianz, Geschäftsführer Fischerereiverband Schwaben), Dr. Eberhard Pfeuffer (nwvs) und Johannes Enzler (Vorsitzender BN-Kreisgruppe Augsburg), worüber im aktuellen BR24-Beitrag „Naturschützer warnen: Lech-Renaturierung geht zu langsam“ berichtet wird. Dort heisst es:<br />
„Das Renaturierungprojekt "Licca Liber" muss schneller vorankommen. Das fordern die Naturschützer der "Lechallianz" nun in einem Brandbrief an die Stadt Augsburg. Sie warnen vor großen Risiken, unter anderem für die Trinkwassergewinnung.“<br />
<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.br.de/nachrichten/bayern/naturschuetzer-kritisieren-lech-renaturierung-geht-zu-langsam,UgTJbsG<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 27 Mar 2025 07:58:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1144/#11</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Rückblick swa Wassertag</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1143/</link>
		        <description><![CDATA[26.3.2025 (ca)<br />
Am vergangenen Sonntag (23.3.2025) fand zum krönenden Abschluss der Weltwasserwoche 2025 in Augsburg der Wassertag der Stadtwerke Augsburg (swa) statt. Hier gab es geführte Einblicke in das historische Wasserwerk am Hochablass und Mitmachaktionen rund um das Thema Wasser!<br />
Weitere Informationen zum Wasserwerk am Hochablass unter:<br />
https://wassersystem-augsburg.de/de/objekte/wasserwerk-am-hochablass<br />
<br />
Eine detaillierte Bilderschau findet sich bei unserem Allianzen-Partner Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 26 Mar 2025 06:43:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1143/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Stellungnahme zum AZ-Artikel „Befreiung des Lechs: Jahrhundertprojekt stockt“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1141/</link>
		        <description><![CDATA[21.3.2025 (ca)<br />
Heute hat unsere Augsburger Lechallianz anlässlich des oben genannten Artikels der Augsburger Allgemeine Zeitung (vgl. dazu nochmals unsere Aktuelle Meldung „Befreiung des Lechs: Jahrhundertprojekt stockt“ vom 15.3.2025) eine Stellungnahme per Pressemitteilung herausgegeben. Diese Mitteilung ist untenstehend vollständig und mit Anlagen im pdf-Format downloadbar.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 21 Mar 2025 10:22:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1141/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Kommende Lech-Veranstaltungen im März und April</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1138/</link>
		        <description><![CDATA[16.3.2025 (ca)<br />
Der Lebensraum Lechtal e. V. informiert über folgende Lech-Veranstaltungen:<br />
<br />
(1) „Weltwasserwoche 2025“ – Das UNESCO-Welterbe-Büro der Stadt Augsburg veranstaltet gemeinsam mit dem Umweltbildungszentrum (UBZ) und den Stadtwerken Augsburg vom 17. bis 23. März die Weltwasserwoche 2025. Formate wie ein Krimi-Dinner, Fahrradtouren, Schulveranstaltungen und ein Welt-Café ergeben einen bunten Mix. Der Weltwassertag selbst wird am Samstag, 22. März auf dem Rathausplatz mit vielen Ständen und unterstützenden Kooperationspartnerinnen und -partnern gefeiert. Weitere Informationen unter:<br />
https://wassersystem-augsburg.de/de/weltwasserwoche<br />
 <br />
(2) „3. Landsberger Wasser-Symposium“ – Ebenfalls am 22. März 2025 zum internationalen Tag des Wassers findet das 3. Landsberger Wassersymposium im Rahmen der Landsberger Wasserwoche statt. Der Flyer zur Veranstaltung ist untenstehend im pdf-Format downloadbar. Unter anderem referiert Matthias Settele von der Universität Augsburg über „Die Transformationen des bayerischen Lechs – Vom Wildfluss zum ‚Cyborg‘“.<br />
<br />
(3) „Unser Lech - wild, gezähmt und einzigartig?“ – Hierbei handelt es sich um eine mitreißende, berührende und aufrüttelnde Veranstaltung von „vier fließenden Frauen“ über den heutigen Lech, seinen ökologischen Zustand und Fragen zur Zukunft eines der einzigartigsten aller dealpinen Flüsse. Nähere Informationen finden sich im unten abgebildeten Veranstaltungsflyer. In Augsburg findet die Darbietung statt am 4. April 2025 um 18:30 Uhr im Lechsaal des Bürgerhauses Pfersee, Stadtberger Str. 17, 86157 Augsburg.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Sun, 16 Mar 2025 07:30:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1138/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Befreiung des Lechs: Jahrhundertprojekt stockt“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1136/</link>
		        <description><![CDATA[15.3.2025 (ca)<br />
Mit dieser Schlagzeile berichtete die Augsburger Allgemeine Zeitung vor kurzem (7.3.2025, Ausgabe Nr. 55, S. 26) über den Fortgang des Renaturierungsprojekts am Lech. Dort heißt es:<br />
„Ein Jahr ist der Startschuss für die Genehmigung von „Licca liber“ her. Bis sich etwas tut, werden dennoch Jahre vergehen. Indes tieft sich das Flussbett weiter ein. […] Das städtische Umweltamt, das mit der Bearbeitung der Unterlagen betraut ist, rechnete von Beginn an mit einem mehrjährigen Genehmigungsverfahren. Auf Anfrage erklärt es nun, dass man derzeit noch die Unterlagen auf Vollständigkeit und Brauchbarkeit überprüfe. „Die Personalkapazität der Unteren Wasserrechtsbehörde lässt eine schnellere Bearbeitung derzeit nicht zu.“ Ebenfalls prioritär zu behandelnde, bereits vor 2024 eingegangene Verfahren seien zu erledigen. Die Planunterlagen zu Licca liber seien überaus umfangreich und komplex, so das Umweltamt. Eine Prognose, wann das Genehmigungsverfahren abgeschlossen sein könnte, kann die Behörde nicht geben. Es dürften etliche Jahre werden. Währenddessen tieft sich die Flußsohle des Lechs immer weiter ein. Das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth vermisst alle fünf Jahre das Flussbett. Auf Höhe des Auensees hat sich der Lech seit 1996 über 1,5 Meter eingegraben, seit der letzten Vermessung 2019 um rund 15 Zentimeter. Weil wegen der Staustufen kein Geröll aus den Alpen nachkommen kann, besteht die Gefahr, dass der Lech seine Kiesunterlage einmal so weit abträgt, dass er ins Erdreich durchbricht. Naturforscher bezeichnen die Situation deshalb als „dramatisch“. Es sei ein Kampf gegen die Zeit. Zudem plant der Energieerzeuger Uniper im Lech auf Höhe des Auensees ein Wasserkraftwerk zu bauen. Umweltverbände wehren sich gegen das Vorhaben, sie sehen die Ziele von Licca liber nach mehr Artenvielfalt und einer besseren Durchgängigkeit für Fische gefährdet.“<br />
<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-befreiung-des-lechs-jahrhundertprojekt-licca-liber-stockt-106658704<br />
<br />
Fotos: Aktuelle Verflinzungen (d.h. Freilegung der Flußsohle, die sog. Flinzschicht, durch Kiesabtrag in Folge von wasserbaulichen Maßnahmen) bei Flußkilometer 46,2, 46,5 und 50,4 © Dr. Eberhard Pfeuffer<br />
]]></description>
		        <pubDate>Sat, 15 Mar 2025 07:50:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1136/#10</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Der Hochablass – Technikdenkmal und Weltkulturerbe</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1134/</link>
		        <description><![CDATA[7.3.2025 (ca)<br />
In einer beispiellosen Recherchearbeit ist das neue Buch im Wißner-Verlag über den Augsburger Hochablass entstanden, das historische Stauwehr im Lech, das seit 2019 auf der UNESCO-Weltkulturerbe-Liste steht. Die Autorin Notburga Burkhardt hat unzählige Stunden in den Archiven der Stadt Augsburg, dem MAN-Archiv und mit weiteren wertvollen Quellen verbracht, um die beeindruckende Geschichte dieses Bauwerks zu dokumentieren. Neben der gründlichen Durchsicht von Archiven führte sie zahlreiche persönliche Gespräche mit Mitarbeitern des Tiefbauamtes, wodurch eine fundierte und tiefgehende Perspektive auf die technischen und historischen Entwicklungen des Hochablasses gewonnen wurde. Auch Schriften der Naturforschenden Gesellschaft Augsburg und zahlreiche Leihgaben von ehemaligen Kolleginnen und Kollegen trugen dazu bei, das umfassende Bild dieses einzigartigen Bauwerks zu vervollständigen. Burkhardts Buch ist jedoch weit mehr: Es stellt die technischen und baugeschichtlichen Entwicklungen in einen Zusammenhang mit den topographischen Merkmalen sowie historischen und heutigen Ereignissen. Dieser Ansatz bietet einen seltenen Einblick in die Bemühungen, die notwendig sind, um eine Stadt wie Augsburg zuverlässig mit Energie zu versorgen. <br />
Notburga Burkhardt war bis zu ihrer Pensionierung 2005 über dreißig Jahre lang Lehrerin für Mathematik und Physik am Justus-von-Liebig-Gymnasium in Neusäß. Danach entstand dieses hochinteressante und wunderbar gestaltete Buch. Ein Feature zur Autorin und ihrer Publikation gab es kürzlich in der Augsburger Allgemeine Zeitung vom 25.2.2025 (Ausgabe Nr. Nr. 45, S. 24). Dort wird neben der Technikaffinität der Autorin auch ihre ökologieorientierte Sichtweise thematisiert: „Der Lech ist bis zum Hochablass eine Aneinanderreihung von Kraftwerken, sagt Burkhardt. Der Fluss ist durch mehr als 40 Querbauwerke stark reguliert und hat durch den jahrzehntelangen Ausbau der Wasserkraft erheblich an ökologischer Qualität eingebüßt. Das heute noch bestehende Stauwehr von 1910 sei eine Umweltsünde, sagt sie. Es trägt erheblich dazu bei, dass sich die Flusssohle immer weiter eintieft. Mit dem Renaturierungsprojekt Licca liber soll deshalb der Abschnitt vom Mandichosee bis zum Hochablass umgestaltet werden. Ziel ist, dass der Lech deutlich breiter wird und schließlich Nebenarme und eine Aulandschaft ausbilden kann.“ Auch geht man in dem AZ-Beitrag auf ihre weiteren Pläne ein: „Mit dem Buch ist das Lech-Kapitel für Burkhardt nicht geschlossen. Sie wolle noch die Geschichten der Menschen, die am Hochablass wohnten und arbeiteten, nachzeichnen. Von der Eiskatastrophe 1929, während der der Lech komplett zugefroren war, habe sie im Tiefbauamt ein originales Fotoalbum gefunden. Ich will es veröffentlichen, sagt sie. Der Hochablass wird Burkhardt weiterhin beschäftigen.“<br />
Die Daten zum Buch: Notburga Burkardt, Der Hochablass – Technikdenkmal und Weltkulturerbe, Wißner-Verlag, 316 Seiten, über 400 Abb., Diagr., Fotos u. Karten, Hardcover, Format 29,7 x 21,0 cm, 1. Auflage 8.10.2024, ISBN 978-3-95786-333-1, Preis 49,90 €<br />
<br />
Weitere Informationen mit Blick ins Buch unter:<br />
https://www.wissner.com/verlagsprogramm/neuerscheinungen/der-hochablass-detail<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 07 Mar 2025 07:33:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1134/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese „Volksentscheid der Lebewesen“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1133/</link>
		        <description><![CDATA[5.3.2025 (ca)<br />
Eine besondere Veranstaltung im Rahmen des Augsburger Brechtfestivals 2025 war am vergangenen Samstag (1.3.) der „Volksentscheid der Lebewesen“ auf der brechtbühne im Alten Gaswerk. Es handelte sich um „ein experimentelles politisches Format“ und dabei es ging um den Augsburger Alpenfluss Lech (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Vorankündigung vom 14.2.2025).<br />
Bei diesem speziellen Volksentscheid debattierten und entschieden Vertreterinnen von Gewässerlebewesen zusammen über die Zukunft des Welterbes der Wasserstadt Augsburg. Dabei durfte sich das Publikum unmittelbar beteiligen, indem es die Rolle von acht Organismengruppen aus Fauna und Flora einnahm und deren Wasserbedürfnisse im Plenum vertrat. Zur Abstimmung standen schließlich vier Vorgehensweisen: die demokratische Einbindung aller Spezies durch einen geeigneten Umbau des Stadtrats (sog. Demokratische Evolution), das Abwarten auf eine heilsame Katastrophe (wie sie sich etwa durch den drohenden Lechsoldurschlag abzeichnet), der gegenwärtige Landschafts- und Artenschutz der Menschen (so in Form der anstehenden Projektierung Licca liber) sowie eine Stadterweiterung durch Baumaßnamen der Spezies Biber (fiktiv im künftigen Haunstetten Südwest). Die Wahl erfolgte klassisch mittels Urnengang und begleitend durch Tarierung. Die Waage zeigte schließlich einen äußerst knappen Volksentscheid für die Demokratische Evolution an. Die Projektierung Licca Liber, die übrigens sehr engagiert von Nicolas Liebig (Geschäftsführer beim Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg e.V.) und Prof. Dr. Tanja Seider (Expertin für soziale Arbeit und Pädagogik an der HSAP Berlin) im Plenum vorgestellt und argumentiert wurde, unterlag mit nur einer Stimme. Also wird nun alles Weitere im Stadtparlament entschieden werden, nunmehr aber ergänzt mit Vertretern der Pflanzen- und Tierwelt!<br />
Wie das genau von statten gehen soll, wird am 6. April 2025 im Umweltbildungszentrum Augsburg geklärt beim „Ersten Treffen der Speziesbotschafter*innen Augsburg“. Man darf gespannt sein!<br />
In Szene gesetzt wurde das Experiment von der Künstlerinnengruppe Club Real und Mitgliedern der Organismenrepublik Augsburg. Weitere Informationen zur Organismenrepublik Augsburg unter:<br />
https://organismendemokratie.org/wo/augsburg-wallanlagen/ <br />
<br />
Eine detaillierte Bilderschau findet sich bei unserem Allianzen-Partner Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 05 Mar 2025 07:18:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1133/#10</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Neues von der Hochablass-Fischtreppe</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1130/</link>
		        <description><![CDATA[20.2.2025 (ca)<br />
Die Fischtreppe am Augsburger Hochablass ist eine unendliche Geschichte. Letztmals berichteten wir vom Planungstand Sommer 2024 (vgl. nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Hochablass-Fischtreppe: Bau beginnt erst 2025“ vom 11.7.2024). Nun gibt es neue Informationen mit weitergehender Perspektive. Die Augsburger Allgemeine Zeitung berichtet dazu in ihrem aktuellen Beitrag „Hochablass-Fischtreppe soll 2026 gebaut werden“ (AZ, 19.2.2025, Ausgabe Nr. 41, S. 35) wie folgt:<br />
„Die Stadtwerke Augsburg wollen im kommenden Jahr mit dem Bau der Fischtreppe am Ostufer des Hochablasses beginnen. Das Projekt hätte eigentlich unmittelbar nach Fertigstellung des Kraftwerks, das 2013 in Betrieb ging, umgesetzt werden sollen. Aus unterschiedlichen Gründen gab es mehrmals Verzögerungen. Im Zuge der Baumaßnahme wird die Bau-Brache im früheren Kuhsee-Überlauf, der seit den Bauarbeiten zugeschüttet wurde, neu gestaltet. Die Stadtwerke hatten ursprünglich eine naturnahe Gestaltung geplant, wie berichtet ist diese aber nicht umsetzbar. Nun soll ein System aus rund 70 Betonkästen, das Fischen den Aufstieg ermöglicht, am Hochzoller Ufer des Lechs in den Hochablass eingebaut werden. Auf Anfrage erklärten die Stadtwerke, im Mai 2026 mit dem Bau beginnen zu wollen. Inzwischen habe man eine Genehmigung durchs Umweltamt und sei mit den Ausführungsplanungen beschäftigt, so die Stadtwerke. Der Baustart hatte sich mehrmals verzögert, weil komplett umgeplant werden musste – der ursprünglich vorgesehene bachartige Verlauf hätte im Fall eines Hochwassers wohl nicht standgehalten. Hinzu kamen Auflagen von Behörden und Komplikationen: Ein nicht in den Plänen verzeichnetes Rohr im Kuhseeauslauf musste erst auf Funktion und Notwendigkeit untersucht werden, dann musste geklärt werden, ob die Fischtreppe den Welterbetitel (der Hochablass ist Bestandteil des Welterbes) gefährden könnte. Nun seien alle offenen Fragen geklärt.“<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/nach-jahrelanger-verzoegerung-hochablass-fischtreppe-in-augsburg-soll-2026-gebaut-werden-106005005 <br />
Bild: Blick vom Hochablass nach Norden<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 20 Feb 2025 07:45:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1130/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Volksentscheid der Lebewesen“ am 1. März auf der brechtbühne im Alten Gaswerk</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1129/</link>
		        <description><![CDATA[14.2.2025 (ca)<br />
Das Augsburger Brechtfestival 2025 mit dem Titel „Die große Methode“ beginnt am 21. Februar und dauert bis 3. März 2025. Dort ist die letzte Veranstaltung der „Organismenrepublik Augsburg“ der „Volksentscheid der Lebewesen“ (Samstag, 1.März 2025, 16.00 Uhr, brechtbühne im Alten Gaswerk). Dabei handelt es sich um „ein experimentelles politisches Format“. Die Künstlerinnengruppe Club Real und Mitglieder der Organismenrepublik Augsburg informieren dazu wie folgt:<br />
„Hört Ihr das Quaken, Knarren, Krächzen, Klopfen und Pochen? Was will dieses Säuseln, Schaben, Zwitschern und Zirpen? Das ist Vox populi, die Stimme des Volkes der Lebewesen! Beim ersten Volksentscheid der Lebewesen debattieren und entscheiden Vertreterinnen von Gewässerlebewesen zusammen über die Zukunft des Welterbes der Wasserstadt Augsburg!<br />
Warum orientieren sich politische Entscheidungen ausschließlich an menschlichen Bedürfnissen? Die „Organismenrepublik Augsburg“ stellt die Menschen vorbehaltene Demokratie in Frage und zeigt wie eine Weiterentwicklung möglich ist. Im Staatsgebiet am Roten Tor wurden über 600 Arten – vom Einzeller bis zum Biber – gleichberechtigt eingebürgert. Es wurde eine Verfassung verabschiedet, das Parlament hat getagt und Entscheidungen wurden umgesetzt. Doch die Stadt Augsburg ignoriert den Beschluss des Verfassungsgerichts, den Bibern ihre Ingenieurbaukunst zu gestatten. Hofft die Verwaltung darauf, dass der Organismenrepublik der Atem ausgeht? Der erste Volksentscheid der Lebewesen widmet sich nun auf ungewohnte Weise dem „Welterbe“: Die Lebewesen des Welterbes sollen selbst entscheiden wie die Zukunft aussieht. Bis zu160 Menschen übernehmen die Vertretung eines Gewässerlebewesens aus Augsburg und entscheiden über die Dringlichkeit von 4 eingebrachten Vorschlägen zur Zukunft des Welterbes und der Stadt:<br />
● Laichkraut und Brennnessel fordern eine demokratische Neuerfindung und Aufteilung der Macht auf alle Spezies durch einen Umbau des Stadtrats<br />
●  Armleuchteralge und Cyanobakterium sind der Meinung die Menschen brauchen jetzt eine heilsame Katastrophe, wie sie sich durch den drohenden Lechsoldurschlag abzeichnet<br />
●  Biber und Bakterienvirus Lambda fordern die Stadterweiterung durch Biber und die Dezentralisierung der Abwasseraufbereitung im Rahmen eines „schmutzigen Welterbes“<br />
●  Grauerle und Mühlkoppe verweisen auf Erfolge im Landschafts- und Artenschutz der Menschen und sagen: „Weiter so, wir sind auf einem guten Weg“!<br />
Kommt zum Volksentscheid der Lebewesen! Erlebt den Perspektivwechsel zu einem Augsburger Wasserlebewesen, debattiert mit und entscheidet in Vertretung eines Lebewesens wie und ob es weitergehen soll auf dem Weg zu einer gerechten Multispeziesgesellschaft!“<br />
<br />
Weitere Informationen und Anmeldung unter:<br />
brechtbühne, Am Alten Gaswerk 8, 86156 Augsburg<br />
Tickets: www.brechtfestival.de<br />
Infos: organismendemokratie.org<br />
Kontakt: 01795255802, info@organismendemokratie.org<br />
Der Flyer zur Veranstaltung ist untenstehend im pdf-Format downloadbar.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 14 Feb 2025 09:27:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1129/#12</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>VzSB-Vortrag „Ausbau der erneuerbaren Energieproduktion im Alpenraum am Beispiel Wasserkraft“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1126/</link>
		        <description><![CDATA[13.2.2025 (ca)<br />
Unserer Allianzen-Partner Freundeskreis NUK-Team Augsburg informiert:<br />
Vor kurzem (5.2.2025) gab es vom Verein zum Schutz der Bergwelt e.V. (VzSB) einen interessanten Online-Vortrag zur Problematik Erneuerbare Energien versus Naturschutz, dabei mit Fokus auf die Wasserkraft. Die erneuerbare Energieproduktion soll in ganz Europa ausgeweitet werden – das verlangen eine Notverordnung der Europäischen Union und die Renewable Energy Directive (RED III). Letztere ist seit Ende 2023 in Kraft. Doch die Protokolle der Alpenkonvention setzen dem Vorhaben Grenzen, die es bei der Umsetzung durch Bund und Bundesländer zu beachten gilt.<br />
Kaspar Schuler, Geschäftsleiter der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA (Commision Internationale pour la Protection des Alpen) informierte in seinem Online-Vortrag „Ausbau der erneuerbaren Energieproduktion im Alpenraum am Beispiel Wasserkraft“ zur neuesten rechtlichen Lage im Spannungsfeld von EU-Recht und Alpenkonvention. Ein Blick in die Schweiz zeigt zudem, was möglich wird, wenn Natur- und Gewässerschutz rigide dereguliert werden.<br />
Wer den Vortrag noch einmal ansehen möchte oder gar verpasst hat, wird in der VzSB-Mediathek fündig unter:<br />
https://www.vzsb.de/veranstaltungen/mediathek.php<br />
<br />
Vgl. in diesem Zusammenhang auch noch einmal unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Harter Kampf ums Alpenwasser“ vom 18.10.2024 mit dem Literaturhinweis zum Beitrag von Kaspar Schuler mit dem Titel „Harter Kampf ums Alpenwasser – Energiegewinnung und Naturschutz im Widerstreit“ im Alpenvereinsjahrbuch 2025 – als PDF verfügbar unter:<br />
https://www.cipra.org/de/publikationen/alpenvereinsjahrbuch-berg-2025<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 13 Feb 2025 08:44:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1126/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Wichtige Pressemitteilung: Lechallianz warnt vor massiven ökologischen Schäden durch Energyfische im Lech</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1124/</link>
		        <description><![CDATA[5.2.2025 (ca)<br />
Korrespondierend zur Pressemitteilung des Fischereiverbandes Schwaben e.V. (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Fischereiverband Schwaben warnt vor ökologischen Schäden durch das Projekt von Energyminer am Lech“ vom 22.1.2025) hat nun unsere Lechallianz, das breite Bündnis aus verschiedenen Umwelt- und Naturschutzorganisationen aus der Augsburger Region, eine Pressemitteilung in Umlauf gegeben. Sie spricht sich entschieden gegen das geplante Projekt von Energyminer aus, das vorsieht, im Lech fünf sogenannte „Energyfische“ zu Testzwecken zu installieren. Solche Eingriffe bedrohen massiv das fragile ökologische Gleichgewicht des Flusses und stellen eine erhebliche Gefahr für die Artenvielfalt und den Naturraum dar. Besonders betroffen ist der Bereich unterhalb der Wertachmündung, eine der ökologisch wertvollsten und artenreichsten Zonen des Lechs im Augsburger Stadtgebiet.<br />
Die vollständige Pressemeldung der Lechallianz ist im pdf-Format untenstehend downloadbar.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 05 Feb 2025 22:09:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1124/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Lech-Vortrag von Dr. Eberhard Pfeuffer</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1122/</link>
		        <description><![CDATA[24.1.2025 (ca)<br />
Am vergangenen Montag (20.1.2025) gab es einen sehr interessanten und bestens besuchten Vortrag zum Lech im Landratsamt Augsburg (vgl. dazu nochmals unsere Vorankündigung in unserer untenstehenden Aktuellen Meldung „Vortag – Der Lech auf dem Lechfeld einst – heute und morgen“ vom 10.1.2025). Unser Allianzen-Partner BUND Naturschutz Ortsgruppe Augsburg berichtet dazu in seinen Sozialen Medien wie folgt:<br />
„Der Raum war übervoll und das ist auch kein Wunder: Der Referent Dr. Eberhard Pfeuffer ist mit Sicherheit einer der passioniertesten Verfechter einer Renaturierung des Lechs. Die Message war klar: Wir haben viel verloren dadurch, dass wir den einst bis 1 km breiten Lech in ein "Korsett" (wie Herr Pfeuffer es nannte) gezwungen haben. Die Biodiversität ist enorm zurückgegangen durch den Wegfall dieses wichtigen Lebensraums auf fast der gesamten Strecke des über 250 km langen Lechs. Die teilweise Renaturierung des Lechs von Königsbrunn bis Donauwörth ist allerdings schon beschlossen.“<br />
Den gesamten Beitrag lesen unter:<br />
https://www.facebook.com/share/p/1GhjXcT25v/<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 24 Jan 2025 07:33:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1122/#9</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Fischereiverband Schwaben warnt vor ökologischen Schäden durch das Projekt von Energyminer am Lech</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1121/</link>
		        <description><![CDATA[22.1.2025 (ca)<br />
Unser Allianzen-Partner Fischereiverband Schwaben e.V. hat jüngst (14.1.2025) eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der vor ökologischen Schäden durch das Projekt von Energyminer am Lech gewarnt wird (vgl. dazu auch nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Fischschwarm im Lech soll Strom erzeugen“ vom 18.11.2024). Das geplante Vorhaben von Energyminer sieht vor, dass im Lech bei Augsburg fünf sogenannte „Energyfische“ zu Studienzwecken eingebracht werden sollen. Dies stellt eine Bedrohung für das ökologische Gleichgewicht des Lechs dar – insbesondere für den sensiblen Bereich unterhalb der Mündung der Wertach, der unbestritten ein Bereich sehr hoher Biodiversität ist. Der Appell an die Öffentlichkeit und die Politik lautet daher: „Wir fordern gemeinsam mit unseren über 20.000 Mitgliedern die politischen Entscheidungsträger auf, dieses Vorhaben zu stoppen und die Interessen des Naturschutzes und der Renaturierungsprojekte wie Licca Liber zu schützen. Die Öffentlichkeit rufen wir dazu auf, sich für den Erhalt des Lechs und seiner einzigartigen Lebensräume stark zu machen.“<br />
Die vollständige Pressemeldung des Fischereiverbands Schwaben e.V. ist im pdf-Format untenstehend downloadbar.<br />
<br />
In der Augsburger Allgemeine Zeitung vom 17.1.2025 (Ausgabe Nr. 13, S. 25) wurde in dem Artikel „Fischer kritisieren Energie-Projekt im Lech“ der Protest aufgegriffen und demgegenüber die Auffassung von Energyminer dargestellt. Der Artikel ist online verfügbar unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/fischereiverband-schwaben-wehrt-sich-gegen-energie-projekt-im-lech-104447451<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 22 Jan 2025 12:26:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1121/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Jagen und Fischen 2025</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1119/</link>
		        <description><![CDATA[18.1.2025 (ca)<br />
Aktuell findet in der Messe Augsburg die Fach- und Publikumsmesse „Jagen und Fischen 2025“ statt (17.-19.1.2025). Mitvertreten sind dort unsere Allianzen-Partner Jägervereinigung Augsburg e.V. und Fischereiverband Schwaben e.V.. Neben ihren Hauptaktivitäten Jagen bzw. Fischen sind beide Vereine stark engagiert im breitgefächerten Themengebiet Natur- und Artenschutz (so wie etwa auch unsere Allianzen-Partner Deutscher Alpenverein bzw. der assoziierte Freundeskreis NUK-Team Augsburg mit den Themengebieten Bergsport einerseits und „Natur Umwelt Kultur“ andererseits). Auf der Messe bietet die Jägervereinigung insbesondere Informationen zur Jagdschule an, also die Ausbildung zum Jäger zum Zwecke der Hege und Pflege der Wildreviere, welche auch als „Grünes Abitur“ bezeichnet wird. Der Fischereiverband bietet vielfältige Informationen zu den heimischen Fischen und zur Gewässerökologie an. Neueste Projektierung ist die Initiative „Bachflüsterer“, um sich noch mehr um die Belange kleinerer Flüsse und Bäche zu kümmern, so etwa auch im Stadtwald Augsburg.<br />
Am gestrigen Freitag (17.1.) war Messeeröffnung mit diversen Ansprachen. Ein Messebesuch ist noch bis einschließlich Sonntag möglich, und es lohnt sich! Weitere Informationen unter:<br />
https://www.messeaugsburg.de/de/jagen-und-fischen-2025/e33<br />
<br />
Bilder: Impressionen vom Eröffnungstag der Messe mit Ansprachen von Peter Schiele (Bezirkstagsvizepräsident Bezirk Schwaben), Lorenz A. Rau (Geschäftsführer Messe Augsburg), Hans Fürst (Vorsitzender Jägervereinigung Augsburg e.V.) und Hans-Joachim Weirather (Präsident Fischereiverband Schwaben e.V.) sowie Messerundgang.<br />
Eine detaillierte Bilderschau findet sich bei unserem Allianzen-Partner Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux<br />
]]></description>
		        <pubDate>Sat, 18 Jan 2025 09:39:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1119/#13</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Vortag „Der Lech auf dem Lechfeld einst – heute und morgen“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1117/</link>
		        <description><![CDATA[10.1.2025 (ca)<br />
Unser Allianzen-Mitglied Dr. Eberhard Pfeuffer hält einen Vortrag mit dem Titel „Der Lech auf dem Lechfeld – einst – heute und morgen“ am 20. Januar um 19.30 Uhr im Landratsamt Augsburg (Prinzregentenplatz 4, 86150 Augsburg). Dabei handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung vom Heimatverein für den Landkreis Augsburg e.V. und unserem Allianzen-Partner Naturwissenschaftlicher Verein für Schwaben e.V. Der Vortrag führt an den „alten Lech“, er zeigt dessen Verbauung, seinen heutigen Zustand und lädt schließlich zur Diskussion „welchen Lech wollen wir?“ ein. Der Eintritt ist frei, wir freuen uns über eine rege Teilnahme!<br />
<br />
Weitere Informationen unter:<br />
https://landkreis-augsburg-kultur.de/20-januar-2025-der-lech-auf-dem-lechfeld-einst-heute-und-morgen/<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 10 Jan 2025 11:49:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1117/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Licca liber – eine Chance zur Renaturierung des geschundenen Lechs“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1116/</link>
		        <description><![CDATA[8.1.2025 (ca)<br />
Im Jahr 2025 steht an, die Projektierung „Licca liber“ endlich umzusetzen. Denn für den Abschnitt „Licca liber I“ liegen seit vergangenem Jahr die Planfeststellungsunterlagen vor (vgl. dazu nochmals unsere Aktuellen Meldungen „Übergabe der Planfeststellungsunterlagen zu Licca liber“ vom 29.2.2024“ und „Pressemitteilung der Lechallianz zu den Planfeststellungsunterlagen“ vom 29.3.2024).<br />
<br />
In diesem Zusammenhang möchten wir darauf hinweisen, dass sich unsere Augsburger Lechallianz seit mehr als 10 Jahren um diese Renaturierung bemüht. Im Jahr 2013, also vor 11 Jahren und zu Beginn von „Licca liber“, hatte unser Allianzen-Mitglied Klaus Kuhn in den Berichten des Naturwissenschaftlichen Vereins Schwaben e.V. einen grundlegenden Artikel geschrieben mit dem Titel „Licca liber – eine Chance zur Renaturierung des geschundenen Lechs“. Dieser Artikel fasste damals auch die Vorstellungen unserer Lech- und Naturschutzallianz zusammen, und er besitzt weiterhin Geltung. Der gesamte Beitrag ist im pdf-Format untenstehend downloadbar.<br />
<br />
Darüber hinaus sind auch weitere Entwicklungen und Erkenntnisse von großer Bedeutung. Vor allem zu nennen sind:<br />
1. Möglichkeiten für zukünftige Anpassungsmaßnahmen des Gewässers und der Uferbereiche. Mit dem Abschluss der Planungen für Licca liber I war es unumgänglich, Kompromisse einzugehen. Diese Kompromisse betreffen insbesondere die beiden Sohlschwellen bei Flußkm 50,4 und 52,4. Diese sollen gemäß Planung in raue Sohlrampen umgebaut werden. Damit stellen sie zwei Renaturierungsmaßnahmen dar, die aus Sicht eines Wasserkraftunternehmens geeignet sein könnten, Wasserkraftanlagen einzubauen. Sofern solche Überlegungen realisiert werden sollten, wird für die Zukunft jede weitere Möglichkeit verhindert, Anpassungsmaßnahmen am Gewässer durchzuführen, die auf Grund neuerer Erkenntnis notwendig wären.<br />
2. Ökologische Auswirkungen von Wasserkraftanlagen und insbesondere Schädigung von Fischen bei der Passage durch Anlagen. Hierzu möchten wir auf die aktuellen Untersuchungen und Veröffentlichungen von Prof. Jürgen Geist vom Lehrstuhl Aquatische Systembiologie an der Technischen Universität München hinweisen, der bei sämtlichen gängigen Wasserkraftwerkstypen negative Auswirkungen in erheblichem Umfang nachweisen kann (vgl. dazu nochmals unsere Aktuellen Meldungen „Ökologische Auswirkungen innovativer und konventioneller Wasserkraftanlagen“ vom 16.10.2024 und „Nachlese Vortragsabend über die Problematik von Wasserkraftanlagen“ vom 22.10.2024).<br />
3. Das vor kurzem begonnene Verbundprojekt „Fluss.Frei.Raum – Klimaresiliente Bäche und Flüsse für Bayern“ unter der Ägide des Bundesamts für Naturschutz. Zielsetzung ist die Wiederherstellung durchgängiger, ökologisch intakter Fließgewässer. Hier werden der Rückbau von Querverbauungen und möglicherweise auch Lösungen für Finanzierungsfragen im Sinne des umweltpolitischen Verursacherprinzips eruiert und modellhaft umgesetzt (vgl. dazu nochmals unsere Aktuelle Meldung „Nachlese Auftaktveranstaltung zum Verbundprojekt Fluss.Frei.Raum“ vom 25.10.2024).<br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 07 Jan 2025 08:04:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1116/#22</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Jeder muss den Mut der Überzeugung haben“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1113/</link>
		        <description><![CDATA[Zum Jahresausklang 2024 ein Zitat vom berühmten Naturforscher Alexander von Humboldt.<br />
Ganz in diesem Sinne sind der Fischereiverband Schwaben e.V. und der Kreis unserer Allianzen-Partner davon überzeugt, dass es sich lohnt, mit allen Kräften für intakte Gewässerlebensräume und Artenreichtum einzustehen. Dabei steht in Augsburg der Alpenfluss Lech an erster Stelle mit der Projektierung „Licca liber“, die nun im kommenden Jahr endlich in die Umsetzung zu bringen ist.<br />
<br />
Bild: Grußkarte zum Jahreswechsel vom Fischereiverband Schwaben e.V.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 24 Dec 2024 08:44:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1113/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>In eigener Sache: Hans Frei ist von uns gegangen</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1110/</link>
		        <description><![CDATA[Unser langjähriges und überaus engagiertes Allianzen-Mitglied Prof. Dr. Hans Frei  ist vor kurzem verstorben, und dies überraschend. Wir sind alle sehr betroffen und traurig. Es ist noch nicht lange her, da gab es eine besondere Geburtstagsfeier. Hans und seine Gattin Traudl feierten unter dem Motto „Älter werden ist wie auf einen Berg steigen, je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht, aber so weiter sieht man!“ zusammen mit engen Freunden und Wegbegleitern ihre Geburtstage mit stattlicher Numerik. Passende Fest-Location war ihr Lebensumfeld im schönen Örtchen Bergheim, direkt gelegen am Augsburger Naturpark Westliche Wälder. In der Gaststätte Jägerhaus gab es stimmungsvolle Hausmusik, einen vergnüglichen Rück-und auch Ausblick zu den Lebensstationen von Traudl und Hans, verbunden mit einer kleinen Exkursion, und natürlich auch Kulinarisches. Zudem wurde seine neueste Publikation präsentiert, nämlich die Broschüre „Was Museen vermitteln und bewirken können – 25 Museumspreise für Schwaben von der Hans Frei-Kulturstiftung“. Und natürlich mit dabei Traudl als treibende Kraft und Unterstützerin im Hintergrund. Dieses erfolgreiche Team hatte noch einiges vor.  So sollte etwa in dieser Woche ein Beitrag über den Eisenerzabbau im Aichacher Grubet fertiggestellt werden. Mit der Thematik hatte sich Hans schon dezidiert einst als Promovend beschäftigt.<br />
<br />
In der gestrigen Augsburger Allgemeinen Zeitung (12.12.2024, Ausgabe Nr. 287, S. 24) kann man einen Nachruf für Hans lesen. Dort heißt es: „Professor Hans Frei war Museumsdirektor in Oberschönenfeld, er war viele Jahre lang Bezirksheimatpfleger. Sein Herz galt Schwaben. Nun ist er gestorben.“ Den ganzen Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/schwabmuenchen/landkreis-augsburg-er-hat-oberschoenenfeld-gerettet-104046445 <br />
<br />
Bild: Hans Frei, der „Natur Umwelt Kultur“-Experte, wie wir ihn bestens kannten und sehr schätzten.]]></description>
		        <pubDate>Fri, 13 Dec 2024 08:11:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1110/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Informationsveranstaltung „Licca liber III“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1107/</link>
		        <description><![CDATA[Das Renaturierungsprojekt „Licca liber III“ betrifft den Planungsabschnitt am Lech, der vom Einmündungsbereich der Wertach bis zur Einmündung des Lechkanals bei Ostendorf reicht. Vor einiger Zeit wurde vom zuständigen Wasserwirtschaftsamt Donauwörth mit dem „Flußdialog 2024“ ein Beteiligungsprozess gestartet. Dieser Dialog beinhaltete Sondierungsgespräche mit wichtigen Stakeholdern, Workshops mit der Fachöffentlichkeit sowie eine Online-Umfrage für die Bevölkerung. Unlängst (28.11.2024) wurden in der Stadthalle Gersthofen die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses und die gemeinsam entwickelten Maßnahmen für das Umsetzungskonzept „Licca liber III“ im Rahmen einer Informationsveranstaltung der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Das Team des Wasserwirtschaftsamts Donauwörth unter der Ägide von Amtsleiterin Gudrun Seidel gab dabei neben einem fachlichen Überblick und einem Rückblick auf den Beteiligungsprozess insbesondere detaillierte Informationen an drei Thementischen. Es stellte sich heraus, dass die Möglichkeiten der Renaturierung begrenzt sind, da der bestehende Lechkanal am Ostufer und die überwiegend in Privatbesitz befindlichen freien Flächen am Westufer wohl wenig Spielraum für einen freien  Lech bieten werden. Immerhin sollen nun in Form von zwei Pilotprojekten Uferverbauungen auf Höhe Gersthofen und nördlich der Langweider Brücke entfernt werden, um Erfahrungen zu sammeln, wie der Flussabschnitt auf bestimmte Maßnahmen reagiert.<br />
Detaillierte Informationen finden sich unter:<br />
https://www.wwa-don.bayern.de/projekte/licca_liber/flussdialog_2024/index.htm<br />
Die Augsburger Allgemeine Zeitung berichtete dazu unter der Headline „Kanal erschwert Renaturierung des Lechs“ (Ausgabe vom 2.12.2024, Nr. 287, S. 33). Den Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/gersthofen-kanal-erschwert-renaturierung-des-lechs-zwischen-gersthofen-und-ostendorf-103674670<br />
<br />
Bilder: Impressionen der Informationsveranstaltung „Licca liber III“. Eine detaillierte Bilderschau findet sich bei unserem Allianzen-Partner „Freundeskreis NUK-Team Augsburg“ in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 06 Dec 2024 10:33:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1107/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Eröffnung des neuen Projektraums im Naturmuseum Königsbrunn</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1106/</link>
		        <description><![CDATA[Am vergangenen Freitag (29.11.) wurde im Naturmuseum Königsbrunn, Partner unserer Augsburger Naturschutz- und Lechallianz, ein neuer Projektraum eröffnet. Seine Gestaltung widmet sich dem Thema „Wie funktioniert die Natur in unserem Lebensraum Lechtal“. Der Leiter des Naturmuseums Günther Groß und der Königsbrunner Bürgermeister Franz Feigl hielten Ansprachen, zudem gab es eine musikalische Begleitung.<br />
Die Augsburger Allgemeine Zeitung publizierte im Vorfeld einen großen Artikel. Unter der Headline „Erleben, wie Natur funktioniert“ wird wie folgt berichtet  (Ausgabe Nr. 276, S. 40):<br />
„Mit wachen Augen blickt der Fuchs in Richtung der Bildschirme. Wie das Reh, der Frischling und die Vögel neben ihm, ist er ein echtes Tierpräparat. Im Naturmuseum in Königsbrunn verdeutlicht er, dass sich hier nicht nur nachlesen lässt, wie die Natur im Landkreis Augsburg und der Region funktioniert. Es lässt sich erleben, anschauen, nachhören, interaktiv herausfinden. Am Freitag wird das Projekt „Wie funktioniert die Natur in unserem Lebensraum Lech?“, für das es von der EU rund 65.000 Euro Leader-Förderung gibt, offiziell vorgestellt. Die Leader-Förderung soll der Entwicklung ländlicher Regionen dienen. Mit ihr konnte das Naturmuseum um Vorsitzenden Günther Groß etwa Touch-Screen-Monitore anschaffen – und ein kleines Stück Wald mitten in die Ausstellung holen. Es geht um den Stoffkreislauf in der Natur, erklärt Groß. Der ist der zentrale von drei Teilen des Projektes. Auf den paar Quadratmetern Wald im Museum befinden sich neben Tierpräparaten nachgebildete Bäume mit echten Ästen sowie echte und nachgebildete Pilze.“<br />
<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/schwabmuenchen/koenigsbrunn-in-koenigsbrunn-laesst-sich-erleben-wie-natur-funktioniert-103658945<br />
<br />
Bilder: Impressionen der Eröffnung des neuen Projektraums im Naturmuseum Königsbrunn nebst neuer Wanderausstellung „Ökosystem Wildfluss Lech“<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 02 Dec 2024 10:31:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1106/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Vortrag „Das Blaue Herz Europas schlägt auf dem Balkan“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1105/</link>
		        <description><![CDATA[Vergangenen Freitag (22.11.2024) gab es im Umweltbildungszentrum Augsburg den interessanten EuroNatur-Vortrag zur ökologischen Bedeutung und Gefährdung der wertvollsten Wildflüsse auf dem Balkan, organisiert von unserem Allianzen-Partner BN Kreisgruppe Augsburg, vertreten durch den Vorsitzenden Johannes Enzler. In seinen Ausführungen unter dem Titel „„Das Blaue Herz Europas schlägt auf dem Balkan“ stellte der Referent Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer von EuroNatur - Stiftung Europäisches Naturerbe, die noch weitgehend unverbauten Flüsse auf dem Balkangebiet mit über 80.000 Fluss-Kilometer und die damit verbundene Naturschönheit und Artenvielfalt vor, andererseits aber auch die drängende Problematik der vor einiger Zeit begonnenen und nun großzahlig geplanten Wasserkraftwerke und anderer Bebauungen. Dabei ging er im Besonderen auf den Wildfluss und gleichsam Nationalpark namens „Vjosa“ ein, welcher im Nordwesten Griechenlands entspringt und in Albanien in die Adria mündet. Im Mündungsdelta wird derzeit ein Großflughafen errichtet mit entsprechend negativen Umweltauswirkungen, und dies entgegen der EU-Gesetzgebung sowie nationalen Bestimmungen. EuroNatur organisiert mit Partnerorganisationen und der Bevölkerung vor Ort den Widerstand, insofern besteht Hoffnung für ein Umdenken der Entscheider und den Erhalt des sogenannten „Blauen Herzens Europas“. – Daran sollte man sich auch bei der Realisierung von Augsburgs „Licca liber“ orientieren!<br />
Weitere Informationen unter: www.euronatur.org und www.balkanrivers.net <br />
<br />
Bilder: Impressionen des Vortrags „Das Blaue Herz Europas schlägt auf dem Balkan“. Eine detaillierte Bilderschau findet sich bei unserem Allianzen-Partner „Freundeskreis NUK-Team Augsburg“ in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 25 Nov 2024 17:52:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1105/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Fischschwarm“ im Lech soll Strom erzeugen</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1103/</link>
		        <description><![CDATA[Unter dieser Schlagzeile wird in der Augsburger Allgemeine Zeitung vom 16.11.2024 (Ausgabe Nr. 265, S. 48) wie folgt berichtet:<br />
„Es wäre ein Fischschwarm, den der Lech so noch nicht gesehen hat. 100 sogenannte Energyfishe, jeweils 2,40 Meter breit und drei Meter lang, sollen den Flussabschnitt neben dem Augsburger Klärwerk bevölkern. Die schwimmenden Anlagen sollen dabei Strom für 200 bis 300 Haushalte erzeugen. So lautet der Plan des Start-up Unternehmens „Energyminer“aus Gröbenzell bei München. Für ihr Konzept der grundlastfähigen regenerativen Stromerzeugung zeichnete Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) das Unternehmen im September bei einer Start-up-Messe aus. In Augsburg soll bald der erste „Schwarm“ ins Wasser gesetzt werden. Doch es gibt auch Bedenken. Aktuell läuft ein Genehmigungsverfahren. Die Stadt unterstützt das Vorhaben. Fischer und Naturschützer lehnen es ab. Sie sorgen sich um das Wohlergehen der Fische. „Unser ursprünglicher Gedanke war, eine neue Form der Wasserkraftnutzung zu entwickeln“, sagt Georg Walder, einer der Gründer von Energyminer. Wasserkraft sei eine Energieform, die in heutiger Zeit dringend gebraucht werde. Verbaute Wasserkraftanlagen bedeuteten aber vielerorts ökologische Eingriffe, mit beispielsweise Folgen für die Fischpopulation, so Walder. Deshalb sei der Schwarmgedanke entstanden.“<br />
Weiter heißt es im Artikel, bei der auch Partner unserer Augsburger Lechallianz zitiert werden:<br />
„Umweltschützer bezweifeln die Verträglichkeit mit der Natur. „Noch gibt es keine Untersuchungen zu den Auswirkungen im Betrieb auf Fische und andere Gewässerorganismen“, sagt Stefan Ossyssek vom Bund Naturschutz (BN). […] In eine ähnliche Richtung zielt die Kritik des Fischereiverbands Schwaben. Geschäftsführer Stefan Zott sagt, dass es nicht vorrangig um die Beeinträchtigung der Fischerei auf den 500 Meter Fließstrecke gehe. „Hauptgrund unserer Kritik ist: Der Lech hat seine Energieschuld erbracht, weil er bereits heute über seine gesamte Flusslänge durch Wasserkraftwerke zerschnitten ist.“ Die meisten Fischarten im Lech wollten wandern. „Wenn wir die letzten frei fließenden Flächen im Lech auch noch beeinträchtigen, machen wir einen riesigen Fehler“, erklärt Zott. Rund 200 Meter oberhalb der geplanten Stelle fließen Lech und Wertach zusammen. „Der Bereich ist ein Hotspot der Biodiversität.“ Durch ein Einsetzen der schwimmenden Wasserkraftwerke würde die Artenvielfalt leiden. Das Vorhaben laufe zudem der Renaturierungsmaßnahme „Licca liber“ entgegen. Wenn man auf die Energyfishe setze, dann doch in künstlichen Kanälen, wo die Fischbestände stärker verarmt und die Biodiversität nicht so ausgeprägt sei, sagt Zott.“<br />
Der aktuelle Stand lautet:<br />
„Walder will den Bedenken von Anglern und Naturschützern entgegenwirken. Er beauftragte Professor Geist, eine Studie am Lech an zunächst fünf Energyfish-Anlagen durchzuführen, um die Fischverträglichkeit in der Praxis zu testen. Dafür läuft aktuell ein Genehmigungsverfahren.“<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/so-will-eine-firma-mit-einem-fischschwarm-im-augsburger-lech-strom-erzeugen-103613985. Weitere Informationen zum Start-up Unternehmen Energyminer unter: www.energyminer.eu <br />
Bild: Energyminer-Kernteam mit Anlage © Energyminer<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 18 Nov 2024 08:32:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1103/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Ökologische Bedeutung und Gefährdung der wertvollsten Wildflüsse auf dem Balkan</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1102/</link>
		        <description><![CDATA[Die Augsburger Naturschutzallianz informiert: Im Umweltbildungszentrum Augsburg (Dr.-Ziegenspeck-Weg 6, 86161 Augsburg) wird am 22.11.2024, Beginn 19 Uhr, der interessante Vortrag „Ökologische Bedeutung und Gefährdung der wertvollsten Wildflüsse auf dem Balkan“ dargeboten:<br />
Auf dem Balkan gibt es sie noch – unverbaute Wildflüsse wie die Vjosa, die eine außerordentliche Artenvielfalt aufweisen. Doch obwohl die albanische Regierung hier einen Nationalpark ausgewiesen hat, scheint es trotzdem Pläne für den Bau von Wasserkraftwerken zu geben, welche die Dynamik des Flusses ausschalten würden. Im Mündungsdelta der Vjosa ist zudem ein Flughafen geplant. Gibt es noch eine Chance für den Erhalt der Wildflüsse und wie können wir dazu einen Beitrag leisten? Auf die ökologischen Bedeutung der Balkanflüsse und ihre Gefährdung wird Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer von der Naturschutzorganisation EuroNatur, in seinem Vortrag eingehen. Um zahlreiche Teilnahme wird gebeten!<br />
<br />
Weitere Informationen zu EuroNatur - Stiftung Europäisches Naturerbe unter: https://www.euronatur.org/ <br />
]]></description>
		        <pubDate>Sat, 16 Nov 2024 09:44:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1102/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Auftaktveranstaltung zum Verbundprojekt „Fluss.Frei.Raum“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1101/</link>
		        <description><![CDATA[An Bayerns Flüssen tut sich etwas! Dafür soll das Verbundprojekt „Fluss.Frei.Raum – Klimaresiliente Bäche und Flüsse für Bayern“ sorgen. Es wird als Modellvorhaben im „Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz“ durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums im Zeitraum 2024-2030 gefördert. Im Projekt schaffen die fünf Verbundpartner WWF Deutschland, BUND Naturschutz in Bayern, Landesfischereiverband Bayern, Bayerischer Kanu-Verband und Landschaftspflegeverband Rhön-Grabfeld im Laufe von sechs Jahren vernetzte, klimaresiliente Fließgewässerlebensräume und stärken die Populationen typischer Gewässerlebewesen. Die Bedeutung durchgängiger, ökologisch intakter Fließgewässer wird über umfangreiche Kommunikations- und Vernetzungsmaßnahmen vermittelt. Ausgewählte Querbauwerke werden rückgebaut, weitere Rückbauten initiiert sowie bayernweit Know-how an Gewässerverantwortliche, engagierte Freiwillige und Multiplikatoren weitergegeben.<br />
<br />
Vergangene Woche (6./7.11.) fand dazu eine Projekt-Auftaktveranstaltung im Eventzentrum des Bayerischen Kanu-Verbands am Augsburger Eiskanal statt, organisiert und durchgeführt von den Verbundpartnern. Geladen waren Fachleute aus den Gemeinden, Behörden, Wissenschaft und Politik, die an Planung und Realisierung von Renaturierungsmaßnahmen in Fließgewässern beteiligt sind oder sich für die Thematik interessieren. Mit dabei war auch unsere Augsburger Lechallianz mit zahlreichen Vertretern*innen der Allianzen-Partner. Anliegen in Augsburg ist insbesondere die Projektierung „Licca liber“, zudem auch die Bäche im Augsburger Stadtwald sowie die seit geraumer Zeit in Realisierung befindliche Projektierung „Wertach Vital“.<br />
Eine Einstimmung ins Thema gab es am ersten Veranstaltungstag in Form eines „Fluss.Feier.Abend“ mit der Filmpremiere „Die Flussbefreier“, Jazz-Musik vom Johannes Ochsenbauer Trio aus Augsburg mit flussaffinen Themen (u.a. das berühmte Rock-Riff „Smoke on the Water“), einem interessanten Interview mit dem Augsburger Olympia-Slalom-Kanuten Sideris Tasiadis, Fluss-Gedichten aus der Sammlung von Tom Henschel sowie auch ersten Fakten zum Zustand der Fließgewässer.<br />
Am zweiten Veranstaltungstag wurden die fachlichen Aspekte vertieft, im Fokus stand der Rückbau von Querbauwerken. Beginnend mit einem Grußwort von Umweltminister Thorsten Glauber wurde das Publikum von weiteren namhaften Referenten*innen der Verbundpartner und anderen Institutionen über die Hintergründe des Projekts und spezielle Aspekte wie „Fehlende Durchgängigkeit an Wehren in Privatbesitz“ und „Zielkonflikte zwischen Artenschutz und Gewässerschutz“ informiert, dabei auch mit Blick auf Rückbaulösungen in Skandinavien und erste Ansätze speziell in Bayern, verbunden mit arrondierenden Diskussionsrunden sowie guten Gelegenheiten zum netzwerken in den Pausen. Das Fachprogramm ist einsehbar unter:<br />
https://fluss-frei-raum.org/wp-content/uploads/2024/10/20241107_Fachauftakt-FFR_Einladung.pdf<br />
Fazit: Eine interessante Veranstaltung, allen Beteiligten herzlichen Dank, nun man kann auf die Projektumsetzung und -ergebnisse gespannt sein!<br />
<br />
Weitere Informationen zum Verbundprojekt „Fluss.Frei.Raum“ unter: https://www.bfn.de/projektsteckbriefe/flussfreiraum-klimaresiliente-baeche-und-fluesse-fuer-bayern und https://fluss-frei-raum.org/<br />
<br />
Bild: Impressionen der Auftaktveranstaltung zum Verbundprojekt „Fluss.Frei.Raum“. Eine detaillierte Bilderschau findet sich bei unserem Allianzen-Partner „Freundeskreis NUK-Team Augsburg“ in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 13 Nov 2024 07:53:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1101/#16</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Einladung ins Naturmuseum Königsbrunn</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1099/</link>
		        <description><![CDATA[Unser Allianzen-Partner „Freunde des Naturmuseums Königsbrunn e.V.“, vertreten durch die Vorsitzenden Günther Groß und Birgit Kopp, lädt ein zur Eröffnung des neuen Projektraums „Wie funktioniert die Natur in unserem Lebensraum Lech“.<br />
Weitere Informationen zum Naturmuseum Königsbrunn unter:<br />
www.naturmuseum-koenigsbrunn.de<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 08 Nov 2024 06:47:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1099/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Energyfish – Behörden machen Schwierigkeiten</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1098/</link>
		        <description><![CDATA[Die „Abendzeitung München“ berichtet in ihrer Onlineausgabe am 3.11.2024 wie folgt:<br />
„Der Energyfish könnte Bayerns Flüsse als grüne Energielieferanten revolutionieren – doch Genehmigungshürden bremsen das Start-up aus. Jetzt kämpft das junge Team darum, den „Schwarm“ an kleinen Wasserkraftwerken in seiner Heimat zu etablieren. Der erste Energyfish entstand daheim in der Garage von Richard Eckl. Der Maschinenbauer und sein Kollege aus der Elektrotechnik, Georg Walder, tüftelten hier nach Feierabend an den kleinen Wasserkraftwerken – ungefähr fünf Jahre ist das nun her.“<br />
Zur zögerlichen Verbreitung dieser Technologie heißt es: „Grund dafür ist wohl auch der langwierige Behördenmarathon, den die Ingenieure hinter sich haben. Denn die Genehmigungen des Mini-Kraftwerks ziehen und ziehen sich. In den Ämtern fehlten teilweise die Prozesse dafür, sagt Eckl. Die Zulassung für den Prototypen im Auer Mühlbach habe ein Jahr gedauert, bei den nächsten Fischen dachten sie, es würde schneller gehen. […] Insbesondere in Bayern zögen sich die Verfahren hin und es könne gut sein, dass der erste Energyfish-Schwarm nicht im Freistaat schwimmen wird, sondern in Nordrhein-Westfalen oder Rheinland-Pfalz – unerfreulich für ein bayerisches Start-up. Ein Punkt, der häufig in der Kritik steht, ist die Gefährdung von Fischen. Eine Studie zeige nun, dass die Überlebensrate der Fische, die den Energyfish-Schwarm passieren bei 99 Prozent liegt, sagt Eckl.“<br />
Doch weiter heißt es im Beitrag: „Das stimme so aber nicht, sagt Jürgen Geist. Er leitet an der TU München den Lehrstuhl für Aquatische Systembiologie. Diese Berechnung stamme aus einer Modellierung, die unter bestimmten Annahmen stattgefunden habe. Um wirklich sagen zu können, wie sich der Energyfish auf Fische auswirkt, müsse man ihn im Freiland unter realen Bedingungen testen. Solange das nicht passiert sei, könne niemand seriös sagen, wie fischverträglich der Energyfish sei.“<br />
<br />
Den gesamten Beitrag lesen unter: https://www.abendzeitung-muenchen.de/bayern/aus-bayern-wie-der-energyfish-die-wasserkraft-revolutionieren-koennte-art-1015380<br />
Bild: Drei Meter lang, 2,4 Meter breit und einen Meter hoch: So sieht der Energyfish von unten aus. Aus dem Wasser ragt nur ein kleiner Teil des Kraftwerks. © Energyminer<br />
<br />
Vgl. zum Energyfish nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung  „Stromfische im Lech: Pilotprojekt bald in Augsburg?“ vom 2.10.2024.<br />
Vgl. zur Expertise von Prof. Dr. Jürgen Geist nochmals unsere untenstehenden Aktuellen Meldungen „Ökologische Auswirkungen innovativer und konventioneller Wasserkraftanlagen“ vom 16.10.2024 und „Nachlese Vortragsabend über die Problematik von Wasserkraftanlagen“ vom 25.10.2024<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 04 Nov 2024 06:49:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1098/#9</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Einladung zur Informationsveranstaltung Licca liber III</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1096/</link>
		        <description><![CDATA[Das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth informiert: <br />
<br />
Die im September 2024 über insgesamt vier Wochen laufende Online-Befragung zu Licca liber III konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth bedankt sich herzlich für die zahlreiche Teilnahme und die vielen Anregungen und Maßnahmenvorschläge zum Lechabschnitt! Die Ergebnisse werden bei der Aufstellung des Umsetzungskonzeptes berücksichtigt.<br />
<br />
Des Weiteren lädt das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth alle interessierten Bürger*innen zu einer Informationsveranstaltung zur Renaturierung des Lechs ein. Die Veranstaltung ist Teil des Beteiligungsprozesses zu Licca liber III und findet am Donnerstag, den 28. November 2024, von 17.00 bis 20.00 Uhr in der Stadthalle Gersthofen statt. Im Mittelpunkt der Informationsveranstaltung stehen die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses „Flussdialog“ zur Renaturierung des Lechs. Seit April 2024 konnte sich die Öffentlichkeit aktiv mit Hinweisen und Wünschen in die zukünftige Gestaltung des Flusses einbringen. Neben der Online-Befragung wurden auch Workshops mit verschiedenen Interessengruppen durchgeführt. In der Veranstaltung stellt das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth auch die im Rahmen des Beteiligungsprozesses entwickelten geplanten Maßnahmen zur ökologischen und nachhaltigen Entwicklung des Lechs vor. An verschiedenen Thementischen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer direkt mit den Projektverantwortlichen über die Zukunft des Lechs ins Gespräch kommen. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.<br />
<br />
Weitere Informationen auf der neu gestalteten Web-Seite des Wasserwirtschaftsamts Donauwörth:<br />
https://www.wwa-don.bayern.de/projekte/licca_liber/index.htm <br />
<br />
Bild: Die Visualisierung eines Lechabschnitts zwischen Staustufe 23 und Hochablass zeigt, wie sich der Lech durch eine Vielzahl an Maßnahmen zu einem strukturreichen und breiten Flussbett mit angebundenen Auwäldern einmal entwickeln könnte. Quelle: REVITAL Integrative Naturraumplanung GmbH, Aberjung GmbH, SKI GmbH   Co. KG und Geobasisdaten © Bayerische Vermessungsverwaltung 2016<br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 20:56:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1096/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Auftaktveranstaltung Verbundprojekt „Fluss.Frei.Raum“ am 6./7.11.2024</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1095/</link>
		        <description><![CDATA[Mitte März 2024 startete das Verbundprojekt „Fluss.Frei.Raum – Klimaresiliente Bäche und Flüsse für Bayern“ als Modellvorhaben im „Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz“ des Bundesumweltministeriums und gefördert vom Bundesamt für Naturschutz (BfN). Die Verbundpartner WWF Deutschland (koordinierender Partner), BUND Naturschutz in Bayern, Landesfischereiverband, Bayerischer Kanu-Verband und Landschaftspflegeverband Rhön-Grabfeld wollen innerhalb der Projektlautzeit von sechs Jahren dazu beitragen, vernetzte klimaresiliente Fließgewässerlebensräume zu schaffen und die Populationen typischer Gewässerlebewesen zu stärken. Das gesellschaftliche Bewusstsein über die Bedeutung durchgängiger, ökologisch intakter Fließgewässer soll über umfangreiche Kommunikations- und Vernetzungsmaßnahmen vermittelt werden. Dabei findet auch eine Kooperation mit mehreren Naturparken, dem Biosphärenreservat Rhön und dem Deutschen Verband für Landschaftspflege statt. Ausgewählte Querbauwerke werden im Rahmen des Projekts (zunächst in Ober- und Unterfranken) rückgebaut, weitere Rückbauten initiiert sowie bayernweit Know-how an Gewässerverantwortliche, Freiwillige und Multiplikatoren vermittelt.<br />
Anfang November 2024 finden zwei Auftaktveranstaltung zum Verbundprojekt „Fluss.Frei.Raum“ beim Bayerischen Kanu-Verband (Mitglied in unserer Lechallianz) am Eiskanal in Augsburg (Am Eiskanal 30, 86161 Augsburg) statt:<br />
6.11.2024, 19.00 bis 21.30 Uhr: Bunter Abend für die breite Öffentlichkeit<br />
7.11.2024, 9.00 bis 16.00 Uhr: Fachaustausch mit Experten und Gewässerverantwortlichen<br />
<br />
Weitere Informationen und Anmeldung unter:<br />
https://www.kanu-bayern.de/Umwelt/Aktuelles/2102/Projektstart-FlussFreiRaum-am-6711-in-Augsburg/ <br />
<br />
Weitere Informationen zum Verbundprojekt „Fluss.Frei.Raum“ unter:<br />
https://www.bfn.de/projektsteckbriefe/flussfreiraum-klimaresiliente-baeche-und-fluesse-fuer-bayern<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 08:17:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1095/#12</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Vortragsabend über die Problematik von Wasserkraftanlagen</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1094/</link>
		        <description><![CDATA[Am 22. Oktober 2024 referierte Prof. Dr. Jürgen Geist im Umweltbildungszentrum Augsburg über die Problematik von Wasserkraftanlagen. Der Vortrag war seitens Fachleuten und Interessierten bestens besucht. Als Organisator fungierte unsere Augsburger Naturschutzallianz, dabei federführend Johannes Enzler, Vorsitzender vom Bund Naturschutz in Bayern (BN) Kreisgruppe Augsburg. Er fasst die Veranstaltung wie folgt zusammen:<br />
<br />
Die Naturschutzallianz Augsburg konnte als Referenten zum Thema „Ökologische Auswirkungen innovativer und konventioneller Wasserkraftanlagen“ Professor Dr. Jürgen Geist vom Lehrstuhl Aquatische Systembiologie an der Technischen Universität München gewinnen.<br />
Wasserkraftwerke gelten zwar als emissionsarm und klimafreundlich, umstritten ist aber inwieweit sie eine Schädigung von Fischen und anderen im Wasser lebenden Organismen hervorrufen. Das Team von Professor Geist hat seit 2014 bei verschiedenen Kraftwerkstypen über 70.000 Fische im Unterwasser der Anlagen auf Schädigungen untersucht. 8.500 Fische wurden mit Hilfe von Röntgenaufnahmen außerdem auf innere Verletzungen untersucht. Neben Schuppenverlusten, Einblutungen, Quetschungen, Totaldurchtrennungen wurden durch die Röntgenaufnahmen auch Wirbelsäulenverformungen und -frakturen festgestellt. Die Mortalitätsraten lagen zwischen 5 und 40 Prozent, wobei auch angeblich fischfreundliche Wasserkraftanlagen hohe Verlustraten aufwiesen. Die installierten Feinrechen mit lichten Weiten von 20 Millimetern und kleiner konnten viele Fische nicht von der Turbinenpassage abhalten. Wasserkraftwerke verändern auch die Umweltfaktoren im Ober- und Unterwasser. Die Strömungsgeschwindigkeit ist im Oberwasser verringert, die Deposition von Feinsedimenten ist höher und der Sauerstoffgehalt im Kieslückensystem geringer. Von dieser Veränderung profitieren zwar Generalisten wie die ursprünglich bei uns nicht heimische Regenbogenforelle, nachteilig sind aber die Veränderungen für die selteneren Mühlkoppen und Äschen. Professor Geist stellte auch Möglichkeiten vor, wie eine Schädigung der Fische gemildert werden kann. So ziehen zum Beispiel Aale im Herbst und in der Nacht zum Laichen in die Sargassosee flussabwärts. In dieser Zeit könnten die Turbinen abgeschaltet werden, um den Tieren eine gefahrlose Passage zu ermöglichen. Professor Geist hat die Ergebnisse der Untersuchungen frei zugänglich gemacht. Es liegt an den Genehmigungsbehörden und den Betreibern, seine Vorschläge umzusetzen.<br />
<br />
Bilder: Impressionen vom Vortragsabend über die Problematik von Wasserkraftanlagen; im letzten Bild (vlnr): Dr. Martin Trapp (LBV Kreisgruppe Augsburg), Prof. Dr. Jürgen Geist (TUM), Johannes Enzler (BN Kreisgruppe Augsburg), Stefan Zott (Fischereiverband Schwaben e.V.), Dr. Jochen Cantner (Freundeskreis NUK-Team Augsburg / DAV), im Vordergrund der Huchen (ein Leitfisch des Lechs)<br />
<br />
Weitere Information zu Prof. Dr. Jürgen Geist unter:<br />
https://www.professoren.tum.de/geist-juergen<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 25 Oct 2024 06:48:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1094/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Vom Wildfluss zur Kraftwerkstreppe – Umweltgeschichte des Lechs</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1093/</link>
		        <description><![CDATA[Von unserem Lechallianz-Mitglied Dr. Eberhard Pfeuffer gibt es eine interessante Buchempfehlung. Es handelt sich um die Publikation: Herbert Friedmann, Vom Wildfluss zur Kraftwerkstreppe – Umweltgeschichte des Lechs, wbg Academic, Darmstadt 2022, 140 Seiten, ISBN 978-3-534-45022-0, Preis 45 €. Dazu seine Rezension wie folgt:<br />
<br />
Um es gleich vorwegzunehmen: In der Lechliteratur stellt dieses Buch mit seinem Schwerpunkt der Hydrosphäre ein Novum dar, oder anders ausgedrückt: Es schließt eine Lücke. Der wissenschaftliche Grundtenor sollte nicht abschrecken, ganz im Gegenteil. Dank eines leicht verständlichen Textes, der durch zahlreiche Bilder und Schemata ergänzt und erläutert wird, bietet das Buch nicht nur, aber gerade für am Lech Interessierte eine spannende Lektüre. Für Akteure und Mitglieder der Lechallianz, möchte ich sagen, ist es geradezu eine „Musslektüre“, nicht zuletzt weil es dank klarer und fundierter Aussagen die Grundlage für fachliche Diskussionen bietet.<br />
In der Überschrift zum Einleitungskapitel stellt der Autor die Frage „Warum der Lech?“ Und er gibt gleich die Antwort: Weil es kaum eine Flusslandschaft in Deutschland  gibt, in der die Eingriffe in ein Flusssystem schwerwiegender waren und sind wie am Lech. Damit ist die Thematik des Buches vorgegeben und damit steht die Umweltgeschichte des Lechs exemplarisch für Wechselwirkungen zwischen den Raumansprüchen von Gesellschaften und Kulturen und ihrer natürlichen Umwelt. In 17 Kapiteln beleuchtet der Autor die über Jahrtausende währenden Einflüsse der Zivilisation auf den Wildfluss, die sich von kaum wahrnehmbaren Auswirkungen zur Zeit der Sesshaftwerdung des Menschen in der Jungsteinzeit bis zum Umbau des Wildflusses zu einer Kraftwerkstreppe in unserer Zeit steigern. Der Autor beschreibt aber nicht nur diese Entwicklung, sondern auch deren Folgen. Schließlich geht das Buch auf das aktuelle Flussbauprojekt „Licca liber“ ein und bezeichnet das Projekt als eine „ökologische Wende“ im Wasserbau am Lech. <br />
Freilich bleibt zu wünschen, dass diese positive Sicht des Autors auf den Paradigmenwechsel im Wasserbau am Lech nicht durch die von Uniper beabsichtigte Errichtung eines neuen Kraftwerks mitten im Projektgebiet konterkariert wird. Anmerkung: Die Diskussion um dieses Kraftwerk ist erst nach dem Erscheinen des Buches neu aufgeflammt.<br />
<br />
Weitere Verlagsinformationen unter:<br />
https://www.isbn.de/buch/9783534450220/vom-wildfluss-zur-kraftwerkstreppe <br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 21 Oct 2024 08:19:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1093/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Harter Kampf ums Alpenwasser</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1092/</link>
		        <description><![CDATA[CIPRA International, die internationale Alpenschutzkommission (Commission Internationale pour la Protection des Alpes), berichtet in ihrem aktuellen Newsletter alpMedia 7/2024 wie folgt:<br />
Revival für den Wasserkraft-Boom – schon vor 70 Jahren wurden viele Alpenflüsse für Kraftwerke gestaut und wertvolle Hochtäler verbaut. Heute bedrohen neue Begehrlichkeiten ihre ökologischen Funktionen. Angesichts schwindender Gletscher und zunehmender Nutzungsansprüche droht ein Verteilungskampf. „Auch wenn in ihnen zu wenig fließt, um die Ökosysteme zu nähren, ist es gerade noch etwas zu viel, um endlich in Ruhe gelassen zu werden“, schreibt Kaspar Schuler, Geschäftsführer von CIPRA International, einleitend in seinem achtseitigen Gastbeitrag über die Alpenflüsse für das „Alpenvereinsjahrbuch 2025“. Die Aussichten für alpine Gletscher und Stauseen seien aufgrund der Klimaerwärmung fatal, eine europaweite Verteilungskrise des alpinen Wassers sei nicht auszuschließen.<br />
<br />
Der Beitrag von Kaspar Schuler mit dem Titel „Harter Kampf ums Alpenwasser – Energiegewinnung und Naturschutz im Widerstreit“ ist bereits jetzt als PDF in deutscher Sprache verfügbar unter: https://www.cipra.org/de/publikationen/alpenvereinsjahrbuch-berg-2025 <br />
Weitere Informationen zu CIPRA International unter:<br />
https://www.cipra.org/de/cipra <br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 18 Oct 2024 09:54:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1092/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Ökologische Auswirkungen innovativer und konventioneller Wasserkraftanlagen</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1091/</link>
		        <description><![CDATA[Die Augsburger Naturschutzallianz lädt ein am 21.10.2024 ins Umweltbildungszentrum Augsburg (Dr.-Ziegenspeck-Weg 6, 86161 Augsburg) zum Vortrag „Ökologische Auswirkungen innovativer und konventioneller Wasserkraftanlagen“ mit Beginn 19 Uhr. Referent ist Prof. Dr. Jürgen Geist, Leiter des Lehrstuhls für Aquatische Systembiologie an der TU München.<br />
<br />
Dazu folgende Hintergrundinformation: Auch moderne und vermeintlich schonendere Wasserkraftwerke schädigen die Ökosysteme von Flüssen erheblich. Das zeigt eine Studie von Prof. Jürgen Geist, die Anfang des Jahres in der Zeitschrift „Journal of Applied Ecology“ veröffentlicht wurde. Geist untersuchte mit seinem Team an fünf Standorten in Bayern die Veränderungen der komplexen Lebensgemeinschaften in Flüssen vor und nach dem Einbau von Wasserkraftwerken. Dabei wurden nicht nur die Fische, sondern vor allem auch Kleinstlebewesen, Wasserpflanzen und Algenbewuchs betrachtet. Weitere Informationen unter:<br />
https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/auch-moderne-wasserkraftanlagen-schaedigen-oekologie-massiv<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 16 Oct 2024 05:41:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1091/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Neuer Film über die Wertach von der Quelle bis zur Mündung</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1089/</link>
		        <description><![CDATA[Ursula und Matthias Stodollik bringen ihren neuen Film über die Wertach ins Kino mit dem Titel „Unsere Wertach – erleben und genießen entlang ihrer Ufer“. Die Filmproduzenten erläutern:<br />
<br />
Ihr Ursprung liegt auf 1075 Metern zwischen Oberjoch und Unterjoch. Dann fließt die Wertach vorbei an Kaufbeuren und mündet schließlich nach fast 151 Kilometern in Augsburg in den Lech. Die Wertach ist nur ein kleiner, unbekannter Fluss, bietet aber einen natürlichen Lebensraum entlang ihrer Schluchten und Ufer, der für Mensch, Tier, Pflanzen, Wirtschaft und Kultur von großer lokaler Bedeutung ist. Deshalb sollten wir also solch ein Naturgeschenk wie die Wertach nutzen, an ihr spazieren zu gehen, zu wandern, zu schwimmen und auch die kulturellen und kulinarischen Besonderheiten entlang ihrer Ufer zu genießen.<br />
<br />
Die Premiere im Filmhaus Bad Wörishofen war am Montag, den 7.10.2024. Weitere Termine sind:<br />
Bad Wörishofen: Samstag, 12.10.2024, 18:00 Uhr <br />
Türkheim: Sonntag, 13.10.2024, 10:30 Uhr <br />
Bad Wörishofen: Sonntag, 13.10.2024, 18:00 Uhr<br />
Bad Wörishofen: Mittwoch, 16.10.2024, 18:00 Uhr <br />
Bad Wörishofen: Mittwoch, 16.10.2024, 20:00 Uhr<br />
<br />
Nähere Informationen unter:<br />
https://badwoerishofen.filmhaus-huber.de/programm <br />
]]></description>
		        <pubDate>Sat, 12 Oct 2024 06:25:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1089/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Millionenteure Fischaufstiegsanlagen am Lech gehen in Betrieb</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1088/</link>
		        <description><![CDATA[Unter dieser Schlagzeile berichtet die Heimatzeitung Merkur.de am 5.10.2024, dass Fischaufstiegsanlagen bald an allen Staustufen entlang des Lechs das Leben von Huchen und Co. erleichtern sollen. So will es die EU-Wasserrahmenrichtlinie. In Dessau und Urspring stehen die Bauarbeiten nun kurz vor dem Abschluss. Auch in Epfach soll die Wanderhilfe zum Jahresende in Betrieb gehen. Dies teilte Uniper-Pressesprecher Theodorus Reumschüssel auf Anfrage der Heimatzeitung mit. Sein Unternehmen zeichnet sich als Kraftwerksbetreiber für die Projektierungen verantwortlich. Die nächsten Projekte im Schongauer Land werfen derweil ihre Schatten voraus. Noch heuer soll laut Reumschüssel die Genehmigungsplanung für die geplanten Fischaufstiegsanlagen an den Lech-Staustufen Apfeldorf, Sperber (Hohenfurch) und Finsterau (Schongau) starten. Sobald die Genehmigung der Behörden vorliegt, werden auch dort die Bagger rollen.<br />
<br />
Der vollständige Beitrag ist verfügbar unter:<br />
https://www.merkur.de/lokales/schongau/steingaden-ort377082/neue-wege-fuer-huchen-co-millionenteure-fischaufstiegsanlagen-am-lech-gehen-in-betrieb-93337940.html<br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 08 Oct 2024 07:59:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1088/#14</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Stromfische im Lech: Pilotprojekt bald in Augsburg?</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1086/</link>
		        <description><![CDATA[Mit dieser Headline wird heute (2.10.2024) per Anzeige der B4BSchwaben.de in der Augsburger  Allgemeine Zeitung (Nr. 228, S. 10) ein neues System zur Stromgewinnung vorgestellt, welches möglicherweise in den Augsburger Flüssen zur Anwendung kommen könnte. Im Beitrag heißt es: „Die Technologie nutzt die Fließgeschwindigkeit von Flüssen, um grundlastfähigen, CO₂freien Strom zu erzeugen, ohne dabei natürliche Lebensräume zu beeinträchtigen. Dieser arbeite also im Einklang mit der Natur und möchte einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende leisten.“<br />
<br />
Der gesamte Beitrag ist verfügbar unter:<br />
https://www.b4bschwaben.de/b4b-nachrichten/augsburg_artikel,-stromfische-im-lech-pilotprojekt-zur-energiegewinnung-bald-in-augsburg-_arid,272163.html]]></description>
		        <pubDate>Wed, 02 Oct 2024 09:09:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1086/#12</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Themenabend Hochwasser – ein Thema, viele Perspektiven</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1081/</link>
		        <description><![CDATA[Heute Abend (9.9.2024) findet im Umweltbildungszentrum (Dr.-Ziegenspeck-Weg 6, 86161 Augsburg) von 19 bis 21.30 Uhr ein Themenabend zum diesjährigen Hochwasser in Augsburg und der Region sowie die Eröffnung der ersten Dauerausstellung zum Thema „Grund- und Trinkwasser“ statt. <br />
<br />
Ein Nachlese zur Veranstaltung findet sich in den Sozialen Medien vom UBZ unter:<br />
https://www.facebook.com/share/p/L88Q6Yv6aXG178NZ/<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 09 Sep 2024 10:36:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1081/#11</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Beteiligungsprozess zu „Licca liber – Abschnitt III –Flußdialog“ gestartet</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1077/</link>
		        <description><![CDATA[Das zuständige Wasserwirtschaftsamt Donauwörth lädt alle Interessenten dazu ein, an der Anfang September (2.9.2024) begonnenen Online-Umfrage zur geplanten Renaturierung des Lechs teilzunehmen. Der Fokus liegt auf dem Abschnitt III vom Einmündungsbereich der Wertach bis zur Einmündung des Lechkanals bei Ostendorf. Mit Hilfe der Umfrage sollen die besten Lösungen für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft des Lechs im Abschnitt III gefunden werden. Zur Onlineumfrage geht es hier: https://senf.app/projects/WbTBJ4V7pKxcMRbFsInj/survey/CDrxEnqi2NB7NUN8nVer<br />
<br />
Das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth freut sich auf eine rege Teilnahme. Bei Fragen oder Anliegen zur Online-Umfrage steht das Projektteam des Wasserwirtschaftsamts Donauwörth per E-Mail unter liccaliber@lots.de zur Verfügung.<br />
<br />
Die Ergebnisse der Umfrage sind eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Verwaltung und Interessenvertretungen im Planungsprozess. Sie werden Ende des Jahres auf einer Informationsveranstaltung und auf der Projektwebseite des Wasserwirtschaftsamts Donauwörth veröffentlicht: https://www.wwa-don.bayern.de/fluesse_seen/massnahmen/liccaliber/ flussdialog_2024/index.htm<br />
<br />
Zudem weitere Informationen seitens Lebensraum Lechtal e.V. unter: https://www.lebensraumlechtal.de/liccaliber3-befragung<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 05 Sep 2024 06:46:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1077/#9</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Licca liber: Zustand des Lechs im Stadtwaldgebiet</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1075/</link>
		        <description><![CDATA[Der August endete mit einem Paradesommer, wenig Niederschlag und einem wasserarmen Lech. Zum meteorologisch-biologischen Herbstanfang (1.9.2024) gibt unser Lechallianz-Mitglied Dr. Eberhard Pfeuffer einen Zustandsbericht des Lechs speziell im Abschnitt des Augsburger Stadtwalds wie folgt:<br />
„Ich habe heute bei Flusskilometer 50,4 unterhalb der letzten Sohlschwelle im Stadtwald fotografiert. Im Vergleich zum letzten Jahr kommt jetzt der Flinz erheblich deutlicher zu Tage. Im Wasser selbst („Kies“ besteht hier nur noch aus einzelnen verloren wirkenden Steinen) wird der Flinz „gnädig“ (?) von Braunalgen überdeckt. In der meterhohen Böschung zum Fluss besteht ein Quellhorizont, der sehr anschaulich dokumentiert, dass der Fluss hier wie eine riesige Drainage fungiert. Alles in allem ist das Bild des Flusses trostlos. Man hat über Jahrzehnte tatenlos der wasserbaulichen und ökologischen Verwahrlosung zugesehen – und dies, obwohl der Lech hier Teil des FFH-Gebietes „Stadtwald Augsburg“ ist, für den zumindest auf dem Papier das Verschlechterungsverbot besteht und obwohl von der deutlichen Verschlechterung die zwei FFH-Arten Huchen und Mühlkoppe massiv betroffen sind.“<br />
<br />
Bilder 1-5: Flinz bei Fkm 50,3-50,2, Bild 6: Flinz im Fluss selbst und Braunalgen, Fotos: Dr. Eberhard Pfeuffer]]></description>
		        <pubDate>Sun, 01 Sep 2024 07:08:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1075/#15</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Flussdialog Licca liber III – Online-Befragung</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1074/</link>
		        <description><![CDATA[Im Rahmen des Renaturierungsprojekts „Licca liber“, hier vom Gersthofer Wehr bis zur Staustufe Ellgau, gibt es – wie bereits berichtet – einen Flußdialog. Neben Infoveranstaltungen findet dabei im September 2024 eine dreiwöchige Online-Befragung der Bevölkerung seitens des Wasserwirtschaftsamts Donauwörth (WWA) statt. Dabei gibt es zwar eine gewisse Priorisierung der Anrainerkommunen in diesem Lechabschnitt, jedoch kann jede Lech-Interessierte Person an der Umfrage teilnehmen!<br />
Dabei stehen insbesondere folgende Themen an:<br />
● Persönlicher Bezug zum Lech (Fischer, Freizeit und Erholung, ...)<br />
● Einschätzung der Bevölkerung zur Ökologie des Lechs (ob die Bevölkerung den Lech als „naturnah“ oder als „stark verbaut“ empfindet)<br />
● Wünsche für den Lech (in Bezug auf Naherholung und auf naturbelassene Ruhezonen)<br />
● Energienutzung (ob die Energienutzung intensiviert werden soll oder ob Mindestwasser erhöht werden soll)<br />
<br />
Weitere Informationen unter: <br />
https://www.lebensraumlechtal.de/liccaliber3-befragung<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 15 Aug 2024 07:27:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1074/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Flussdialog Licca liber III – Infoveranstaltungen</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1073/</link>
		        <description><![CDATA[Im Rahmen des Renaturierungsprojekts „Licca liber“, hier vom Gersthofer Wehr bis zur Staustufe Ellgau, gibt es – wie bereits berichtet – einen Flußdialog. Unsere Lechallianz und weitere Natur- und Umweltschutzorganisationen bieten hierzu ab Ende August 2024 in lockerer Folge und in unterschiedlichen Lech-Anrainerkommunen diverse Infoveranstaltungen in Form von Vorträgen, Radexkursionen und Spaziergängen an.<br />
<br />
Weitere Informationen unter:<br />
https://www.lebensraumlechtal.de/infoveranstaltungen-liccaliber3<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 15 Aug 2024 07:22:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1073/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Licca liber III – Flussdialog</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1070/</link>
		        <description><![CDATA[Aktuell läuft der sogenannte Flussdialog für den dritten Teilabschnitt des Renaturierungsprojekts „Licca liber“, hier vom Gersthofer Wehr bis zur Staustufe Ellgau. Das Besondere an diesem integrativen Projekt ist die aktive Beteiligung aller Akteure und der transparente Planungsprozess. Das bedeutet, dass alle Interessierten ihr Wissen, ihre Meinung und ihre Wünsche für einen zukünftigen Lech in das Umsetzungskonzept einbringen können. Das fertige Konzept für den betreffenden Abschnitt soll Ende dieses Jahres öffentlich vorgestellt werden.<br />
Bis jetzt wurden durch die Projektleitung, dem Wasserwirtschaftsamt Donauwörth, Sondierungsgespräche und Workshops für Expertengruppen und Fachöffentlichkeit durchgeführt. Nun folgt im September 2024 eine dreiwöchige Online-Befragung der Bevölkerung. Hier erhalten Interessierte die Möglichkeit mitzuwirken. Inhaltlich wird es Fragen zur persönlichen Meinung über den Lech geben, es können auch Wünsche zur Erholungsfunktion, Ökologie und Energiegewinnung geäußert werden. Zudem sollen begleitende örtliche Vortragsveranstaltungen seitens Umweltvereinen und -verbänden die Bevölkerung über den ökologischen Zustand des Lechs bzw. der betreffenden Lechstrecke informieren und dadurch auch der Befragung Rückhalt geben.<br />
<br />
Weitere Informationen unter:<br />
https://www.lebensraumlechtal.de/infoveranstaltungen-liccaliber3 und https://www.lebensraumlechtal.de/liccaliber3-befragung<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 05 Aug 2024 08:14:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1070/#10</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>In eigener Sache: Neues Allianzen-Mitglied</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1069/</link>
		        <description><![CDATA[Seit kurzem gibt es ein neues Mitglied in unserer Lechallianz und Naturschutzallianz – der „Freundeskreis NUK-Team Augsburg“! Hervorgegangen ist dieser Freundeskreis aus der Naturschutzarbeit der DAV-Sektion Augsburg unter der Ägide von Dr. Jochen Cantner (Naturschutzreferent auf Vorstandsebene 2016-2020) und seiner Arbeitsgruppe Natur Umwelt Kultur, dem sogenannten NUK-Team. Dazu folgende Informationen:<br />
<br />
„Der Freundeskreis NUK-Team Augsburg ist eine rein private, nicht kommerzielle Initiative und steht als solche in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit den DAV-Sektionen im Augsburger Raum (u.a. Augsburg, Friedberg, Gersthofen), obschon wir uns in erster Linie denselben Arbeitsgebieten widmen. Unser Interesse gilt der Kenntnisvermittlung und Bewusstseinsschaffung für die Themenbereiche Natur(räume), Umwelt(schutz) und Kultur(landschaften) in den Alpen, den Mittelgebirgen, dem Alpenvorland und dort fokussiert auf die Region Augsburg und weitergehend Schwaben. Dazu treffen wir uns regelmäßig, tauschen Informationen aus und organisieren Touren, Aktionen und andere Mitmachformate, dabei alles mit besonderem Augenmerk auf die NUK-Themen und auch unter Einbindung relevanter regionaler sowie überregionaler Partnerorganisationen und Kooperationspartner (so insbesondere auch der Deutsche Alpenverein Bundesverband). Wir sind unpolitisch, uneigennützig, überkonfessionell, unkommerziell und unabhängig.“<br />
<br />
Zum Aufgabenbereich gehören natürlich auch Aktivitäten im Networking sowie Transfer- und Multiplikatorfunktionen. Die Publikationen des Freundeskreises NUK-Team Augsburg erfolgen in den Sozialen Medien unter www.facebook.com/nukaux. In diesem Zusammenhang hat Dr. Jochen Cantner zu Beginn des Jahres die Betreuung der Internetseiten der Lechallianz (www.lechallianz.de) und der Naturschutzallianz (www.naturschutzallianz.de) übernommen. Wir freuen uns über die inhaltliche und fachliche Fortführung unserer beiden Portale!<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 22 Jul 2024 10:23:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1069/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Hochablass-Fischtreppe: Bau beginnt erst 2025</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1067/</link>
		        <description><![CDATA[Die Augsburger Allgemeine Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe Nr. 157 vom 10.7.2024 wie folgt: „Der zuletzt für dieses Jahr in Aussicht gestellte Baubeginn der Hochablass-Fischtreppe wird sich verzögern. Wie die Stadtwerke auf Anfrage erklärten, habe man bisher keine Genehmigung für den Bau, allerdings ist diese wohl in nächster Zeit absehbar. „Wir gehen von einem Baubeginn 2025 aus“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Rainer Nauerz. Die Fischtreppe ist der letzte Baustein des vor elf Jahren in Betrieb genommenen Hochablass-Kraftwerks. Der Fischtreppenbau war eine Umweltauflage. Seit dem Kraftwerksbau ist der frühere Kuhsee-Ablauf neben dem Kiosk „Schwarze Kiste“ mit Schotter zugeschüttet und wuchert unansehnlich zu.“<br />
Weiterlesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/ augsburg-hochablass-fischtreppe-bau-beginnt-erst-im-jahr-2025-102858730 <br />
<br />
In der Kommentierung dazu von Stefan Krog heißt es wie folgt: „Die Fischtreppe am Hochablass ist nichts, worauf die Öffentlichkeit mit höchster Dringlichkeit gewartet hat. Der ehemalige Kuhsee-Ablass im Ausflugsgebiet sieht nicht schön aus, aber die großen Proteststürme aus Bürgerschaft und Politik blieben angesichts der Brachfläche aus. Die Stadtwerke vertrösteten Jahr um Jahr mit für sich nachvollziehbaren Begründungen, doch in der Summe passen zwölf Jahre Verzögerung nicht. Zur Erinnerung: Den Bürgern war im Windschatten des Hochablasskraftwerks, das nicht unumstritten war und beinahe eine Bürgerabstimmung ausgelöst hätte, eine naturnahe Fischtreppe in Bachform versprochen worden. Was jetzt kommt, ist ein Betonbauwerk, das zudem mit erheblicher Verzögerung fertig wird, weil Umplanungen nötig waren und das Genehmigungsverfahren bei der Stadt lange dauerte. [...]“<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 11 Jul 2024 10:26:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1067/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Exkursion „Radtour an der Wertach“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1065/</link>
		        <description><![CDATA[Unsere Partnerorganisation Schwäbische Geographische Gesellschaft (SGG) bietet im Sommersemester wieder einige Unternehmungen an, welche derzeit im Fokus stehende Themen im unmittelbaren Augsburger Umfeld aufgreifen (Fluss- und Brachland-Renaturierungsmaßnahmen). Speziell auf folgende Veranstaltung möchten wir hinweisen:<br />
Montag 8.7.2024: Fahrradexkursion, Thema: „Ein Fluss in neuem Gewand – Radtour an der Wertach“. Führung: Dr. Sebastian Streitberger (Umweltstation Augsburg). Inhalt: Die Wertach ist oftmals die fast vergessene, kleine Schwester des Lech. In den ca. drei Stunden der Fahrradtour steht sie jedoch im Zentrum! Wir lernen die vielfältigen Revitalisierungsmaßnahmen kennen, die im Projekt „Wertach vital“ seit 2000 entlang der Wertach umgesetzt wurden, aber auch welche Entwicklungen das Projekt überhaupt erst erforderlich gemacht hatten. Gewissermaßen im Vorbeifahren lernen wir versteckte Heideflächen und die herausragende Bedeutung dieses Flusses für die Stadt Augsburg und ihre Bürger*innen kennen. Treffpunkt: 17:00 Uhr, Kulperhütte an der Wertach (Pfarrer-Bogner-Straße 0, 86199 Augsburg.  Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://sgg-augsburg.de/2024/05/16/veranstaltungen-im-sommersemester-2024/<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 03 Jul 2024 15:30:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1065/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Unwetter und Hochwasser in Bayern</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1063/</link>
		        <description><![CDATA[Das Zusammentreffen gleich mehrerer hochwasserträchtiger Faktoren hat seit Ende  vergangener Woche (31.5.2024) im südlichen Bayern zu lokalen Überschwemmungen und Hochwasser an Flüssen geführt, so auch am Lech. Hauptverantwortlich ist die Großwetterlage: Ein Tief zieht von Norditalien langsam über die Ostalpen bis nach Polen. Die berüchtigte "V-b"-Zugbahn, wenn es um Hochwasserereignisse in Mitteleuropa geht. Die Gründe für das Hochwasser in Bayern: Der Starkregen trifft auf gesättigte Böden.<br />
Der Klimaforscher Prof. Dr. Harald Kunstmann, u.a. Direktor des Zentrums für Klimaresilienz an der Universität Augsburg, wies im BR24 extra am Samstagabend darauf hin, dass in Bayern aufgrund des Kimawandels solche Extremwetterereignisse in Häufigkeit und Intensität zunehmen werden. Grund sei zum einen, dass mit der globalen Erwärmung auch mehr Feuchtigkeit in der Luft sei, die zu mehr Regen führe. Hinzu komme, dass die Wetterlagen auch viel langanhaltender würden, wodurch noch mehr Niederschlag fallen könne. "Wir wissen auch, dass diese V-b-Wetterlage in den letzten Dekaden sehr viel häufiger geworden ist. Insofern sind wir also gut beraten, uns in Bayern auf diese Art Extremereignis noch besser einzustellen" so Kunstmann.<br />
<br />
Den gesamten Beitrag von BR24 vom 2.6.2024 lesen und sehen unter:<br />
https://www.br.de/nachrichten/bayern/unwetter-und-hochwasser-in-bayern-so-geht-es-weiter,UESGVb9<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 03 Jun 2024 00:45:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1063/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Exkursion „Der Lech: Gestern, heute und morgen“</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1062/</link>
		        <description><![CDATA[Unsere Partnerorganisation Schwäbische Geographische Gesellschaft (SGG) bietet in den bevorstehenden Monaten im Sommersemester wieder einige Unternehmungen an, welche derzeit im Fokus stehende Themen im unmittelbaren Augsburger Umfeld aufgreifen (Fluss- und Brachland-Renaturierungsmaßnahmen). Speziell auf folgende Veranstaltung möchten wir hinweisen:<br />
Samstag 8.6.2024: Vormittägliche Exkursion an den Lech, Thema: „Der Lech: Gestern, heute und morgen“. Führung: Dr. Eberhard Pfeuffer, Augsburg. Inhalt: Vom Treffpunkt führt der Weg durch das Naturschutzgebiet 'Stadtwald Augsburg' über blühende Wiesen, durch den Wald und über Bäche zum Lech bei Flusskilometer 50,4. Hier wollen wir uns – auch anhand alter Fotos – den „alten Lech“ (die einst größte Wildflusslandschaft im Alpenvorland) in Erinnerung rufen, den gegenwärtigen Zustand des Flusses vor Augen führen und über das Renaturierungsprojekt „Licca liber“ diskutieren. Dabei werden wir uns auch fragen, ob das von Uniper geplante neue Kraftwerk mitten im Naturschutzgebiet mit der Flussrenaturierung in Einklang zu bringen ist. Treffpunkt: 9.30 Uhr, Haunstetten, Ellensindstraße, kurz vor der Einmündung in die Siebenbrunner Straße (Parkmöglichkeit). Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://sgg-augsburg.de/2024/05/16/veranstaltungen-im-sommersemester-2024/<br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 21 May 2024 08:24:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1062/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Vortragsabend zum Lech im UBZ</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1060/</link>
		        <description><![CDATA[Die interessante und facettenreiche Veranstaltung im Umweltbildungszentrum Augsburg (UBZ)  vergangene Woche (17.4.2024) war gut besucht. Zunächst gaben Nicolas Liebig (Geschäftsführer LPV Augsburg) und Dr. Peter Fassl (Rotary Club Augsburg) eine kurze Einführung ins Thema. Anschließend referierte Dr. Eberhard Pfeuffer (ehem. Vorsitzender Naturwissenschaftlicher Verein für Schwaben e.V.) über „Der wilde Lech“, Günther Groß (Sprecher der Augsburger Naturschutz- und Lechallianz) berichtete über den „Versuch der Renaturierung des Lechs im Raum Augsburg“.<br />
<br />
Fazit: Der Lech als Wildfluss in seiner einstigen Struktur und mit der besonderen Biotopbrückenfunktion, welche eine europaweit einzigartige Fauna und Flora schuf, lässt sich wohl nicht mehr wiederherstellen, zumindest auf Sicht. Gleichwohl ist die Projektierung „Licca liber“ im Augsburger Raum ein wichtiger Schritt in Richtung Renaturierung. Dabei ist das intendierte neue Wasserkraftwerk des Energiekonzerns Uniper, welches geringen Nutzen für die Energieerzeugung aber weitere ökologische Beeinträchtigungen brächte, kontraproduktiv und muss verhindert werden. In der Publikumsdiskussion wurde eine umfassende Kosten-/Nutzenanalyse angeregt, um die Entscheidungsträger ebenfalls davon zu überzeugen. Auch sollte die Öffentlichkeit verstärkt in die Problemstellung und -lösung eingebunden werden.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 22 Apr 2024 06:43:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1060/</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachtrag in eigener Sache: „Silberdistel“ für Günther Groß</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1059/</link>
		        <description><![CDATA[Anfang des Jahres gab es in einer Wochenendausgabe der Augsburger Allgemeinen Zeitung (27.1.2024) ein interessantes Feature von Günther Groß, der unter anderem das ansprechende Naturmuseum Königsbrunn kuratiert und darüber hinaus als Sprecher der Augsburger Naturschutz- und Lechallianz fungiert. Eines der gemeinsamen Projekte ist aktuell „Licca liber“, welches den Alpenfluss zumindest abschnittsweise wieder in einen ökologisch wertvollen Wildfluss verwandeln soll. In dem Augsburger Allgemeine Feature heißt es: „Das Ehrenamt prägt den Großteil des Lebens von Günther Groß aus Königsbrunn, und er ist immer noch nicht müde. Die Redaktion verleiht ihm nun die Silberdistel.“ Weiterlesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/silberdistel-er-ist-naturschuetzer-vollbluthandwerker-und-lebt-fuers-ehrenamt-id69014346.html<br />
<br />
Speziell zum Naturmuseum Königsbrunn siehe:<br />
https://www.naturmuseum-koenigsbrunn.de/.<br />
Dort erfolgt aktuell eine Erweiterung der Ausstellungsräume.<br />
<br />
Und die Maßnahmenumsetzung von „Licca liber“ ist mit der vor jüngerer Zeit (29.2.2024) erfolgten Übergabe der Planfeststellungsunterlagen seitens WWA Donauwörth an die Stadt Augsburg gestartet, allerdings nach wie vor mit dem Problem des im Renaturierungsgebiet geplanten Wasserkraftwerks des Energiekonzerns Uniper – siehe dazu die „Aktuellen Meldungen“ unter https://www.lechallianz.de/.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 15 Apr 2024 08:05:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1059/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Öffentliche Stellungnahme Wasserkraftwerksplanung Stadtwald Augsburg</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1057/</link>
		        <description><![CDATA[Im Nachgang an den Ortstermin zum geplanten Lech-Wasserkraftwerk (vgl. dazu nochmals die beiden nachstehenden Aktuellen Meldungen) hat sich die Lechallianz  an das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth gewendet und um ein klärendes Gespräch gebeten.<br />
Der Hintergrund: Im Rahmen der Berichterstattung des Bayerischen Rundfunks nahm auch ein Vertreter des WWA Donauwörth zum Projekt Stellung. Dabei wurde ein Kraftwerk als unschädlich für Fische und nicht hinderlich für die Ziele des Projekts „Licca liber“ dargestellt. Nach Kenntnis der Lechallianz gibt es in der aktuellen wissenschaftlichen Literatur indes keinerlei Anhaltspunkte, dass die gegenwärtig verbauten Wasserkraftwerkstypen Fische nicht schädigen. Damit ist aus Sicht der Lechallianz die gemachte Aussage so nicht haltbar. Zentrale Kritikpunkte sind die Fischmortalität an Wasserkraftwerken, die möglicherweise erhöhten Rückstaueffekte im Vergleich zur Variante ohne Wasserkraft und die langfristige Verhinderung von Auenanbindungen und Flussdynamik in dem Gebiet durch das Kraftwerk, auch bei sich vergünstigenden hydromorphologischen Verhältnissen.<br />
<br />
In diesem Zusammenhang ein Veranstaltungshinweis: Am kommenden Mittwoch, den 17.4.2024, gibt es im Umweltbildungszentrum Augsburg einen Vortragsabend zum Lech. Weitere Informationen unter: https://us-augsburg.de/umweltbildungszentrum/ <br />
<br />
Bild: Wasserwirtschaftsamt Donauwörth (WWA), Eingangsbereich<br />
des sanierten Gebäudes © WWA<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 12 Apr 2024 06:53:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1057/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Protest gegen geplantes Lech-Wasserkraftwerk</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1055/</link>
		        <description><![CDATA[Südlich von Augsburg soll der Lech wieder frei fließen. Das ist bekanntermaßen das Ziel des großen Renaturierungsprojekts „Licca liber“. Doch genau dort plant der Energiekonzern Uniper auf Basis einer alten Baugenehmigung ein Wasserkraftwerk. Die Naturschutzinstitutionen Bund Naturschutz in Bayern (BN), der Landesfischereiverband Bayern sowie der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV), die dieses Kraftwerk verhindern wollen, hatten gestern (4.4.2024) zu einem Ortstermin mit den unterschiedlichen Interessengruppen eingeladen.<br />
BR24 berichtete dazu in einem Fernsehbeitrag, nach Ansicht der Lechallianz allerdings unausgewogen. Zum Abschluss des Berichts, der immerhin einen Satz von Richard Mergner, Vorsitzender des BN, beinhaltet, werden drei Kraftwerksbefürworter (dabei auch das zuständige Wasserwirtschaftsamt Donauwörth) eingeblendet. Also wohl nicht ganz frei von Suggestivität!<br />
Hier der Link zum Fernsehbeitrag:<br />
https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/rundschau/240404-br24-tv-16-lech-augsburg-protest-wasserkraftwerk-th-100.html<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 05 Apr 2024 07:38:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1055/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Pressemitteilung der Lechallianz zu den Planfeststellungsunterlagen</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1051/</link>
		        <description><![CDATA[Die Lechallianz hat anlässlich der Einreichung der Planfeststellungsunterlagen zu „Licca liber“ am 29.3.2024 eine Pressemitteilung veröffentlicht. Bitte auf untenstehenden Link klicken!<br />
<br />
Bild: Information zum Projekt "Licca liber" am Hochablass<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 27 Mar 2024 15:22:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1051/#14</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Übergabe der Planfeststellungsunterlagen zu "Licca liber"</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1050/</link>
		        <description><![CDATA[Am 29.2.2024 wurden im Augsburger Rathaus feierlich die Planfeststellungsunterlagen zur Projektierung „Licca liber – der freie Lech!“ vom Wasserwirtschaftsamt Donauwörth (WWA) an die Stadt Augsburg übergeben. Damit ist wohl der Startschuss für die lang erwartete Maßnahmenumsetzung gegeben. Allerdings problematisch oder gar kontraproduktiv erscheint, dass der Energiekonzern Uniper im Projektgebiet ein neues Wasserkraftwerk errichten möchte.<br />
Die Planfeststellungsunterlagen können eingesehen werden unter:<br />
https://www.wwa-don.bayern.de/fluesse_seen/massnahmen/liccaliber/planung/abschnitt_eins/ index.htm<br />
<br />
Bilder: Übergabe der Planfeststellungsunterlagen im Augsburger Rathaus mit Vertretern der Stadt und dem WWA]]></description>
		        <pubDate>Wed, 27 Mar 2024 15:02:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1050/#14</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Stadtrat auch gegen Lechkraftwerk</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1047/</link>
		        <description><![CDATA[Eine Resolution gegen die Errichtung eines Kraftwerkes zwischen Mandichosee und Hochablass schließt an die Position von Lechallianz, BUND und weiteren Fachverbänden an, die folgenden Argumente basieren auf Austausch und fachlichen Stellungnahmen dieser Verbände.]]></description>
		        <pubDate>Fri, 03 Nov 2023 11:08:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1047/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Licca liber Projekt ist genehmigungsreif, Kraftwerkspläne passen nicht zu dem Umsetzungskonzept</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1046/</link>
		        <description><![CDATA[Nach langen, intensiven Planungen hat das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth am 19.07.2023 das genehmigungsreife Projekt Licca liber vorgestellt. Es wird das größte Flussbauprojekt in Bayern werden. Unsere Lechallianz stolz, dass es gelungen ist, auch die naturschutzfachlichen Ziele in diesem Projekt zu verwirklichen.<br />
<br />
Die Mitteilung der Uniper, jetzt doch ein Kraftwerk in die Renaturierungsstrecke zu planen hat uns sehr überrascht.<br />
Allen naturschutzrechtlichen gesetzlichen Bestimmungen und den FFH Richtlinien ignorierend, versucht die Uniper mit dem großen Energiebedarf, ihre Planungen zu rechtfertigen.<br />
<br />
Unsere Argumente, die auf dem Naturschutzgesetz, der Augsburger Biodiversitätsstrategie und den FFH Richtlinien basieren, können Sie in weiteren Infos verfolgen<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 23 Aug 2023 16:13:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1046/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>175 Jahre Naturwissenschaftlicher Verein</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1044/</link>
		        <description><![CDATA[Die Schönheit und den Artenreichtum der Natur in Bayrisch-Schwaben hat der Naturwissenschaftliche Verein für Schwaben in seinem Jubiläumsband zum 175-jährigen Bestehen eindrucksvoll dargestellt.]]></description>
		        <pubDate>Tue, 07 Dec 2021 11:02:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1044/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Bypass für Geschiebe</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1043/</link>
		        <description><![CDATA[Wenn es in den Bergen stark regnet, tragen Flüsse viel Geschiebe in die Stauseen. Um zu verhindern, dass sich das Volumen des Sees so immer weiter reduziert, verfügen einige Stauseen über Bypass-Tunnel, die das Geschiebe in den Unterlauf des Bachs umleiten. Dass solche Stollen nicht nur ökonomisch sinnvoll sind, sondern auch einen ökologischen Nutzen haben, zeigte unter anderem eine Untersuchung am Solis-Staudamm<br />
<br />
Eawag-Forschende haben nun zusammen mit japanischen Kollegen den Einfluss von solchen Umleitstollen auf Makroinvertebraten analysiert, zu denen unter anderem Insektenlarven oder Flohkrebse zählen. Dabei nutzten sie Genanalysen (DNA-Metabarcoding), um die Arten zu bestimmen. Diese Methode ist weniger zeitintensiv und spezifischer als die morphologische Untersuchung und Bestimmung von Arten anhand äusserer Merkmale.<br />
Artenvielfalt positiv beeinflusst<br />
<br />
Die Forschenden bestimmten Insektenlarven in drei gestauten Flüssen mit Umleitstollen (Reuss/Pfaffensprung, Rabiusa/Egschi und Albula/Solis) und verglichen diese mit natürlichen Flüssen sowie solchen, die durch einen Damm ohne Umleitstollen unterbrochen sind. Insgesamt sammelten sie knapp 7000 Insektenlarven an 16 Standorten und analysierten 2,3 Millionen Gensequenzen. Diese liessen sich 131 Arten zuordnen.<br />
<br />
Die Forschenden verglichen, welche Arten vor und nach der Staumauer vorkommen. Dabei zeigte sich, dass die Bypass-Tunnel die Artenvielfalt der Invertebraten positiv beeinflussen: Die Artzusammensetzung am Unterlauf gleicht sich derjenigen am Oberlauf immer mehr an, je länger ein Umleitstollen besteht und je häufiger er in Betrieb ist. Werden hingegen keine Sedimente in die Restwasserstrecke geleitet, unterscheidet sich die Artgemeinschaft am Ober- und Unterlauf markant.<br />
Methode geeignet<br />
<br />
Die Ergebnisse der Genanalysen stimmten gut mit morphologischen Untersuchungen überein, die parallel durchgeführt wurden. Damit demonstrierten die Forschenden, dass sich die Methode des DNA-Barcoding eignet, um die Artenvielfalt quantitativ abzuschätzen.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 29 Oct 2018 15:44:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1043/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Festveranstaltung im Gut Morhard - Einladung - </title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1042/</link>
		        <description><![CDATA[Prof. Reichholf spricht über Möglichkeiten der ökologischen Verbesserung unserer Flüsse<br />
Alle, die sich über den Lech informieren wollen, sind herzlich eingeladen<br />
Sonntag, 07.10.2018      14.00 Uhr<br />
Gut Morhard    Landsberger Str. 144<br />
86343  Königsbrunn<br />
<br />
Ein buntes Rahmenprogramm rundet das Festprogramm ab.]]></description>
		        <pubDate>Fri, 28 Sep 2018 15:45:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1042/</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>12.07.2018   Debatte über den Lechsteg flammt wieder auf</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1027/</link>
		        <description><![CDATA[Nachdem im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes ein Lechsteg im Naturschutz- und FFH-Gebiet „Stadtwald Augsburg“ wieder auf die Tagesordnung kam und auch Mitglieder des Stadtrates für einen Lechsteg plädieren, hat zuerst der Bauausschuss und dann der Stadtrat gegen die Stimmen der Grünen und der ÖDP beschlossen, den Lechsteg in das STEK aufzunehmen. <br />
Die ablehnende Haltung des gesamten Stadtrates von 2010 und die gesetzlichen Bestimmungen reichen scheinbar immer noch nicht für ein klares Signal gegen einen Fahrradsteg an dieser naturschutzfachlich sehr sensiblen Stelle.  <br />
 Zudem ist es vollkommen unverständlich, dass gerade nach dem erfolgreichen Abschluss des Umsetzungskonzeptes solche Störversuche das größte Flussbauvorhaben Bayerns beeinträchtigen. Zu hoffen bleibt, dass den Augsburger Verantwortlichen endlich klar wird, wie wertvoll unser Stadtwald ist und somit für keine naturschutzgefährdenden Projekte zur Verfügung steht.<br />
Wir sind ohne Wenn und Aber für die „Fahrradstadt Augsburg“ – aber nicht für Projekte, die mehr zerstören als nützen. Und schließlich gibt es für neue Fahrradwege in Augsburg genügend sinnvolle Alternativen.  <br />
Wenn schon zu gegebener Zeit über eine Lechquerung nachgedacht werden soll, ist eine Stelle zu suchen, die auf jeden Fall außerhalb des sensibelsten Teiles des Stadtwaldes liegt und eine Anbindung an bereits vorhandene Straßen ermöglicht.<br />
Im Schreiben an den Stadtrat und unseren OB haben wir unsere Argumentation gegen einen Lechsteg im „Stadtwald Augsburg“ nochmals dargestellt. <br />
]]></description>
		        <pubDate>Sun, 12 Aug 2018 09:45:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1027/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>27.04.2018   Forum im Annahof </title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1026/</link>
		        <description><![CDATA[<br />
Erste Einblicke in die Arbeit der Gutachter lässt die Komplexität der Maßnahmen erkennen. Noch steht der Zeitplan für die Vorstellung der Ergebnisse. Frühjahr 2019.<br />
Wir freuen uns darauf. <br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 10 Aug 2018 17:38:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1026/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Sept. 2017     Erste Zwischenergebnisse der Gutachter</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1024/</link>
		        <description><![CDATA[In verschiedenen Sitzungen des WWA Don mit den Behörden und Naturschutzvertretern werden die Ergebnisse der Wasserbauer vorgestellt. Dabei stellt sich heraus, dass die Voraussetzungen wesentlich komplexer sind, als es ursprünglich angenommen wurde. Die Bebauung bis an den Damm in Kissing, die Trinkwassersituation auf der Augsburger Seite, die starke Eintiefung des Lechs und die damit zusammenhängende Grundwasserproblematik stellen für die Gutachter vor eine große Herausforderung.<br />
Aus diesem Grunde dauern die Untersuchungen noch bis Ende 2018.<br />
Im Frühjahr 2019 erwarten wir dann wieder ein Forum, bei dem wir wieder die neuesten Ergebnisse erfahren.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 10 Aug 2018 17:07:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1024/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Dez. 2016    Wasserwirschaftsamt bietet Newsletter für Interessierte an.</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1023/</link>
		        <description><![CDATA[<br />
<br />
Im Dez. 2016 erscheint der erste Newsletter über die neueste Entwicklung von Licca – liber.<br />
Alle Beteiligten der Online Befragung konnten diese Infoschrift abonieren.<br />
Wer noch nicht im Verteiler ist, kann den Newsletter über das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth bestellen.<br />
https://www.wwa-don.bayern.de/newsletter_lech/index.htm<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 10 Aug 2018 17:06:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1023/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>28.10.2016   Kiesproben für die wissenschaftlichen Gutachten</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1022/</link>
		        <description><![CDATA[Nachdem das Umsetzungskonzept des Wasserwirtschaftsamtes DON in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten erstellt wurde, können nun die wissenschaftlichen Untersuchungen beginnen. Erfahrene Firmen im Wasserbau aus Österreich, der Schweiz und Deutschland können nun prüfen, ob eine Realisierung nach den vorgegebenen Zielen möglich ist.<br />
Dazu wurden an verschiedenen Lechbereichen Kiesproben entnommen, die dann an der Uni ausgewertet werden und Grundlage für die weiteren Untersuchungen sind.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 10 Aug 2018 17:05:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1022/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>08.05.2017   Was nützen die besten Gesetze,</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1019/</link>
		        <description><![CDATA[wenn gerade die, die sie gemacht haben, nicht daran halten? <br />
Wie sollen wir unseren Politikern noch vertrauen, wenn sie durch ihr Verhalten unglaubwürdig sind. Die Natur ist auf Grund ihres eigenen Wertes und als Grundlage für Leben und Gesundheit des Menschen auch in Verantwortung für die künftigen Generationen im besiedelten und unbesiedelten <br />
Bereich zu schützen. Dies wird leider von der verantwortlichen Regierung von Schwaben missachtet. <br />
Alternativen werden nicht berücksichtigt. Der letzte Rest unserer Flugplatzheide ist das beste Beispiel dafür, wie man Pflanzen und Tiere auf den roten Listen aufgeführt sind, ignoriert. Es werden von der Regierung Lebensraumgrößen festgelegt, obwohl niemand sagen kann, ob diese dann noch ausreichend sind. Es ist nicht notwendig, ein Fachmann zu sein, um zu verstehen, dass das Überleben von Populationen von Größe und Struktur ihrer Lebensräume abhängig sind. Je <br />
stärker ein Lebensraum schrumpft, umso mehr Arten werden verschwinden. ]]></description>
		        <pubDate>Mon, 08 May 2017 11:27:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1019/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>19.10.2016   Mehr Wasser für die Stadtwaldbäche</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1012/</link>
		        <description><![CDATA[Stadtwaldbäche<br />
Im Rahmen des Projektes Licca-liber ist die Einbeziehung des Auwaldes ein zentrales Thema, das aber vorrangig von der Stadt Augsburg zu erledigen ist. Es ist, wenn die aktuelle Lage betrachtet wird, ebenfalls bereits dringender Handlungsbedarf gegeben. <br />
•	Die Durchgängigkeit <br />
•	Die Abdichtung der Sohle<br />
•	Die maroden Brücken<br />
•	Die Ertüchtigung leerer Gerinne<br />
Diese Aufgaben muss die Stadt auch im Rahmen der Europäischen Wasserrahmen-<br />
richtlinie erfüllen.<br />
<br />
Die entstehenden hohen Kosten können größtenteils durch ein Life plus Programm für die Stadt minimiert werden. Der Landschaftspflegeverband kann, wie schon öfters bewiesen, solche Projekte durchziehen.<br />
Eine hohe Förderung ist möglich. <br />
Auf dem Lechsymposium möchten wir unsere Vorstellungen für den weiteren Fortgang dieses Projektes mit Ihnen diskutieren.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 19 Oct 2016 19:24:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1012/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>03.07.2016   Die Lechresolution</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1011/</link>
		        <description><![CDATA[Resolution<br />
Forderungen der Lechallianz zum Projekt Licca liber<br />
<br />
Leitziel ist, dass der Lech wieder ausreichend Raum erhält, so dass er sich durch Eigendynamik möglichst frei entwickeln kann. Der sich ergebende Spielraum für die Breite der revitalisierten Flussaue ist maximal auszunutzen.<br />
1.	Einleiten dynamischer Prozesse<br />
•	Veränderung an der Laufentwicklung durch Auslenkung: Schaffung von Mäandern mit Prall- und Gleithangstrukturen<br />
•	Verbesserung des Geschiebehaushaltes: Behebung des Geschiebedefizits durch Aktivierung von Geschiebedepots (z.B. durch gelenkte Seitenerosion, Ausbaggern von Geschiebematerial aus Stauwurzelbereichen), gezielte Sohlanhebung um die Eintiefungstendenz aufzuhalten  <br />
•	Natürliche Querschnittsgestaltung:   Gewässeraufweitung (teilweise Entfernung von Ufersicherungen, Duldung von Uferabbrüchen), Förderung von Auskolkungen und Anlandungen<br />
2.	Wiederherstellung der Durchgängigkeit<br />
•	Beseitigung von Querbauwerken (Sohlabbrüche, Sohlschwellen)<br />
•	Sicherung gegen Tiefenerosion durch Raue Rampen- Offenes Deckwerk<br />
•	Schaffung von naturnahen Umgehungsgerinnen an den Staustufen<br />
•	Endgültige Aufgabe der Pläne zum Bau eines neuen Wasserkraftwerks an Flusskilometer 50,4<br />
3.	Auenvitalisierung<br />
•	Rückverlegung der Deiche und Schaffung neuer Retentionsräume für Hochwasserereignisse<br />
•	Gezielter und regelbarer Anschluss der Auwaldbereiche an die Flusswasserdynamik (gezielte lokale und temporäre Überflutungen bei Hochwasser ermöglichen)<br />
•	Anbindung der Stadtwaldbäche an den Lech zwischen der Sohlschwelle bei Fkm 50,4 und Hochablass<br />
•	Verbesserung der Gewässerstruktur in den Stadtwaldbächen durch die Einbringung von Totholz und Kies<br />
•	Dynamisierung der Stadtwaldbäche durch die Simulierung von Hochwasserereignissen. Dazu soll während Hochwasserphasen im Lech über den Lochbach mehr Wasser in die Stadtwaldbäche eingeleitet werden. <br />
•	Naturnahe Gestaltung der Uferbereiche (Schaffung ökologischer Reliefstrukturen: periodisch überflutete Tümpel, Grundwasserblänken)<br />
•	Wiederherstellung einer naturnahen Weichholzaue<br />
4.	Rückverlegung von Deichen - Sekundärbiotope<br />
•	Grundsätzlich sollen Deiche nur dort bestehen bleiben oder bei Rückversetzung neu geschaffen werden, wo Menschen und Sachgüter vor den Auswirkungen von Hochwasserereignissen geschützt werden müssen<br />
•	Deiche sollten so gestaltet werden, dass Sekundärlebensräume (Trockenrasen, Halbtrockenrasen) entstehen. Außerdem muss die Pflege der Dämme die Belange von gefährdeten Pflanzen- und Tierarten berücksichtigen.   <br />
]]></description>
		        <pubDate>Sun, 03 Jul 2016 11:34:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1011/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>10.05.2016   Einladung zum Lech-Symposium</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1010/</link>
		        <description><![CDATA[Es geht weiter mit dem Projekt Licca liber. Noch im Mai können die Gutachter beginnen. Als Vorlage gilt das gemeinsam erarbeitete Umssetzungskonzept des WWA DON.<br />
Alle, denen die Lechrenaturierung am Herzen liegt, sind eingeladen. Wir stellen unsere Resolution bei dieser Veranstaltung vor.]]></description>
		        <pubDate>Tue, 10 May 2016 11:28:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1010/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>24.02.2016   Irgendwann ist der Forggensee dann ein großes Schlammloch</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1009/</link>
		        <description><![CDATA[Diese Angst des Füssener Bgm. trifft auf alle Stellen im Lech zu, die eine zu geringe Fließgeschwindigkeit haben.<br />
Der beigefügte Link zeigt den ganzen Artiel vom Forggensee.<br />
<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 24 Feb 2016 16:37:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1009/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>25.01.2016   Leserbriefe, die nicht abgedruck wurden</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1008/</link>
		        <description><![CDATA[Die Stellungnahme der Allianz hatte das Ziel, eine Gegendarstellung zu erreichen<br />
Augsburger Allgemeine<br />
Herrn Alfred Schmidt Leiter der Lokalredaktion<br />
„Naturschützer gegen Flüchtlingswohnungen“, AZ Nr. 11 vom Freitag, 15. Januar 2016, S. 32<br />
Sehr geehrter Herr Schmidt,<br />
Frau Knab hat in der o.g. Ausgabe der AZ einen Artikel und einen Kommentar zu den Flächen südlich des LfU geschrieben. Beide Texte vertreten in fundierter und engagierter Weise den Einsatz des Naturschutzes für diese „Heidefläche von großer ökologischer Bedeutung“. Dafür sind wir Frau Knab sehr dankbar.Inkompatibel mit dem Inhalt von Artikel und Kommentar ist dagegen die Überschrift „Naturschützer gegen Flüchtlingswohnungen“, die wohl aus einer anderen Feder stammen dürfte. Inkompatibel ist diese Überschrift insbesondere mit der Einstellung der Naturschützer bezüglich der Flüchtlingssituation. Wir bitten die AZ deshalb bezüglich der Überschrift, und nur der Überschrift, dringend um eine Richtigstellung: Wir Naturschützer sind uns der Not der betroffenen Flüchtlinge sehr wohl bewusst. Daher sind Naturschützer nicht, wie die Überschrift pauschalisierend impliziert, gegen Flüchtlingswohnungen. Wir sind aber, wie Frau Knab treffend darlegt, gegen eine Überbauung jeglicher Art auf der letzten und ökologisch äußerst wertvollen innerstädtischen Heidefläche. Diesen Standpunkt, von dem die Menschen ebenso profitieren wie die Natur, vertreten wir seit Jahren. Die Schlagzeile der AZ ist jedoch geeignet, uns in den Augen vieler Leser in eine Ecke zu stellen, mit der wir nichts, aber auch gar nichts, zu tun haben und zu tun haben wollen. Gerade auch aus unseren Kreisen sind nicht wenige ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagiert. Wir sind uns sicher, sehr geehrter Herr Schmidt, dass Sie Verständnis haben für unser Anliegen, uns gerade in der gegenwärtigen Situation von gewissen Strömungen unmissverständlich zu distanzieren. <br />
Mit bestem Dank und freundlichem Gruß<br />
Günther Groß, Sprecher der Naturschutzallianz<br />
<br />
Leserbriefe, die nicht abgedruck wurden, wir aber zur Kenntnis erhielten<br />
Naturschützer zu Flüchtlingsgegnern missbraucht<br />
Naturschützer gegen Flüchtlingswohnungen, mit dieser fast diffamierenden Überschrift hat die AZ versucht, Stimmung in der Flüchtlingsfrage zu machen und das auf dem Rücken der Naturschützer. So eine Stimmungsmache schadet in jedem Falle auch denen, die in dieser Art und Weise polemisieren. Der Artikel selbst stellt die Situation sehr viel differenzierter dar! Aus Sicht des Naturschutzes ist es bedauerlich, dass die bereits seit einem Jahr angemahnte Unterschutzstellung oder anderweitige Sicherung dieses letzten innerstädtischen Heidestandortes vor jedweder Bebauung nun (zumindest in der Artikelüberschrift) dazu genutzt wird Naturschutz gegen die Flüchtlingsfrage und umgekehrt auszuspielen! <br />
Sabine Schwarzmann<br />
<br />
<br />
Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
über die Wahl der Überschrift zu diesem Artikel sind wir schlichtweg entsetzt.<br />
Seit Langem  berichtet die AZ immer wieder über die Schutzwürdigkeit dieser wertvollen<br />
Fläche. Eine Bebauung würde diesen seltenen Lebensraum zerstören. Mit Ihrer<br />
Überschrift unterstellen Sie den seit Jahren mit größter Sachkenntnis und hohem Engagement<br />
tätigen Naturschützern, gegen die Unterbringung von Flüchtlingen zu sein.<br />
Ich darf ganz besonders auf die Aktivitäten der Naturschützer in der Königsbrunner  Heide und an das Fischermuseum hinweisen. Gerade die Königsbrunner Heide ist heute ein Anziehungspunkt aus Nah und Fern, der ohne dieses Engagement der Verantwortlichen nicht zustanden gekommen wäre. Jetzt haben wir wieder am Bischofsackerweg ähnliche Voraussetzungen. Soll der den wirklich zerstört werden? Ich frage mich nun, was die AZ mit dieser den Naturschutz diffamierenden Überschrift vermitteln wollte. Hat es die AZ nötig, immer stärker auf effekthascherische Formulierungen a` la Bild zurückzugreifen. Bleibt die seriöse Berichterstattung auf der Strecke. Der Artikel selbst spricht zum Glück eine andere Sprache, hierfür ausdrücklichen Dank an Frau Knab.<br />
Günter Pabst<br />
<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 25 Jan 2016 17:13:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1008/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>08.01.2016   Alpenflußkonferenz 2016</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1005/</link>
		        <description><![CDATA[Der nächste Dialog wird am 20.Oktober 2016 stattfinden – wir würden uns freuen, Sie wieder begrüßen zu dürfen! <br />
Eingebettet ist die neue Dialogreihe in das seit 2014 laufende groß angelegte Verbundprojekt „Alpenflusslandschaften – Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze“, das die Alpengewässer für sechs Jahre in den Fokus nimmt. An dem Projekt beteiligt sich eine Vielzahl von Kooperationspartnern aus Naturschutz, kommunalen Gebietskörperschaften, Wirtschafts- und Sozialpartnern. Gefördert wird es vom Bundesamt für Naturschutz und vom Bayerischen Naturschutzfonds.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 08 Jan 2016 17:25:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1005/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>08.01.2015   Alpenflußkonferenz 2015</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1004/</link>
		        <description><![CDATA[Dialogreihe „Alpenflüsse – Gestern. Heute. Morgen?“ <br />
Dokumentation der Auftaktveranstaltung am 22.10.2015<br />
nur noch zehn Prozent der alpinen Wildflüsse gelten heute als intakt. Und was noch übrig ist, wird von ganz unterschiedlichen Nutzergruppen beansprucht. Wie sollen unsere Alpenflüsse in der Zukunft aussehen? Wie kommen wir zu gemeinsam getragenen Lösungen? Um diese Fragen ging es bei der Auftaktveranstaltung, die der Bezirk Oberbayern in Kooperation mit dem Zentrum für Umwelt und Kultur Benediktbeuern und in Zusammenarbeit mit den Verbundpartnern des Hotspot-Projektes am 22.10.2015 durchführte.<br />
„Alpenflüsse – Gestern. Heute. Morgen?“  Zu diesem Thema referierten und diskutierten:<br />
-       Dr. Eberhard Pfeuffer, Forscher, Autor und Lechexperte<br />
-       Christian Wanger, Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz<br />
-       Prof. Dr. Michael Reich, Institut für Umweltplanung, Leibniz Universität Hannover<br />
-       Hans Foldenauer, Sprecher Bundesvorstand Bundesverband Deutscher Milchviehhalter e. V. und Milchbauer<br />
-       Dr. Martin Spantig, Geschäftsführer Bayern Tourismus Marketing GmbH<br />
-       Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler<br />
-       Pater Karl Geißinger, Zentrum für Umwelt und Kultur Benediktbeuern<br />
Moderiert wurde die Veranstaltung von Angela Braun vom Bayerischen Rundfunk.<br />
<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 08 Jan 2016 17:21:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1004/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>07.01.2015   Lechallianz bei der Messe Jagen und Fischen</title>
		        <link>https://lechallianz.de/loadnews/1002/</link>
		        <description><![CDATA[09.01.15<br />
Besuchen Sie den Stand der Lechallianz bei der Messe "Jagen und Fischen" vom 15.-18. Januar in Augsburg!<br />
Größer, ansprechender und noch informativer, so wird sich der  Fischereiverband Schwaben e.V. - Mitglied der Lechallianz - auf der  JAGEN UND FISCHEN präsentieren. Ein  Hauptthema in Zusammenarbeit mit der Lechallianz ist das Projekt"Licca  liber". Der Lech soll zwischen der Staustufe 23 und der Mündung in die  Donau renaturiert werden.<br />
Neben der Artenvielfalt bei Tieren und  Pflanzen steht auch die zukünftige Erlebbarkeit des Gewässers durch die  Bürger bei diesem Vorhaben im Vordergrund. Deshalb ist auch die  Lechallianz mit einem eigenen Infostand bei den Fischern eingebunden,  was die beiden Präsidenten Hans-Joachim Weirather vom Fischereiverband  Schwaben und Professor Albert Göttle vom Landesfischereiverband Bayern,  der in Fachkreisen gerne als die Stimme der Fische bezeichnet wird,  persönlich sehr begrüßen und unterstützen.<br />
Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Halle 7, Stand 206!]]></description>
		        <pubDate>Thu, 07 Jan 2016 16:33:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://lechallianz.de/loadnews/1002/#5</guid>
		    </item>
				
		</channel>
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